Beiträge von Kris24

    Ich zitiere qchn

    achja und 3. möchte ich auch nicht mit jemandem befreundet sein, die von sich behauptet, moralisch einwandfrei zu sein, weil das als Hochmut unter die 7 Totsünden fällt. ; )

    [user='27671']qchn[/user] , was ist moralisch einwandfrei?

    Ich betrüge niemanden absichtlich und halte es noch für richtig. Und träge (auch eine Todsünde) bin ich manchmal auch noch.

    Du hältst Betrug gegen Stadtwerke, vielleicht auch Staat für ein Kavaliersdelikt, ich nicht (denn Staat sind wir alle und für die Stadtwerke muss ich dann mehr bezahlen).

    Du schädigt andere (und wenn nur der Fahrplan weiter ausgedünnt wird und findest es gut. Wir ehrlichen sind halt zu blöd, wenn wir zahlen.

    Freunden möchte ich 100 % vertrauen können, auch wenn die Freundschaft irgendwann mal nachlässt. Wer seinen Wertekompas anders geeicht hat, hintergeht vielleicht irgendwann mich. Ich bin tatsächlich gegenüber solchen Menschen vorsichtig, auch wenn ich nur sage, ich halte das nicht für richtig (Predigten halte ich nicht). Die Reaktion darauf sagt mir, ob ich richtig liege. Aber Betrüger, die dies gut heißen, gehören tatsächlich nicht zu meinen Freunden und zum Glück nicht zu meiner Familie.

    Und ja, ich bin ein Freund der ehrlichen Worte. Ein Betrüger wird auch so genannt und nicht schön umschrieben.

    Für mich sind Ehrlichkeit und Vertrauen Grundbausteine einer Freundschaft.

    Unser Hausarzt rät ab, sich nach einer dreimaligen Impfung plus Infektion allzu schnell ein viertes Mal impfen zu lassen. Das sei für den Körper sehr viel Belastung, die Impfreaktionen könnten teilweise heftig ausfallen. Weiß da jemand von euch mehr darüber, gibt es Studien, ob das so stimmt?

    Es gab einzelne Stimmen, die dies meinten. Die Mehrheit sagte, dass es bei 4 oder 6 innerhalb eines Jahres noch kein Problem sei, 10 oder so seien aber zu viel (und Infektion zählt gleich Impfung, deshalb würde ich an Susanneas Stelle warten (du bist viermal "geimpft").

    Es besteht bei zu vielen Impfungen mit Impfstoffen gegen die gleiche Virusvariante auch die Sorge, dass sich unser Immunsystem zu sehr spezialisiert und Mutationen dann schlechter bekämpfen kann. Andere meinen, dass dies nicht zutrifft.

    Zu heftige Impfreaktionen wurde in den israelischen und inzwischen amerikanischen Studien nicht berichtet (bzw. ähnliche wie bei der 3.). Das wäre nicht meine Sorge.

    Aber ich möchte im kommenden Winter geschützt sein, wenn die Fenster wieder geschlossen sind, wenn viele erkältet sind und Covid-19 zu spät bemerken und deshalb warte ich jetzt. Evtl. gibt es dann die Kombi gegen Delfa und Omikron (oder einzeln einer der beiden), auf jeden Fall weiß man mehr.

    Der eine fährt schwarz, der nächste fährt gerne mal mehr oder weniger zu schnell oder fährt/geht über rote Ampeln, ein anderer meldet seine Haushaltshilfe nicht an oder lässt die ein oder andere Handwerksarbeit schwarz ausführen und andere halten SuS und Eltern auch gerne mal Ihre Rechte vor, weil es bequemer ist, dies und das nicht nach Vorschrift zu machen.

    Ich frage mich, wer da noch mit Steinen werfen darf...

    Ich tue nichts von dem.

    (Und auch niemand in meiner Familie oder jemand meiner Freunde. Aber Ehrlichkeit ist mir auch wichtig. Und wenn ich nicht bezahlen will, dann benutze ich es auch nicht.)

