Beiträge von Kris24

    Wir können alte Arbeiten in der Schule abgeben. Sie werden dann professionell geschreddert.

    Früher habe ich nur den Namen entfernt (Umschlag oder oberster Abschnitt vom Arbeitsblatt). Den anonymen Rest habe ich zum Altpapier gegeben.

    Allerdings wurde mir mal gesagt, das sei Bringschuld der Schüler. Wenn sie eine bessere Note möchten, müssen sie es vorlegen. Bei uns werden die meisten Klassenarbeiten nicht gelagert (ich sammele nur Hauptfacharbeiten ein), Entschuldigungen und Klassenarbeiten höchstens ein Jahr (dann versuche ich sie zurückzugegeben, gab schon viel Gelächter in der Kursstufe, wenn ich mit Unterstufenarbeiten auch von Kollegen komme. Schüler nehmen sie dann aber interessiert mit.)

    Wir auch. Die liegen auf dem Dachboden der Schule. Nachdem so ungefähr jeder vergisst, die tatsächlich nach 2 Jahren zu vernichten, werden es immer mehr. Wusstet ihr, dass man Grundschulzeugnisse 50 Jahre aufheben muss?

    Ich weiß es von nicht abgeholten Abiturzeugnissen (ja, das gibt es). Man kann noch Jahrzehnte später danach fragen, wenn man feststellt, dass man es jetzt doch benötigt.

    Wozu benötigt man nach Jahrzehnten Grundschulzeugnisse? :gruebel:

    (Ich vermute, es geht um Urkunden? )

    Nach dem Besuch der Berufsschule sind sie aber noch keine Polizisten, sondern haben damit die Berechtigung für die weitere Ausbildung und damit den Einstieg in die Laufbahn bekommen.

    Ich habe es gelesen, deshalb den 2. Link ergänzt. (Ich war überrascht, kenne genug im mittleren Dienst.)

    Es ging ursprünglich um die schlechten Gehälter, aber wer als Polizist im gehobenen Dienst ist, kann am Ende A13 erreichen (bei kostenloser Heilfürsorge zumindest hier). Deshalb ging ich anfangs hei @DarwinOnTheRocks vom mittleren Dienst aus.

    Ist das Bachelor-Studium inzwischen nicht Pflicht? (Okay, sind nur 3 Jahre, aber immerhin). Danach der verpflichtende Streifendienst, ggf. Bereitschaft-Hundertschaft (das stelle ich mir ähnlich wie das Referendariat vor) und danach noch Spezialisierungen.

    Also: ein 5-Jahres-Studium ist es nicht. Aber studieren müssen sie inzwischen.

    Also für den mittleren Dienst benötigt man Haupt- oder Realschulabschluss. Dann folgt die 2,5 jährige Ausbildung. Wie kommst du auf Studium?

    https://www.ausbildung.de/berufe/polizist/

    daran dachte ich auch.

    Viele Polizisten haben nur 10 Schuljahre und kein Studium. Auch das Referendariat wird noch nicht so gut bezahlt. @DarwinOnTheRocks , rechne mal den Gehaltsvorsprung von 8 + Jahren aus (ich hatte noch 6 Jahre Studium, 4 Jahre Kurse, 2 Jahre Prüfungen und Staatsexamensarbeit). Da muss man als Lehrer lange arbeiten, bis man den aufgeholt hat.

    Ich habe vor Jahren das mit meinen Geschwistern (Schwester ist Krankenschwester) durchgerechnet.

    Wir haben nur 4 GLK im Jahr und eine Fachkonferenz pro Fach. GLKs sind spätestens um 17 Uhr beendet (einmal dauerte es 15 Minuten länger, da wurde kurz vor 17 Uhr abgestimmt, ob zugestimmt wird. Wurde, es blieb (gut begründet) bei dem einen Mal.) Fachkonferenzen legen die Kollegen des Faches fest. (In Chemie oft Freitag zwischen 13.30 bis 14.30 Uhr, Mathematik wechselnder Wochentag aber auch nie länger als 90 Minuten (und eine pro Schuljahr reicht uns wirklich).

    Am 1. Schultag gibt es ab 12.30 Uhr noch eine 1,5 ständige Eröffnungskonferenz. Mehr nicht.

    (Wir erhalten aber wöchentlich Schulinfos per Mail, auch wir Kollegen tauschen uns über Chat und Mail regelmäßig aus. GLKs sind zur Abstimmung gedacht.)

