Beiträge von Kris24

    Ergänzung zu Pharaoschlange

    Das, was wir in der Schule evtl. (zumindest mein Alter) noch unter diesem Begriff kennengelernt haben, ist längst verboten.

    Den "Nachfolger" findet man als Anleitung überall im Netz und wenn man ihn dann unwissend nachmacht...

    Ich finde es wichtig, auf diese Gefahren hinzuweisen, damit eben nichts passiert. Der Versuch ist live gar nicht so spannend, wird kaum nachgemacht (und falls doch, hoffentlich richtig) .

    Für alle Chemie-Lehrer, jetzt ganz stark sein:

    Folgenschweres Unterrichtsexperiment Elf Schüler in Sydney durch »Schlange des Pharao« verletzt

    In Australien ist ein Chemieversuch dramatisch aus dem Ruder gelaufen: Elf Schüler wurden verletzt, als ein Lehrer seiner Klasse ein Sandwurm- oder Zuckerschlangen-Experiment vorführte.


    https://www.spiegel.de/panorama/austr…78441585f7e91d2

    Der ist in Berlin auch mal schief gegangen. Ich führe ihn immer noch durch, wenn er passt. Ich weiß aber,

    "Die Standardwarnung beim Zuckerschlangen-Experiment lautet: Niemals auf die heiße oder noch brennende Substanz Ethanol nachschütten. Denn der Alkohol kann sich entzünden und schwerste Verbrennungen hervorrufen."

    (Zitat aus dem Artikel, der Fehler wurde auch in Berlin an einer Berufsschule (4 Schüler und Lehrer verletzt) gemacht, in Australien wird noch untersucht, ich dachte aber auch gleich an diesen. Problem, man sieht kaum die Alkoholflamme und ist versucht, noch einmal Alkohol dazu zugeben, dass darf man aber nie tun (Verpuffung). Die Emser Pastille (es funktioniert nur eine Sorte) muss vorher mit Ethanol getränkt sein.)

    Ich steige aus der Diskussion aus, bringt ja nichts. Zum letzten Mal, ich kenne den Fall deines Mann nicht, weiß nicht, ob eine GBU schon Pflicht war, wie eindeutig der Fall war usw. Und nur, weil es einmal bei deinem Mann gut ging, geht es bei dir auch immer gut?

    Du hast heute weitaus schlechtere Karten, wenn du keine GBU erstellst. Und wenn du alles sowieso beachtest, dann schreib es einmal als Beweis auf und kopiere es jedesmal (bei uns reichte bis vor kurzem eine neue Unterschrift und inzwischen benötigen wir noch nicht einmal das, wenn sich nichts geändert hat). Dann ist man rechtlich abgesichert (außer ich schreibe ein Blödsinn oder halte mich nicht daran).

    Das hofften auch viele aus anderen Ländern vor 80 Jahren. Aber in Deutschland meuterten zu wenig.

    (Und das russische Volk ist noch länger "gehirngewaschen". Es ist nicht nur Putin. )

    Aber ich werde verklagt, wenn doch etwas noch Unvorhergeseheneres passiert, dass ich in der Gefährdungsbeurteilung zuvor nicht bedacht hatte?

    Dabei geht es bei Ausflügen etc. um Menschen, nicht Maschinen.

    Die Konsequenz muss dann sein, dass man alles außerhalb des Schulgeländes unterlässt.

    Geht es darum, sich Gefahren bewusst zu machen und umsichtig zu sein, oder darum, dass sich Versicherungen einen schlanken Fuß machen wollen?

    Nein, bei sorgfältig erstellter GBU ist es höchstens fahrlässig, wenn du nichts offensichtliches weglässt, und dafür wird man nicht verurteilt. Wenn du keine GBU erstellst ist vor Gericht der Nachweis schwieriger, dass du alles mögliche bedacht hast. Dann kann dir leichter grob fahrlässig oder gar bedingter Vorsatz unterstellt werden. Unvorhergesehenes ist unvorsehbar und wird nicht bestraft.

    Wenn man mit Fachkunde eine GBU gewissenhaft durchführt und dokumentiert sowie sich dann auch noch an seine abgeleiteten Maßnahmen hält, dann ist eine grobe Fahrlässigkeit sehr unwahrscheinlich.

    Damit ist dann auch eine erfolgreiche Regressforderung oder Strafbarkeit eher unwahrscheinlich.

