Beiträge von Kris24

    Ich hatte dann auch richtig geraten.

    Auch ich wünsche dir alles Gute, genieße die Zeit. :klatsch:

    Ich habe (wie geschrieben) noch 10 Jahre vor mir (außer es wird noch weiter erhöht) und s3g4 ;) mehr als eine Klassenarbeit.

    Natürlich hat jeder Recht darauf zu wissen, was zu einer besseren Note z. B. 1 fehlt. Wie soll er sich sonst verbessern? (Aus Fehlern lernt man.) Als Mutter würde ich auch nachfragen, wenn nicht klar ist, wie benotet wurde (auch um es das nächste Mal es besser zu machen (positiv formuliert) und das Kind vorher keine nachvollziehbare Antwort erhalten hat (normalerweise fragt der Schüler selbst).)

    Ich habe auch schon Praktikumsberichte korrigiert. Ich hatte einen Kriterienkatalog, der auch den Schülerinnen und Schülern vorher bekannt war. Das erspart später auch Diskussionen.

    Und das sind dann keine Deutschen?

    Doch, habe nie das Gegenteil behauptet. Sie erhielten irgendwann die deutsche Staatsbürgerschaft, tragen aber einen arabischen, vietnamesischen, pakistanischen, nigerianischen, eritreaischen Namen usw. und sind nicht hellhäutig (nicht alle an meiner Schule, aber Lehrer am Gymnasium, kenne sie durch Fortbildung, ursprünglich Portugiesen, Spanier und Griechen, geflohen vor mind. 50 Jahren kommen dazu, fallen aber durch ihr Aussehen nicht auf). Davor waren sie Flüchtlinge oder Asylsuchende (Eritrea hatte viele Jahre die höchste Anerkennungsquote), heute werden sie teilweise immer noch ausgegrenzt (Aussehen ist nicht änderbar).

    Aber sie sollen auch remigriert werden, genau wie Flüchtlingshelfer und "links-grün-versiffte".

    Ich verstehe dich absolut nicht, danke Frosch für deine Hilfe. Ich mache absolut keinen Unterschied, für mich zählt Anstand und Menschlichkeit (und habe das Gefühl, du willst mich bewusst falsch verstehen). (Ich bin dankbar, dass ich (bisher) nicht fliehen musste (hatte gerade erst ein Gespräch mit einer Frau aus Argentinien, die vor über 50 Jahren floh, die anderen Gespräche sind länger her, ich bin damit aufgewachsen, meine Mutter hat Kontakte zu "Gastarbeiterkinder" immer unterstützt (schrieb ich bereits vor längerer Zeit). Ich bin einfach dankbar, nehme es nicht garantiert (wenn die AFD an die Macht kommt) und helfe, soweit ich es kann.

    Alle sind hier zuhause (und das werden auch die aktuell Neuangekommen irgendwann sagen, wenn sie nicht ausgegrenzt werden).

    Ich sehe hier Glühwürmchen, Fledermäuse und Sperlinge.

    Aber früher musste ich alle 50 km meine Windschutzscheibe von Dutzenden toter Insekten befreien, jetzt gar nicht mehr (bzw. die eine Leiche wird bei der normalen Autowäsche mit entfernt). Und auch Wildtieren (Fuchs, Dachs, Reh, Wildschwein, Blindschleiche usw.) musste ich ewig nicht mehr weder mit Fahrrad noch Auto ausweichen, die soll es aber noch geben (vielleicht sind sie einfach schlauer geworden? )

    Es war von Syrischen Imbissen die Rede und von "Asiaten", die Nagelstudios betreiben. Also eher prekäre Jobs. Aber Kris24 wollte, so vermute ich, von gelungener Integration erzählen und dass Ungelernte auch Ausbildungen absolvieren, wenn man sie lässt.

    Es sind alles Selbstständige und die Syrer kamen als Erwachsene erst vor wenigen Jahren (Vorurteil, prekäre Jobs?) Die Asiaten sind übrigens keine Flüchtlinge. Ich gehe nicht ins Nagelstudio, sie sind aber, wenn ich vorbei gehe, gut besucht. Es verdienen übrigens auch Deutsche Mindestlohn und ein Bäcker sucht (heute gesehen) für mindestens 25 € Stundenlohn für Sonntag Verkäufer. So schlecht wird hier nicht gezahlt.). Klar wäre vermutlich mancher ursprünglich lieber angestellt worden. Aber auch McDonalds hat mal klein angefangen. Auch mancher Deutsche macht sich selbstständig. Und die irgendwo im Büro sitzen, sehe ich ja nicht. Und wer weiß, was sie in 10 Jahren machen?