    Das versteht hier auch keiner. Das komplette Schulgebäude wurde vor ca. 5 Jahren saniert. Im Juli ist, bei einem sehr heißen Sommer, ab der 5. Stunde kein vernünftiger Unterricht mehr möglich. Hitzefrei gibt es nicht - dank verlässlicher Grundschule und Ganztagsschule. Ich saß nachmittags schon im Schulhof mit einem feuchten Tuch im Nacken und betreute nur die Kinder, die auf dem zubetonierten Schulhof (auch noch Südseite) spielten. Da bemühen sich ein paar klägliche Bäume um ein bisschen Schatten.

    Unsere SL hat vergangene Woche trotz verlässlicher Schule hitzefrei gegeben. Es wurde den Eltern mindestens 2 Tage im voraus gemailt. Zusätzlich wurde der Ganztagebereich ab 12 Uhr geöffnet. Aber dank rechtzeitiger Vorankündigung wurde es kaum in Anspruch genommen.

    Jetzt noch 3 Tage ...

    Dem kann ich nur zustimmen. Wir hatten in den letzten Jahren oft im Juli mehrere Tage nacheinander knapp 40 Grad und wenn sich das Gebäude einmal aufheizt, kühlt es nachts einfach nicht mehr aus. Ich hatte die letzten 2 Tage morgens um 8 Uhr 30 Grad im Zimmer. Nach 1 Stunde, 3 offenen Fenster und 2 offenen Türen (1 davon direkt nach draußen) immerhin 29 Grad! Ach das Zimmer liegt übrigens zur Nordseite. Ein Kollege hatte diese Woche Dienstagnachmittag (Ganztagsschule) 36 Grad im Zimmer. :hitze:

    Mein Rekord liegt bei 41 Grad in einem Chemiehörsaal mit winzigen, nicht zu öffnenden Oberlichtfenster unter einem Flachdach (vorherige Schule gebaut ca. 1970), gemessen mit gutem Thermometer aus der Chemiesammlung.

    Voraus gegangen war ein lustiger Wortwechsel mit meinem Grundkurs (die Sek. I hatte hitzefrei).

    Ich: Stellen Sie sich nicht so an, es sind nur 38 Grad. (Ich schwitzte auch.)

    Kurs: JA, bei Ihnen unten.

    (Alter Hörsaal mit aufsteigenden Stufen. Tatsächlich war es in der obersten Reihe 3 Grad wärmer. Danach saßen alle in den beiden ersten Reihen und zusätzlich seitwärts auf den Stufen, wir wechselten dann den Raum . Leider wiederholt sich das Problem jedes Jahr. Wir haben weder Klimaanlage noch Luftfilter, dafür erhielten wir bereits Energiespartipps für den kommenden Winter.)

    Und jetzt meckere ich auch, letzten Winter war es mit den empfohlenen Lüftungsintervallen (immer nur kurzes Stoßlüften, nie dauerlüften) teilweise nur 13 Grad (da habe ich gestreikt), die Heizung schaffte es dazwischen nicht mehr. Wenn jetzt die Temperatur der Anlage um weitere 3 Grad abgesenkt werden soll (19 statt 22 Grad), wie warm wird es dann?

    Die Stadt ist der Ansicht, wir lüften falsch, es gab genaue Anweisungen. Luftfilter seien weiterhin nicht notwendig.

    Das ist ja alles subjektiv. Die Grenze für ausreichend sicher ist letztlich subjektiv. Absolute Sicherheit gibt es nie. Aber wir reden ja auch nicht über 10 Monate länger sondern erstmal über 3 Monate. Ein Erdbeben könnte es auch jetzt geben. Dann müsstest du fordern, dass alle AKW sofort runtergefahren werden. Und bitte auch alle in Frankreich etc..

    Es ist aber kein Windrad, das umfällt. Und wenn etwas so gefährlich ist, muss es sicher sein.

    Das ist ja alles subjektiv. Die Grenze für ausreichend sicher ist letztlich subjektiv. Absolute Sicherheit gibt es nie. Aber wir reden ja auch nicht über 10 Monate länger sondern erstmal über 3 Monate. Ein Erdbeben könnte es auch jetzt geben. Dann müsstest du fordern, dass alle AKW sofort runtergefahren werden. Und bitte auch alle in Frankreich etc..