    Zu Schwarzarbeit

    Ein Nachbar hat sein Grundstück durch schwarz beschäftigte Handwerker gegen Hangrutsch sichern wollen. Nach einigen Jahren rutschte sein Grundstück und fast sein Haus auf mein Elternhaus zu (Schaden über 100 000 Euro und mehrere Gerichtsverfahren). Tja, bei Schwarzarbeit ist man nicht versichert (und da seriöse Firmen dies nicht tun, ist Pfusch fast garantiert, die Bodenplatten waren viel zu dünn).

    Ergänzung

    Mein Recht halte ich übergriffigen Eltern schon entgegen, aber ich behaupte nie etwas Falsches, um Ruhe zu haben (mein Ruf ist mir dazu zu wichtig).

    Der eine fährt schwarz, weil er weiß, dass es gerade keine Schaffner gibt und der andere findet das richtig, weil die Fahrt so teuer ist? Als ob man mit Siebtklässlern Ethikunterricht hat:sterne:

    Das dachte ich auch.

    Ich habe vor kurzem Mittelstüflern versucht zu erklären, dass Musik illegal kopieren (geistiger) Diebstahl ist. Wer kein Geld hat oder bezahlen will, muss halt auf Musik oder ÖPNV verzichten.

    (Und wer hier kein Vergehen erkennt, erkennt es vielleicht in anderen Fällen auch nicht. Eine Freundschaft käme für mich daher nicht in Frage. )

    ja Du hast Recht. bitte entschuldige. werde nur noch strafrechtlich und moralisch einwandfreien Kram posten. Info am Rande: afaik möchte die Bundesregierung Schwarzfahren zur Ordnungswidrigkeit herabstufen.

    Dann muss kein Gerichtsverfahren die Strafe festlegen und es vergeht viel Zeit. Die Strafe wird pauschal (evtl. sogar viel höher als jetzt) festlegt. Ich bin auch dafür. Fixer Betrag innerhalb von 14 Tagen zu zahlen, ähnliches war auch für Ladendiebstahl im Gespräch (z. B. beim 1. Mal 100 Euro, beim 2. Mal 300 usw.).


    Es ist Diebstahl der anderen, die mehr bezahlen müssen. (Spielt das beamtenrechtlich bei bewusstem (regelmäßigen) Schwarzfahren eigentlich eine Rolle?)

    Wie macht ihr es denn dann mit dem Nachmittagsunterricht? Bei uns beginnen alle Sitzungen erst um 15:30 oder 16 Uhr, weil die 8. Stunde bis 15:10 Uhr geht und viele KuK bis dahin im Unterricht sind. Außerdem müssen ja auch die Elternvertreter*innen (bei uns in NDS zumindest) zu den Gesamtkonferenzen eingeladen werden und die hätten vermutlich um 14 Uhr oftmals noch keine Zeit.

    Dann fällt der Unterricht aus. (Es ist nur viermal im Schuljahr. Die beiden letzten Jahre habe ich Aufgaben für die Klassen auf Moodle hochgeladen.)

    Eltern sind bei uns nie dabei.

    Das ist natürlich echt viel zu lesen! Bei uns schreiben die SuS in der 11 wie auch in der FOS 12 in ihren 90 Minuten meist nur max. fünf Seiten (mit ein paar Zentimetern Rand links und rechts oder einem Drittel einer Seite als Korrekturrand). Selbst in den LK-Abiklausuren, die ich gerade "zweitkorrigiere", haben die meisten SuS in der Textaufgabe (210 Min. Bearbeitungs- plus 30 Min. Auswahlzeit) nur durchschnittlich 10 Seiten geschrieben - bei einer halben Seite Korrekturrand. Hinzu kommen 2-3i Seiten für den "mediation"-/Sprachmittlungsteil (60 Min. Bearbeitungszeit). Den Hörverstehensteil kann man ja recht schnell korrigieren, da er z. T. aus Multiple Choice besteht.

    Im Abi haben sich in NDS die Zeiten aber auch verlängert. Früher gab es im Abi nur Textaufgaben und keine Sprachmittlungs- und Hörverstehensaufgaben, wodurch die Gesamtbearbeitungszeit kürzer war. Die kombinierte Aufgabe gibt es hier- wenn ich mich nicht täusche - erst seit dem Abi 2013.

