Beiträge von Kris24

    Ich dachte wieder, typisch NRW und seine Korrekturfächer. In Baden-Württemberg ist Englisch/Deutsch am Gymnasium eine sehr häufige und völlig normale Kombination (eher zu häufig, wir haben mehrere). Bei uns schreiben auch alle Fächern wie Djino schrieb ab Klasse 5 Klassenarbeiten. Und weil Nebenfachlehrer doppelt so viele Klassen haben, haben sie genauso viele Klassenarbeiten zu korrigieren wie Hauptfachlehrer.

    Nur (?) in NRW ist es nicht so. Und genau deshalb denken NRW-Deutsch-und- Englischlehrer, sie seien benachteiligt. Nein, in anderen Bundesländern korrigieren alle (und eine Chemiearbeit ist nicht kürzer als ein Aufsatz, dazu kommen Versuchsaufbauten und Schülerversuche). Meine Chemiekollegen wollen daher mehr in ihrem 2. Fach Englisch, Deutsch bzw. Französisch unterrichten als Chemie.

    Kurz, auch meine Deutsch-und Englischkollegen unterrichten genauso Vollzeit wie alle anderen. Und man hört hier nie, dass sie irgendwie mehr belastet seien als andere. Das hört man eher von/über naturwissenschaftlichen Kollegen auch dank Gefährdungsbeurteilungen etc.

    Dass die Eltern Hausaufgaben einsehen können, führt zu verstärktem Helikoptern.

    Die Schüler sollen ja lernen, selbst groß zu werden.

    In der Oberstufe war ich selbst häufig mit Klassenkameraden im Café und habe mal eine Stunde blau gemacht, ohne dass mein Leben den Bach runterging. Wenn das die Eltern heutzutage sehen, kann man das schon Überwachung nennen.

    Wie wird gewährleistet, dass Eltern volljähriger Schüler keinen Zugang mehr haben?

    Zu deiner letzten Frage, indem das Passwort nicht mehr funktioniert. Lässt sich alles einrichten (wurde aber nach Erfurt teilweise geändert, wenn volljährige Schüler zustimmen.)

    Vergessene Hausaufgaben trage ich deshalb nur in der Unterstufe ein, erspart mir Anrufe. Helikoptereltern gibt es bei uns wenige, eher U-Boot-Eltern. (Bei uns gibt es sehr wenige Einzelkinder, beide Eltern arbeiten, soviel Zeit haben sie gar nicht.)

    Dass die Kinder selbstständig werden sollen, haben wir bei Arbeitsterminen diskutiert. Da hat das praktische gesiegt. Niemand kann mehr behaupten, er hätte den Termin nicht gewusst. Verhaltenseinträge werden dagegen nicht automatisch übertragen, das bleibt genau deshalb in der Schule.

    Wir haben viel diskutiert und im Laufe der Jahre entschieden und auch wieder geändert, es wird immer wieder hinterfragt. Aber deine Schülerklientel ist nicht meine. Bei uns schwänzen manche extrem und wenn die Polizei die Kinder in die Schule oder nach Hause bringt, bleibt es auch nicht geheim.

    Falls das Kind verlustig gegangen ist, kann ich die Telefoniererei im Laufe des Vormittags noch verstehen.

    Aber was ist der Mehrwert bei einem typischen Schulwegunfall, da hinterherzutelefonieren?

    Ich gehe davon aus, dass die Rettung schneller da ist und die Sorgeberechtigten informiert hat, bevor unser Sekretariat den Hörer in die Hand nimmt.

    Eben. Das sage ich zu meinen eigenen besorgten Eltern auch immer.

    Bei uns geht es um Schwänzen (aber das kann man Eltern so nicht sagen und deshalb Schulwegunfall).

    Bei uns ist an allen Schulen der offene Tag Ende Februar/Anfang März. Anmeldung Mitte März.

    Elternsprechtag ist Anfang Februar, also kurz nach der Halbjahresinfornation. Andere Termine sind zu der Zeit nicht. Aber ich rechne auch über das Jahr und nicht pro Woche. Mir persönlich liegt das (ich kann zeitweilig richtig powern, 70 Stunden und mehr und freue mich über Wochen mit 30 Stunden und weniger).

