Beiträge von Kris24

    Ich bin gerade so dankbar über meine Schule. Ich kann mich jederzeit krankmelden über Edupage, ich tue es, sobald ich merke, dass ich nicht unterrichten kann. Gewünscht wird nur, dass man sich möglichst nicht kleckerlesweise abmeldet (also gleich mehrere Tage bei schweren Infekt und nicht jeden Morgen neu). Aber auch das ist nicht immer möglich und das weiß jeder.

    (Bei mir ist es oft morgens um 5 Uhr, es war aber schon 7.30 Uhr (bei 8.00 Uhr Beginn). Fertig zum losgehen und ich merkte, es geht nicht. Und insgesamt dreimal in 30 Jahren musste ich während des Tages heim, 1. Stunde war ich absolut fit, Ende der 2. Stunde schlug der Norovirus o.ä. zu (einmal musste ich sogar noch mehrere Stunden in der Schule bleiben, weil ich zu krank für die Heimfahrt war). Es war nie ein Problem. Ich bin oft schon im Laufe des Vormittags kurzfristig eingesprungen, weil Kollegen kurzfristig ausfallen, Anruf der Tagemutter oder Kita, Kind ist krank. Passiert. Krankheiten halten sich an keine Uhrzeit.

    Nach der Logik sind das allerdings Wind- und Solarenergie auch nicht.

    (Solarenergie steht sogar eher schlecht da, weil die Herstellung von Silizium sehr energieintensiv ist und überwiegend in Asien mit Hilfe von Kohlestrom stattfindet.)

    Stimmt je nach Zahlenwerte (bei AKWs reichen die Zahlenwerte z. B. von ca. 3 bis 130 Gramm CO2 Äquivalente pro Kilowattstunde, der Wert für Endlager ist völlig unklar (und wird daher oft weggelassen, weil für die nächsten 10 Jahre uninteressant). Bei den erneuerbaren ist man kleinlich.

    Aber Preis ist für mich auch ausschlaggebend (und erneuerbare müssen noch klimafreundlicher werden, da könnte man dem gesparten Geld noch viel erreichen).

    Wichtig für mich ist wie geschrieben

    Atomstrom wäre für mich erst ein Diskussionsthema, wenn wirklich alle Kosten (auch Versicherungen, wenn nichts passieren kann, müssten die doch spottbillig sein) mitgerechnet werden. Aber auch so ist es der teuerste Strom, die Abhängigkeit von Russland größer als beim Erdgas und in den nächsten 10 Jahren nicht relevant.

    https://m.focus.de/finanzen/news/…_258280091.html

    Das Verhalten der europäischen Nachbarn gibt mir Zuversicht, dass wir die Energiewende schaffen können. Wir steigen zwar selbst aus der Kernenergie aus, aber unsere Nachbarn werden uns im europäischen Stromverbund aushelfen müssen.

    Wann mussten sie uns aushelfen? Bisher mussten wir den Atomstromländern (und wenn die Temperaturen weiter steigen und die AKWs noch älter werden immer öfter) aushelfen.

    Dass wir teilweise mehr importierten statt exportierten liegt an den Preisen, nicht daran, dass wir zu wenig hätten. Ist doch schön, wenn billiger Solarstrom aus Spanien zu uns kommt und wir kein teures Gas verbrennen müssen. (Ich weiß, gewisse Zeitungen wie Welt und Focus schrieben im Frühjahr anderes, das wurde aber deutlich als Lüge zurück gewiesen). Wer denen noch glaubt...

    (Wer so oft in der Vergangenheit durch gezieltes Weglassen das Gegenteil behauptet, also lügt, bei dem sollte man zweimal hinsehen. Ich vermute, ein grüner Finne hat irgendwie etwas gesagt, was Focus entsprechend auslegt. Bisher kam bei Nachfrage immer etwas anderes heraus. Atomstrom wäre für mich erst ein Diskussionsthema, wenn wirklich alle Kosten (auch Versicherungen, wenn nichts passieren kann, müssten die doch spottbillig sein) mitgerechnet werden. Aber auch so ist es der teuerste Strom, die Abhängigkeit von Russland größer als beim Erdgas und in den nächsten 10 Jahren nicht relevant. Also Zeitverschwendung (und Geldverschwendung sieht man schön in Frankreich).

    Ich staune immer, was die Leute in der Schule alles essen. Ich esse meistens gar nichts. Ich habe gut gefrühstückt und brauche bestenfalls einen Apfel vor dem Nachhauseweg, aber auch den vergesse ich meistens. Für eine ganze Woche "vorkochen" - da bin ich aber jetzt froh, dass ich das nicht muss.