    Nein, Positivkorrekturen wir auch Gutachten machen wir nur am BG und in der FOS. In den anderen Bildungsgängen, in denen ich unterrichte (z. B. in der BFS, der BES und der Berufsschule) erstelle ich manchmal mit den Klassen gemeinsam eine Korrektur während des Unterichts, oftmals aber auch nicht, weil's eh nur wenige SuS interessiert und Englisch ja auch nicht prüfungsrelevant ist. In diesen Bildungsgänge setze ich nur Häkchen oder "f", unterstreiche ggf. Fehler und schreibe die erreichten Punkte daneben.

    Was habt ihr für Seiten?

    Bei uns sind es für das Abitur DIN A3-Bögen, gefaltet, so dass 4 DIN A4-Seiten entstehen. Rechts sind knapp 3 cm Platz für Erstkorrektur, links ebensoviel für Zweitkorrektur. Geschrieben wurde in Chemie (Vorcorona 270 Minuten) mindestens 16 Seiten (bis 36 Seiten), durchschnittlich um die 24 Seiten. Jetzt gab es zum 2. Mal den Coronabonus (30 Minuten extra) und damit wurde es noch mehr.

    Jeder Erstkorrektor ist auch Zweitkorrektor (für eine andere Schule). Die Arbeiten werden anonym (Nummer, die jedes Jahr wechselt und streng geheim ist) zentral getauscht. Die Arbeiten müssen egal was passiert bis zu dem Tag vor dem Tauschtermin korrigiert sein und dieses Jahr (war dank Coronaverschiebung) die Frist extrem kurz. (Das erzeugt diesen Stress, ich bin froh, dass jetzt alles weg ist. Der Drittkorrektor, oft Seminarleiter, kontrolliert auch die Korrekturen. Bei Fehlern meldet sich dann das RP (bei mir bisher noch nie). Aber auch deshalb gehe ich beim Abitur zweimal durch.)

    Könntest du das etwas ausführen für diejenigen, die nicht mit den israelischen Studien vertraut sind? Vielen Dank!

    In eigenen Worten ohne Beleg (ich habe heute starke Kopfschmerzen, ich reagiere oft so, wenn der Stress (aktuell schriftliches Abitur) nachlässt).

    Bei jüngeren Gesunden gab es durch eine 4. Impfung (in kurzer Zeit) im Gegensatz zur 3. Impfung kaum zusätzlichen Schutz (nur in den allerersten Wochen ein wenig). Bei den älteren oder Immungeschwächten dagegen schon (die benötigten teilweise 2 Impfungen, um den Schutz von einer zu erhalten).

    Deshalb gilt hier die Empfehlung bei jüngeren (z. B. Pflege in Altenheimen) mindestens 6 Monate nach der 3. zu warten. Bei den Ü70 oder Immungeschwächten sind es 3 Monate. Meine 6 Monate sind gerade herum, aber im Sommer ist das Risiko doch geringer schwer zu erkranken (vermutlich schützt auch genug Vitamin D vor schwerem Verlauf). Im Herbst möchte ich evtl. mit einem angepassten Impfstoff (getestet wird gerade zwischen 3 verschiedenen) mich für den kommenden Winter schützen.

    Ich habe mich sehr um die 3. Impfung bemüht, war die erste, die hier im Oktober schrieb (und wurde von einigen sehr angegriffen, die dann in den Wochen darauf, sich auch impfen ließen, vermutlich reagierte ich deshalb heute sofort auf state_of_Trance und las erst nicht alles), weil im letzten Herbst klar wurde, dass 3 Impfungen nötig sind. Aber aktuell bin ich gelassen, ich habe aber auch kein Problem mit Maske.

    (Verschachtelte Sätze - Kopfschmerzen, ich gege an die frische Luft. Bis später.)

    Wo bleibt das Gendern? Lehrer, vermutlich nicht.

    Lehrerin, ich habe Vermutungen.

    Ich weiß es nur von einem Kollegen (Websherif?), der dies hier schrieb (nicht Kollegin).