    Eben. Auch uns wurde mehrfach gesagt, dass es dann höchstens fahrlässig sei und nicht mehr.

    Und wurd gesagt, alles was nicht grob fahrlässig ist, betrifft uns ohnehin nicht.

    Deswegen erst recht, wozu diese Gefahrensbla.. ?

    Wie kommst du darauf, dass grob fahrlässig dich nie betrifft?

    Ja, weiss ich und deswegen machst du's halt. Ich muss nicht und lebe genauso gut.


    Du hast ein abgeschlossenes Fachstudium und ein Staatsexamen. Das IST dein Führerschein. Den machst du auch nur einmal und unterschreibst nicht vor jeder Autofahrt neu, dass du's kannst.

    Aber Zeiten ändern sich. Es gibt Länder, die regelmäßig eine Erneuerung (eines Teils) des Führerschein verlangen (in Autoland Deutschland natürlich undenkbar). Manches Gesetz hat sich in den letzten 30 (oder gar 60 Jahren, der Führerschein meiner Mutter ist so alt) geändert.

    Zu Chemie. In meinem Grundstudium (80er Jahre) hat sich noch niemand an meiner Uni Gedanken über Gefahrstoffe gemacht. Ich habe versehentlich meine Swatch am Arm in Lösemittel aufgelöst (es blieb nur die Batterie übrig). Wir haben mit Spülol gewaschen (zusammengesetzt aus Spülen und Lösemittelabfällen vor allem Methanol). Benzol hatte ich in einigen Versuchen eingesetzt, erst im Hauptstudium (nach 1990) wurde langsam darauf geachtet (und noch langsamer in der Fakultät bewusst). Wer also 3 Jahre vor mir studiert hat, ...

    Gerade wenn man etwas immer schon so gemacht hat, denkt man oft zu wenig nach, recherchiert man nicht im Internet, ob die Chemikalie immer noch als ungefährlich eingeschätzt wird. Ich selbst hatte mein Aha-Erlebnis mit Sudan 3. Früher als völlig ungefährlich eingeschätzt (überhaupt kein Gefahrensymbol) war es plötzlich ein KMR-Stoff (und damit verboten) oder Fuchsin oder Lackmuslösung (welches Lösemittel hat unsere Lösung oder .. ) Ohne erneute GBU hätte ich den Versuch wie jedes Jahr gemacht, so nahm ich einen anderen Farbstoff. Auch meine Kollegen haben mich schon öfter gefragt, seit wann dieser Stoff X (für Schülerversuche) verboten ist. Sie hätten es ohne GBU nicht gewusst und den Versuch wie in der Vergangenheit gemacht.

    Kalium wird heute in Paraffinöl statt Petroleum aufbewahrt, um Peroxide weitgehend zu verhindern. Wer keine GBU macht, weiß es (vielleicht) nicht (ich verwende Kalium inzwischen lieber als Natrium, spielt bei meinem Vorgehen im Unterricht eine große Rolle, ich habe lange und immer wieder darüber nachgedacht, ob ich ihn weglasse).

    Ich bin ein vorsichtiger Mensch, handle sehr überlegt, bilde mich fort. Ich weiß leider, dass es nicht alle Fachkollegen tun. Manche haben immer noch den Wissensstand von 1990 (Studium) und vieles vergessen (es ist doch immer gut gegangen). Ich staune, wenn sie erzählen. GBUs sind Zwang (vom Staat), dass alle (nicht nur die Besonnenen) sich immer wieder der Gefahr bewusst werden und natürlich tun es nicht alle oder verwenden irgendeine von 2010.

    Mir ging es am Anfang wie laleona. (Erster Gedanke, dann mache ich nichts mehr.) Inzwischen habe ich genug Erfahrungen (eigene und von Kollegen), dass ich sie gutheiße (natürlich kann man fragen, wo die Grenze ist, aber Vorschrift ist Vorschrift, alles zu hinterfragen bringt auch nichts).

    GBUs müssen übrigens nicht nur Lehrer erstellen. Es gilt auch für Betriebe (bzw. Abteilungsleiter) aller Art. Berufsunfälle sollen vermindert werden (wir sind für unsere Schüler verantwortlich).

