Beiträge von Kris24

    So lange du keine Symptome entwickelst, würdest du Unterricht ja auch in diesem Fall nicht wegen Krankheit, sondern wegen Isolation verpassen, oder?

    Hoffe aber auch für dich, dass der PCR-Test negativ ist.

    Du gehst mit dem Wissen, dass du eine ansteckende Krankheit hast, in den Unterricht und steckst evtl. andere an?

    Herr Rau bleibt vermutlich deswegen zu Hause. Er könnte sonst seine Infektion verschweigen.

    Siehe Roswithas Beitrag. Ihr Sohn ist dreimal geimpft, der jüngere Bruder ist auch geimpft. Trotzdem hat es für sie Folgen, weil andere rücksichtslos sind, weil sie kaum Symptome haben.

    Dafür gibt es einen spannenden Ansatz:, an dem gerade geforscht wird. Bereits bekannt ist, dass ausgebrachtes Sulfat das Wachstum bestimmter Bakterien anregt, die wiederum gerade die methanproduzierenden Mikroorganismen hemmen. Zumindest im Laborversuch konnte das auch durch Ausbringen sogenannter Kabelbakterien erreicht werden.

    (vgl. Scholz, V., Meckenstock, R.U., Nielsen, L.P. et al. Cable bacteria reduce methane emissions from rice-vegetated soils. Nat Commun 11, 1878 (2020))

    Es gibt auch Reissorten, die auf dem Trockenen angebaut werden können. Aber aktuell wird das allermeiste noch klassisch angebaut.

    Auch das ist halt wieder super subjektiv. Das, was du beschreibst, hatte ich auch, bis auf die Beine. Ich habe es nicht als schlimm oder beängstigend empfunden, kenne den Zustand aber aufgrund eines Prädisposition von jeder stärkeren Erkältung, die bei mir grundsätzlich auf die Lungen/Bronchien schlagen.

    Woher weißt du, wie stark Zauberwalds Symptome sind? Zwischen Husten und Husten bestehen gewaltige Unterschiede.

    Ich hatte "dieselben" Symptome Januar 2020 (damals dachte noch niemand an Covid-19) , ich habe noch nie so gehustet wie damals. Der ganze Körper wurde stundenlang durchschüttelt, das er weh tat, verspannte, teilweise im 3-Sekunden-Takt, so dass ich keine Luft mehr bekam, Erstickungsanfälle hatte und eine Nacht sogar Todesangst bekam, ich konnte nicht mehr atmen. Tagsüber haben mir wildfremde Menschen aller Alterklassen Hustenbonbons angeboten, meine 9. Klasse (ich hatte den Raum am Anfang des Anfalls verlassen), mir nach 10 Minuten folgte und helfen wollte. (Ich fehlte im Januar mehrmals in der Schule, dachte aber, es sei eine normale Erkältung und ging wieder aus dem Haus und auch in die Schule, wenn es mir besser ging. Es gab dann 2 "Rückfälle").

    Kurz, ich finde es extrem arrogant und anmaßend, dass du über Zauberwalds Beschwerden urteilst, ohne sie gesehen zu haben.

    Impfungen schützen und müssen immer wieder aufgefrischt werden. Das war schon bei der normalen Grippe so.

    Ich sehe überhaupt keine Vorbereitungen dafür, wie ab September (ist in 2 Monaten)

    60 Millionen Deutsche eine Auffrischung erhalten sollen. Mein Hausarzt, bei dem ich einen Termin kurz vor Schulbeginn abgemacht habe erwartet eine Terminkatastrophe.

    Oder ist mir da was an Vorbereitungen für den Herbst entgangen?

    Apotheken können jetzt impfen, es sollen auch wieder (mobile) Impfzentren eingerichtet werden.

    Wenn man (fast) nur Geimpfte (näher) kennt, ist klar, dass man nicht miterlebt wie Ungeimpfte auf Covid-19 reagieren.

    Noch einmal, man kann verschiedene Infektionen nicht miteinander vergleichen (und sehen tun wir nur die sofort auffälligen Symptome, Fieber ist aber ein "gutes" Symptom, weil es anzeigt, dass das Immunsystem kämpft). Nicht sehen tun wir Mikroentzündungen etc. Aber die Daten sind klar. Noch ein Jahr nach einer COVID-19-Infektion treten Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombosen bei Ungeimpften weit häufiger auf. Aber wer weiß schon, wie der Herzinfarkt einer bestimmten Person X ausgelöst wurde? Man kann nur Gruppen vergleichen.