    Hier geht es erst ab 70 Jahren und so alt sind wenige aktive Lehrer (oder bei entsprechender Krankheit oder Pflegeberuf). Aber einfach mal etwas unbestimmt behaupten (irgendetwas wird schon hängen bleiben).

    Ich selbst habe die israelischen Studien verfolgt und warte daher auf den Herbst (oder noch länger).

    Ergänzung

    Ich habe erst nach meinem Kommentar den Rest hier gelesen. Es wurde also schon geantwortet.

    Veronica Mars

    Meine SL redet nur bei ihren Tagesordnungspunkten mehr als andere, bei Diskussionen muss sie sich genauso melden wie jeder andere und warten bis sie dran ist und viele Punkte werden von Kollegen auf die Tagesordnung gesetzt und vorgestellt. Vorgelesen wird wenig (nur Hinweis auf die Anhänge der Einladung zur GLK).

    Ende ist bei uns spätestens 17 Uhr (Beginn ab 14 oder 15 Uhr), Verlängerung ist nur nach Abstimmung (Mehrheit) möglich. Wer gehen muss (z. B. Kinder abholen), darf gehen.

    Liegt vielleicht also an eurer SL?

    (Und es gibt sicher auch Chefs in der privaten Wirtschaft, die Monologe führen, wo der kleine Mitarbeiter nichts zu sagen hat. (Sicher weniger, wir haben halt "Flatrate" an Arbeitszeit. Der eine oder andere Lehrer nützt dies sicher auch aus und arbeitet über das Jahr gesehen weniger als 41 Stunden pro Woche. )

    Wir haben wie WillG geschrieben eine Geschäftsordnung (durchgesetzt gegen eine frühere sehr autoritäre SL). Moderiert wird die GLK von 2 für ein Jahr gewählte Kollegen, Wahl durch das Kollegium (zwei weitere stehen bereit, wenn erstere mitdiskutieren wollen). Sie führen auch die Rednerliste (einfaches melden reicht).

    Informationen werden vorher durch Mail weitergegeben (mindestens alle 2 Wochen). Jeder kann Punkte auf die Tagesordnung setzen (und das geschieht jedesmal mehrfach). Informationen zur Tagesordnung gibt es vorher auch ausführlich per Mail. Die GLK dient zur Diskussion, Beschlussfassung und Bericht zur Umsetzung von früheren Beschlüssen. Und bei uns gibt es regelmäßig gute Diskussionen. Aber jeder kann eine Abstimmung auf schließen der Rednerliste vorschlagen. Manchmal wird geschlossen, manchmal ist die Mehrheit für weitere Diskussion und sie wird später nach weiterer Abstimmung geschlossen. Es gibt bei uns nur 4 allgemeine GLKs, zusätzlich Schuljahrbeginn und -ende. In NRW hatte meine Schule eine monatlich, ein (ehemaliger) Berliner Kollege fand dies noch zu wenig (ich hatte dagegen das Gefühl, man traf sich, um sich zu treffen, zielgerichtet war es meist nicht).

    Hin und wieder wird hier ein Beschluss gegen die Meinung der SL gefällt. Letztes Mal merkte man, dass sie schlucken musste, aber abends kam eine Mail, in der sie sich ausdrücklich für die gute Diskussion, für die vielen guten Gedanken dazu bedankte. Und sie setzt es um.

    Klar könnte ich mir manchmal auch schöneres am Nachmittag vorstellen, manches Thema interessiert mich wenig, aber überflüssig fand ich GLKs sehr selten, vielleicht, weil ich merke, dass ich/mein Kollegium etwas bewegen kann.

    Meine Freundin unterrichtet am Gym Deutsch und Englisch und sie korrigiert wirklich, wirklich, wirklich viel und macht sogar Teilzeit. Sie hat wirklich, wirklich, wirklich viel Arbeit.

    Trotzdem möchte sie nie und nimmer mit mir tauschen.

    Ich hab andre schulische Arbeit.

    Das stimmt, ich liebe auch den fachlichen Austausch mit meinen Oberstüflern. Ich möchte also auch nicht tauschen (gut, vielleicht am letzten Wochenende, da war es mir ein Moment zuviel ;)). Korrekturen sind ein notwendiges Muss, aber auch nicht mehr.