    @Kris24
    Naja, ich finde es nicht logisch, so ein Besäufnisfest ohne jede Einschränkung stattfinden zu lassen. Aber mal abgesehen davon, kann ich schon Bilder und Videos vom Oktoberfest nur mit sehr viel Galgenhumor ertragen, unabhängig von Corona.

    Das logisch von dir und state_of_Trance habe ich anders bezogen. Mir ist es auf Oktoberfesten auch zu voll und viel zu teuer (bei uns gibt es ja überall Oktoberfeste).

    Es ist halt "Befriedigung/Frust ablassen für entsprechende Gruppen" und muss anscheinend sein ("Brot und Spiele"). Sinnvoll ist vieles nicht, aber anscheinend notwendig. Ich verstehe auch nicht, warum AKWs wegen 1 % weiter betrieben werden sollen, obwohl sie seit 2009 nicht mehr überprüft wurden (und die strengeren Tests nach Fukushima noch nie hatten), aber ein Tempolimit nicht eingeführt wird (da sind 3 % zu wenig). Sinnvoll ist in Demokratien vieles nicht.

    Das Oktoberfest hat doch gerade erst angefangen.............. :P Aber du hast Recht, das ist alles nicht mehr logisch nachvollziehbar.

    Doch. Also wieder einmal...

    Oktoberfest freiwillig (man erwartet dreifache Inzidenzzahl dadurch, mal sehen, Risikopatienten und Schattenfamillien gehen dort eher selten hin), Schulbus nicht (und vielleicht sitzt mitten drin das krebskranke Kind, dass wieder ein bisschen Normalität durch Schule erleben will, oder das Kind dass an Diabetes oder einem Herzfehler leidet oder einer Autoimmunerkrankung, bei der die Impfung nicht anschlägt oder ...)

    Ich kannte so ein Kind, das nicht zur Schule durfte und sich nichts sehnlicher wünschte, ich schrieb bereits.

    Ähnliches gilt für Flugzeug (extrem gute Lüftung, fast immer freiwillig) und ÖPNV (das ist eher ein Muss und Lüften?)

    Und noch einmal, FFP2-Masken schützen vor allem, wenn der Infizierte sie trägt, nicht der Gesunde. Und bevor wieder kommt wie lange? So lange die Zahlen so hoch sind. Aktuell sitzt vermutlich in jedem vollen Bus ein Infizierter.

    Eltern sehen nur, ob ihr Kind da ist oder fehlt, den Stundenplan und eingetragene Hausaufgaben (seit kurzem auch, ob und wie sie erledigt wurden, wenn Kollegen eintragen, ich tue es in der Unterstufe), außerdem Arbeitstermine ihres Kindes (ebenfalls seit kurzem nach Diskussion in der GLK freigegeben). Nichts von Klassenkameraden usw. Sie sehen noch nicht einmal Verhaltenseinträge ihres Kindes. Sie müssen sich dazu mit ihrer Mailadresse und Passwort einloggen.

    Würde mich auch interessieren. Was ist mit dem Datenschutz?

    Welches Problem siehst du? Der Vorteil von Digital ist das eben alles individuell einstellbar ist. Jeder Schüler, jeder Elternteil, jeder Lehrer sieht nur das, was ihn direkt betrifft.

    Bei uns steht in den Schwimmbädern dran, dass die Aufsichten generell von beiden Geschlechtern in beiden Umkleiden gemacht werden, da gehen die Bademeister auch bei den Damen/Mädchen rein (einer fing immer an gründlich zu putzen im Flur, wenn die Oberschülerinnen mit Schwimmen fertig waren, da hat die Lehrerin dann mal ordentlich Stress gemacht)

    Bademeister ja, ich sprach von Lehrern (und die dürfen nicht). Die Männer schauten zu mir, nicht zu Bademeisterin.

    Vor Jahren war ich mit mit meiner 6. Klasse schwimmen (ich selbst habe den Rettungsschwimmer in Gold). Ein Schüler fand seine Uhr nicht mehr und die Bademeisterin sagte zu mir, "kommen Sie mit". Ich folgte ihr überrascht in die Umkleide der Männer und vergesse nie die Blicke der fremden erwachsenen Männer, die sich umzogen (meine Schüler hatten kein Problem).

    Kurz, wie bereits geschrieben, Lehrerinnen dürfen bei Jungen herein umgekehrt nicht. (Das wurde mir auch bezüglich Pausenaufsichten und Toiletten gesagt. Ich versuche es zu vermeiden (seit Jahren erfolgreich).)

