Beiträge von Kris24

    Ich hatte einmal vor über 15 Jahren einen Anruf mitten in den Sommerferien, weil in meinen Bereich (Chemiesammlung) eingebrochen wurde und die Polizei wissen wollte, was fehlt.

    Außerdem wurde ich vor knapp 25 Jahren einmal spät abends angerufen, weil ein Schüler nicht heimkam und ein Mitschüler meinte, ich könnte etwas wissen.

    Sekretariat ist bei uns am Anfang und am Ende der Sommerferien besetzt, die SL ist über Email mit dem RP verbunden, ich muss in diesen Osterferien einmal an die Schule, um Handwerker in die Chemie zu lassen (und zu beaufsichtigen), einer unserer Hausmeister ist seit Wochen krank, der andere hat so viele Überstunden, dass er mich darum bat (und da ich sowieso noch korrigieren muss, habe ich die Klassenarbeiten in der Chemie gelassen und stolpere zuhause nicht drüber).

    Unsere SuS müssen für Arzttermine ohnehin eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. Die ist ja auch gratis. Da muss ja auch nur drauf stehen, dass Schüler*In xy von xy Uhr bis z Uhr beim Arzt A in Behandlung war.

    Auch in BW muss es vorher beantragt werden und kann vom Lehrer abgelehnt werden. Ich habe gerade wenig Zeit, aber es gibt dazu Verordnungen.

    Was du meinst, gilt nur für Notfälle. (Aber viele verwechseln das, ich sage es auf jeden Elternabend und trotzdem kommen meine Schüler immer wieder. Normalerweise darf ich sie, wenn sie noch keine 18 sind, noch nicht einmal gehen lassen.)

    Also irgendwie ist es hier im Thread verdächtig ruhig… Ich vermisse hier den großen Freudenausbruch aller BWler, die heute ihren letzten Schultag hatten und morgen in den ersten Ferientag starten können.

    Schöne Ferien und gute Erholung euch!!!!:laola::party:


    (hoffentlich liege ich da jetzt richtig, sonst hätte ich mich schön blamiert…:zahnluecke:)

    ich habe noch Schilf (Schulinterne Fortbildung) bis 17 Uhr

    Anekdotisch?

    Bei unseren (zumindest den Kleinen) trägt niemand mehr Maske und es gibt in der ganzen Schule keine Fälle.

    Eben. Wenn es keine Fälle gibt, wird auch niemand infiziert. (Sag mal, willst du mich verschaukeln?)

    Aber ein positiver Fall, keine Maske und 20 Minuten reichen aus, 5 weitere zu infizieren. In beiden Klassen hatten wir noch nie so viele positive Fälle gleichzeitig.

    Genau deshalb bin ich auf die nächsten beiden Tests in einer meinen Klasse gespannt. Den 2. werde ich beiwohnen. (Am letzten Montag wurde eine Schülerin ohne Maske umgeben von anderen Schülern ohne Maske positiv getestet.) Danach gibt es keine Tests mehr.

    Da bin ich auch gespannt, berichte mal.

    Ergebnis heute, fast die komplette 1. Reihe (Schülerin saß in der 1. Reihe links, nur der ganz rechts sitzende Schüler blieb bis jetzt verschont) fehlte wegen Covid-19-Infektion. Die drei hinteren Reihen waren mit einer Ausnahme (Freundin, ebenfalls an Covid-19 erkrankt) komplett anwesend.

    Alle haben sich (bis auf die erste vom letzten Montag) nach Symptomen zuhause positiv getestet, bei der Hälfte liegt auch bereits ein positiver PCR-Test vor.

    Auch in meiner anderen Unterstufenklasse fehlte knapp 1/3 wegen Covid-19. In meinen älteren Klassen tragen noch viele Masken und sind kaum betroffen.

    Fazit: Keine Maske sabotiert (bei den aktuellen Zahlen) gewaltig den Präsenzunterricht und verhindert Normalität, was Maskengegner behaupten.