    Es scheint doch auch noch andere Übertragungsmöglichkeiten zu geben.

    Ja, jeder Körperflüssigkeitsautausch (z. B. Tröpfchen also Abstand 1,5 m reicht, Schorf der Pockennarbe usw.), gemeinsam verwendete Gegenstände.

    Sex wusste man bisher nicht, aber man nimmt es jetzt an.

    Was mir nicht gefällt, bisher ging es fast immer von Nagetier auf Mensch, von Mensch zu Mensch höchstens 6 - 9 mal. Das scheint jetzt anders zu sein und viele hatten keinen Kontakt zueinander, die Dunkelziffer scheint hoch zu sein, die Inkubationszeit beträgt bis zu 3 Wochen. Aber es war bisher keine Infektionsgefahr durch Aerosole. Und ein DNA-Virus mutiert kaum, die Impfung der Kontaktpersonen sollte also erfolgreich sein.

    Es wird deshalb so heftig reagiert, weil es nicht hier endemisch werden soll, wenn es unsere Nager erwischt, werden wir es nicht mehr los. Und dafür ist es dann doch zu problematisch.

    Und wenn das nicht bis 8:30 Uhr erfolgt, muss hinterhertelefoniert werden? Auch das wäre bei unserer Schülerklientel in vielen Fällen ein Ding der Unmöglichkeit (zeitlich gesehen), wenn ich mir die Fehlquote in einigen Klassen so anschaue. Wer schwänzt, der schwänzt halt, bekommt einen unentschuldigten Fehltag und das Mahnverfahren wird angeleiert; minderjährig oder volljährig ist da wurscht.

    Haben denn die Eltern einen Einblick in eure digitalen Klassenbücher? Und geht ihr davon aus, dass jedes Elternteil dann "checkt", ob sein Kind wirklich in der Schule angekommen ist, oder wie habe ich mir das vorzustellen?

    Ja, sie haben Einblick (damit wir nicht mehr jedesmal anrufen/ mailen müssen). Wer nicht hinein sieht, ist selber schuld, es steht deutlich drinnen, dass ihr Kind fehlt (ich hatte mich einmal verklickt und innerhalb von Minuten rief eine besorgte Mutter auf dem Hand ihres Sohnes an). Wir haben unserer Aufsichtspflicht zumindest für diesen Tag "erfüllt" (es sind ja keine Grundschüler mehr). Nach mehreren Tagen (oder öfter ein Tag) müssen wir dann doch Kontakt aufnehmen.

    Mails und Anrufe kommen aber nicht in den Ferien bzw. kann man sie da getrost ignorieren. Ebenso am WE und am Feiertag. Als doppelter Korrekturfachlehrer mit viel Oberstufe hingegen muss man in jeden Ferien außer den Sommerferien arbeiten, auch viele WE und Feiertage.

    Gutachten schreiben wir ja auch, ist ja nicht so, dass wir keine Inklusionsschüler oder IK Schüler hätten und keine AOS-F Anträge stellen würden.

    Nicht falsch verstehen: ich gönne euch total die A 13, ich bin nur total neidisch auf alle, die jetzt z.B. das lange Himmelfahrtswochende mit Freizeit und Familienzeit genießen, während ich hier schon wieder durchkorrigiere.......

    daran erkennt man Lehrer in NRW

    In Baden-Württemberg korrigiert jeder Lehrer. Nebenfachlehrer haben dank doppelt so vielen Klassen bis zu doppelt so viele Klassenarbeiten und Klausuren.

    Bei uns kennt niemand den Begriff Korrekturfachlehrer (ich habe ihn auch nur in NRW gehört), trifft doch alle.

