Beiträge von Kris24

    Wenn es Jugendliche sind, steigen die am Badischen Bahnhof auf den Regionalverkehr nach Weil und Lörrach um. Der Badische Bahnhof ist deutsches Staatsgebiet.

    Stimmt, auch unsere Schüler müssen teilweise über die Schweiz zu unserer Schule fahren. Sie wohnen also in Deutschland, besuchen eine deutsche Schule und steigen in der Schweiz (hier nicht deutsches Staatsgebiet) um. Und dann gibt es noch Büsingen (ein deutsches Dorf umgeben von der Schweiz) . Wer wie Maylin85 nicht Bescheid weiß, zieht falsche Schlüsse.

    Ich kenne allerdings ein deutsches Kind, dass bei uns sitzen blieb und jetzt eine Schweizer Schule besucht und zumindest zu Beginn hier noch wohnte. Es ist aber der einzige mir gut bekannte Fall.

    Allein im 2022 haben sich ca. 9000 Deutsche in der Schweiz einbürgern lassen, es waren noch nie so viele. So schlecht kann's hier nicht sein.

    Ich kenne auch ein paar (alles Frauen, die einen Schweizer Mann geheiratet haben) und umgekehrt (Schweizer Frauen, die die deutsche Staatsbürgerschaft wollten, weil sie einen deutschen Mann geheiratet haben). Seltsamerweise kenne ich keinen Mann, der die Staatsbürgerschaft seiner Frau annahm.

    Falls es falsch hierüber kam, ich kann dich schon verstehen, du lebst jetzt schon einige Jahre in der Schweiz und fühlst dich wohl. Mich haben hier andere Kommentare getriggert, auch wenn ich auf deinen geantwortet habe.

    Es pendeln aber auch nicht wenige Schüler in die andere Richtung über die Grenze, oder täuscht der Eindruck? Ich bin früher häufiger Montag morgens mit der Bahn von deutscher Seite nach Basel zum ICE gefahren und die Bahnen waren frühmorgens so krass voll mit Schülern, dass man teilweise gar nicht mehr rein kam und die nächste nehmen musste.

    Ich habe hier (nicht Basel) anderes gehört, weiß es aber nicht genau und lasse daher die Spekulationen. In meiner Heimatstadt (ebenfalls Grenzstadt) ist es definitiv nicht so lt. Medien.

    Was war für deine Schwester (oder für dich) negativ entscheidend? Rein aus Neugier.

    Ich habe vorher überlegt, ob ich es schreiben soll und mich dagegen entschieden.

    Ergänzung

    Ich spreche übrigens nur über die deutschsprachige Schweiz, der französisch sprechende Teil soll anders sein (kenne ich aber nicht außer der sehr lieben Schwester meines Stiefvaters (und ihre Familie), die seit über 70 Jahren dort wohnt).

    Ach... Das ist übrigens der eigentliche Grund, warum wir hier sind. Es hätte damals genau so gut Österreich werden können. Genau gleich ging es bei meinen beiden Kommilitonen, die schlussendlich auch in der Region Basel gelandet sind.

    Ich denke nicht, dass die (Schweizer) Berge von mir weiter entfernt sind als von dir. Ich sehe sie täglich und fahre auch gerne hin zum Wandern. Aber dort wohnen... (wenn, dann käme für mich übrigens auch nur Basel in Betracht) möchte ich nicht.

    An alle

    Gerade weil ich die Schweiz seit langem und sehr viele Schweizer sehr gut kenne, wohne ich lieber hier auf der anderen Seite der Grenze. Meine Schwester hat einige Jahre in der Schweiz gearbeitet und sagt nie mehr (ich habe nur während des Studiums dort gejobt und das klar wegen des Geldes). Manches sieht aus der Ferne schöner aus. Meine Schule besuchen übrigens einige Schweizer (übrigens auch einer, der zuvor das Langzeitgymnasium in Zürich besucht hat, er schwärmt von unserer Schule, von der Vielfalt der Unterrichtsmethoden). Klar, wer in der Schweiz glücklich ist, wird kaum hierher ziehen, wird kaum täglich zweimal 30 und mehr km Zug fahren, um hier die Schule zu besuchen. Aber wie heißt es so schön, Nachbars Kirschen schmecken immer besser.