    Ja, ich fordere seit Jahren den Atomausstieg. Genau deshalb war Merkel für mich nicht mehr wählbar, seitdem sie den gemeinsam beschlossenen Ausstiegsplan der rot-grünen Regierung und der Atomkonzerne rückgängig gemacht hat (vor Fukushima).

    Und natürlich bin ich auch gegen die in anderen Ländern, bin gegen den Krieg in Ukraine, bin gegen Gewalt überall, ...(natürlich bin ich dagegen, aber leider kann ich da wenig erreichen). Aber gutheißen tue ich es sicher nicht. Und ich verharmlose es auch nicht. Und die Versicherungen auch nicht. Wenn sie so sicher wären, würden sie das Geschäft doch nicht entgehen lassen? (Darauf geht keiner hier ein.)

    Und Frankreich zahlt extrem drauf, gibt selbst zu, dass es den Einstieg in erneuerbaren verschlafen hat (und Deutschland hat es zwar nicht verschlafen, aber abgewürgt).

    Ich steige hier aus. Hoffe, dass weiterhin nichts passiert.

    Das ist der entscheidende Knackpunkt bei der Kernenergie.

    Man könnte sie sicher betreiben und auch die ausstehenden Probleme vergleichsweise leicht lösen, wenn die Betreiber und Aufsichtsbehörden vertrauenswürdig wären. Nur geht es da um so viel Geld und zum Teil auch staatliches Prestige (in anderen Ländern), dass mir kein einziges Land bekannt ist, wo das der Fall wäre und nicht im Laufe der Jahre zumindest grob fahrlässige (je nach Sichtweise auch kriminelle) Machenschaften bekannt geworden wären. Dafür ist diese Technik dann zu gefährlich.

    Darüber hinaus ist sie exorbitant teuer, wenn man mal die ganzen heimlichen staatlichen Subventionen mit einrechnet. Davon könnte man lange alternative Energieformen bezahlen oder CO2-Sequestrieren.

    Unsere sind nicht ausreichend erdbebensicher, Fukushima zeigte, dass es auch mal 10x stärker beben kann als erwartet. Wir haben weniger starke Beben, aber unsere sind in dieser Hinsicht auch nicht so sicher gebaut. Ob das nachgerüstet werden kann, weiß ich nicht. Neubauten in Finnland, Frankreich oder Großbritannien verteuerten (und verlängerten) sich so sehr, dass der Berliner Flughafen oder Stuttgart 21 perfekt kalkuliert erscheinen.

    Wir reden ja über ein Problem im Winter. Da werden wir kaum ein Problem zu hohen Temperaturen haben. Ich denke, dass es ja auch nicht darum geht grundsätzlich zur Atomenergie zurückkehren. Es geht darum jetzt alle Optionen zu nutzen und nicht aus ideologischen Gründen am Atomausstieg zum 31.12. festzuhalten.

    Nicht genau gelesen? Sie liefen im letzten Winter nicht, nicht im April und voraussichtlich im kommenden Winter nicht. (Frankreich hat endlich mal geprüft. ) Es geht doch nicht nur um Sommer (aktuell werden sogar Regeln ausgesetzt, 4 der übrigen 27 AKWs dürfen ausnahmsweise auch bei zu warmen Kühlwasser laufen).

    Weiterer Link zu Winter https://www.zdf.de/nachrichten/wi…erheit-100.html

    "Um den 1. Dezember herum werden zehn bis 15 zusätzliche Reaktoren pausieren müssen. Wenn die bereits laufenden Wartungsarbeiten sich hinziehen sollten, könnten wir im Winter Probleme bei der Energieverteilung bekommen."

    Ob die 29 dann bereits wieder repariert sind, weiß niemand. Bei den 12 jungen mit Korrosionsschäden werden diese aktuell überprüft (und wer die Vergangenheit verfolgt hat, weiß, dass Frankreich sicher nicht zu schnell abschaltet). Bei anderen las ich, dass ca. 6 Monate auf Ersatzteile gewartet werden muss.


    Deutschland verzichtet seit Jahren auf richtige Prüfungen (es sollte ja Ende des Jahres abgeschaltet werden) , wird es auch jetzt nicht tun, dazu müsste herunter gefahren werden, ideologisch ist da etwas ganz anderes.

    Der Südwesten muss sich ja sowieso eher vor französischen Atomkraftwerken fürchten. Für die Menschen in diesen Regionen ist der deutsche Atomausstieg der blanke Hohn.

