Beiträge von Kris24

    Das verwechselst du gerade mit Kalium. Haben wir aus eben diesem Grund überhaupt nicht mehr.

    Nein, Natrium ist bei Versuchen problematischer. Ich führe beide Versuche vor, Kalium lässt sich hervorragend entrinden, da butterweich, von Natrium "behaue" ich irgendwie die Seiten und fühle mich wie ein Steinmetz. Und natürlich müssen die Peroxide bei beiden komplett entfernt sein und es muss schnell gehen, bevor sich neue Kruste bildet).

    (Inzwischen bilden sich aber weniger Peroxide dank Aufbewahrung in Paraffinöl statt Petroleum und natürlich haben wir kleine Mengen, die wir zügig aufbrauchen. Früher wurde leider oft in Petroleum aufbewahrt und das hat Krustenbildung weniger verhindert. Ich schaue unsere Bestände mindestens zweimal jährlich durch und weise auch die Kollegen darauf hin.)

    Ergänzung

    Kalium reagiert schon heftiger und bildet auch eher Kruste mit Peroxiden, aber da es sich gut entrinden lässt (und dank Paraffinöl wenig hat), ist es beherrschbar. (Linsengroßes Stück und nur von Fachleuten, bitte also nicht einfach nachmachen, ich habe im Seminar genau diesen Versuch geübt.)

    ... der Weihnachts(ehe)mann hat mir coole Schwimmkopfhörer geschenkt und natürlich habe ich mich schon am 24. Dezember darüber gefreut.
    ... Heute war ich schon das zweite Mal damit schwimmen und über den laufenden Podcast beim Schwimmen habe ich mich sehr gefreut und darüber sowieso, dass ganz offensichtlich zwischen uns eine gute Freundschaft entstehen könnte.

    Auf ein Schwimmjahr 2024!

    Danke für den Tipp, liegt im Warenkorb (ich muss noch genau nachschauen, welcher es wird).

    A16 ist doch pauschal und nicht leistungsabhängig. Abgesehen davon habe ich mehrfach betont, dass ich selbstverständlich auch gute bis sehr gute Schulleitungen kennengelernt habe. Und dass ich nicht glaube, dass die Qualität der Arbeit durch eine höhere Besoldung steigt, im Gegenteil, weil sich dann die falschen Personen aus falschen Motiven für diese wichtige Position bewerben würden. Das kann ernsthaft keine Lehrkraft wollen. Aber manche lesen auch nur das was sie lesen wollen, insbesondere beim Thema Geld. 🤑 Die Beiträge der "Gegenseite" waren nämlich keinen Deut differenzierter, werden aber als korrekt hingenommen, weil sie der eigenen Meinung entsprechen.

    Aber nichts für Ungut.:gruss:

    Ich kenne mehrere Fälle, wo SL auch finanziell für Fehler anderer hafteten. In einem Fall mussten ein Kollege und sein SL je 5000 Euro zahlen (kein personeller Schaden). Diese Sache hat zu so großer Aufregung hier geführt, dass für beide gesammelt wurde.

    Ich kenne zwei weitere Fälle, die ich hier nicht öffentlich schildern möchte, zu große Erkennungsgefahr, evtl. Insiderwissen.

    Und nein, wenn zu wenig gezahlt wird, suchen viele Gute etwas anderes. Nur Idealisten sind zahlenmäßig zu wenige und oft nicht genug geeignet. Es benötigt Profis. (Ich selbst sehe Bezahlung auch als Anerkennung an. Wer mir zu wenig zahlt, anerkennt meine Leistung nicht. Irgendwann wollte ich A14 und nicht nur Dankeschön in Wortform oder als Schokolade. Ich war selbst auf dem Absprung.)

    Und nein A16 für SL ist zu wenig, um es wegen Bezahlung zu machen. Einigen wenigen geht es um Macht, die meisten wollen etwas ändern, es besser machen. Manche sehen es vielleicht auch als Sprungbrett in die Politik. Viele SL-Stellen sind eine zeitlang unbesetzt. Wenn ich sehe, was A15 und A16 leisten, möchte ich nicht tauschen. Ich bemerke ein Problem und kann es jederzeit weitergeben und weiß, dass sich darum gekümmert wird. Und es kostet sie viel Zeit und sie übernehmen die Verantwortung.

    Naja, ich wurde als Referendarin als Ahnungslos abgetan. Nach dem Motto, was weißt du schon... Aber lacht ruhig weiter und jammert weiter über die ach so schlechte Bezahlung. Ich glaube, manche Menschen können einfach nicht glücklich sein und sind immer auf andere neidisch...