    (So extrem hatte ich es nicht erwartet.)

    Meine Schule hat schon seit dem Jahr 2000 eine Solaranlage (war damals ein Projekt der Technikerschule, soweit ich informiert bin; ich bin erst seit 2003 an dieser Schule). Die wurde mittlerweile erneuert und erweitert.

    Ansonsten haben wir aber auch noch eine Gasheizung. Die Anlage wird allerdings am Wochenende und in den Ferien heruntergefahren.

    Durch Sanierungs- und Neubaumaßnahmen sind mittlerweile alle unsere Schulgebäude bis auf eines, das erst in zwei Jahren saniert wird, auf einem ganz guten Stand, würde ich meinen. So wurden z. B. in allen Räumen automatische Lichtsteuerungen mit Bewegungsmeldern (nennt man das so???) eingebaut; damit meine ich, dass die Lampen im Raum nur aufleuchten, wenn man sich darin bewegt und bei genügend Helligkeit gar nicht angehen. Witzigerweise führt das manchmal auch dazu, dass - wenn Lehrkraft und SuS sich längere Zeit während einer Stillarbeitsphase oder einer Klausur - kaum bewegen und nicht im Klassenraum hin- und herlaufen, plötzlich das Licht ausgeht ;) . Großer Vorteil ist natürlich, dass die Lampen dann auch automatisch ausgehen, wenn alle den Raum verlassen haben.

    Wenn mal KuK vergessen, die Fenster zu schließen, erledigen das unsere Putzfrauen. Die fangen in den Räumen ja erst mit ihrer Arbeit an, wenn dort kein Unterricht mehr stattfindet. In den wenigen Räumen, wo noch bis zur 10. Stunde Unterricht ist, wird ganz zuletzt geputzt und die Fenster geschlossen.

    Bei uns auch.

    Das blau markierte gilt bei uns auch (teilweise).

    Unsere Anlage wird zudem über Nacht herunter gefahren.

    Bewegungsmelder für Licht haben wir nur im Anbau (und funktioniert nicht immer, daher kann/muss man manchmal auf manuell umschalten). Und bei Klassenarbeiten gehen die auch aus. (Ich wusste daher bei "genial daneben" im Gegensatz zum Rateteam sofort Bescheid.)

    Unsere Putzfrauen sind nur zwei- bzw. dreimal in der Woche im Raum (bei uns wird nicht jeder Raum täglich geputzt, sie schließen (meistens) auch). Sonst haben wir noch Nachbarn, die nachts besorgt die Polizei abrufen, weil sie Einbrecher bei offenen Fenstern vermuten. Diese ruft dann die SL oder Hausmeister an und die beklagen sich dann am folgenden Morgen (berechtigt) bei uns.

    Plastik wird aus Erdöl gemacht, das umweltschädlich gefördert wird. Außerdem wird Plastik teils verbrannt, das setzt Giftstoffe frei. Weniger Plastik ist auch für D erstrebenswert.

    Nur aus wenigen Prozenten (ich habe im Hinterkopf, es waren mal 6 %) werden Kunststoffe hergestellt (und die lassen sich genauso gut recyclen wie Papier). Giftstoffe werden in Filteranlagen absorbiert.

    Das allermeiste wird direkt verbrannt in allerlei Verbrennungsmotoren (Auto, Flugzeug, Heizung, ... ). Da wäre sparen viel wirkungsvoller, aber das blöde Plastik ...

    Sparsame Pelletheizung, Solaranlage und PCs werden zentral am Abend heruntergefahren (Updates dann, wenn man wieder selbst am nächsten Tag den PC hochfährt).