    Ich wundere mich, dass hier so getan wird, als ginge es nur so und nicht anders. Recht ist Ermessenssache derer, die am Ende darüber urteilen, wenn was passiert ist. Da kannst du noch so viele Zettel ausgefüllt und unterschrieben haben. Damit kaufst du dich doch nicht aus der Verantwortung frei.

    Natürlich ist wichtig, was drin steht. Aber in Deutschland ist Pflicht, sie vorher auszufüllen (nicht nur für Lehrer). Wer es nicht getan hat, ist immer dran. (Und zumindest bei den Fällen von denen ich weiß, kam es nach Beachtung der eigenen GBU zu keinem Gerichtsverfahren mit den Konsequenzen RP und Versicherung. Es ist hier halt vorgeschrieben. Und deshalb geht es in Deutschland seit einigen Jahren nicht anders.

    Ich vergleiche es mal mit dem Führerschein. Natürlich können viele auch ohne ihn fahren und es gab Zeiten und vielleicht auch noch heute Länder, in denen er nicht verlangt ist. Aber wenn er verlangt wird und etwas passiert... Er ist ein schriftlicher Nachweis. Es reicht nicht, zu erklären, dass man fahren kann. Auch ein Zeuge reicht nicht. Natürlich ist man bei einem Unfall und Vorsatz oder zumindest grober Fahrlässigkeit auch mit Führerschein dran. Wenn ich aber nichts dafür kann (oder nur fahrlässig gehandelt habe) zumindest strafrechtlich nicht.

    Das finde ich eben bedauerlich, dass man es schriftlich nachweisen muss, dass man mitgedacht hat. Als würde man dann mehr mitdenken.

    Naja.

    Das kann man für vieles sagen. Warum unterschreibe ich Verträge (z. B. Arbeit), ist das nicht auch Misstrauen?

    Und manches (das meiste) ist selbstverständlich, aber wenn man sich hinsetzt und nachdenkt, wird einem manche Gefahr schon bewusster.

    Ich war einmal auf einer Klassenfahrt mit einer 6. Klasse. Am 2. Tag fuhr begleitender Kollege mit Erlaubnis der SL erkrankt heim. Die SL meinte, ich schaffe die letzten drei Tage alleine. Es ging gut, heute würde ich es nicht mehr tun. Ich fahre auch nicht mehr alleine (Begleitung nur nichthaftende Mutter) in ein Wellenbad mit einer 5. Klasse (ich habe den Rettungsschwimmer in Gold, aber danach hat damals niemand gefragt). Natürlich passiert selten etwas, aber ich gehe das Risiko nicht mehr ein.

    Is halt völlig neu für uns. Als Scherz meinte eine Kollegin, demnächst müssten wir eine Gefähr... für den Toilettenbesuch machen. Ja, in der Tat, manche Ss dürfte man bei uns nicht alleine aufs Klo schicken. Was dann tun?

    Außerdem ist es doch sowieso mein Beruf, mir Gedanken über einen passgenauen Ausflug zu machen, das gehört zu meinem Berufsbild. Alles, was wir da aufgeschrieben haben, haben wir vorher eh mitgedacht. Wozu also aufs Papier bringen? Ich mein, das ist doch eh unsre Aufgabe als Lehrer, zumal als Förderschullehrer.

    Beispiel Fußweg nach xy: Klar geht eine LK vorne, eine hinten, klar wartet man immer wieder, dass alle beisammen sind, klar bespricht man vorher das Verhalten, klar ermahnt man zwischendurch, klar dies, klar das.

    Das fühlt sich für uns jetzt so an wie eine Gängelung. Als müsste ein Bäcker für jede Torte, die er für einen Geburtstag bäckt, eine extra Essanleitung dazu legen (nicht mehr als ein Stück, kann Kalorien enthalten, Vorsicht, fettige Finger, Allergiker schauen bitte in die Zutatenliste...).

    Du siehst, ich echauffiere mich gewaltig.

    Was nicht schriftlich vorliegt, zählt (vor Gericht) nicht. Und ja, ich habe auch gelacht, als ich Betriebsanweisungen für Abzug oder Wasserkocher erstellt habe und Vorlagen von anderen (z. B. Universitäten) las. Als ich anfangs bei meiner erweiterten SL danach gefragt habe, lachte sie und antwortete, dass sie gerade eine für unsere Kaffeemaschine im Lehrerzimmer erstellt. Ich habe früher gedacht, Betriebsanweisungen für gefährliche Geräte würden reichen.