    Das lag an deinen unwissenden Behauptungen (und ja ahnungslos ist freundlich umschrieben). Und bei mir hat es nichts mit Neid zu tun (du behauptest viel).

    Und worin besteht nun die besondere Verantwortung der SL? Ihre finanzielle und personelle Verantwortung ist nun wirklich sehr begrenzt und die Folgen, die sie bei Fehlentscheidungen zu befürchten hat sind ebenfalls sehr begrenzt.

    Ich hatte bereits einiges geschrieben, aber du nimmst es noch nicht einmal zu Kenntnis.

    Schon mal etwas von Wahrscheinlichkeitsrechnung gehört?

    Und möchtest du damit leben, wenn wegen deines Fehlers ein Patient verstirbt, und dann wegen eines Fehlers auch noch verklagt werden? Also da werde ich lieber wegen (angeblicher) zu schlechter Benotung verklagt.

    Es gibt noch Wandertage (drei Schüler nehmen verbotenerweise die Abkürzung durch einen Eisenbahntunnel), schwimmen (Schülerin fälscht die Unterschrift der Eltern und geht unter), gemeinsames Grillen, Chemieunterricht ...

    (Hattet ihr kein Schulrecht? Und liest du nie Zeitung?)

    In vielen Punkten gebe ich dir Recht Bolzbold.

    Allerdings finde ich nicht, dass Schulleitungen sooo überragend viel Verantwortung tragen, dass A16 zu wenig wäre. Immerhin verdienen sie damit vergleichbar viel wie ein Oberarzt, der mMn deutlich mehr Verantwortung trägt. Es gibt ganz fantastische Schulleitungen, die einen super Job machen. Dazu gehört auch, Grenzen zu setzen. Wenn man das nicht kann, sollte man keine SL werden. Wenn man es kann, wird man das Amt im Rahmen der Arbeitszeit schaffen.

    Es gibt auch ganz ganz furchtbare Schulleitungen, die trotzdem jahrein jahraus ihre A16 kassieren. Und den passiert überhaupt gar nix. Von daher ist A16 mMn schon ok.

    Bei einer kinderlosen SL steht netto auf jedenfall eine 5 vorne und man ist quasi vogelfrei.

    Vogelfrei bedeutet "im Zustand völliger Rechts- und Schutzlosigkeit; rechtlos und geächtet (jemanden für vogelfrei erklären)", ganz so schlimm ist es für SL, glaube ich, doch noch nicht.;)

    Allerdings bekommt sie (fast täglich (?)) von irgendwelchen Eltern, aber auch Nachbarn bei uns Drohungen mit irgendwelchen Rechtsklagen, oft unsinnig (es gibt nichts schlimmeres als Eltern, die sich im Rosenkrieg befinden), alles muss also absolut rechtsicher sein. Meine SL ist sicher fleißig, kann auch delegieren, trotzdem meinte sie zu mir in einem Gespräch im Sommer, sie hätten jetzt die gut 1800 Stunden im Jahr voll. Es sind eben die tausend extra Termine, die NRW-Lehrerin ansprach und sie hat Verantwortung für 1000 bis knapp 3000 Personen. Wenn etwas in Chemie passiert, ist sie mit dran, auch wenn sie überhaupt nicht Chemie unterrichtet. Sie muss daher zumindest überall Bescheid wissen. Auch bezüglich altes Schulgebäude musste unsere sehr viel wissen, um entsprechend Gehör zu finden.

    Und zu Gehalt, ich erhalte als Nicht-SL netto auch über 4600 Euro (also über 4300 nach Krankenkasse), die paar hundert Euro mehr ziehen weder mich noch Kollegen (es war schon Gesprächsthema). Was bisher in den mir bekannten Fällen zog, es besser machen zu wollen als der Vorgänger und evtl. andere Interessen (z. B. vermehrt Organisation statt vermehrt Unterricht).

    Ein Kollege hatte im Technikunterricht Holzspielzeug hergestellt. Umweltfreundlich wie er ist, haben die Schüler die Werkstücke mit Leinöl imprägniert.
    Quizfrage: Was ist passiert? Nicht schummeln! Nicht googeln!

    Als Chemikerin (und Hobbybastlerin) weiß ich tatsächlich, was passieren kann (und es steht inzwischen, glaube ich (nicht nachgegoogelt ;)), sogar in der RISU).

