Ist doch super. Wir tun uns vor allem selbst leid. Ich weiss nicht, wie oft ich in den vergangenen Tagen allergrösstes Bedauern über den fehlenden Schnee in den Bündner Bergen gehört habe. Ja, so ist es, 90 % der Schweizer Gletscher sind unwiederbringlich verloren. Vom Bedauern ändert sich da auch nichts mehr und das Land wird weiter existieren. Es ist schon richtig was SteffdA schreibt, es geht jetzt um Anpassungsstrategien und nicht darum, die Zeit zurück zu drehen. Das Auto abzuschaffen ist z. B. keine Frage des Umweltschutzes sondern eine schiere Notwendigkeit weil es in Kürze keinen Treibstoff mehr geben wird.
Anpassung wie? SteffdA schrieb von etwas (das wäre Klimawandel, Zypressen statt Birken) . Ähnliches las ich von einer anderen hier auch.
Leider reicht das mit Sicherheit nicht. Keine Gletscher in der Schweiz, nicht problematisch für die meisten, keine Korallenriffe (einer der ersten Kipppunkte, ich wollte noch nie dort tauchen (und weiter denken die meisten nicht). Kein Golfstrom, naja (wieso wird es kälter?), 1 Milliarden Flüchtlinge wohin? Grenzen zu funktioniert bei einer Millionen etwas, bei 500 Millionen in Europa (1 Milliarde weltweit)? Da gibt es Krieg. Ich gebe mir keine Illusion mehr hin.