Beiträge von Kris24

    Menschen sind nicht immer unbedingt körperlich krank, das verdient mehr Aufmerksamkeit.

    Ich bin über den Eifer und die Einsatzfreude einiger KuK (Survivalkits etc.) sehr erstaunt und positiv beeindruckt. Für mich ist jedoch klar, dass ich definitiv nicht wie ein Prepper mir irgendwelche Plan A, B, C - Szenarien zurechtlege für solche Extremsituationen oder sogar noch Geld dafür ausgebe.

    Decken im Auto (so viele wie mitfahren), Getränke und Essen sollte man im Winter dabei haben, wenn alles steht dank Glatteis funktioniert die Autoheizung nur begrenzt.

    Warum empfiehlt dies wohl der ADAC? Weil er es oft genug anders erlebt und Hilfe leisten muss. Familien mit kleinen Kindern stundenlang auf Autobahn, weil nichts mehr geht. Ich wohnte damals in Bielefeld, als wenige Kilometer weiter 72 Stunden auf der A2 nichts mehr ging. Darunter waren Familien, die nur schnell wenige Kilometer zur Oma wollten.

    Ich finde es verantwortungslos, im Winter nichts dabei zu haben.

    Zuhause habe ich soviel, dass ich eine Woche Krankheit ohne Einkaufen überstehe. Mehr auch nicht.

    Das hatte ich überlesen - und beim schnellen Durchscrollen der letzten Seiten nicht finden können. (Man verzeihe mir, falls ich bereits gesagtes wiederholen sollte.)

    Kolleg*innen mit einem entsprechendem GbB haben bei Schulausfall etc. ebenfalls einen anderen Status. (Ebenso wie bei Pausenaufsichten.)

    Es gibt auch ältere Kollegen ohne GdB. 😉

    Eigentlich nicht. So ziemlich alle Konventionen und alles, was wir als angemessenes Benehmen und Anstand empfinden, beruht darauf. Eine Erosion dieses Verständnis geht nicht unbedingt mit einem angenehmeren Zusammenleben einher.

    Aber manche Sitten sind unsinnig bis kontraproduktiv.

    Z. B. Hand vor dem Mund halten statt Ellenbogen oder in Erkältungszeiten überhaupt die Hand reichen.

    Unser Wissen entwickelt sich weiter und warum sollte ich keinem Mann die Tür aufhalten oder einer Schülerin?

    Ja, und die armen Kinder in Afrika haben Hunger....

    1. Ich spreche eben explizit NICHT von Dauervertretung im Stundenplan, dass viele seit Jahren dauerhaft über ihrem Soll arbeiten und nie abbauen können werden, ist gesetzt, sondern von ständigem Einspringen mit einer (selten) oder zwei spontanen Vertretungen wegen Krankheitswellen. Aber ich werde meinen KuK (ich bin gerade aus Gründen nicht betroffen sondern produziere die Dauererhöhung bei einigen KuK) Bescheid sagen, sie sollen sich nicht so anstellen, es ist woanders nicht besser.

    Mit dem falschen Bein aufgestanden?

    Ich habe nur ein weiteres Beispiel gegeben, wie die Vertretungsstunden entstehen spielt doch keine Rolle. Und ob jemand einmal 5 Monate ausfällt oder jede Woche Mittwoch, spielt für mich als Vertretung keine Rolle.

    Du fühlst dich fair behandelt und gleichwertig während die Schule ggf. im Chaos versinkt... ;)

    In Baden-Württemberg müssen mindestens 4 Stunden gehalten werden, unsere SL haben kein Problem damit, sie schaffen es fast immer so wie wir auch. Wir haben ja auch mal eine Vertretung.

    Und ja, ich habe schon das Gefühl, dass sie bei einer schwierigen 8. Klasse mitreden kann. Unsere übernimmt fast immer eine Deutschklasse in der Mittelstufe. Bei Aufsichten fehlt da manchmal das Gefühl, das machbare. Praxis ist nicht immer gleich Theorie.

    Und sie ist auch rechtlich fit, notfalls ruft sie direkt beim Juristen im RP an. Es geht beides.

    Bin ganz schön überrascht, dass das mit den Minusstunden bei euch zulässig ist. In BW ist das ganz klar nicht zulässig, Minusstunden kann es, solange es keine Zeiterfassung gibt, nicht geben.


