Beiträge von Gruenfink

    Die Dankesbriefe der Eltern deiner Hasen dürften dir gewiss sein. Ich habe keinen Zweifel, dass diese Aktion deinen Ruf an deiner neuen Schule in unvergesslicher Weise zementieren (gibt es kotzieren als Wort?) wird. :D

    Hach... du beflügelst meine kühnsten Phantasien! :love:

    "Kotzieren" gibt es selbstverständlich, noch nie Scrabble gespielt?
    Schwache Konjugation (bis ausgehendes 13. Jhd. noch stark) in Abhängigkeit des Wurfradius.
    Parallelen zur nordhumbrischen Verdumpfung, mündete dann aber im innerparadigmatischen Analogieausgleich.
    Siehe hierzu die Enzyklopädie der Orthopädie @all.

    In diesem Sinne - danke für diesen fachwissenschaftlichen Gedankenaustausch und a guat's Nächtle! :*

    @CDL :saint:
    Coole Idee! :thumbup:
    Alternativ könnte ich aus Hygienebeutelchen "Kotztüten-to-go" basteln lassen (Henkel für die Ohren dranklöppeln lassen oder so), ganzheitlicher Ansatz und so, und die Kleinen freuen sich ja immer so, wenn sie statt "Fortnite" ballern was pädagogisch Sinnvolles machen dürfen. Damit hätten wir schon das Programm für den ersten Abend - und sollten zu viele hergestellt werden, könnten wir die (als entzückende Idee für Weihnachten) für den Weihnachtsmarkt pimpen. Sternchen sind da schnell draufgeklebt.

    Gefüllte Tüten wären auch zu Nikolaus noch einsetzbar, oder als natürlicher Schmuck für (deren) heimischen Christbaum.
    Mensch cool, dieses Forum ist voll die Ideen-Schmiede! :love:

    :rofl: Sehr schön, ich sehe mich schon Montag morgen einen Sack Katzenstreu ins Lehrerzimmer tragen und an meinem Platz deponieren unter den irritierten Blicken der Kollegen (erst der Assistenzhund, jetzt noch eine Katze- zieht sie ein? :ka: ). Ob man die Schul-Katzenstreu wohl auch unter "Werbungskosten" verbuchen kann?

    Du wirst lachen - dieselbe Frage habe ich mir auch schon gestellt! :_o_D
    Denn auch unser Chef schlug der Kollegin allen Ernstes Katzenstreu vor, ohne die Miene zu verziehen!

    Was nimmt man denn da? ?(
    Catsan? Für den Zweck sicher zu teuer.
    Klumpstreu? Nimmt die auch Brocken auf? Örgs.
    Biologisch abbaubar? Fair getraded? Ohne Spuren von Dings oder Bums?

    Und soll ich am Montag zur Klassenfahrt mit'nem Koffer und 'nem Sack Katzenstreu anrücken...?
    Fragen über Fragen... :/


    Handys hatten wir […] auch […], das war eingeschlossen und wurde von mir nur zu bestimmten Zeiten herausgegeben, wo man dann nach Hause telefonieren konnte.

    So ist das jetzt auf unserer Fahrt auch geplant.
    Ich werde ein EZ haben, in dem ich die Handys der Kinder aufbewahre. Zu einer bestimmten Zeit (z.B. 1 Stunde nach dem Abendessen) werden die Handys ausgeteilt und nach Ablauf dieser Stunde wieder eingesammelt. Ob und wie das funktioniert - nun, ich werde berichten. :_o_P

    Ich drücke dir die Daumen für eure Klassenfahrt. Du bist erfahren und bekommst das sicher hin - und die anderen Lehrer/innen auch.

    Lieben Dank dir! :*
    Ach ja, ich muss gestehen, dass ich mich eigentlich richtig auf die Fahrt freue! :_o_)
    Ich habe noch nie eine Fahrt gemacht, bei der ernsthaft etwas schief gegangen wäre, ganz im Gegenteil - meistens kam ich zwar müde, aber glücklich nach Hause, weil ich ein paar schöne Tage mit den Schülern hatte. Im Zusammenhang mit den Kleinen beunruhigen mich in erster Linie gesundheitliche Probleme, die auftreten könnten. Vor einigen Wochen z.B. hat ein Schüler aus der Parallelklasse beherzt in den Schulflur gekotzt (Teppich!) und die SL hat der jungen Kollegin ungerührt eröffnet, dass sie den Mageninhalt ihres Schülers zu entfernen hätte. <X
    Ganz ehrlich?
    Da wäre ich raus. Sorry.
    Ich kann Blut und Eiter, notfalls auch Urin oder Kacke.
    Aber Erbrochenes? Never ever. :pinch:

    Und nun male ich mir natürlich in allen Farben des Regenbogens aus, was passiert, wenn eine meiner kleinen Kröten in den Bus oder ins Zimmer oder... <X
    Aber nein, das passiert sicher nicht... *pffft*

    keckks: Lieben Dank dir - auch bei deiner Schilderung musste ich lachen... :_o_D

    Ich hab an meiner alten Realschule immer gerne 5. Klassen unterrichtet, weil die halt noch so "niedlich" und begeisterungsfähig sind, ganz im Gegensatz zu meinen obercoolen Zehntklässlern. Und das ist jetzt an der Mittelschule nicht anders. Aber in D und E rumzuhampeln und ihnen fröhlich z.B. die Schönheiten der Grammatik näherzubringen ist halt doch was anderes als die kleinen Kröten rund um die Uhr um sich rum zu haben.
    Zumal das Ganze als Gesundheits-Workshop aufgezogen ist: Bewegung, gesundes Essen, Sozialleben - fünf verdammt lange Tage... :/
    Nix mit Zocken, "Fortnite" und Chips... 8|

    … dass ich heute Vormittag tatsächlich mal 3 Stunden am Stück im Garten arbeiten konnte.

    Die neue Schule und leider neuerdings auch die Sorge um meine Mutter (Schlaganfall) halten mich seit Wochen auf Trab, da war heute am Feiertag die Aktion "Schnipp und tschüss!" einfach mal was anderes und hat richtig gut getan! :love:

    ... und sich nicht gleich am Ankunftstag einer notarzttauglich den Kopf aufschlägt, ein anderer 40 Fieber bekommt, der Rest wie blöd durchdreht, die Mädchen ihr Schminkzeug auf dem Teppich verschütten, 2mal Bettzeug fehlt, der Inhalt der Trinkflasche ins Bett geschüttet wird, die andere Trinkflasche jemandem an den Kopf fliegt, das Eis durch den Raum fliegt, die Waschtasche nicht gefunden wird, nochmal Bettzeug fehlt, 5 sich beim Essen von den Stühlen zerren, einer brüllend nachts im Waschraum sitzt, weil er keine Kinder mehr sehen will, ein Flüchtlingskind Tobsuchtsanfälle bekommt, weil das Neonlampenflackern im zur Jugendeinrichtung umgebauten Kasernengebäude es an Auffanglager erinnert und Flashbacks mit sich bringt, zwei Kinder sich auf der Waldwanderung verstecken, 3 wegen Heimweh heulen, 2 alle halbe Stunde ankommen und behaupten, sie hätten auch 40 Fieber, um nach Hause zu dürfen, nochmal Bettzeug fehlt, das Bett einbricht und der Hausmeister mit Migrationshintergrund das Bett wieder aufstellt und sich draufwirft und darauf herumzappelt und man nicht lachen darf, die ersten den Hang auf dem Jugendherbergsgelände herunterpurzeln, der nächste vor Heimweh weint, noch einmal Bettzeug fehlt, einer Schreikrämpfe bekommt, weil ihm seine Mitschüler zu laut sind, das Kind mit der Kopfwunde fiebert, weil die Eltern es erst später abholen können, einer nur ein Babybettlaken dabei hat und man nochmal Bettzeug leihen muss, beim Essen Tee, Kaffee, Wurst, Käse, Jogurt, Milch und Brot alle sind und einzeln aus der Küche bei den maulenden Küchenfrauen abgeholt werden müssen etc. pp.