    Ich selbst habe die Osterferien durchkorrigiert (4 Arbeiten/Klausuren von 8 im März geschriebenen plus mind. 10 Nachschreibearbeiten mit ca. 50 Schülern dank Covid-19), den Mai für das Abitur freigehalten (in Baden-Württemberg wird jede Abiklausur dreimal an drei verschiedenen Schulen korrigiert, der Zweitkorrektor weiß nicht, was der Erstkorrektor korrigiert hat. Erst der Drittkorrektor sieht beide Korrekturen und muss nur bei Abweichung heran. Ich hatte zum Glück keine Nachklausuren, meine Kollegen korrigieren immer noch. Und in Chemie schreiben Schüler durchschnittlich auch 20 - 30 DIN A4 Seiten (Rekord waren 36 Seiten, immerhin 14 Punkte).

    Mitleid mit Deutsch- und Englischlehrern hat hier also niemand (sie selbst erwähnen es auch nicht), man fragt höchstens wie viele Seiten hattest du. Ich muss nach Pfingsten noch einmal ran (insgesamt 7 Klassenarbeiten und Klausuren bis Mitte Juli, nur mein LK ist schriftlich durch). Ich beneide meine Kollegen, die dieses Jahr kein Abitur hatten und ein paar der Arbeiten bereits jetzt geschrieben haben und jetzt korrigieren können.

    Also Korrekturfachlehrer klingt anderswo lustig, ich habe auch anfangs irritiert nachgefragt, was das ist.

    Mir gings mit fortschreiten immer schlechter. Also ich hatte kein Atembeschwerden, aber das Virus ging auf meine Schwachstelle: Magen-Darm. Das habe ich aber auch von vielen anderen gehört. Bei jedem wurden die Organe beeinträchtigt, die sonst auch eher problemchen machen.

    Covid-19 ist keine harmlose Krankheit. Wenn schon ein Problem da ist,...

    (Ich habe dies auch oft gehört, allerdings nur unter 4 Augen, oft mit dem Zusatz bitte sage es nicht weiter. Es scheint ein Tabuthema zu sein. Genau deshalb bin ich weiter vorsichtig. Wenn es mich erwischt, dann bitte nicht tausende Viren auf einmal. )

    Ich wünsche dir vollständige Ausheilung. Alles Gute.

    Ich stehe auf dem Schlauch. Das hat doch mit dem Alter der SuS nichts zu tun!? Bei uns melden teilweise auch die Erziehungsberechtigten ihre Kinder krank. Die dienstlichen E-Mail-Adressen der jeweiligen Klassenlehrkraft werden zu Schuljahresbeginn den SuS wie auch den Erziehungsberechtigten (und bei den Berufsschüler*innen den zuständigen Personen im Ausbildungsbetrieb) zur Kontaktaufnahme bekanntgegeben. Und darüber erfolgt dann eben auch die Krankmeldung.

    Klar, in dem Fall geht das natürlich wirklich sehr schnell. Elektronische Klassenbücher haben wir nicht (mehr). Vielleicht kommen sie aber bald wieder oder die SuS werden sich in Zukunft entweder über "WebUntis" oder "Moodle" krankmelden (dann wird es aber wiederum schwierig, wenn Eltern ihre Kinder krankmelden wollen, da sie ja die Zugangsdaten nicht haben).

    Das möchte ich auch auf gar keinen Fall!

    Bei U18 muss (bei uns an all meinen Schulen bisher) die Schule bis 8.30 Uhr Bescheid wissen (damit kein Kind unterwegs verunglückt oder schwänzt oder sonstig verloren geht (dank digitalem Klassenbuch sehen auch Eltern sofort Einträge der Kollegen, früher musste ich anrufen oder eine Mail schreiben).

    An meiner 1. Schule wurde ich als Klassenlehrerin zuhause angerufen (der früheste Anruf kam um 5.30 Uhr, der späteste nach Mitternacht und leider sprachen nicht alle Eltern auf den AB, manche riefen im 5-Minuten-Takt an, ich hatte das Telefon bewusst am anderen Ende der Wohnung vom Schlafzimmer aus gesehen). Ich notierte es dann am nächsten Tag ins Papiertagebuch oder rief an meinem freien Tag den stellvertretenden Klassenlehrer an, damit er es eintrug.