    Du meinst aber schon, dass du an Tag 1 die ganzen Vorräte mitbringst, oder?

    Ich frühstücke selten und bin oft bis 18 Uhr an der Schule. Abends esse ich normalerweise auch nicht mehr. Vielleicht solltest du von deiner Schule (Halbtags?) nicht auf andere schließen?

    Mensa haben wir leider nicht.

    Bundeslandabhängig

    In Baden-Württemberg haben wir auch Kopfnoten. Die Quantität (z. B. Häufigkeit des Meldens) gehört zur Mitarbeit und nicht in die fachliche Note.

    Zu mündliche Noten gilt laut unserem Kumi

    "Nicht maßgeblich ist die bloße Anzahl der Wortmeldungen. Dieser Aspekt wird von der im Zeugnis ausgewiesenen Note für Mitarbeit erfasst. Bei der mündlichen Note kommt es auch auf die Qualität der Unterrichtsbeiträge an. Passives Verhalten geht zu Lasten des Schülers. Der Lehrer ist allerdings bereits von seinem pädagogischen Auftrag her gehalten, auch zurückhaltende Schüler durch gezieltes Aufrufen in den Unterricht einzubeziehen.

    Es steht dem Lehrer frei, wie er die mündlichen Leistungen ermittelt. Er kann Einzelprüfungen vornehmen, z.B. durch gezieltes Abfragen oder Referate. In diesem Fall hat er dem Schüler im Anschluss hieran die Note bekanntzugeben (§ 7 Abs.4 NVO).

    Die Lehrkraft kann aber auch die mündlichen Beiträge im Unterricht über einen gewissen Zeitraum beobachten und hierüber eine Eindrucksnote bilden."

    An meiner Schule haben wir uns für ausführliche Kriterien entschieden, um Transparenz zu schaffen. Kurz, Note 4 heißt ausreichend, der Schüler muss alles wesentliche können. Für 1 und 2 sind mehr oder weniger Transferleistungen notwendig sonst ist es 3. Wesentliche Lücken, die in absehbarer Zeit geschlossen werden können, ist 5 sonst 6. Und ja, 5 gibt es bei mir fast jedes Mal, 6 eher selten (aber auch schon gegeben (sonst würde theoretisch ja keiner sitzen bleiben, wie begründet ihr eine Zeugnisfünf, wenn alle mündlichen Noten mindestens 3 sind?).

    Meinen Kleinen erkläre ich es vereinfacht. Ich mache grundsätzlich mündliche Noten bevor ich anfange, eine Arbeit zu korrigieren (die mündliche Note wird neben die schriftliche geschrieben). Ich sage ihnen, ich gebe die mündliche Note, die ich von ihnen in der Klassenarbeit erwarte. Das stimmt meistens auch.

    Also kurz, ich gebe Eindrucksnoten (letzter Absatz oben vom Kumi) vor jeder schriftlichen Korrektur nach festgelegten Kriterien, wir schreiben im Gegensatz zu NRW in allen Fächern Klassenarbeiten. Meine Noten reichen fast immer von 1 bis 5 (manchmal 6).

    Technisch ist Atommüll kein besonderes Problem. Wir haben prinzipiell 3 Optionen: Endgültige Einlagerung in Salzstöcken, das Beibehalten "dauerhafter Provisorien" wie derzeit, oder, neuerdings auch denkbar, der Verbrauch der Altbrennstäbe in modernen Anlagen außerhalb Deutschlands als Brennstoff.

    Das Thema ist er, dass es für die linkere Hälfte der Politik ein essentielles Diktum ist, das Problem tunlichst ungelöst zu lassen, um mit dem Verweis auf die vermeintliche Unlösbarkeit des Problems jede Diskussion über eine Wiederaufnahme der Kernkraft-Nutzung ersticken zu können.

    Es ist Preisfrage und Frage von Abhängigkeit.

    Der billige Atomstrom ist eine Lüge genau wie das Wissen verheimlicht wird, dass auch Uran aus Nichtrussland sehr häufig Russland gehört (zumindest zu 50 %). Und anscheinend wollen manche (AfD, Wagenknecht), dass wir weiterhin von Russland erpressbar sind.