    Aktuell stehen von 56 Atomkraftwerken 29 still (also mehr als die Hälfte). Bei zunehmender Wassertemperatur werden weitere folgen. Die Kosten zahlt der französische Steuerzahler und wir über steigende Stromkosten (Frankreich kauft viel bei uns ein).

    Ich bin froh, dass endlich mal genauer hingesehen wird, Fessenheim war grausig.

    "Doch diese ambitionierten Pläne erfahren gerade einen empfindlichen Dämpfer: Von 56 Reaktoren stehen 29 still. Es gibt ein doppeltes Problem: Der Meilerpark des Staatskonzerns EDF ist in die Jahre gekommen. Viele Reaktoren sind wegen Regelwartungen abgeschaltet. Doch nun müssen ausgerechnet zwölf der jüngeren Baureihe zusätzlich vom Netz.

    Der Grund ist ein Korrosionsproblem, mit dem niemand gerechnet hat. "Zum jetzigen Zeitpunkt erlauben die Kontrollen noch keine Aussage darüber, wie groß die Risse in den Kühlröhren sind. Dazu müssen die Reaktoren stillgelegt werden", sagt Bernard Doroszczuk, Berichterstatter der Nuklearen Sicherheitsbehörde.

    ...

    Im April waren nur zwischen 37 Prozent und 54 Prozent der installierten atomaren Gesamtkapazität in Betrieb. Europas größter Atomstromanbieter Electricité de France schätzt die Mindereinnahmen des Konzerns für das Jahr 2022 derzeit auf 18,5 Milliarden Euro. Schon jetzt ist absehbar, dass im Winter Strom-Engpässe drohen.

    Doch eine schnelle Lösung der technischen Probleme ist nicht in Sicht. Denn es fehlt an Fachkräften. "Ganz grundsätzlich schätzt EDF, dass es bis 2026 einen sechsfach gesteigerten Bedarf an Fachpersonal geben wird. Vor allem was das Maschinelle angeht: also Pumpen, das Rohrnetz, und es fehlen Schweißer - das treibt alle um", sagt Jean-Luc Lachaume von der Sicherheitsbehörde. "Und in dieser Rechnung ist der angekündigte Neubau von Reaktoren noch gar nicht enthalten. Und auch nicht der Bedarf, der jetzt durch diese unvorhergesehen Korrosionsprobleme entstanden ist."

    Statt Renaissance also erstmal Rénovation. Sicherheitsprüfer Doroszczuk fordert daher einen Marshall-Plan. "Industrie und Staat müssen sich da jetzt reinhängen", fordert er. "Sonst sind die angekündigten Ziele nicht haltbar. Und das wäre das allerschlimmste für die Glaubwürdigkeit des gesamten Industrie-Programms."

    Aus https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wel…ustrie-101.html

    Also im April lief ein Großteil nicht, im letzten Winter liefen viele nicht (gestern verlinkt) und im heißen Sommer laufen sie nie. Wann laufen sie eigentlich?



    Das ist der große Unterschied. Die Dinger erzeugen bei schlechtem Wetter im Winter deutlich weniger und der Stromverbrauch ist deutlich höher. Aber man könnte die AKWs jetzt schonen, um sie im Januar bis April noch als Reserve betreiben zu können.

    Ich hatte einen Bericht bei ntv? gelesen. Da ging es um den Fall, dass Russland kein Gas mehr liefert und um europäische Solidarität. Polen könnte zum Beispiel Deutschland unterstützen. Ein Aspekt, der dabei angesprochen wurde, war, dass die anderen europäischen Länder sich natürlich fragen, warum sie Deutschland ggf. mit Gas unterstützen sollen während Deutschland sich den Luxus gönnt seine Atomkraftwerke runterzufahren. Die Frage verstehe ich.

    Also aktuell unterstützen wir Frankreich, genauso wie letzten Winter und im Frühjahr. Sommer war mir schon immer bewusst (und es wird immer wärmer), dass Frankreich auch im Winter und Frühjahr Strom benötigt, weil ein Großteil seiner AKWs abgestellt sind, hat sich offenbar nicht herum gesprochen.

