So wie Waldsterben, Ende des Öls, neue Eiszeit, Vernichtung des Regenwaldes bis zum Jahr 2000 usw. Viele Vorhersagen sind nie eingetroffen.
Waldsterben - aktuell sind 80 % unserer Bäume krank, ausführlicher
"Wald am Wendepunkt: Hitze, Trockenheit, Stürme, Brände und Borkenkäfer haben die deutschen Wälder in den vergangenen Jahren so stark beschädigt wie noch nie seit Beginn der Messungen im Jahr 1984. Insbesondere die Folgen des Klimawandels setzen ihnen zu. Zwar konnte sich der Wald zuletzt etwas erholen. Die Witterung war ausgewogener als in den Jahren davor. Ein Grund für Entwarnung ist das aber nicht.
Nur jeder fünfte Baum hat überhaupt noch eine gesunde Krone. Rund 80 Prozent der Bäume sind also krank. War in den letzten Jahren vor allem die Fichte vom Waldsterben betroffen, leiden jetzt auch immer mehr Eichen und Buchen. Das geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht 2021 der Bundesregierung hervor." AUS https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/04…r-unsere-baeume
Dank weniger Schwefel im Erdöl etc. und (besserer) Filter ist zwar der Regen weniger sauer (und damit auch der Boden), aber das Problem ist aktuell so groß wie vor 40 Jahren.
Ende des Öls - habe ich von Experten nie gehört, allein in Baden-Württemberg sitzen wir auf durchschnittlich 200 Meter Ölschiefer. Seit 80 Jahren hat es niemand mehr probiert, aber wenn der Liter 10 Euro kostet, rentiert es sich vielleicht (und die Umwelt wird auch geschädigt). Es ist alles eine Frage des Geldes und Schutz der Umwelt. Wenn du 50 Euro für einen Liter zahlst, gibt es noch mehr Vorräte. Wann der Peak erreicht ist, ist umstritten (manche glauben, es geht bereits abwärts, aus Ölschiefer wird halt weniger gewonnen, viele meinen in diesen Jahren, nur wenige hoffen, erst in 10 Jahren. )
Neue Eiszeit - haben wir dank Treibhauseffekt gut vertrieben. Ich kenne diese Aussage auch nur von Menschen, die den Klimawandel verleugneten.
Vernichtung des Regenwaldes- schafft vielleicht noch Bolsonaro? (Wenn er noch etwas regiert.) Grund, wenn ca. 20 % vernichtet sind, ändert sich das lokale Regenwaldklima. Regen wird nicht innerhalb des Regenwaldes weiter geleitet, d.h. landinnere Regenwaldflächen werden verdorren. Aktuell sind wieder 17 % zerstört, es sah früher schon einmal schlecht aus, dann hat der Regenwald dank weltweiter Anstrengungen sich wieder erholt und dann kam Bolsonaro, der nicht an naturwissenschaftliche Zusammenhänge glaubt und nur das schnell verdiente Geld sieht. Die internationale Holzindustrie interessiert der Regenwald auch nicht.
Das Problem ist wieder, viele Menschen haben keine Ahnung von Wissenschaft, denken nur linear. Der Unterschied zwischen 19% und 21 % Zerstörung des Regenwaldes verstehen sie nicht (nur 2 %, dann forsten wir halt wieder auf, geht bei Änderung des lokalen Klimas nicht mehr), 2 Grad wärmer, was soll es? Dass Kipppunkte fallen und die Lage dadurch unumkehrbar wird, sehen sie nicht. Und was nicht in der Presse kommt (Waldsterben), wird gar nicht wahrgenommen.
Wenn der Mensch etwas rechtzeitig ändert (Filter, Unterbrechung der Abholzung des Regenwaldes), dann trifft die Vorhersage natürlich nicht ein. Wenn er dann weiter abholzt, dann irgendwann schon.