    Unsere Schwachstelle war in der Vergangenheit veraltete undichte Fenster, die jetzt auch erneuert wurden. Wer Fenster nicht schließt oder Licht an lässt, erhält auch schon mal eine Erinnerung (beim wiederholten Male auch Rüffel) von Hausmeister oder/und SL. (Nach der 6. Stunde muss alles geschlossen/ ausgeschaltet/ die Tür abgeschlossen sein, wer nachmittags Unterricht hat, ist für nachmittags verantwortlich. )

    Es gäbe so viele Möglichkeiten zum Sparen (ich denke vor allem an unser Klima, das auch das Risiko eines Weltkrieges birgt), aber selbst ein Tempolimit kommt nicht. Und ja, ich fahre inzwischen selten über 110, obwohl ich früher gerne schnell gefahren bin, aber alle zusammen wären wir viel effektiver.

    I'm "Heimatland" BW ist Kaufland deutlich besser aufgestellt als im Rest der Republik. Ich geh aber auch nur im Notfall hin.

    Das dachte ich auch. 2 meiner 3 von mir besuchten Kauflands waren bereits Kaufland des Jahres, der 3. ist noch kein Jahr alt. Was die "außer-baden-württenbergischen" geschrieben haben, kenne ich nicht. Aber ich benötige nicht so viel und Edeka ist näher.

    Es ist sehr sauber, genug (freundliches) Personal inkl. Kassen und für die Größe auch übersichtlich. Auch Angebote habe ich immer erhalten (im Gegensatz zu Lidl und auch Aldi) . Aber ich müsste das Auto nehmen und das muss nicht sein.

    Ich habe mir schon vor Corona angewöhnt, nicht am Freitag und Samstag einzukaufen. Da werden wir von Schweizern überrannt. Und bei uns sind im Kaufland fast immer alle Kassen auf. Länger als 5 Minuten habe ich nie gewartet (außer ich habe Schweizer vor mir ;), manche fallen hier schon negativ auf).

    Kris, ich weiß, dass das überhaupt nicht witzig ist, aber you made my day! :rotfl: Während der Winterzeit ist das besonders tückisch, wenn es sowohl morgens, als auch abends dunkel ist. Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast, dass sowas auch während der Schulzeit passieren kann - ich tendiere nämlich zu solchen Aktionen. Beispiel (Ref): Als ich mal wochenends einen längeren Nachmittag schwimmen war, bin ich völlig fertig zuhause eingeschlafen. So gegen 20:30 Uhr bin ich aufgewacht, Rollos waren schon unten, ich sah auf die Uhr und wollte mir Frühstück machen. Dass ich schon fertig angezogen war, hat mich nicht gestört:autsch::D

    Ich schmunzle doch auch, wenn ich daran denke. Es muss Frühjahr gewesen sein. Es war um 7 bzw. 19 Uhr hell. Gemerkt habe ich es, weil es dunkel wurde (und weil niemand kam).

    Oh nein, wie ich das kenne! Schrecklich :heul::D Zumal man sich dann auch immer wundert, wieso denn der Lehrerparkplatz und die Schulaula noch so leer sei und man einfach nicht darauf kommt...:D

    Na, solange man nicht morgens mit abends verwechselt.

    (Ich habe mich anfangs einmal nach der Schule hingelegt, bin eingeschlafen und irgendwann aufgewacht. Ein Blick auf die Uhr - kurz nach 7, also schnell ins Badezimmer, frische Kleidung an und los. In der Schule war ich dann alleine, bis mir irgendwann dämmerte (es wurde immer dunkler), dass es abends war. Da liebe ich meine Alexa, die weiß Bescheid.)

    Deine Grundannahme...

    ...zu überprüfen.

    Man kommt nicht auf eine Intensivstation, weil man ungeimpft ist. Man kommt auf eine Intensivstation, weil man entsprechend schwer krank ist.

    Auch viele kommen nicht auf eine Intensivstation, weil sie ungeimpft sind, sondern, wenn überhaupt, weil sie entsprechend schwer krank sind.

    Und was war an Toms Aussage falsch?