    Die länger da sind, verrichten im Durchschnitt dieselben Jobs wie Deutsche, ich habe z. B. mehrere Kollegen, bei denen ich nur am Aussehen und Namen den Migrationshintergrund erkenne. Von einem habe ich erst im Gespräch erfahren, dass er als kleines Kind als Flüchtling nach Deutschland kam. Ich habe auch immer wieder asylsuchende Schülerinnen und Schüler mit hervorragenden Noten am Gymnasium. Ich erfahre erst dann, dass sie noch asylsuchend sind, wenn eine Fahrt ins Ausland ansteht. Ich freue mich, wenn erst die Anerkennung klappt und sie später sogar auf Wunsch den deutschen Pass erhalten (als Klassenlehrerin wurde ich bereits mehrfach um Beurlaubung dafür gebeten).

    Ich esse deshalb gerne beim Syrer, weil die Qualität hervorragend ist, er viele Speisen mit frischen Gemüse anbietet, die täglich wechseln und ungewohnt, aber hervorragend gewürzt sind. Das finde ich so nicht woanders. Mein Speiseeis kaufe ich übrigens in einem arabischen Süßigkeitsladen, die Tochter besucht das Gymnasium.

    Wie geschrieben mehr als 50 % haben Migrationshintergrund (in der Zeitung gelesen). Zuzug begann vor über 120 Jahren (aus dem Süden, aus dem Osten weniger), viele kamen in den 60er (flohen vor Diktaturen in Portugal, Spanien und Griechenland) und hält bis heute an.

    (Ergänzung, ich erwähnte somalische Bäcker, weil es meine Bäckerei ist und er inzwischen bewusst somalische Azubis einstellt und übernimmt. Es war nur ein Beispiel. Ich hätte auch Geschwister aus Tschetschenien (ehemalige Schüler) erwähnen können, die inzwischen alle studieren und je länger ich nachdenke, umso mehr fallen mir ein.)

    Das ist am Thema vorbei, wenn das Statement in meine Richtung gehen soll. Ich "beschuldige" keine Migranten.

    Ich schrieb, sie sind genauso wenig arbeitslos, wenn man sie arbeiten lässt. Mit Statistiken kann man Stimmung machen, ich bin für Ursache bekämpfen und versuche Statistiken auf den Grund zu gehen. (Klar sind sie mehr arbeitslos, wenn in manchen Gegenden manche nur Hellhäutige mit alten deutschen Namen anstellen wollen.)

    Das stimmt einfach nicht. Es gibt offizielle Statistiken zur Arbeitslosigkeit, aufgedröselt nach Herkunft. Hab ich schon mal verlinkt, mache ich jetzt einfach nicht mehr. Es ist offensichtlich, dass hier halt mal wieder faktenbefreit diskutiert wird.

    Hier gibt es (fast) Vollbeschäftigung (und deshalb vermutlich so viele Migranten), arbeitslos sind Akademiker der nahen Uni, die nicht bereit sind wegen ihres Berufs umzuziehen und auch keinen anderen Job wollen. Geschäfte, aber auch meine Bank z. B. müssen ihre Öffnungszeiten kürzen, weil sie keine Mitarbeiter finden.

    Ja, das ist sicher in vielen Gegenden anders, ich schrieb ja, man muss sie auch anstellen. Deshalb schrieb ich die Beispiele von den somalischen Bäcker, den afghanischen Malern oder nigerianischen Metzgern, es startete mit einem Azubi als Versuch, der Erfolg hatte (bei Gruppen, die oft keine Chance erhalten). Nicht jeder kann sich schließlich selbstständig machen. Imbisse (mein Lieblingimbiss ist syrisch) und Nagelstudios (bei uns hauptsächlich von Asiaten geführt) gibt es genug.

    Ich widerspreche dir nicht, aber ich sehe andere Ursachen. Wenn türkisch oder arabisch aussehende Menschen vorzeitig aussortiert werden und nachher über Facharbeitermangel geklagt wird (und laut AFD deutsche Frauen als Lösung einfach mehr Kinder kriegen sollen, die meinen vermutlich nicht meine farbige deutsche Schülerin mit sehr guten Noten), dann gebe ich nicht den Migranten die Schuld.