    Hier gilt die Umsetzung folgenden Urteils: Zur „Heckwelle": Nacharbeit von zuvor ausgefallenen Stunden ist nicht erlaubt. Es darf kein Minusstundenkonto geführt werden. Laut einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes (30.3.1992; BVerwG 2 B 27.92) darf Mehrarbeit nicht angeordnet werden, um ...in der Vergangenheit (...) schuldlos nicht abgeleistete Arbeit nachzuholen...


    Darunter fällt Unterrichtsentfall wg. Wetter ja ganz klar. Was zulässig ist, ist Vertretung am selben Tag: Klasse auf Klassenfahrt, ich vertrete die Stunden, in denen ich eigentlich bei der Klasse Unterricht hätte

    Du darfst aber vorher (!) gehaltene Plusstunden genannt MAU-Stunden nicht mehr abrechnen.

    Bei mir mehrfach geschehen, MAU-Stunden im Winter dank vieler Vertretungen, MAU-Stunden in Frühjahr dank Elternzeit, Minusstunden im Juni und Juli dank Abitur und LK, Studienfahrt des anderen LK, Austausch usw.

    Die vorher 30 gehaltenen Stunden waren weg. In anderen Bundesländern wird monatlich abgerechnet, nicht schuljährlich.

    Selbst die Korrektur der Abschlussprüfungen unterschreibt bei uns niemand. Es gibt auch keine Rechtsquelle, in der sowas vorgeschrieben wird.

    Die Klausur dürfen wir nicht unterschreiben, da anonym für die Schüler und mitkorrigierenden Kollegen bzw. Kollegin.

    Die Notenblätter für das RP müssen unterschrieben werden, ich übernehme die Verantwortung für meine Noten und werde bei fehlerhafter Korrektur angesprochen. Keine Ahnung, was dann passiert, meine anderen Korrektoren waren immer meiner Meinung, ich hatte aber als Drittkorrektor einmal eine fehlerhafte Erstkorrektur melden müssen.

    Ich habe übrigens nach der Nachr mehrere Übernachtungsangebote von in der Nähe wohnenden Kollegen erhalten und am nächsten Geburtstag ein Survivelkit, falls ich wieder einmal in der Schule übernachten sollte.

    Mein Auto war am nächsten Tag so zugeschneit, dass ich es nicht verheimlichen konnte. 😁

    nehmt ihr euch da ne bettdecke und essen mit und pennt auf dem dreckigen boden?

    Ich habe im Winter immer Energieriegel, Decke und Schlafsack im Auto, Empfehlung vom ADAC. Zahnbürste und Creme habe ich sowieso in der Schule, um nach dem Mittagessen meine Zähne putzen zu können und damals hatte ich zufälligerweise noch frische Unterwäsche vom Sport im Auto.

    Vor allem alleine im Schulhaus oder schlimmer noch in der Turnhalle hätte ich sowas von Schiss, ihr seid echt mutig...

    Ich habe übrigens an derselben Schule, an der ich übernachtet habe, vermutlich nur um wenige Minuten Einbrecher verpasst. Es war aber tagsüber am Wochenende. Ich verließ nichtsahnend die Schule, mein Kollege bemerkte keine halbe Stunde später den Einbruch u. a. In den Naturwissenschaften, in den Räumen, in denen ich auch war und im Sekretariat. Da mehrere Türen aufgebrochen waren, Beamer von der Decke geschraubt wurden, Laptops mitgenommen wurden, mussten es mehrere gewesen sein und es hat sicher ein paar Minuten gedauert. War im Nachhinein schon kurz ein komisches Gefühl.

    Mein Gedanke dazu ist, es kann immer überall etwas passieren, ich lasse mich dadurch nicht einschränken. Der Einbrecher hätte mich in der Nacht im Chemieraum erst einmal finden müssen. Ich lag direkt an der Heizung unter einem Tisch, weil es dort am wärmsten war.

    Bei uns ist nachts die Alarmanlage aktiv. Ich hätte vor allem die Befürchtung, diese auszulösen.

    An meiner Refschule bekam ich "Ärger", weil ich sie beim Betreten der Schule ausgeschaltet habe, um sie nicht auszulösen. Alle anwesenden standen im Dunkeln.

    Erklärung, die Alarmanlage bestand darin, dass die Beleuchtung anging. Dies wusste jeder inkl. Nachbarn außer mir. War praktisch nach Einbruch der Dunkelheit, niemand rief je die Polizei.

    Die meisten Schweizer und Österreicher leben auch in Städten, 2 Kilometer südlich von mir, sieht es wettermäßig genauso aus.

    Ein Teil unserer SchülerInnen und Kolleginnen kommen aus der Schweiz oder durch die Schweiz zu uns.

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