    Letztendlich bringt diese Diskussion nichts. Jeder hat sich entschieden (Impfung oder nicht), niemand weiß, wie viele Viren er von seinem Gegenüber beim nächsten Mal erhält (und als Lotterie empfinde ich es nur teilweise, weil Masken und Abstand die Menge an Viren reduzieren können), aktuell stellt sich kaum die Frage, ob man einen Virenträger trifft (ich bin mir sicher, jeden Tag welche zu treffen), also muss jeder die Konsequenzen seiner Entscheidung tragen (und das Umfeld leider mit, bei uns ist jetzt der nächste Prüfer (mündliches Abitur) an Covid-19 erkrankt (inzwischen mindestens 6), Kollegen müssen Prüfungen übernehmen, neue Protokollanten werden gesucht (dumm für alle Kollegen und Schüler). Alle bei uns betroffenen Kollegen haben keine Maske mehr getragen. Jetzt haben die anderen (ich auch) den Salat.

    Das kann ich dir in meinem Fall genau sagen. Das will hier aber niemand lesen bzw. wahrhaben.

    Tja, und das nächste Mal erhältst du mehr Viren bei der Ansteckung und erkrankt schwerer (oder weniger und leichter). Ich kenne jetzt einige, die erst bei der 2. Infektion schwer erkrankt sind.

    Fakt ist, eine Impfung ist eine "kontrollierte Infektion", das Immunsystem lernt den Feind kennen. Es springt daher schneller an (ca. nach 3 Tagen statt nach einer Woche ohne Infektion/ Impfung zuvor). Das Virus kann sich also nicht so lange vermehren und weniger Schaden anrichten. Wer aber sehr viele Viren von seinem Gegenüber erhält, erkrankt schwerer als jemand, der wenige erhält. Deshalb ist Maske und Abstand immer noch eine sinnvolle Maßnahme, eine Erkrankung abzumildern.

    Haben nächsten Donnerstag mündliches Abitur.

    Allein heute drei Schüler und zwei Kollegen wegen Corona krankgemeldet.

    Bei uns fallen jetzt mindestens 5 Prüfer wegen Covid-19 aus, die Schüler werden von anderen Kollegen geprüft. (Lustig für die Kollegen, die nicht selbst erstellte Prüfungen mit fremden Schülern abhalten müssen.) Bei den Protokollaten mussten wir schon einmal die Nachbarschule bemühen, in einer 2. Fachschaft darf niemand mehr ausfallen. Bei den Schülern weiß ich es nicht.

    Corona hat (die meisten von) uns in den letzten 2 Jahren sehr beschäftigt (und aktuell fallen bei uns kurz vor dem mündlichen Abitur sehr viele Kollegen deswegen aus, ist also immer noch aktuell und Gesprächsthema im Lehrerzimmer). Es wird wieder andere Zeiten geben.

    Ich finde es daher nachvollziehbar, kritisieren kann man viel (mich wundern andere Threads hier). Es schreibt hoffentlich niemand nur wegen Punkten.

    Die RiSU enthält nichts bezüglich Schwimmen.


    Die oben verlinkte Bekanntmachung ist aus meiner Sicht klar.
    Man muss jederzeit aus jeder Tiefe retten können.

    Jetzt könnte man sagen, dass das ja nicht im Freiwasser gilt. Aber dort steht "leider" auch:

    Ich hatte RISU deshalb mit Fragezeichen versehen. Es kann auch sichere Schule von DGUV gewesen sein oder eine zusätzliche Auslegung (z. B. Jugendschwimmschein Gold für Schüler bei offenen Gewässern wird/wurde auch verlangt (zumindest wird in unserer Schule seitdem darauf geachtet, dass jeder 5. Klässler ihn ablegt (oder zusätzlichen Schwimmunterricht erhält) )). Ich habe alles im selben Ordner gespeichert, dein Link werde ich morgen auch ergänzen.

    Auch hier gibt es relativ klare Regelungen in BW.

    Rettungsfähigkeit umfasst auch die "Gewässerbeherrschung".

    Naja, über klare Aussagen bzgl. Fließgewässer Rhein kann man (und wird bei uns) diskutiert. Ich habe auf meinem Schulrechner dazu noch deutlicheres (RISU?) gespeichert.

    Für mich persönlich:

    Ich habe im Laufe meiner DLRG-Tätigkeit (meistens im Team) zu viele herausgeholt (meistens erfolgreich, aber nicht immer), einige meiner jungen Kollegen können sich das in Ufernähe nicht vorstellen. Ich bin nicht mehr bereit, diese Verantwortung alleine zu tragen (zusammen mit anderen Rettungsschwimmerkollegen schon). Es geht um Wandertage.

    Du kannst ja noch ein paar Beiträge absenden, die deine Lieblingsreaktion provozieren. Deshalb hatte L... auch so viele Punkte :D

    Ach deshalb schreibst du so oft in dem einen Thread. ^^

    Fast doppelt so viele Reaktionen wie Beiträge finde ich auch nicht schlecht. ;)

    So geht es mir auf dem Balkon in der höchsten Etage des Hauses. Wenn Freunde mir erzählen, wie sehr sie sich einen Garten wünschen denke ich immer "In der Stadt? Wo von allen Ecken Leute von ihren Balkonen auf den Präsentierteller glotzen"? Das ist gar nicht meins.