    Oh, erzähl mal....

    Und nein, das hier https://www.ndr.de/nachrichten/sc…ettsiel108.html war es wohl nicht.

    Aus deinem Link

    "Weil die Landwirte ihre Blockade nicht aufgeben, soll die Fähre wieder ablegen. Dann kommt es zu den tumultartigen Szenen, die in Handy-Videos festgehalten sind. "Beim Ablege-Manöver hatte ich einen kurzen Moment, wo ich dachte, jetzt schwappt das alles über", sagt Steuermann Silberstein. "Als die Leute gemerkt haben, dass die Fähre wieder ablegt, wurde versucht und teilweise auch geschafft, die Polizeisperre zu durchbrechen. Und einige sind dann die Brücke hochgelaufen." Wie viele Personen es waren, könne er nicht genau sagen. Vielleicht fünf oder zehn. Ein Polizist setzt Pfefferspray ein. "Es ist schwer einzuschätzen, was sie vorhatten. Ob sie Habeck nur anbrüllen wollten oder ob sie das Schiff stürmen wollten, ich weiß es nicht", sagt Silberstein.

    An Land brüllt jemand aus den Reihen der Protestler dem Schiff noch hinterher: "Feige Sau!" Gemeint ist offensichtlich Habeck. Auch ein weiterer Ruf ist zu hören: "Ersauf, du Arschloch!" Wegen der aufgeheizten Stimmung verzichten die Polizisten und Polizistinnen darauf, die Personalien festzustellen."

    Ganz friedlich also, keinerlei Bedrohung? Bist du wirklich dieser Meinung?

    (Ich kannte dieses Interview noch nicht, nur eines von einer Passagierin und auch die fühlte sich bedroht.)

    Ist das das Problem der Schweiz, wenn das reiche Deutschland seine Ärzte nicht vernünftig bezahlt? Ist es das Problem der Schweiz, dass ich als Lehrperson zu sehr viel besseren Bedingungen arbeite als im reichen Deutschland?

    Nein, aber du hast es vor 2 Tagen erwähnt, dass es nicht in Ordnung sei.

    Meine Meinung, jeder zieht dort hin, wo er will und wo man ihn lässt. Und die kleine Schweiz hat in der Vergangenheit dank ihrer Banken sehr viel Geld verdient. Das war (davor) nicht so. (Ähnlich Luxemburg, kleine Länder haben es da leichter.)

    Umgekehrt hätte die CDU auch einen linken Kandidaten unterstützt.

    Dadurch gewinnt die AFD noch mehr Stimmen und kann sich als Opfer darstellen.

    Die AFD stellt sich immer als Opfer da, egal, was getan wird. Außer alle jubeln ihr zu.

    (Erinnert mich an manchen Kriminellen, der sich genauso heraus redet, alle sind Schuld, dass ich zum Verbrecher wurde, nur ich kann nichts dafür ...)

    Nimmst du wirklich solche Leute ernst?

    Früher kam noch der Milchmann vorbei und hat die Zinkkanne wieder aufgefüllt.

    Früher war um 18:30 Ladenschluss.

    Ich habe als Kind noch offene Milch (allerdings in einer Kunststoffkanne) im Tante-Emma-Laden gekauft. Die wurde mit einem Schwengel gepumpt. Ich sehe gerade die Bewegung, einmal vor und einmal zurück.

    (Bei uns ist immer noch 18.30 Uhr Ladenschluss.)

    Ich bin bei der Universa und bin dort sehr zufrieden. Ich habe aber auch noch keine größeren Krankheiten gehabt und auch keine nennenswerten Vorerkrankungen. Einreichen der Rechnungen und anstandsloses Begleichen der Rechnungen innerhalb von wenigen Tagen…

    Gleiches kann ich für die LKH sagen.

    Wichtig, die Tarife bleiben offen (für gesunde junge Menschen). Es gibt private Krankenkassen, die regelmäßig neue Tarife für Neueinsteiger einrichten. Die alten Tarife werden geschlossen und die darin Versicherten bleiben unter sich und werden gemeinsam alt und teuer, die Prämien steigen also deutlich.

