Ich war mit einem meiner Fachleiter auch nicht zufrieden, er "steckte uns schnell in Schubladen", eine Änderung war kaum noch möglich. Mein 2. für das andere Fach war dafür phantastisch. Und selbstverständlich durften wir tragen, was wir wollten, methodisch etc. ausprobieren, was ging usw. Dies war nie Thema.
Ich empfand den Druck auch groß, es lag aber nur daran, dass nach 6 Jahren Studium, 2 Jahre Referendariat entschieden, ob man Lehrer werden konnte und die Note 2 damals nicht reichte (es schafften selbst in Mathe trotz örtlicher Flexibilität weniger als 20 %, in Chemie trotz 1,0 niemand). Es gab einzelne, die aufgaben, ich kannte einen, er war zu sehr Künstler und ging wohl zu wenig auf Schüler ein.
Ich dachte bisher beim lesen der Zeitungsartikel an verwöhnte Millennials, die von Rasenmähereltern umhegt wurden. Aber wenn ich das hier lese, bin ich doch schockiert.