    Oh Himmel, du machst mir Mut...
    20 Jahre lang bin ich mit den Jahrgangsstufen 8 - 10 problemlos unterwegs gewesen, aber jetzt (nach meinem Schulformwechsel) droht mir das Schullandheim mit allen Fünftklässlern gleichzeitig. Gut, es sind die beiden anderen Klassenleiterinnen sowie der Konrektor dabei... aber trotzdem. Nach deiner Schilderung bin ich grad seeehr nachdenklich... ;)

    Wir machen unsere Fahrten mittlerweile fast ausschließlich als Jahrgangsfahrten (alle z.B. 5. Klassen fahren also zur selben Zeit in die selbe Jugendherberge). Da ist man dann mit mehreren Kollegen unterwegs - hat natürlich auch mehr SuS dabei. Trotzdem kann man so leichter die zusätzlich anfallenden Aufgaben verteilen (eine Kollegin nimmt die fünf kranken SuS mit zum Arzt, die anderen nehmen den Rest der Klasse mit zur Wanderung). Oder eben eine Absprache, wer diese Nacht zuständig ist, SuS morgens um 4 wieder zur Ruhe zu bringen und auf ihren Zimmern "festzuhalten".
    (Eine Jugendherberge hatten wir mal, die hatten abends / nachts eine "Wache", die sich um die Einhaltung der Nachtruhe / das Verweilen im Zimmer kümmerte. Das ist natürlich Luxus für die begleitenden Lehrkräfte, führt es doch zu möglicherweise 6 Stunden ununterbrochenen Schlaf...)

    So kannte ich es von den früheren Studienreisen in Großstädte mit den 10. Klassen, da hatten die großen Jugendherbergen tatsächlich eine eigene Security. Und unsere Schüler hatten derart Respekt vor denen, dass sie immerhin auf den Zimmern blieben, wenngleich ich nicht weiß, was da dann wieder los war. :rotwerd:

    Ich seh's ein bisschen anders.

    35% des Teilzeitgehaltes der letzten fünf Jahre sind eben nicht sooo viel.
    Hast du dann auch noch überwiegend Teilzeit gearbeitet, wird das sog. Lebensmittel errechnet, genau wie beim Angestellten auch.
    Gerade Frauen, die kinderbedingt überwiegend in Teilzeit gearbeitet haben, sind am Ende der Depp.
    Und haben die teure PKV auch noch an der Backe.

    Ich muss jetzt mal ganz treuherzig fragen:
    Wenn der angegebene Artikel so immens wichtig für einen ist, warum kauft man sich dann nicht einfach das Buch, in dem er offenbar zu finden ist?

    https://www.amazon.de/Handlungs-produktionsorientierter-Literaturunterricht-Literaturunterichtes-Sekundarstufe/dp/3780020033?tag=lf-21 [Anzeige]

    Klar, 22,95€ für einen einzigen Artikel... schon happig... aber das wär mir meine Prüfung schon wert...
    Oder verstehe ich hier möglicherweise irgendwas falsch?

    Zur Aussprache und zum Redefluss:

    Am besten mit Amerikanern reden und sich entschuldigen, dass das Englisch nicht das beste ist.
    Die loben einen immer, egal wie die Aussprache und die Satzbildung ist. ;)

    Definitiv! :top:
    Mir hat es als Jugendliche geholfen, dass wir damals amerikanische Besatzerzone waren und sich die GIs oft in unseren Discos/Clubs rumgetrieben haben. Wir fanden es "cool", sich mit denen auf Englisch zu unterhalten - und verstanden zu werden! Erwachsenen empfehle ich übrigens auch gerne, eine Bier/Cognac/Piccolösche/whatever zu konsumieren, das kann bei Ladehemmung ungemein helfen. :engel:

    PS: Don't try this at school! ;)

    Jup, liebe KollegInnen, das passiert, wenn der Sprachunterricht von der Frage "falsch oder richtig" dominiert wird und nicht von "gelingt die Kommunikation oder gelingt sie nicht" bzw. "wie transportiere ich meine Ideen, so dass mein Gegenüber darauf reagieren kann?"
    Und ich darf das dann im zweiten Bildungsweg ständig wieder ausbügeln, wenn meine Anfängerlerner sich nicht trauen, im Englischunterricht was zu sagen, weil "sie nicht wissen, ob es auch richtig ist."

    Äh... ich fürchte, so einfach darf man es sich nicht machen...

    Ich unterrichte Englisch in Franken und das ist als gebürtige Westfälin ohnehin eine Herausforderung.
    Während ich in den Eingangsklassen aber bewusst die Freude an der Fremdsprache fördere und z.B. gemeinsam mit den Schülern über den britischen "Singsang" im Satz lache, muss ich spätestens ab Klasse 7 auf Sprachrichtigkeit achten, denn es ist nun einmal ein Unterschied, ob der Schüler sagt: "He's writing a letter" oder "He's riding a ladder". Letzteres könnte zu irritierenden Situationen führen, sollte der Schüler doch einmal auf einen native treffen. Da, wo die falsche Aussprache eine Bedeutungsveränderung zur Folge hat (super Beispiel: das berühmte "th" in path vs. to pass), kann ich nicht mehr ein schmunzelndes Auge zudrücken.