    Was "lohnt" sich? Also mal ganz grundsätzlich ist die Aufnahme von Geflüchteten doch kein Geschäft, um irgendwelche Läden am Laufen zu halten.

    Natürlich ist es kein Geschäft. Wir hatten bewusst als Folge vom 3. Reich das entsprechende Asylrecht, das inzwischen nicht mehr erkennbar ist. Ich habe es immer verteidigt. Mein Beitrag war Antwort auf die Behauptung, dass Migranten nur kosten.

    Ich kenne mehrere Rechnungen dazu, da wird z. B. auch Autobahnausbau und Bundeswehr anteilig den Flüchtlingen zugerechnet, umzu zeigen, wie teuer sie sind. Nein, die Straßen werden auch ohne sie gebaut und ich glaube auch nicht, dass es deshalb mehr Soldaten oder Panzer gibt. Dann rechnet man nur die allererste Zeit, in denen sie oft noch nicht einmal arbeiten dürfen oder Kinder und Jugendliche in der Ausbildung sind (da kosten auch deutsche Kinder).

    Ich lebe in einer Stadt, in der über 50 % Migranten sind. Und sie üben alle Berufe aus, ich sehe (nach ca. 10 Jahren) kein Unterschied zu den Deutschen. Deshalb verstehe ich auch die Unterscheidung nicht. Und Antimon, wenn man bewusst wie die Schweizer Menschen mit teurer Ausbildung (z. B. Ärzte) abwirbt, dann ist das nicht sozial. Aber wenn Menschen zu uns fliehen (und um die ging es ursprünglich) und man sie nicht zurück schicken kann, dann sind sie da und leisten irgendwann genauso gute Arbeit wie andere, wenn man sie lässt.

    Ich denke, dass die Politik der 80er Jahre wenige Auswirkungen auf unser heutige Welt haben. Damals lebten wir noch im geteilten Deutschland und niemand sprach von Digitalisierung, Klimakrise etc.. Realistisch wären also eher die letzten 25 Jahre anzusehen.

    Da haben wir 2 mal Schröder, der gerade durch Hartz4 einen großen Einfluss auf unsere heutige Gesellschaft hatte. Dann haben wir aktuell einmal Scholz. Dazwischen 4 mal Merkel. In dieser Zeit hatten wir einmal eine schwarz-gelbe Koalition. Die Grünen waren dreimal an der Macht zweimal mit Schröder und jetzt die Ampel, dazu drei große Koalitionen. Die SPD war bis auf das Kabinett Merkel 2 immer an der Regierung.

    Ich denke, dass es durchaus belegt ist, dass Merkel innerhalb der CDU eher nicht zu konservativen Kreisen sondern eher zum linken Flügel oder zur Mitte gezählt werden kann. Viele ihrer Entscheidungen entsprachen weniger klassischen Konservativen Vorstellungen. Beispielsweise die Flüchtlingskrise oder das Atom-Aus.

    Entsprechend passt es durchaus, dass "SPD-Themen" in den letzten 25 Jahren stark vertreten waren.

    Wenn die Ära Kohl dazu nimmst, sieht es natürlich anders aus. Aber welchen Einfluss hat das Kabinett Kohl noch auf unsere heutige Politik? Wo machen wir Dinge so, wie Kohl es eingeführt hat?

    Natürlich war 1980 bereits Klimakrise im Gespräch. Al Gore war mir bereits damals bekannt, lange bevor er Vizepräsident wurde. Ölfirmen zahlten Milliarden um es zu verschleiern (bereits in den 70er Jahren). Ich entschied mich auch deshalb 1984 für das Chemiestudium (ursprünglich Diplom), weil ich mehr wissen wollte.

    Und wer ist für den ungeregelten Zuzug von über 2 Millionen Russlanddeutsche zuständig, wenn nicht Kohl, die heute leider überproportional AFD wählen und prozentual vor 5 Jahren Putin besser fanden als die Türkeideutsche Erdogan (ich kenne leider keine aktuelle Umfrage)? (Kohl sicherte sich damit viele Stimmen und viele warnten damals wegen nicht ausreichender Integration. Ich habe ab Mitte der 90er Jahre an einer Gesamtschule über 80% Russlanddeutsche unterrichtet, von denen keiner länger als 10 Jahre in der Bundesrepublik war und die unter sich bleiben wollten. Meine (neugegründete) Gesamtschule wurde genau aus diesem Grund gewählt und Eltern versuchten Einfluss zu nehmen (gegen Aufklärung bzgl. Sex oder Homosexualität). Zum Glück hielt das Kollegium zusammen. Aber ich erinnere mich an sehr schwierige Elternabende.