    Ich wohne genauso, oberste Etage in einem Hochhaus, niemand sieht in meinen Balkon (noch nicht einmal die Decke). Auch mir gefällt das.

    Ich bin dank Chemie über die juristischen Unterschiede zwischen bedingt vorsätzlich, grob fahrlässig und fahrlässig aufgeklärt worden. Und wenn ein Schüler überraschend nachts das Hotel anzündet, bin ich nicht verantwortlich. (Anders sieht es aus, wenn ich überall Fackeln für die Stimmung aufstelle.)

    Wenn ich das hier lese, dann klingt es für mich schon nach bedingt vorsätzlich. Ich bin bisher auch fast alles vorher abgelaufen, im Ausland manchmal auch erst am Tag zuvor. Oder ich habe anerkannte Führer vor Ort hinzugezogen. Ich selbst habe Höhenangst und bei einer Bergwanderung in Griechenland bin ich mit 6 Schülern mit Zahnradbahn/Seilbahn hoch/und hinunter gefahren, die anderen sind mit den Kollegen gelaufen (ein Kollege kannte die Strecke sehr gut), wir haben aber bei jedem einzelnen Schüler überlegt, wer läuft und wer fährt, haben sehr viel Zeit und kleine Etappen geplant.

    Ich selbst habe alle Rettungsschwimmscheine (jahrelang DLRG), aber ich gehe nicht mit jeder Klasse an den Rhein/ Bodensee. Einige meiner jungen Sportkollegen mit schnell erworbenem Schein sehen es unproblematisch.

    Radtouren mit Mittelstufenklassen lehne ich inzwischen komplett ab. Es gibt immer einzelne Jungen, die den Berg trotz Warnung herunter rasen, die Kurve nicht kriegen und im Straßenrand landen. Auch da gab es noch nie juristisches Nachspiel, aber der Wandertag ist kaputt.

    In Chemie-Fortbildungen hieß es immer deutlich, entscheidend ist die Vorbereitung. Wenn ich alle überlegt habe und trotzdem etwas passiert, ist es anders zu werten, als wenn ich einfach starte (hier losmaschiere). Und wenn ich zu wenig weiß, muss ich mich vorher noch mehr informieren. Aber gerade wer die Gefahr nicht kennt, ist sorglos.

    Wir hatten auch keine Fortbildung für WebUntis. Diskussionen gab es, als wir kurze Zeit später auf Edupage gewechselt sind ("schon wieder ein neues Programm") . Das ist deutlich unübersichtlicher, kann aber mehr. Neue Kollegen fragen ein paarmal, aber alle sind zufrieden.

    Muss man nicht unbekannte Routen vorher als Lehrer abgehen? (Sollte auf jeden Fall) Gilt der Verzicht als (grob?) fahrlässig? Ich bin bisher jeden Weg abgegangen, außer ich hatte einen anerkannten Führer (gerade im Gebirge).

    Ich habe vor kurzem eine falsche Einschätzung eines Kollegen miterleben müssen, die zu Sachschaden führte und zu Menschenschaden hätte führen können, es stand sogar bedingter Vorsatz im Raum, was alle Fachleute für falsch hielten, ein Polizist hatte dies jedoch geschrieben. Staatsanwaltschaft ermittelte längere Zeit, zum Glück wurde es irgendwann eingestellt, aber es gab "Zwangsschulungen" durch das RP für alle Kollegen. Ich wurde dadurch noch vorsichtiger.

    Wir nutzen auch Webuntis. Hat seine Vorzüge. Aber um erlich zu sein, trauere ich die analoge Version etwas nach. Zumindest mit den Restrektionen, die wir bei uns haben, kann ich als Fachlehrer nicht mehr nachschauen, was die SuS in den anderen Fächern gemacht haben, um ggf überschneidungen zu finden. Jetzt muss ich die Fachlehrer oder SuS fragen.

    Auch kommen nach über einem Jahr Nutzung noch immer nicht alle Lehrer mit Webuntis klar. Sodass SuS als Fehlend/Anwesend eingetragen werden, obwohl sie anwesend/abwesend sind (Weil das über ein unbeabsichtigeten Wisch nach Links, bzw. Rechts direkt eingetragen wird).

    Das liegt dann aber an der Einstellung. (Und das Wischen gilt für die App, mir war die Browserversion immer lieber. )

    Ich kann alles von meinen Kollegen bequem an meinem PC nachlesen (sogar aus den Vorjahren, es wird bei uns archiviert).

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