    Es ist halt so, irgendwo passiert etwas, die Staatsanwaltschaft ermittelt und die Schulen in der Umgebung werden aufmerksam. Auch in diesem Zusammenhang möchte ich keine SL sein. Sie haftet immer mit, selbst wenn wir Mist bauen.

    Wir müssen ab sofort und andre Schulen in der Gegend schon länger vor jedem popeligen Ausflug eine Gefährdungsbe... abgeben, und sei´s, dass wir nur zum Spielplatz gehen.

    Das haben uns die Versicherungen eingebrockt.

    Das musstet ihr seit Jahren, ihr habt es nur nicht getan. Wenn aber etwas passiert, wird zuallererst danach gefragt. Und wenn dann nichts schriftliches vorliegt, ist der verantwortliche Kollege und die SL dran. Deshalb würde ich es immer schriftlich vor (!) dem Ausflug etc. machen (es gibt auch Spezialisten, die hinterher tätig werden wollen, kann klappen oder nicht, weil man z. B. selbst im Krankenhaus liegt).

    Es ist nicht nur die Versicherung, sondern zuerst vor allem (die Juristen des) RP und zuallererst die Staatsanwaltschaft.

    Bei uns ist vor einiger Zeit etwas passiert und der verantwortliche Polizist hat als erstes danach Kollege (der Kollege war noch in der Notaufnahme) und SL gefragt. Zum Glück lag sie vor. Solange nichts passiert, interessiert es nicht.

    (Die Versicherung hat übrigens nicht danach gefragt, vielleicht, weil kaum Schaden entstanden ist, vor allem, weil nach einem Jahr das Strafverfahren eingestellt wurde, Staatsanwaltschaft und nach Einstellung gegen Zahlung eines Geldbetrags RP schon.)

    Natürlich muss nicht jedes Mal eine komplett neue erstellt werden. Wenn sich nichts geändert hat, unterschreibe ich nur erneut mit Datum, wenn sich etwas ändert, passe ich es an. Völlig neu schreibe ich selten.

    Ich kann mich nur über deine Unbekümmertheit wundern, eine GBU ist eine rechtliche Absicherung für dich.

    Es spricht nichts dagegen, das einfach mal für sich zu machen. Wenn ich morgens an der Schule ankomme, sind vor allem die Naturwissenschaftler*innen und Zeichner*innen schon im Haus, die Deutsch- und Fremdsprachenlehrpersonen laufen praktisch mit dem Stundengong ins Zimmer. Ich kenne diese "Doppelkorrekturbelastungsdiskussion" übrigens nur aus diesem Forum hier. Die Deutschlehrpersonen bei uns im Schulhaus wissen, dass ich mit einem zweistündigen Grundlagenfach doppelt so viele Lerngruppen habe wie sie. Und sie wissen, dass ich spätestens um 7:30 Uhr am Morgen auf dem Korpus turne um meine Experimente aufzubauen. Wenn ich am Wochenende mal im Schulhaus bin, sind es übrigens IMMER die Musiker*innen, die ich da treffe.

    Eben. Die Sprachlehrer sitzen gemütlich am Schreibtisch, während ich nach meinem Unterricht noch (Schüler-)Versuche aufräume und die vom nächsten Tag vorbereite und wenn ich Freitags zu müde bin, am Wochenende noch einmal extra in die Schule muss (und an manchen Tagen benötige ich Stunden, wir haben leider keinerlei Hilfe wie mir bekannte Schulen in der Schweiz oder Frankreich).

    Die Diskussion von Korrekturfachlehrer kenne ich auch nur von NRW. Ich habe sie in Baden-Württemberg noch nie gehört, es korrigieren alle (Nebenfachlehrer oft mehr, weil sie mehr Klassen unterrichten, genau wie du schreibst). Und bei uns gibt es viele Deutsch- und Englischlehrer (meist Vollzeit, nicht mehr reduziert als andere Kombis). 2 meiner besten Kollegenfreundinnen unterrichten Deutsch und Englisch, beide Vollzeit und beide wollen unabhängig vom Fach nicht mit mir tauschen (der 2. Satz oben "gemütlich am Schreibtisch" stammt übrigens von einem Deutsch- und Geschichtskollegen (fast nur Kursstufe), der seine Arbeit mit meiner verglich und es war ernst, nicht ironisch gemeint).