    Allein schon, dass dir jetzt erst auffällt, dass das Tiefenlager bei euch um die Ecke geplant ist, zeigt, wie wahnsinnig informiert du bist. Der Standort "Nördlich Lägern" wurde bereits letztes Jahr bekanntgegeben, im Gespräch ist das schon seit 2008. Ihr könnt protestieren was immer ihr wollt, das interessiert hier niemanden. Das Rahmenbewilligungsgesuch wird nächstes Jahr eingereicht, dann kommt der Volksentscheid und natürlich wird der positiv ausfallen. Die absolute Mehrheit ist hier schlau genug zu begreifen, dass das Zeug halt irgendwo hinmuss.

    Ich schrieb, es ist schon lange in Diskussion, ich weiß es seit dem letzten Jahrtausend, seit ein paar Jahre galt es als bevorzugt und eben direkt nach dem Beschluss, dass hier vorbereitet wird, gab es das Erdbeben (das schrieb ich oben, ich las es im Internet und direkt im Anschluss wackelte hier alles, dass das Erdbebenzentrum weiter weg ist, erfuhr ich erst später). Und natürlich wird es an der Grenze verbuddelt werden, falls bis dahin kein richtig starkes Erdbeben gibt (wir haben aktuell 10 spürbare pro Jahr). Weiß ich, halte es aber trotzdem für dumm (und nicht nachahmenswert). (Gorleben und Asse sind auch heraus geschmissenes Geld und zieht weiteres nach.)

    Nein, es widerspricht sich doch:

    Du sagst, dass du nur eine Stimme in der Klassenkonferenz hast, wenn du gleichzeitig drei Fächer unterrichtest, während drei Kollegen in einem Fach drei Stimmen haben (One man one vote). DFU hat oben geschrieben, dass du drei haben solltest (One fach one vote).

    Ich hatte mich darauf bezogen

    Wenn jetzt der Deutschkollege auch noch Geschichte und Gemeinschaftskunde in der Klasse unterrichtet, hat er eine Stimme bei drei unterrichteten Fächern. Wenn drei Kollegen sich das eine Fach IMP aufteilen und jeweils nur einen der Teilbereiche Informatik, Mathematik und Physik unterrichten, haben sie jeder eine Stimme also drei Stimmen bei einem unterrichteten Fach. Ob das wirklich in jedem Fall fair ist, kann man auch anzweifeln.

    Ich bin mittlerweile so weit, dass ich nur noch etwas zu essen und ab und zu meinen Laptop transportiere. Der Rest kann in der Schule bleiben. Selbst das Essen deponiere ich mittlerweile auch gerne vorher im Kühlschrank.

    Ich auch. Handtasche mit Hausschlüssel, Handy und Geldbeutel reicht an 4 Tagen. Am 5. Tag bringe ich das Essen für die ganze Woche mit (Kühlrucksack, dann Kühlschrank in der Schule).

    10 Minuten, nachdem ich las, wo die "Schweizer Plörre" vergraben werden soll (Luftlinie ca. 10 km von mir, diskutiert wird es schon lange), hat es richtig "gerumst" (Schränke (ich war gerade in unserer Chemiesammlung) bewegten sich sichtbar mehrmals einige Sekunden (insgesamt etwa eine Minute), Glasgeräte klirrten, Zentrum des Erdbebens war von mir aus gesehen hinter dem geplanten Endlager. Aber nein, es wird hier keine Erdbeben geben. Das in Basel (weit weg) ist schon lange her (1356) und niemand weiß, ob es Stärke 6 oder doch 7 hatte (ältere Atomkraftwerke mussten hier nur Stärke 5,x aushalten, weil es in Mitteleuropa doch keine Erdbeben gibt, japanische immerhin mindestens 7, wird bei der Diskussion oft vergessen).

    Mir fällt bei der Diskussion immer Asse ein, schnell verbuddelt und dann wird es richtig teuer (oder man hält die Augen weiter geschlossen).

    Bist Du Dir da sicher?
    In NRW gibt es beispielsweise die explizite Vorgabe, dass man pro Kind in der Klasse eine Stimme hat - d.h. als Eltern hat man gemeinsam genau eine Stimme, nicht zwei.

    Ja, in BW ist die Regelung so, wie DFU schreibt.

    Ja. Ist in Baden-Württemberg (leider) so. (Mündliche Note erhält in IMP dreifaches Gewicht, meine Stimme zählte selbst bei 11 Stunden in einer Klasse (Mathe, NwT, Chemie) nur einfach (und ich musste erst den "Durchschnitt" bilden).)