    Vanilleeis liegt gerade knapp vorn. Das ist bestürzend. Das Schokoladeneis sollte besser erklären, was es tut. Vielleicht eine Brandmauer errichten. Niemals nicht mit Vanilleeis sich mischen.

    Wo soll das alles enden :schreck:

    Also kein

    Stracciatella

    Pech pepe.

    (Ich mag Mango ....)

    Wir sind Ganztagsschule, bei hitzefrei protestiert die eine Hälfte der Eltern, bei nichthitzefrei die andere. Ab Oberstufe gibt es sowieso kein hitzefrei mehr, außer die Gesundheit der Schüler ist in Gefahr (und dann protestiert die eine Hälfte der Eltern, es muss Tage vorher angekündigt sein). Mein Rekord in einer Unterrichtsstunde liegt bei 41 Grad (gemessen mit einem guten Thermometer im Chemieraum, stimmt also). Wir probieren alles, was möglich ist.

    Diesen Monat ist es dank Unwetter allerdings nicht so heiß wie sonst, es gab zwar schon einzelne Tage mit über 35 Grad, aber dann wieder Abkühlung. In der Vergangenheit war es problematischer, dann heizten die Räume immer weiter auf (noch knapp 2 Wochen Schule, dann haben wir auch Sommerferien.)

    Du kannst so lange staunen, wie du willst. Ich weiß genau, wer sich im April geeinigt hat. Also dumm bin ich selber nicht. Mein Argument ist, dass ein Inflationsausgleich lediglich nichts mit einer Tarifverhandlung haben sollte und allen Beschäftigten gleichmäßig erteilt werden sollte. Der Bedarf daran besteht schon seit mehr als einem Jahr. Einige Haushalte können nicht noch bis Ende des Jahres darauf warten. Das ist offensichtlich einigen hier egal.

    Wenn alle gleichmäßig das Geld erhalten, zahlen es alle durch Steuern (und Lehrer durchschnittlich mehr, wir verdienen überdurchschnittlich, wir gehören nicht zu den ärmsten ). Sozial gerecht, aber schlecht für unseren Geldbeutel.

    Die allermeisten Deutschen aber erhalten keine Inflationsprämie. Und ich frage schon, warum schreibst du Einigung April? Uns betrifft es wirklich nicht.

    Und ja, ich habe in den 90er noch unter besseren Bedingungen begonnen (2 Deputatsstunden weniger, volles 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld usw.) Damals wollten zu viele Lehrer werden, heute zu wenige, hat schon seinen Grund. Aber jeder entscheidet für sich, wenn du mit den Bedingungen nicht einverstanden bist, dann gehe. Ändern lässt es sich nur begrenzt, ich behaupte nicht (wie jeder sieht, Lehrermangel reicht nicht, dachte ich vor 25 Jahren nach mehreren echten Nullrunden naiv).

    Ich war mit einem meiner Fachleiter auch nicht zufrieden, er "steckte uns schnell in Schubladen", eine Änderung war kaum noch möglich. Mein 2. für das andere Fach war dafür phantastisch. Und selbstverständlich durften wir tragen, was wir wollten, methodisch etc. ausprobieren, was ging usw. Dies war nie Thema.

    Ich empfand den Druck auch groß, es lag aber nur daran, dass nach 6 Jahren Studium, 2 Jahre Referendariat entschieden, ob man Lehrer werden konnte und die Note 2 damals nicht reichte (es schafften selbst in Mathe trotz örtlicher Flexibilität weniger als 20 %, in Chemie trotz 1,0 niemand). Es gab einzelne, die aufgaben, ich kannte einen, er war zu sehr Künstler und ging wohl zu wenig auf Schüler ein.

    Ich dachte bisher beim lesen der Zeitungsartikel an verwöhnte Millennials, die von Rasenmähereltern umhegt wurden. Aber wenn ich das hier lese, bin ich doch schockiert.

    Überlege, bei wem wurdest du angestellt? Wer hat sich im April geeinigt?

    Wenn du es nicht weißt, es wurde schon beantwortet (und ich staune über soviel Dummheit).

    Der jüngste Tarifabschluss gilt auch nicht für Landesangestellte. Verhandelt wurde der TVöD, der für Kommunen und den Bund gilt.