    Ich weiß von einem ehemaligen Kollegen aus Sachsen, dass in der DDR Kollegen mit Experimentierfächern dadurch entlastet wurden, dass sie von Aufsichten befreit waren. Er war in den 90er Jahren völlig überrascht, dass es in NRW nicht so war.

    Willkommen in der Realität. Oder denkst du immer noch, dass deine Vorstellung von Gleichberechtigung real ist und Bolzbolds Vorstellungen die Ausnahme sind? Und ich rede nicht von der Blase gebildeter, hoch abgesicherter Menschen hier, sondern von der gesamten Gesellschaft.

    Ich kann nicht die gesamte Gesellschaft ändern, ich kann nur in meinem Umfeld wirken (und das tue ich).

    Und ich kann wie Schmidt und NRW-Lehrerin es ansprechen, wir wissen auch, dass zu viele noch anders denken (kleines Beispiel, wie oft wird selbstverständlich als gemeinsamer Familienname der Name des Mannes gewählt).

    Einfach herumjammern bringt nichts.

    Wow. Du willst ihnen also de facto sagen, dass sie sich nicht zu sehr bilden sollten bzw. nicht zu erfolgreich sein sollten, weil sie sonst vielleicht keinen Mann abbekommen. Wow.

    Das hat mich auch gerade geschockt.

    Und mir fiel ein, dass ich mich vor vielen Jahren einmal in einen Mitstudenten verliebt habe, der mich ablehnte, weil ich intelligenter war. Als er mir das sagte, war meine Verliebtheit sofort Geschichte, ich überlegte nur, wie kommt er zu dieser Einstellung. Kurz, sein Vater war Schulleiter eines Elitegymnasiums, seine Mutter Lehrerin in Teilzeit und vorher lange zuhause. Die ältere Schwester war mit 18 aus dem Elternhaus geflüchtet, weil sie es nicht aushielt. Ich wollte auf keinen Fall die Geschichte wiederholen.

    Oh ja, Berliner sind auch wirklich wirklich lecker. :essen:Vanille oder auch Eierlikör sind lasse ich aus (Vanille schmeckt zumindest bei meinem Bäcker :uebel:, Eierlikör will ich nicht probieren, trinke ich auch nicht:stumm:), aber klassisch mit Erdbeer- oder Himbeermarmelade oder auch mit Nougat gefüllt finde ich gut.:mahlzeit:

    Oder mit Senf :flieh:

    (alter Schülerstreich, ich bin inzwischen sehr vorsichtig :lach:)

    Und wie entkrustest du deutlich kleinere Stücke?

    (Maximal erbsengroß hieß es im Seminar, meistens ist meine auch kleiner. Problem ist, wenn irgendwo noch Kruste ist. Deshalb passiert beim weicheren Kalium oft weniger. Da schaffe ich auch ein linsengroßes Stück komplett zu entrinden.)

    Es gibt einige Gründe.

    Viele Willkommensklassen werden nicht von regulären Lehrern unterrichtet dank Mangel, sondern von wechselnden Studenten etc . Stunden fallen aus (20 statt über 30 Stunden in weiterführenden Schulen), es gab/gibt keine (geeigneten) Bücher. Auch bleiben in Willkommensklassen die schwächeren Schüler, gute wurden schnell in reguläre Klassen untergebracht.

    Unsere ukrainischen Schüler besuchen (nachmittags) alle noch Onlineunterricht, da bleibt wenig Zeit.

    Wir haben zu wenig Stunden erhalten, müssen also gemischt fahren (ca. 50 % Willkommensklasse (fast reiner Deutschunterricht), der Rest in regulären Klassen wechselnd alle Fächer außer 2./3. Fremdsprache). Andere Schulen inkl. anderes Gymnasium haben seit Jahren reine Willkommensklassen und gute Erfahrung. Die Kinder bleiben höchstens ein Jahr. Wechsel ist jederzeit möglich.

    2 Raketen sind in Polen eingeschlagen! Es soll sich um Irrläufer handeln, die in der Nähe der ukrainischen Grenze eingeschlagen sind!

    Der nationale Sicherheitsrat soll einberufen werden!

    Ich habe es gerade in der Tagesschau gehört.

    Ich weiß von einem Irrläufer im 2. Weltkrieg, der eine Schweizer Stadt traf und meiner Heimatstadt galt. Hoffen wir, dass es glimpflich ausgeht.

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