Beiträge von Kris24

    In Baden-Württemberg innerhalb von 3 Tagen nach der ersten Krankmeldung (die darf theoretisch 2 Tage dauern). Aus pragmatischen Gründen sagen wir in der Sek. I eine Woche (in der Sek. II halten wir uns genau an das Gesetz).

    Ergänzung, mir fällt gerade ein, es hat sich im Februar geändert, jetzt heißt es

    "Die Entschuldigungspflicht ist spätestens am zweiten Tag der Verhinderung mündlich, fernmündlich, elektronisch oder schriftlich zu erfüllen. Im Falle elektronischer oder fernmündlicher Verständigung der Schule kann der oder die Entschuldigungspflichtige aufgefordert werden, unverzüglich eine schriftliche Mitteilung über die Verhinderung nachzureichen." Früher stand im letzten Satz ein "muss" und statt unverzüglich 3 Tage. https://www.landesrecht-bw.de/bsbw/document/…hulBesVBWrahmen

    (Ich erinnere mich, dass meine SL uns vor kurzem darauf hingewiesen hat, aber bisher hatte ich immer noch die schriftliche Entschuldigung. )

    Kommuniziert ihr denn mit "außerschulischen Partnern" (Behörden, (Praktikums-)Betrieben usw.) auch über "Edupage"? Das ist über "WebUntis" nicht möglich.

    Ich schrieb "Mails werden nur noch selten mit Partnern außerhalb unserer Schule verwendet. Ich erhalte manchmal tagelang keine." Doch außerhalb der Schule verwenden wir Mails, nur ich schreibe nicht täglich an Behörden etc. Wenn ich nicht Fachvorsitzende wäre, bräuchte ich es vielleicht gar nicht (ich erhalte hin und wieder Mails, die ich an meine KollegINNen über Edupage weiterleite).

    Nochmal zum Mitschreiben: "WebUntis" ist nicht als "Kommunikationskanal" gedacht.

    Edupage ist tatsächlich unser Kommunikationskanal. Es gibt zahlreiche Chatgruppen zum Austausch (z. B. jede Fachschaft, Klasse, Projektgruppe hat ihre eigene) und Nachrichten an einzelne, Gruppen oder an alle. Da erhalte ich täglich ca. 50 Mitteilungen aller Art und schreibe selbst ca. 10.

    Abstimmungen aller Art laufen darüber, es erspart uns viele Dienstbesprechungen. Ich behaupte mal, für die meisten ist dies (im Alltag) wichtiger als das Klassenbuch oder den Vertretungsplan.

    Macht es nicht Sinn in dem Land zu wohnen, wo man auch arbeiten will. Von wegen Integration und so... ?

    Ich stelle mir das als pendelnder Fremder schwierig vor.

    Hier wird sehr viel in beide Richtungen gependelt. Ich möchte nicht mehr so weit fahren (egal, ob über die Grenze oder nicht), aber auch von meiner Stadt fahren stündlich Züge nach Zürich und Basel (und halbstündlich in kleinere Schweizer Städte in der Nähe). Mehrere KollegINNen und Schülerinnen und Schüler wohnen in der Schweiz.

    nee, im alpen ist so tolles milchpulver drin, das in den rosinen hängt, weizenflakes wie bei weetabix und mehr zucker, als man sich selbst ranzukippen traut. ich meine nämlich das rote alpen mit zucker. sowas trauen sich deutsche gar nicht mehr.

    weizen und zucker rocken leider..

    Ich wohne an der Grenze zur Schweiz, habe in der Schweiz jahrelang gejobbt (und Bircher Müsli verkauft), mein Stiefvater ist Schweizer (lebte viele Jahre im Aargau, Heimat des Arztes) und kenne das Rezept. ;) (und ja, gezuckerte Kondensmilch lasse ich dann manchmal doch weg, Sahne ist ja auch nicht schlecht. ^^ )

    Sie müssen dann offiziell im Folgejahr durch Minusstunden wieder ausgeglichen werden.