    (Und deshalb sind Gefährdungsbeurteilungen für jeden (nicht nur ChemikerIN) wichtig, dann muss auch nach Leinöl geschaut werden.)

    Ich gebe dir sonst aber in vielem Recht, wenn dein "Aquarium" oben offen war (weiß ich nicht), hätte es auch dem einen oder anderen Fachkundigen passieren können. Aber genau deshalb ist sehr viel Fachwissen und auch Erfahrung notwendig (und Universalgelehrte für mich eine gefährliche Notlösung).

    Also auf dem Niveau:

    Stell dir vor, dass du Busfahrer bist.
    Es steigen 10 Leute ein und vier Leute aus.
    Wie alt ist der Busfahrer?

    10-4=6

    Hauptsache gerechnet.

    Es gibt keine sechsjährige Busfahrer.;)

    (Aber ich habe die Aufgabe tatsächlich einmal gestellt. 30 sitzen bereits drinnen, 5 steigen aus und 8 ein ... Und da wurde tatsächlich das Alter des Busfahreres berechnet.)

    Ich auch. Inklusive dem Klassiker "ich schwör's euch, gestern hat das noch geklappt!" ^^

    Ich auch (nach Tipp von meinem Seminarlehrer). Er erzählte uns, dass er alles immer ausprobiert habe bis auf Natriumchlorid in Wasser auflösen. Prompt löste es sich nicht in einer Lehrprobe auf. Lösung, sein damaliger Sammlungsleiter hatte irgendein Speisesalz in die Chemikalienflasche gefüllt, um Geld zu sparen. Und das war halt nicht 100 % rein.

    Allerdings hätte es bei Wolfgang Autenrieth am Vortag gut gehen können. Ich kenne ähnliche Erlebnisse (Wechsel einer Gaskartusche und ebenfalls Wasserstoff), wo es tausend mal gut ging und einmal nicht. Es sind für mich einfach Beispiele bei der (mehr) fachliches Hintergrundwissen notwendig ist.

    In Chemie hatte ich im Laufe der Zeit 2 kritische Situationen, die aber absolut unkritisch abliefen, weil ich zusätzliche Sicherheiten eingebaut habe. Allerdings führe ich den Springbrunnenversuch nicht mehr mit extra getrockneten Ammoniak im Rundkolben durch. ("Nasser" Ammoniak im großen Reagenzglas tut es auch.)

    Auch wenn ich nicht angesprochen bin: in THE LÄND gibt es im höheren Schuldienst die sog. Regelbeförderung, die Hälfte der A14-Stellen wird auf diesem Weg vergeben.

    Die Hälfte von 10 Stellen für ca. 90 Gymnasien (ich habe hier mehrfach genaue Zahlen für mein RP angegeben)? Ohne 1,0 und "Extrapunkte" wird es nichts. (Und es ist selten die Hälfte, es gab mehrere Jahre mit 0, nur nicht besetzte ausgeschriebene Stellen wurden in einer 2. Runde vergeben, reelle Chancen hat man nur noch an sehr unbeliebten Schulen in unbeliebten Gegenden.)

    Die Variante mit dem Filterpapier hat man mir tatsächlich in der Fachdidaktik beigebracht. Da reicht eine ultrakleine Menge damit sich der Wasserstoff entzündet und man einen schönen Unterschied zum Lithium sieht. Fenster auf und Schutzscheibe hoch, da ist noch nie was passiert, was auch nur ansatzweise in Richtung "gefährlich" ging.

    Ich hatte bisher auch noch keine Probleme und verwende ebenfalls Filterpapier oder eine Gurkenscheibe als Unterlage.

    Allerdings kenne ich zwei Fachkollegen, die Probleme mit Natrium und Knallgas hatten. Angeblich gab es einmal irgendwelche Verwirbelungen (ganz nachvollziehen kann ich es nicht), der Kollege ist aber sehr erfahren.

    Ich schrieb

    Man fragt, wenn man sich der Gefahr bewusst ist, und es war kein altes Schulgebäude, sondern das 1. Schuljahr einer völlig neuen Schule. Gezeigt wurde mir wie ich zentral den Strom in die Schülertische einspeise, wie ich einzelne Tische sperre, wenn sie Blödsinn machen usw. und natürlich habe ich allgemein nachgefragt, was ich sonst noch beachten muss. Dass sich Fehler an den Schülertischen sich bei mir am Lehrertisch addieren, dass es zu rauchen beginnt, hat nachher auch andere überrascht

    Antimon hast du bewusst, selektiv zitiert?

