Beiträge von Kris24

    Nö, das ist einfach eine Frage von Schulart, Fächern, persönlichen Vorlieben und Flexibilität, um welche Unistadt es gehen soll (nur Heidelberg, Freiburg, Tübingen oder doch vielleicht auch Karlsruhe, Ulm, Stuttgart oder gar Heilbronn?) verbunden mit ein klein wenig Zuweisungsglück. Im Großraum Stuttgart herrscht ebenso wie in der Stadt Heilbronn bereits seit mehreren Jahren massiver Lehrkräftemangel. Wer also ausreichend flexibel ist bei der gewünschten Unistadt und ggf. Schulart kommt auch hier in BW ganz problemlos direkt mit Planstellenantritt in einer Unistadt unter.

    Gut, ich dachte an die badischen Städte. ;)

    Württemberg wollte ich nie, da bin ich viel zu sehr badisch (aber Ostalbkreis ist, glaube ich, noch unbeliebter als Stuttgart (zumindest vor 15 Jahren "württembergisch Sibirien"), ich hatte echt Probleme, wegzukommen (und eine Kollegin versuchte damals 5 Jahre nach Stuttgart zu kommen, klappte erst mit Elternzeit.)) Es ging ja um Vergleich Stadt ‐ Land.

    Bei uns kommen viele Junge aufs Land, egal welche Schulform. Die wollen aber eigentlich in die Unistädte und sitzen hier fest.

    Genauso ist es hier auch. Junge Kollegen müssen die freien Stellen nehmen (und die sind auf dem Land). Mit der Zeit versucht man sich Richtung Unistadt versetzen zu lassen. Das klappt aber erst nach Jahren. (Aber vielleicht ist es nur in Baden-Württemberg so?)

    Und

    Baulehrer, ich erleben immer wieder, dass junge behaupten, mehr Ahnung in digitaler Technik zu haben, aber das stimmt mal von gewissen Plattformen abgesehen nicht. Schon bei Office etc. wissen sie meistens weniger, in der Schule ist nicht nur daddeln gefragt. Auch unsere Administratoren sind älter.

    (Aber es ist so wie immer. Wer keine Ahnung hat, weiß auch nicht, was ihm fehlt.)

    Unser Schulträger hat bereits vor den Sommerferien uns mitgeteilt, sparen zu wollen.

    In der Vergangenheit wurde auf 23 Grad geheizt, damit es wenigstens 20 Grad in allen Klassenzimmern (ohne lüften) hat. Das soll jetzt nicht mehr passieren, wir wurden darauf hingewiesen, stoß - statt dauerzulüften (das taten wir auch in den letzten beiden Wintern, wird vom Schulträger anscheinend angezweifelt).

    Kurz, ich vermute heftige Diskussionen im kommenden Jahr (hatten wir früher auch schon, bevor die Fenster erneuert und die Temperatur von 20 auf 23 gestellt wurde).

    Noch einmal, 23 Grad im Vergleichsraum mit Thermostat (fensterloser Lagerraum) bedeutet 20 Grad im Klassenzimmer ohne lüften, aber letzteres wird nicht anerkannt.

    zu paddingtonbear

    Externer Inhalt twitter.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Genau aus den genannten Gründen gebe ich keinen Notenspiegel an (und bin froh, dass ich es im Klassenraum nicht muss).

    Ich habe mehrfach an meiner 1. Schule (da war es verlangt) erlebt, dass Mitschüler wie Geier auf den einen fast weinenden Schüler sich stürzten und forderten, gib endlich zu, du hast die 6. Einmal konnte derjenige gut lügen und dann wurde mir vorgeworfen, ich hätte die 6 erfunden. Natürlich wird auch ohne Klassenspiegel gefragt, aber weniger drängend. Ich sage daher in der Unterstufe vor jeder Rückgabe, dass natürlich jeder seine Note den anderen mitteilen darf, aber niemand den anderen danach fragt. Jeder darf schweigen. Das klappt ganz gut.

    Übrigens zu Vorteilen bei Arztbesuchen, ich erlebe beides.

    Beim Hautarzt bin ich als privat Krankenversicherte extrem bevorzugt (eigene Telefonnummer, kein Wartezimmer, Wartezeit höchstens 1 Monat).

    Beim Hausarzt (Vertrag mit AOK) dagegen benachteiligt. Ich muss selbst z. B. Grippeimpfstoff besorgen (vor 2 Jahren fast unmöglich, er hatte 50 für gesetzlich Versicherte im Kühlschrank, durfte mir aber keinen davon geben) und er hat extra Sprechstunden jede Woche für AOK-Versicherte. Ich selbst finde keinen auf Dauer (darf nur zur Impfung kommen). Beim Zahnarzt war es bisher egal.

    Es gibt weitaus mehr private Krankenkassen. Erkundige dich bei einem unabhängigen Berater, also nicht beim Vertreter der Debeka etc. Dann muss man zwar die Beratung bezahlen, aber wird unabhängig beraten. Es gibt z. B. Krankenkassen, die junge mit billigen Prämien ködern und nach ein paar Jahren die Gruppe schließen (es kommt also niemand mehr dazu, die Versicherten werden gemeinsam alt und teuer, die Prämien steigen deutlich). Für Neulinge wird ein neuer billiger Tarif geöffnet (und nach ein paar Jahren wieder geschlossen) . Bei mir kommen ständig junge hinzu, die Versicherung bleibt daher günstiger als bei meinen Kollegen.

    Ich kam auf diese Weise zu LKH und bin zufrieden. Ich habe aber noch das Glück als Pensionär 70 % Beihilfe zu erhalten (seit 2013 in Baden-Württemberg nicht mehr).