    Noch einmal, nur Isar 2 kann evtl. länger laufen (TÜV Süd ist nicht ganz unabhängig), die beiden anderen angeblich nicht. Alle 3 müssten erst einmal herunter fahren, um nach über 13 Jahren gründlich überprüft zu werden (alle 10 Jahre notwendig, wurde letztes Mal nicht durchgeführt). Frankreich hat jetzt überraschend viele große Mängel festgestellt (und musste daher so viele abschalten), in Deutschland glaubt man, dass alles okay ist (glaubte man auch in Philippsburg bis CDU in Baden-Württemberg abgewählt wurde und Grüne genauer hinsahen, die Prüfungen gab es gar nicht, Simulationen sollten reichen - ob die CSU genauer hinsieht?).

    Auch in Japan wurde nach Fukushima genauer hingesehen, Ergebnis, bis heute laufen 6 von 17 (teilweise nach teureren Reparaturen). Österreich hat seines nie angeschaltet, weil bereits vor Inbetriebnahme Mängel festgestellt wurden, in Deutschland wurde derselbe Bautyp zugelassen, die Mängel wurden erst spät zugegeben, obwohl Österreich immer darauf hingewiesen hat, und immer herunter gespielt.

    Ich verfolge dies seit über 35 Jahren, es gab so viel kriminelles, dass ich schon lange jedes Vertrauen in Betreiber, ihre Prüfer und auch manche Politiker (in diesem Punkt) verloren habe.

    Es gibt Länder, die (einseitig) auf Atomenergie gesetzt haben und jetzt nicht so schnell wechseln können. Aber es sich insgesamt nur 32 Länder (darunter Deutschland u.a., die über Ausstieg nachdenken). Offiziell sind 50 AKWs im Bau, 11 davon seit den 80er Jahren, sie werden vermutlich nie fertig gestellt. Und die Kosten explodieren.

    Ergänzung

    Aktuell hat Polen lt. Internet 0 Atomkraftwerke, 6 sollen bis 2043 mit Hilfe der EU gebaut werden, das 1. soll 2033 in Betrieb gehen. (Wenn ich mir die geplanten und echten Bauzeiten anderer Atomkraftwerke vergleiche...). Polen schimpft immer über Deutschland (zumindest die aktuelle Regierung).

    Ich bin seit 3 Jahren froh, dass ich meistens erst zur 3. Stunde beginnen darf. Seitdem bin ich den ganzen Tag fitter. Ich wache morgens von alleine auf, habe weniger bis kaum noch Kopfschmerzen.

    Es gibt eben Lerchen und Nachtigallen/Eulen und erstere sind vermutlich gar nicht bewusst, wie letztere leiden (ich war mir auch lange nicht bewusst, welche Auswirkungen es auf mich hat, zwang mich, früh ins Bett zu gehen, um rechtzeitig morgens aufstehen zu können (bin extra in die Nähe der Schule gezogen, verzichte auf Frühstück, richte alles, am Abend zuvor, bin oft abends noch zur Schule gefahren, um zu kopieren (inzwischen drucke ich zuhause aus), jede Minute länger morgens schlafen zu können, ist mir wichtig), es half nicht. Ich war trotzdem gerädert.

    Ich habe den Thread nicht verfolgt, vermutlich wurde es bereits verlinkt. Aber es heißt, dass während der Jugendzeit der Schlafrythmus sich nach hinten verlagert. Während kleine Kinder und ältere Menschen eher Frühaufsteher sind, gilt dies für Jugendliche nicht. Und das war bereits früher vor Handy etc. so. Wenn ich morgens gerädert aufstehe, bin ich auch abends nicht so fit für Sportverein und Co.

    Mein Link dazu https://www.aok.de/pk/magazin/woh…ie-chronotypen/

    Wichtig wäre, wie viele Prozent es jeweils trifft, ob es Alternativen wie "Gleitzeit" gibt. Aber ich höre meine Mutter (extreme Lerche), die bei 8 Uhr in den Ferien auch von Müßiggang sprach (und die Welt untergehen sah).

    So wie Waldsterben, Ende des Öls, neue Eiszeit, Vernichtung des Regenwaldes bis zum Jahr 2000 usw. Viele Vorhersagen sind nie eingetroffen.

    Waldsterben - aktuell sind 80 % unserer Bäume krank, ausführlicher

    "Wald am Wendepunkt: Hitze, Trockenheit, Stürme, Brände und Borkenkäfer haben die deutschen Wälder in den vergangenen Jahren so stark beschädigt wie noch nie seit Beginn der Messungen im Jahr 1984. Insbesondere die Folgen des Klimawandels setzen ihnen zu. Zwar konnte sich der Wald zuletzt etwas erholen. Die Witterung war ausgewogener als in den Jahren davor. Ein Grund für Entwarnung ist das aber nicht.