    Deutschland galt dank Stillstand Kohl als kranker Mann Europas, deshalb kam es zu Schröder und Hartz 1 - 4. Und genau dasselbe wiederholt sich jetzt. CDU bedeutet Stillstand, notwendige Reformen scheut sie wie "der Teufel das Weihwasser", weil Wählerstimmen verloren gehen könnten. Viele wollen belogen werden und beharren auf die "gute Vergangenheit", die es so nie gab. Wenn man die Augen fest verschließt, konnte man die Klimakatastrophe übersehen (und muss je länger man wartet, umso stärker reagieren). Bekannt war es aber spätestens ab Mitte 70er Jahre (in Expertenkreise ab den 60er Jahre).

    Ergänzung

    Söder sprach damals besonders für das Ende der AKWs. Auch Merkel beendete als erstes den Kompromiss zwischen AKWs- Betreibern und SPD und Grüne um nach FUKUSHIMA wieder die Meinung zu ändern. Das fällt mir zu CDU ein. Sie ändern ständig ihre Politik, nur um an der Macht zu bleiben, nicht weil sie etwas notwendig finden.

    Das kannst du gerne verwirrend finden. Ich unterrichte etwa 40 % Migrantenkinder. Wenn's die nicht gäbe, bräuchte es mich hier auch nicht. Really... Das ist dummes Zeug. Es werden nur wenige Staaten durch Migration wirklich wohlhabender. Deutschland gehört nicht dazu, die Schweiz schon.

    Vielleicht nicht wohlhabender, aber lebenswerter (ich möchte auf jeden Fall nicht auf frische Brötchen verzichten und fahre gerne mit ÖPNV, dafür zahle ich auch. Wenn ich alles selber mache, wird es vielleicht billiger, aber sicher nicht besser).

    40 % Migrantenanteil ist für mich nicht so hoch. Meine 1. Schule hatte über 80 % Russlanddeutsche (damals noch keine 10 Jahre in Deutschland), in meiner jetzigen gibt es Klassen mit 4 mit Deutsch als Muttersprache (und in keiner, glaube ich, stellen sie mehr als die Hälfte). Nur in meiner 3. Schule gab es kaum Ausländer (und ich fand es am schwierigsten, weil nichts neues ausprobiert werden durfte "wir haben das immer so gemacht").

    Migranten pflegen Migranten, das habe ich hier öfter schon vorgerechnet. Dass Migration von Unqualifizierten oder Geringqualifizierten sich für den Staat "lohnen" würde , ist schlichtweg ein sozialdemokratisches Märchen. Das ist das grösste Bullshit-Argument, das man gegen die Rechten vorbringen kann.

    Ich lebe in einer kleinen Stadt mit extrem vielen Migranten, die zudem 2015 freiwillig mehr als das Zehnfache an Flüchtlingen aufgenommen hat wie gefordert und es klappt auch dank viel ehrenamtlicher Hilfe. Und die Kriminalität ist geringer als in der "deutschen" Nachbarstadt.

    Ja, und das zahlt der deutsche Steuerzahler. Meine Qualifikation hat die Schweiz praktisch nichts gekostet.

    Stimmt, fertig ausgebildete sind gut für ein Land, alle Kinder also schlecht. Da kommen noch die Kosten für Schule dazu (und für die meisten kostenlose Krankenkasse usw.).

    (Zahlt eigentlich nicht der Bäcker bzw. Malerbetrieb großteils die Ausbildung und damit der Kunde? Warum bilden sie überhaupt aus, sie können ja fertige nehmen? Bei den Syrern (2 waren bereits vorher Busfahrer, mussten aber die Prüfung hier neu ablegen) zahlte das Arbeitsamt die Prüfung. Seitdem fahren sie hier Bus und zahlen Steuern. Es gibt hier so viele freie Stellen, ohne Ausländer gäbe es keine Bäcker, Maler, Paketboten u.a. mehr, würden nur halb so viele Busse fahren, müssten die Alten sich selbst pflegen. Deutsche Jugendliche wollen andere Jobs. Dann doch lieber welche ausbilden.

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