    Eben im Folgejahr. Ich wollte es einmal verschieben, um eine bestimmte Klasse unterrichten zu können, die SL war einverstanden, es ging trotzdem nicht. Dafür muss ich keine Listen führen, das weiß ich. (Bei Antimon klang es komplizierter.) Mehr als eine Stunde weiß ich nur von einer Person (und das ist ein besonderer Fall).

    Du schreibst korrekt offiziell, ich kenne auch das "unter der Hand". Das wird nicht angemeldet, verfällt bei Wechsel der SL oder der Schule, das würde ich mir gut überlegen, ob ich mich darauf einlasse (und privat notieren, was aber vermutlich nichts bringt). Ähnlich klang es bei chilipaprika, unter der Hand geht manches.

    Bei uns (in NRW?) dürfen keine Plus- oder Minusstunden mit ins nächste Schuljahr genommen werden, bzw. nur in Ausnahmefällen. Plus und Minus muss sich also im laufenden Schuljahr ausgleichen.

    Wie das geht? Im Zweifel durch Kopplungen oder Stützkurse/Differenzierungskurse oder auf der anderen Seite durch Entfall.

    In Baden-Württemberg auch. Meine oben genannten Bugstunden sind sehr selten.

    Bei uns gab es mal den Fall, dass nach Jahrgang 12 aus 2 Politik eA Kursen mit jeweils 13 Schülern einer gemacht wurde, weil die 4 Schüler die Schule verlassen haben. Das war für die Schüler nicht toll, aber war dann halt so.

    Das gibt es bei uns regelmäßig, auch wenn niemand das will. Aber die Stundenzahl und damit die Kursanzahl hängt von der Anzahl der Schüler ab.

    Deshalb müssen sich Parallelkurse über die Themenverteilung über die beiden Schuljahre absprechen.

    Was ist das? Ein Baden-Württembergismus? Ich muss übrigens auch mit seltsamen Begriffen wie "Hohlstunden" und "Springstunden" leben, die bei uns kein Mensch benützt. Es erschliesst sich aus dem Kontext.


    Klingt sympathischer als NRW und Niedersachsen ;) Allerdings frage ich mich, was dir da angezeigt wir, wenn du schreibst, du hättest immer gleich viele Lektionen zu unterrichten.

    Keine Ahnung, ob es Bugstunden nur hier gibt. Es sind zusätzliche von oben genehmigte Stunden für ein Schuljahr.

    Angezeigt werden mir Soll- und Iststunden. Es fallen mal einzelne Stunden aus oder ich vertrete KollegINNen, die überraschend ausfallen (manchmal auch ein paar Monate). Das kann ich dann am Schuljahrende abrechnen, es gibt also ein paar Euro extra. Da hilft Edupage mit einem Klick. Früher habe ich täglich (Papier-)Liste geführt.

    Wir erhalten monatlich per Mail von unserer/unserem zuständigen Stundenplaner*in eine Abrechnung mit einer aus "Untis" übertragenen Übersicht über unsere Plus- und Minusstunden usw.

    Wir erhalten nichts. Ich kann jederzeit in Edupage über meinen Stand an Plus- und Minusstunden sehen und auch die sonstige Kommunikation läuft komplett über Edupage.

    Mails werden nur noch selten mit Partnern außerhalb unserer Schule verwendet. Ich erhalte manchmal tagelang keine.

    Ja, das ist aber ungleich dem tatsächlich erteilten Unterrichtspensum. Pflichtstunden habe ich bei 100 % Pensum 22, aber es können halt mehr oder weniger sein, das ist das effektiv erteilte Pensum.

    eben, das kenne ich nicht. Ich unterrichte immer 25 Stunden (bzw. 23 und 2 Entlastungsstunden). Wenn wir mal weniger Klassen haben, gibt es eine zusätzliche Teilung (vor Jahren hatte ich einmal ein Schuljahr eine halbe Matheklasse) oder eine zusätzliche AG, Förderstunden etc. Die fallen weg, wenn es zu viele Klassen gibt. Deshalb haben wir keine verschiedenen Begriffe, Bugstunden (eine zusätzliche Stunde, weil es fachlich nicht aufgeht), hatte ich seit Jahren nicht mehr.