    Da würde ich an Eurer Stelle nochmal Euren ÖPR draufgucken lassen.

    Es kommt auf die Reihenfolge an:
    Bereits ausgefallene Stunden (ohne eigene Verursachung) aus einem Vormonat müssen nicht nachgearbeitet werden, fallen also nicht in die MAU-Berechnung. Ein Jahresarbeitszeitkonto ist explizit nicht vorgesehen.

    Wird erst MAU geleistet und danach entfallen Stunden, können diese gegengerechnet werden.

    Eben. Weiß ich. Und die Stunden fallen immer am Ende aus (Abitur, Studien- und Klassenfahrten, Exkursionen), die Mehrstunden fast alle im Winter an (dieses Jahr extrem im 1. Halbjahr (erst Covid-19, dann hat es fast alle innerhalb von 2 Monaten nach Covid-19 mit Grippe und Co. getroffen, ich hatte damals Monate mit zweistelliger zusätzlicher Stundenzahl, seit März kaum noch). In der Vergangenheit war es auch so. Uns geht es genauso wie

    In BaWü wird‘s gegen gerechnet wenn man eine MAU-Abrechnung macht. Deswegen macht hier eigentlich niemand ne MAU-Abrechnung weil dann eh kein Plus mehr über bleibt in der Regel. Zumindest an beruflichen Schulen ist das so.

    Und das habe ich bereits mehrfach hier geschrieben (und ja ÖPR weiß Bescheid, wir haben sogar zwei "Obere" (überregionale) an der Schule. Ich habe hier sogar bereits die GEW-Antwort verlinkt.

    (Allerdings schienen nicht alle RPs genau gleich streng es zu überprüfen (inzwischen wird es einheitlicher).)

    Ich habe es dreimal versucht. Aber zwei Leistungskurse und Klasse 10 (Bogy und Austausch am Ende des Schuljahres) sind plötzlich auch 20 Plusstunden Dezember bis Februar auf unter 10 reduziert.

    Zu meinen NRW-Zeiten wurde monatlich abgerechnet.

    Again what learned :aufgepasst:

    An der FMS haben wir noch eine Assistenz der Schulleitung, der Kollege organisiert die Berufspraktika und sowas. Bei uns ist aber auch der Fachvorstand nichts Spezielles, ich bekomme genau das gleiche Geld wie alle anderen auch. Wir sind einfach diejenigen, über die Ausschreibungen für Wahlfachkurse laufen, Budgetverwaltung, etc.

    Fachvorstand ist bei uns auch nichts spezielles, ich bin z. B. für Chemie ausgewählt, erhalte auch nicht mehr Geld (Fachkollegen wählen jedes Jahr einen Dummen). "Abteilungsleiter" dagegen erhalten A15 und haben größere und mehr Verantwortungsbereiche, es wurden nicht von Fachkollegen gewählt, sondern haben sich auf die Stelle beworben, sie gehören zur erweiterten SL. Assistenz der SL kenne ich von meinem früheren Gymnasium, das war aber nur eine A14-Stelle.

    Hat das nicht eher was mit der Schulform zu tun? Abteilungsleitung kenne ich von der Berufsschule, das Konzept ist mir aber von keiner allgemeinbildenden Schule bekannt. Wir haben mit zwei unterschiedlichen Schulformen einfach ein "grosses" und ein "kleines" Rektorat, aber insgesamt nur 4 Mitglieder der Schulleitung.

    Wir besprechen sehr viel erst mal im Klassenteam oder man fragt halt berufserfahrene Lehrpersonen in der Fachschaft. Der beschriebene Fall gehört aber aus genannten Gründen in die Dokumentation der Schulleitung. Im besten Fall erschreckt sich die Schülerin so sehr, dass sie nie wieder auf die Idee kommt. Und sie erzählt es den Freunden, die sich gleich auch noch merken, dass sowas nicht durchgeht. Das "gemeinsame Front beziehen" erlebe ich bei uns an der Schule als hochwirksam.