    Nein, natürlich nicht. Es heißt ja nicht 200 Grad Kelvin, sondern 200 Kelvin. 🤔

    Und ich dachte, Physiker denken (bei Grad) immer nur an Kelvin.

    So kalt wird es hoffentlich nicht. :flieh:

    (gerade nachgelesen, Grad Kelvin gab es nur bis 1967, wusste mein Physiklehrer also noch nicht :rofl:)

    Ich habe, wie geschrieben, noch Grad Kelvin gelernt, du Jungspund. Mein Physiklehrer hat seine Ausbildung vor 1967 beendet (deutlich davor, wenn ich überlege).

    Tipp, komplett zitieren und nicht nur Teile (oder bist du "blaublind", ich habe es extra hervor gehoben).

    ich muss ein "auch" ergänzen.
    Ich glaube auch nicht, dass sich an den Arbeitsbedingungen vor Ort (im Sinne einer Präsenzpflicht) in Deutschland ändert.
    Nur, weil man "trackt" ( = irgendwo einträgt, dass man ggf. zuviele Stunden gemacht hat), hat es keinen automatischen EInfluss auf den Arbeitsort.

    Danke. Ich habe mein Verwirrt-Smiley gelöscht (ich dachte, du widersprichst mir (nur in was?)) .

    In meiner Schüleraustauschschule in Michigan (USA) war Anwesenheitspflicht der Kollegen von 7 - 16 Uhr (davon 5 x 55 Minuten Unterricht) . Sie hatten jeder ein eigenes kleines Arbeitszimmer (ca. 10 qm) mit Schreibtisch und Regal neben ihrem Unterrichtsraum (Schüler wandern) und waren für uns ansprechbar (es wurde aber, glaube ich, selten in Anspruch genommen). Die meiste Zeit konnten sie also ungestört vorbereiten. Übrigens hatten sie nur 10 Urlaubstage im Sommer und waren die übrige Zeit in der Schule (meine 1. Austauschmutter war Lehrerin, ich habe es daher hautnah mitbekommen).

    Allerdings sind Schulen noch viel mehr von ihrer Kommune abhängig als hier. In der Nachbarschule kann es ganz anders aussehen.

    Lasst es doch auf euch zukommen. Dann kann man sich immer noch aufregen. Ich glaube nicht, dass sich viel ändert.

    Bloß ist die Arbeit halt nicht gemacht. Die Klausuren liegen ja unkorrigiert da rum, der Unterricht ist nicht vorbereitet. Muss also nachgeholt werden. Egal wann.

    Und dann schreibst du dann die Arbeitszeit auf.


    Ich verstehe das Problem auch nicht. Ich erfasse die Arbeitszeit, wenn sie anfällt. Unterricht vorbereitet, notiert. Dann krank (Stunden zählen) und die Vorbereitung am Vortag auch. Dann werde ich gesund, kann evtl. die vorbereiteten Stunden doch noch halten, Glück gehabt, es fällt keine neue Arbeitszeit an. Wenn ich sie überarbeiten oder ganz neu vorbereiten muss, erfasse ich die Arbeitszeit erneut.

    Was ist das Problem?

    Es gibt kein Alesia!

    Es mag sein, dass ich nach 3 Schultagen bereits ferienreif und deshalb schwer von Begriff bin, aber ich bin ziemlich verwirrt. War das Autokorrektur und du meinst eigentlich „Corona“ oder was willst du uns sagen?

    Ich dachte an Asterix.

    Zitat

    'Alesia ist eine Stadt in Gallien. Hier fand die gallische Niederlage gegen Cäsar statt, weshalb dies heute ein Ort der Schande für alle Gallier ist. Besonders große Erwähnung findet die Stadt im Comic Asterix und der Avernerschild: Während Gergovia und die dortige Schlacht unter Vercingetorix in höchsten Tönen gelobt werden, wird über Alesia meist Folgendes gesagt: "Alesia? Ich kenne kein Alesia!". Des Weiteren erwähnt Adrenaline im Band Die Tochter des Vercingetorix traurig, dass überall, wo sie auftaucht, gleich Alesia ausbricht."

    Aus https://asterix.fandom.com/de/wiki/Alesia


    :flieh:

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