    Nur jeder fünfte Baum hat überhaupt noch eine gesunde Krone. Rund 80 Prozent der Bäume sind also krank. War in den letzten Jahren vor allem die Fichte vom Waldsterben betroffen, leiden jetzt auch immer mehr Eichen und Buchen. Das geht aus dem aktuellen Waldzustandsbericht 2021 der Bundesregierung hervor." AUS https://www.nationalgeographic.de/umwelt/2022/04…r-unsere-baeume

    Dank weniger Schwefel im Erdöl etc. und (besserer) Filter ist zwar der Regen weniger sauer (und damit auch der Boden), aber das Problem ist aktuell so groß wie vor 40 Jahren.

    Ende des Öls - habe ich von Experten nie gehört, allein in Baden-Württemberg sitzen wir auf durchschnittlich 200 Meter Ölschiefer. Seit 80 Jahren hat es niemand mehr probiert, aber wenn der Liter 10 Euro kostet, rentiert es sich vielleicht (und die Umwelt wird auch geschädigt). Es ist alles eine Frage des Geldes und Schutz der Umwelt. Wenn du 50 Euro für einen Liter zahlst, gibt es noch mehr Vorräte. Wann der Peak erreicht ist, ist umstritten (manche glauben, es geht bereits abwärts, aus Ölschiefer wird halt weniger gewonnen, viele meinen in diesen Jahren, nur wenige hoffen, erst in 10 Jahren. )

    Neue Eiszeit - haben wir dank Treibhauseffekt gut vertrieben. Ich kenne diese Aussage auch nur von Menschen, die den Klimawandel verleugneten.

    Vernichtung des Regenwaldes- schafft vielleicht noch Bolsonaro? (Wenn er noch etwas regiert.) Grund, wenn ca. 20 % vernichtet sind, ändert sich das lokale Regenwaldklima. Regen wird nicht innerhalb des Regenwaldes weiter geleitet, d.h. landinnere Regenwaldflächen werden verdorren. Aktuell sind wieder 17 % zerstört, es sah früher schon einmal schlecht aus, dann hat der Regenwald dank weltweiter Anstrengungen sich wieder erholt und dann kam Bolsonaro, der nicht an naturwissenschaftliche Zusammenhänge glaubt und nur das schnell verdiente Geld sieht. Die internationale Holzindustrie interessiert der Regenwald auch nicht.

    Das Problem ist wieder, viele Menschen haben keine Ahnung von Wissenschaft, denken nur linear. Der Unterschied zwischen 19% und 21 % Zerstörung des Regenwaldes verstehen sie nicht (nur 2 %, dann forsten wir halt wieder auf, geht bei Änderung des lokalen Klimas nicht mehr), 2 Grad wärmer, was soll es? Dass Kipppunkte fallen und die Lage dadurch unumkehrbar wird, sehen sie nicht. Und was nicht in der Presse kommt (Waldsterben), wird gar nicht wahrgenommen.

    Wenn der Mensch etwas rechtzeitig ändert (Filter, Unterbrechung der Abholzung des Regenwaldes), dann trifft die Vorhersage natürlich nicht ein. Wenn er dann weiter abholzt, dann irgendwann schon.

    Jetzt wirds ganz wild.

    Nur weil du es anscheinend nicht weißt

    Es gab 3x im großen Maßstab (weltweit) wissentlich falsche Verbreitung von "alternative Fakten" (Lügen) , um weiter ungestört Geld zu verdienen. Ich habe es nur kurz unter den Schlagworte notiert, dachte, ihr wüsstet Bescheid. Jedes Mal wurden Milliarden von Dollar von der Tabakindustrie, Ölindustrie bzw. Zuckerindustrie ausgegeben, um erfolgreich Zweifel zu säen. Wissenschaftler, die entgegen traten, wurden verleumdet und mundtot gemacht (bis hin zum Suizid getrieben). Erst 10 - 20 Jahre später setzte sich die Wahrheit in der Bevölkerung durch. Es gibt wirklich genügend Berichte darüber. Es ist erschreckend, wie erfolgreich es jedes Mal war, wie viele sich (Politiker, Wissenschaftler) kaufen ließen, wie viele schwiegen, um weiter Professuren zu erhalten. Und bis es sich allgemein in der Bevölkerung durchsetzt, dauert es noch länger.

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