    Ich habe schon immer Respekt vor Strom gehabt, aber mir wurde versichert, dass nichts passieren kann und ich war jung, habe vertraut. Heute würde ich konkret nachfragen, welche Sicherheit eingebaut ist, dass fehlerhafte Schülerschaltungen an mehreren Schülertischen die "Autobatterie" nicht heißlaufen lassen, damals kam ich gar nicht auf die Idee. Aber genau deshalb weigere ich mich auch inzwischen fachfremd zu unterrichten (und natürlich wird immer wieder mal nachgefragt, Fortbildungen (verpflichtend) angeboten. (Ich kenne z. B. alle Sicherheitsvorrichtungen unserer Gasleitung, lasse mir Prüfprotokolle zeigen, Vertrauen (in Schulträger und SL) ist gut, aber auch sie können etwas vergessen. Das zeigt auch die Geschichte mit den falschen Gasbrennern. Sicherheit ist für mich extrem wichtig.

    Wenn man irgendwo neu Laborarbeit übernimmt, fragt man einfach nach, was man bei der jeweiligen Installation beachten muss. Du kannst nicht alles "sehen", schon gar nicht bei Elektroinstallationen in alten Schulhäusern. Habe ich mir auch einmal alles zeigen lassen. Das ist aber kein "Händchenhalten" bei Versuchen, was wir eben mit unseren Schmalspurbiologe

    Man fragt, wenn man sich der Gefahr bewusst ist, und es war kein altes Schulgebäude, sondern das 1. Schuljahr einer völlig neuen Schule. Gezeigt wurde mir wie ich zentral den Strom in die Schülertische einspeise, wie ich einzelne Tische sperre, wenn sie Blödsinn machen usw. und natürlich habe ich allgemein nachgefragt, was ich sonst noch beachten muss. Dass sich Fehler an den Schülertischen sich bei mir am Lehrertisch addieren, dass es zu rauchen beginnt, hat nachher auch andere überrascht. Immerhin konnte ich mit meinen Kenntnissen und vor allem schneller Reaktion ein Feuer verhindern. Ich hatte vorher auch Schaltungen in Naturphänomene mit Klasse 5 mit Batterien unterrichtet, kein Problem. (Es war nur ein Beispiel, bei dem ich dachte, huch, da fehlte mir Wissen, ich sah die Gefahr nicht (bzw. denke immer noch, das hätte mehr gesichert sein müssen).)

    Ich verabschiede mich für dieses Jahr, guten Rutsch allen.

    Intelligente Schüler denken nur kurz darüber nach, stellen dann fest, dass der ganze Overhead sinnfrei ist und schreiben das hin, was gesucht ist. Das Problem haben nur weniger intelligente Schüler, die den Wald vor lauter unsinnigem Overhead nicht sehen.

    Es gibt genau zwei Möglichkeiten: der Schüler weiß etwas über Astronomie und weiß, dass die Beschreibung falsch ist. Dann kann er die Aufgabe trotzdem lösen, weil offensichtlich ist, was zu tun ist. Oder der Schüler weiß nichts über Astronomie, dann ergibt die Aufgabe insich Sinn. Dass s malie astronomisch falsch ist, spielt dabei gar keine Rolle.

    Leider nein, sie verlieren zumindest sehr viel Zeit und werden unsicher. Vielleicht sollte ich zur Vorbereitung auf Pisa mehr unsinnige oder fehlerhafte Aufgaben stellen?

    (Und so große Astronomiekenntnisse sind dafür nicht nötig. Ich behaupte mal, dass wissen alle meine Schülerinnen und Schüler.)

    Es dürfen keine Fehler in (wohlüberlegten) Aufgaben sein! Seltsam, dass ihr das schönredet.

    Dass das mit den mittleren Abständen so nicht geht, ist klar.

    Wenn wir aber alle Angaben der Aufgabe als gegeben annehmen, ist doch die Frage zu beantworten, wenn nicht weiter hinterfragt wird.

    Intelligente Schülerinnen und Schüler hinterfragen aber, wundern sich, werden unsicher, ob sie etwas übersehen usw. Das Nachdenken haben meine Kolleginnen, Kollegen und ich ihnen beigebracht (und damit bzgl. Pisa geschadet?). Die Frage ist also für dumme Schülerinnen und Schüler, die alles einfach hinnehmen? Die Spitzenreiter bei Pisa sind also die, die nicht nachdenken? :gruebel:


    Dann habe ich Pisa falsch verstanden.

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