    Ne, Unterrichtspensum ist ein stinknormales deutsches Wort, steht im Duden. Was wird dann wohl die Pensenbuchhaltung sein. Ich finde es schon noch ganz praktisch, wenn ich sehen kann, wie viel ich aktuell im Plus oder Minus bin um das bei den nächsten Pensenwünschen entsprechend zu berücksichtigen. Wäre es nicht für mich sichtbar im Schulnetz hinterlegt, müsste ich halt wieder separat für mich irgendwo Buchhaltung führen.

    Ich habe den Begriff Pensenbuchhaltung dann wohl auch falsch verstanden. Bedeutet das, dass ihr nicht in jedem Schuljahr gleich viele Deputatsstunden unterrichtet?

    Dann bräuchten wir es tatsächlich nicht. Ich muss jedes Jahr 25 Deputatsstunden pro Woche unterrichten (inkl. evtl. Entlastungsstunden) und genau so viele unterrichten meine KollegInnen und ich auch. Evtl. gibt es mal eine Bugstunde, die dann direkt im nächsten Schuljahr entlastet wird. Buchhaltung ist da für den einzelnen nicht notwendig, das kann ich mir merken (ich weiß genau, dass NRW mir immer noch 3 Deputatsstunden schuldet ;) , dank Bundeslandwechsel erhalte ich sie nie mehr), die SL meldet es nach oben und braucht theoretisch auch nicht daran denken. Ich vermute, es ist aber auch in asv gespeichert. Aber MAU-Stunden (einzelne Mehrarbeitsstunden, die ich am Ende des Schuljahres abrechnen kann) zeigt Edupage auch ausführlich an, genauso wie Stoffverteilungspläne (bin ich noch im Zeitplan oder nicht). Ich dachte zuerst, das ist gemeint.

    OK, also insgesamt drei Systeme: WebUnits, Notenprogramm, TeacherTool. Ne, macht mich jetzt nicht an. Wir haben ein einziges digitales System: Schulnetz. Das verwaltet eine Schülerin ihr gesamtes "Leben" von der 1. Klasse Primar bis zum Abschluss an der Mittelschule. Da meines Wissens praktisch alle Kantone Schulnetz nutzen, müsste es auch möglich sein, einen Schüler von einem Subsystem ins andere zu migrieren (also von edubs nach sbl z. B.).

    Noten dürfen wir strenggenommen gar nicht auf dem eigenen Gerät gespeichert haben. Faktisch führen die meisten Lehrpersonen zwar doch irgendwelche Excel-Listen, aber eigentlich ist es so gedacht, dass die nur im Schulnetz eingetragen sind, wo sie für die Fachlehrperson und die Schülerin jederzeit sichtbar sind. Die Klassenlehrperson sieht immer nur den aktuellen Notenschnitt, keine Einzelnoten.

    Die meisten Schulen verwenden WebUntis, da kann/muss man jedes Modul einzeln auswählen und extra bezahlen (zumindest war es früher so), deshalb gibt es hier verschiedene Antworten.

    Wir hatten es anfangs auch, haben dann auf das Konkurrenzprodukt Edupage gewechselt, weil dort fast alles im Pauschalpreis integriert ist, also auch Notenprogramm, Messenger, Termine aller Art u. a. (und bei jedem einstellbar, wer es sieht). Und ja, man kann Daten übertragen, ich sehe keinen Unterschied zu eurem Schulnetz. Aber manche Kollegen mögen halt ihr altes Notenprogramm und verwenden es weiter.

    Für Zeugnisse verwendet Baden-Württemberg asv. Wenn ich dort meine Noten eintrage, muss ich sie nicht für Zeugnisse extra eingeben, der Durchschnitt wird berechnet, dann muss ich am Ende nur pädagogisch begründet die Zeugnisnote erteilen. Kein Klassenlehrer tippt irgendwelche Zeugnisse wie ich hier immer noch lese, er unterschreibt nur am Ende. Manche verwenden es (nur), die meisten zusätzlich. Ich speicher auf jeden Fall keine Noten auf meinem Gerät. Papierlisten kenne ich nicht mehr.

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