    Wir verwenden Edupage. Wir hatten nur kurz WebUntis zu Beginn. Wie es mit Backups funktioniert, weiß ich nicht. Bei uns hat beides sehr gut geklappt. Edupage ist allerdings für uns um einiges günstiger. Bei WebUntis zahlt man für alles extra.

    Zurück will auf jeden Fall niemand mehr.

    Eines weiß ich aber. Beide kann nan anschreiben und fragen. Unser Administrator stand mit WebUntis und jetzt mit Edupage gut im Kontakt. Er erhielt immer Antwort. Oft wurden Anregungen von ihm sogar umgesetzt. puntino , wende dich mit deinen Fragen doch einfach an WebUntis.

    Okay, ohne zentralen EWH und bei derart viel Interpretationsspielraum wie beschrieben, kann es sicher schon schwierig sein.

    Für mich als Außenstehenden klingt es unter diesen Voraussetzungen aber ehrlich gesagt absolut willkürlich und ich frage mich, wie man solche "Zustände" bei einer derart wichtigen Prüfung durchgehen lassen kann.

    Deshalb gibt es einen (erfahrenen) Drittkorrektor (in Chemie fast immer einer von einem Seminar). Er sieht Erst- und Zweitkorrekturen von mehreren Kursen und wird bei größeren Abweichungen aktiv. Er muss dann selber korrigieren. Bei geringen Abweichungen wird gemittelt und er korrigiert nur eine Klausur pro Kurs als Stichprobe.

    Ich selbst habe bei mindestens 10 LK bisher nur einmal eine Abweichung einer Klausur von 3 Punkten erlebt. (Nach Abschluss erhält man anonym die Bepunktung des Kollegen, es waren Formalien wie oben beschrieben, der eine zieht nichts oder 0,5 Punkte ab, der andere 1 Punkt. Der eine notiert Wiederholungsfehler, der andere zieht erneut ab. Bei den Fortbildungen waren besonders die jungen Kollegen streng. Mit zunehmender Kurstahl werden die meisten milder.)

    Kurz, am Ende stimmt es schon. Besser als die "Kuscheleien" an mancher Schule bei internen Korrekturen. Ich halte diese für viel problematischer.

    Ja, Zweitkorrekur findet an der Schule statt. Das hat sicher einen Einfluss. Ich schau mir allerdings die Bepunktung des Erstkorrektors nicht an, steht auch noch keine Note oder so drauf. Ich war immer wieder, wenn ich neu an eine Schule kam, überrascht, wie wenig Abweichungen es zwischen mir (dem "Neuen") und den alteingesessenen Lehrkräften gab.

    Wie geschrieben, wir hatten 20 und 21 dank Covid-19 schulintern auch keine Abweichungen. Bei über 300 Prüfungen zweimal 3 Punkte, sonst höchstens zwei (da wurde gemittelt und es gab keinen Austausch der beiden statt Drittkorrektur,) deshalb weiß ich nicht wie oft).

    Große Abweichungen gibt es nur, wenn Korrekturen nicht schulintern sind (meine Erfahrungen, aber auch Rückmeldungen durch das RP). Und ich kann nie Bepunktung, Kommentare etc. sehen. Die sieht erst der Drittkorrektor.

    Da gebe ich JOker recht.

    Wie kann ein solch großer Unterschied in der Bewertung vorkommen, wenn es einen ausführlichen Erwartungshorizont gibt und klare Kriterien für die Bewertung?

    In Geschichte habe ich das noch nie erlebt

    Es gibt bei uns keine ausführlichen zentralen Erwartungshorizonte, das haben German und ich hier geschrieben. Auch klare Kriterien gibt es nicht. Die genannten Fortbildungen finden weit vor dem Abitur statt und sind allgemein. (Z. B. für fehlende Einheiten in Rechnungen sollte man in Chemie weniger abziehen als z. B. in Physik.) (Ich rate manchmal das Zweitfach meines Erstkorrekors z. B. Bio oder Physik und wüsste zu gerne, ob ich richtig liege. )

    In Chemie ist es pro Aufgabe (Schüler schreiben dafür 90 Minuten) ca. 0,5 Seite und teilweise wird nur die Aufgabe wiederholt (z. B. das Wort Skizze statt einer beschrifteten Skizze). Und dann erwartet der eine mehr, der andere weniger bei der Zeichnung (ich denke inzwischen an alte Abiaufgaben, an Musterlösungen von stark). Ein neuer Kollege? Oder ist Halbstrukturformel eine Strukturformel? (Ich habe meinen eingebläut, genau zu antworten, weil es dazu sehr verschiedene Ansichten gibt. Dieses Jahr kam es zweimal vor, bei der einen Musterlösung stand dabei, dass auch Halbstrukturformel akzeptiert werden soll, bei der anderen nicht. Ich habe es dieses Jahr daher beide Male akzeptiert (wenn selbst die Musterlösung verschieden ist), mein Erstkorrekor (bei meiner Zweitkorrektur) nicht. Oder HCl wird an der Uni als Abkürzung für Salzsäure akzeptiert, im Abi nicht.

    Ich wiederhole mich. Ja, jeder mit dem Fach sollte es korrigieren können, aber ohne Vorbereitung, ohne Kenntnis anderer Abiaufgaben wird es zu verschiedenen Ergebnissen kommen und wenn dies vom Drittkorrektor nicht akzeptiert wird, ans RP gemeldet. Deshalb wollte ich mir mögliche Probleme nicht vorstellen und bin froh, wenn ich es meinen Kollegen nicht zumuten muss.

Werbung