    Hinzu kommt die altersabhängige Scheu, sich evtl. vor der gesamten Klasse zum Löffel zu machen, weil man den einfachsten Satz nicht gerade aussprechen kann. Hier empfinde ich es oft als schwierig zu unterscheiden, ob der Schüler nicht antwortet, weil er schlicht den Wortschatz nicht hat, oder ob er Scheu hat, weil er sich die Intonation nicht zutraut.

    Gerade im einsprachigen Unterricht hat jeder Schüler zu jeder Zeit Gelegenheit, sich auszuprobieren, ohne Gefahr zu laufen, im Ausland zu scheitern (nämlich dann, wenn's wirklich drauf ankommt, dass man sich traut). Aber in der 10. Klasse den Englisch-Lehrer zu verurteilen, weil man sich vorher das nötige Handwerkszeug nicht angeeignet hat, halte ich für einseitig.

    Grundsätzlich stimme ich dir aber zu, dass der Englisch-Lehrer tatsächlich ganz easy peasy die Freude am Englischen kaputt machen kann.

    Kommt drauf an, welchen Bereich du aufpolieren möchtest.

    Für die geschriebene Sprache empfehle ich gerne englischsprachige Foren, da läuft man zwar Gefahr, dass man zunächst von Fachthemen erschlagen wird (z.B. Haustiere, Garten o.ä.), aber die haben meistens genauso einen Smalltalk-Bereich wie deutsche Foren auch. Ein Forum hat darüber hinaus den Vorteil, dass du selber bestimmt, wie viel und wie schnell du liest (anders als bei Nachrichten), du kannst also zeitgleich ganz gemütlich Wörter nachschlagen (die LEO translation app ist super!), wenn was fehlt.

    Selber sprechen geht halt am besten mit Muttersprachlern, die du in deren Land triffst.
    Auf deutschem Boden trifft man Muttersprachler gerne in der Nähe von Unis oder Fremdspracheninstituten an, ich weiß ja nicht, ob du in der Nähe von so etwas wohnst.

    Vielleicht nicht anspruchsvoll genug - aber durchaus nicht uninteressant: Oli P.

    Hat zunächst als Schauspieler bei GZSZ mitgemacht, dann "Flugzeuge im Bauch" von Grönemeyer gecovert und managt inzwischen seinen eigenen Hundesalon.
    Finde ich gut im Zusammenhang mit der Frage "Was macht einen echten Musiker aus?"

    Ja, definitiv in Wellen. Und auch im Ref und in VZ am Anfang hatte ich freie Wochenenden, aber nicht viele.

    Das Wort "Wellen" trifft es recht gut.
    Anders als in der freien Wirtschaft hast du in der Schule regelmäßig diese "Stoßzeiten", in denen dein Privatleben so gut wie brach liegt, weil du vom Schreibtisch nicht wegkommst - so ist es zumindest mit Deutsch und Englisch bzw. die dazugehörigen Korrekturen. Der Arbeitsaufwand verteilt sich halt leider nicht so gleichmäßig übers ganze Jahr. Und natürlich korrigiert sich eine 10. in Deutsch anders als eine 5. in Englisch.
    Aber: Erstens kommt ja irgendwann mal eine gewisse Berufsroutine sowohl bei den Korrekturen als auch bei den Unterrichtsvorbereitungen. Und zweitens lernt man im Laufe der Zeit, die korrekturintensiven Phasen auszuhalten bzw. die korrekturfreien Phasen entsprechend zu genießen oder mit angenehmeren Dingen anzureichern. Das meine ich nicht einmal außerschulisch - ich fand es immer toll, dann endlich den Kopf frei zu haben (und die Zeit zu haben) für z.B. neue Ideen, Projekte oder sonstiges.

    Und last but not least - man lernt auch, seine Schulaufgaben so zu legen, dass man auch mal die Ferien genießen kann. Bei mir waren es immer die Weihnachts- und Pfingstferien, in denen ich drauf geachtet habe, dass der Schreibtisch frei ist. Herbst-, Faschings- oder Osterferien hab' ich mir dann schon mal hin und wieder zugekleistert. Und im Sommer ist naturgemäß gar nichts zu tun.

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