    Also laut RKI sind in allen Bundesländern mehr als 80 % der Ü 60 jährigen geimpft, teilweise sogar über 90 %. Im Durschnitt der BL 88,8 %. Das ist weit mehr als die Impfquote in der Gesamtbevölkerung. Ich finde das gar nicht mal schlecht.

    Reicht nicht und ist in anderen westeuropäischen Länder höher. Mehrere Millionen Ü60 sind nicht geimpft. Die Gefahr neuer Maßnahmen im Herbst ist hoch.

    Und sind das wirklich alles demente Leute, die einen Betreuer haben? Kann es nicht einfach sein, dass sich viele einfach aus freiem Willen dagegen entschieden haben? Solche Menschen soll es ja durchaus geben - auch unter den Älteren ;)

    Ehrlich gesagt, finde ich eine Impflicht, die nur dazu dient, eine bestimmte Gruppe selbst zu schützen, etwas übergriffig.

    Mit der Masernimpflicht - die ich befürworte - ist es anders. Da geht es darum, die Krankheit quasi auszurotten und ALLE Menschen (auch z.B. Babys, die noch nicht geimpft werden können) vor der Krankheit zu schützen, eben dadurch, dass es keinen gibt, der einen anstecken könnte, nicht weil man selbst einen Schutz aufgebaut hat. Da hat der Staat dann schon eine Fürsorgepflicht.

    Bei der Covid Impflicht geht es ja nicht darum, zu verhindern, dass Menschen andere anstecken, sondern nur, um bestimmte Gruppen selbst zu schützen. Aber Covid auszurotten ist ja (noch) nicht möglich.

    Viele haben Betreuer, andere hören auf ihre Kinder und manche Heime haben einfach nichts organisiert, vielleicht weil sie überlastet waren. Es kam kein mobiles Impfteam. Menschen leben im Altenheim, weil sie oft nicht mehr so mobil sind. Einfach zum nächsten Kreisimpfzentrum fahren war vielen nicht möglich. Und wenn dann der Altenpfleger beruhigt, "ach, Sie brauchen es nicht", oder "warten Sie, Sie kommen schon dran", dann warten die Alten.

    Natürlich lehnen manche auch ab. Deshalb sind in machen Altenheimen über 90 % geimpft, in anderen nur 50 % (gleiche Region).

    Das hatte ich noch gar nicht gelesen zum Zeitpunkt meines Posts. Okay, das wäre vielleicht so eine Gruppe. Aber sind das wirklich soooooo viele?

    Ich kann mich daran erinnern, als die Impfung noch streng limitiert war, und sich die Leute quasi drum geprügelt haben (ihr erinnert euch an die Prio Gruppen?), da hat es eeeeeeewig gedauert, bis diese besagte Gruppe mal endlich fertig geimpft war. Ich kann mir jetzt gar nicht vorstellen, dass da noch so unendlich viele übrig sind.

    Wäre es nicht sinnvoller, da über Maßnahmen zu sprechen, die die Inzidenz in der Gesamtbevölkerung senkt und die KH z.B. (und andere wichtige Unternehmen) befähigt, vernünftig zu arbeiten, weil nicht ständig ein beträchtlicher Teil der Mitarbeiter in Quarantäne ist?

    Gedrängelt haben die, die noch nicht dran waren.

    Es gibt Altenheime, in denen 50 % und mehr nicht ausreichend geimpft sind.

    (Danke für deine Ergänzung. Ich hatte mich schon sehr gewundert, weil Roswithas Kommentar direkt über deinem stand und 15 Stunden vor dir geschrieben wurde (Überschneidung ist also nicht möglich). In diesem Zusammenhang kam dein Beitrag auch bei mir wenig empathisch herüber.)

    Ergänzung zu Maßnahmen

    Maskenpflicht in Innenräumen und außen bei zu geringen Abständen würde die Inzidenzzahlen senken, aber das wird genauso abgelehnt.

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