    Nach dem 1. Jahr (Schule im Aufbau) gab es einen 2. Sekretär (wir hatten tatsächlich einen Mann) und die Anrufe gingen alle ans Sekretariat. Für mich wäre das tatsächlich ein Grund für einen Schulwechsel (gut, dank digitalem Klassenbuch müsste ich nur das Gerät einschalten, Programm aufrufen, dann 2 Klicks, da geht es für die Sekretärin schneller, sie schafft in 90 Minuten bis zu 300 Abwesenheitsmeldungen, sie bleibt im Programm).

    Wieso?

    Hab keinen.

    Ja frage ich mich. Bei mir war die Erkrankung recht heftig (zum Glück ohne KH), obwohl ich voll durch geimpft bin. Ob es ohne schlimmer gewesen wäre, weiß ich nicht.

    (Wenn keine Lebensgefahr bestand, war es lt. WHO ein milder Verlauf.)

    Die Impfung greift, wenn sie nicht ganz frisch ist, erst nennenswert nach 3, 4 Tagen ein. Bis dahin können sich die Viren vermehren. Wenn du sehr viele anfangs abbekommen hast (z. B. keine Maske, angehustet worden oder Superspreader getroffen), dann steigt die Zahl auch schneller an (eine Verdoppelung von anfangs einem Virus, 100 oder 10000 Viren pro Zeiteinheit auf 2, 200 oder 20 000 spielt eine entscheidende Rolle). Deshalb hat es in Ischgl im März 20 auch sehr viele junge sportliche sehr heftig betroffen (mein früherer Wohnort war mit 6 Reisebusen von Ort, ich weiß von 2 Amputationen von Fingern in Folge).

    Aber ohne Impfung hätte dein Immunsystem erst nach einer Woche nennenswert eingreifen und Viren bekämpfen können. Du hattest dank Impfung durch Covid-19 auf jeden Fall einen leichteren Verlauf (kürzere Vermehrungszeit).

    Allerdings verwechseln manche Krankheitssymtome durch Sars-CoV2-Viren ausgelöst mit Körperbeschwerden, die durch das (durch Impfung trainierte) Immunsystem ausgelöst werden (z. B. Fieber). Ein schlechtes Immunsystem verursacht vielleicht kaum Beschwerden, weil es den Feind gar nicht erkennt und nicht bekämpft. Es gibt Berichte von älteren Menschen, die überraschend starben. Gerade alte Menschen erkranken oft fast symtomlos (z. B. wird eine schwere Lungenentzündung erst sehr spät bemerkt).

    Sorry, das ist jetzt zwar OT, aber es interessiert mich halt.

    Genau so ist es bei uns geregelt: Krankmeldungen der SuS gehen per Mail an die Klassenlehrkräfte.

    Darf ich mal fragen, wieviele SuS deine Schule hat? Bei uns sind es mittlerweile 1800 (wobei ja die Berufsschüler*innen nicht jeden Tag in der Schule sind). Da wäre es für unser Sekretariat gar nicht zu schaffen, alle Krankmeldungen morgens an die jeweiligen Klassenlehrer*innen weiterzugeben; dafür bräuchten wir dann wohl eine Extra-Kraft ;) .

    Ich mische mich mal ein.

    Auch bei uns melden die Eltern ihre Kinder bei Krankheit immer im Sekretariat telefonisch oder per Mail ab. (Vor 8.30 Uhr ist eine Sekretärin (von 2) damit beschäftigt, die Krankmeldung direkt ins digitale System einzupflegen. Das geht dank digitalem Klassenbuch sekundenschnell (2 Klicks, Klasse, Name) . Bei Corona wurden gleich 5 Tage entschuldigt (daran konnte man es als Lehrer erkennen (theoretisch hätte es auch eine sonstige 5tägige Beurlaubung sein können, aber die sind nicht so häufig). Klassenlehrer sammeln nur die schriftlichen Entschuldigungen ein, wenn das Kind wieder kommt (wenn es länger fehlt, geht die schriftliche Entschuldigung auch ans Sekretariat. Ich möchte nicht (zuhause) von Eltern angerufen werden, die ihr Kind krank melden. Auch das Gesundheitsamt hat sich (in Coronaanfängen) immer an das Sekretariat gewendet.

    Daran erkennt man, dass eure Schüler älter sind. Bei uns sind nur sehr wenige über 18.

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