    Wir am Gymnasium haben auch 4 Abteilungsleiter zusätzlich zur SL. Sie haben unter sich Fachbereiche und Klassenstufen aufgeteilt. Der Verantwortliche für Naturwissenschaften ist z. B. auch für die Klassen 9 und 10 zuständig (und wenn ich ein Problem aus diesem Bereich habe, spreche ich ihn an). Zur SL gehe ich vielleicht einmal im Jahr (bei "großen" rechtlichen Fragen). Ich würde tatsächlich auch im Fall des TE ihn fragen (und würde auch von der SL auf ihn hingewiesen werden).

    Ich denke, es ist an jeder Schule anders geregelt (und deshalb gibt es Missverständnisse und aneinander vorbei reden).

    Selbst wenn es nur 5 A14-Stellen fürs ganze Kollegium gäbe, diese Stellen werden ja nicht die ganze Laufbahn gehalten. Die Inhaber werden A15, gehen in den Ruhestand etc., sodass dann bestimmt 15-20 Lehrkräfte die Stelle durchlaufen könnten.

    Bei uns wurde eine Stelle innerhalb 1-2 Jahre von drei Lehrern besetzt.

    So kommt in NRW meiner Einschätzung nach der Großtteil auf A14 vor der Pensionierung.

    Alle 5 Jahre eine Stelle..., wenn eben jemand pensioniert wird.

    Bei uns gibt es selten Wechsel. A15 und A16 sind mindestens 15, teilweise 20 Jahre besetzt. Wir durften jetzt 5 Jahre keine einzige A14 Stelle ausschreiben, eine bekam in dieser Zeit eine nicht vergebene Stelle im Ausschreibungsverfahren. Und ein Gymnasium hat mehr als 40 Lehrer (bei uns gibt es auf jeden Fall einige Ü50, die sich keine Beförderung mehr ausrechnen. Es ist auf jeden Fall nicht mehr Regel, auch wenn es noch so heißt.)

    Die Jahrgänge 2007 und folgende sind hier sehr groß, pensioniert werden aktuell nur wenige (wenige Einstellungen um 1990). Die werden noch einige Jahre benötigen (und viele in der Zwischenzeit mit A13 pensioniert).

    Gibt es in Bayern keine anonymisierte, schulfremde Zweit- und ggf. Drittkorrektur und schulfremden Vorsitz bei den mündlichen Prüfungen?

    Edit: Verhindert aber auch nicht landesweite Abiturdurchschnitte von um die 2,2 in BW. Übrigens auch schon in den 2000ern - nur weil jemand schrieb, dass es damals noch anders gewesen sei.

    Gibt es nur in Baden-Württemberg (wurde mehrhaft hier geschrieben) und ja, auch wir hatten 1988 diesen Schnitt.

    Nein, es gibt auch an den Gymnasien keine Regelbeförderung nach A14 in BW. Die Mehrheit der Lehrkräfte auch an Gymnasien bleibt bei A13Z ein Berufsleben lang.

    Eben, ich habe die Zahlen schon mehrfach hier verlinkt. Wenn man nicht gerade in einer extrem unbeliebten Schule unterrichtet, keine Chance.

    War mal. Theoretisch darf unser Gymnasium alle 3 Jahre eine (!) A14 Stelle ausschreiben, praktisch ist es jetzt 5 Jahre her, dass wir eine ausschreiben durften, weil es zu wenig Stellen im RP gibt. Es gab lt. Bezirkpersonalrat in diesem Schuljahr 10 Stellen für 74 Gymnasien (und wir sind über 80 Kollegen).

    Zu 2. Es gab jetzt mehrere Jahre hintereinander Nullrunden, d. h. im ganzen RP keine A14 Stelle nach konventionellen Verfahren (ohne extra Aufgabe). Nur wenn Ausschreibungsstellen nicht besetzt werden konnten, wurden sie nach dem konventionellen Verfahren vergeben, also im letzten Schuljahr insgesamt 5 Stellen. Dieses Schuljahr waren es immerhin 19 Stellen (für 74 Gymnasien).

    Etwas besser ist es nur in einer sehr unbeliebten Gegend, wo Kollegen versuchen zahlreich wegzukommen, es nach Jahren schaffen (und daher A14 frei wird).

    Also kurz: in diesem Schuljahr für 74 Gymnasien insgesamt 29 Stellen (10 davon mit einer umfangreichen Aufgabe allerdings auf 5 Jahre begrenzt, früher gab es keine Grenze).

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