    Ich bin Gefahrstoffbeauftragte an meiner Schule und habe die RISU genau wie meine SL mehrfach komplett quergelesen und vieles genau. Klar weiß nicht jeder einzelne Kollege Bescheid, aber mindestens der Fachvorsitzende sollte in seinem Bereich Bescheid wissen und seine Fachkollegen warnen (ist bei uns jährlich vorgeschrieben). Und ich werde regelmäßig von den anderen Fachvorsitzenden Physik, Biologie und NwT in ihre Sammlung eingeladen und wir gehen gemeinsam alles durch.

    Außerdem haben wir Naturwissenschaften studiert und jedem von uns sollte klar sein, dass Ungeziefer nicht mit gut zureden von den ausgestopften Tieren weg gehalten werden kann. Natürlich ist da Gift notwendig.

    Ich persönlich finde die RISU notwendig und habe kein Verständnis, wenn niemand an einer Schule sie zu Kenntnis nimmt. Wer es bildlicher mag, findet von DGUV schön aufbereitet https://www.sichere-schule.de/ (manche klicken ja lieber).

    Bei Biologie und Lagerung findet man auch die ausgestopften Tiere. Bei und gibt es noch ein paar hinter Glas (viele wurden bewusst entsorgt). Es wird regelmäßig in der Fachschaft diskutiert.

    Zumindest in Niedersachsen gilt das Gegenteil: Eine nicht anwesende Person ist nicht stimmberechtigt (kann aber bei Wahlen in Abwesenheit gewählt werden).

    Die Begründung: Wer nicht anwesend ist, hört die Diskussion zur Abstimmung nicht. Kann also nicht ggf. durch die besseren Argumente seine Meinung bilden/ändern.

    Genauso ist es bei uns auch.

    (Im Nachhinein würde ich es nicht einfach ungültig erklären (gibt vermutlich "böses Blut", ist eine blöde Situation, ist aber jetzt geschehen), sondern noch ein Treffen einberufen. Bei uns wird dies im Vorfeld deutlich geäußert, der Abwesende kann zwar seine Meinung schriftlich äußern (wird auch vorgelesen), mehr aber nicht. Und das jemand seine Meinung aufgrund der Diskussion ändert, passiert doch immer wieder. )

    5000 Euro sind für Umzug, Neueinrichtung und alles was man zahlt eher ein Witz

    Ich schüttele bloß noch den Kopf und denke, Prinzessin wache auf. Du hast falsche Vorstellungen, was man benötigt.

    Entweder hast du keine Möbel, dann reicht es, einen Sprinter für ein Wochenende zu mieten und ein Bett kostet nicht so viel oder du hast welche, dann benötigst du keine neue. Erst bei meinem letzten Umzug (nach 20 Berufsjahren) habe ich erstmals insgesamt ungefähr das ausgegeben (Umzug mit über 400 Kartons davon 250 mit Büchern jeweils 30 kg schwer, Anschaffung neue Küche, Schlafzimmer, Regale f. Arbeitszimmer). Davor nie (Küche war in der Wohnung, Bett etc. waren alt). Im Referendariat bestand mein Regal aus ein paar Brettern aus dem Baumarkt mit selbst gebastelten "Abstandhalter", beim Schreibtisch hatte ich Glück und konnte ein Musterstück mit einigen Kratzern sehr günstig erstehen. Und bei meinen Refkollegen war es genauso. Viele hatten nur Obstkisten und Matratze auf dem Boden. Mir fällt nur ein Refkollege ein, der dank sehr gut verdienender Ehefrau (! Ausrufezeichen für state_of_Trance ;)) für unsere Sicht luxuriös wohnte. Es war kaum Thema (ein paar Witze gab es).

    Im Gegensatz zum Studium mit Bafög ist das Referendariat gut bezahlt. Und für das Studium musste ich einige (oft sehr teuere) Bücher selbst kaufen (unsere Bibliothek hatte zu wenig), ich benötigte im Referendariat also weniger Geld, einzige berufliche Anschaffung war ein PC (heute nicht mehr notwendig dank Dienstgeräten). Da reichte es eben noch für ein altes Auto (im Studium nicht, war auch nicht nötig).

    Da wir Ausbildungsschule sind, haben wir sehr viele Referendare. Unterricht bereiten sie im der Schule vor, sie benötigen daher kein Material zu Hause. Auch Auto haben nur 2, der Rest fährt mit ÖPNV (wie auch die meisten meiner Kollegen). Und Lehrer sind bekannt für eher "legere" Kleidung. Elegant und teuer sind wenige gekleidet. Alles nicht nötig, außer du (!) willst dich dafür verschulden.

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