Beiträge von Kris24

    Eine undichte Stelle ...

    Wie entstünde die denn? Jede, die sich verplapperte, ginge ein hohes Risiko ein.

    Du Unterstellung, wir hielten uns nicht an geltendes Recht, finde ich unverschämt.

    Achtung, ich schrieb gleichzeitig zu dir. Ich zitiere mich


    Sehr sinnvoll bei zentralen Arbeiten. (Achtung Ironie) (Erbstück aus früheren Zeiten?)

    Aber ich habe mich auch schon über euer mündliches Abitur gewundert. (Und unsere Schüler hatten 2020 Sorge, dass ihr Abitur weniger wert sei, weil es keine anonyme Korrekturen der schriftlichen Arbeiten an 3 Schulen gab, die auch nicht voneinander wussten, weil in der mündlichen Prüfung nur Kollegen der eigenen Schule saßen. Irgendjemand schrieb hier, dass die mündliche Prüfung auf den Schüler zugeschnitten wird. Bei uns wählt ein Kollege eines anderen Gymnasium die Aufgabe aus, ohne den Namen/Schüler zu kennen. Alle mündlichen Aufgaben müssen daher alle Noten ermöglichen. Eine Kungelei auf einzelne Themen ist nicht möglich (auch schon bei Kollegen erlebt, die mündlichen Aufgaben wurden vom fremden Kollegen abgelehnt und mussten neu erstellt werden).

    Fairness und Vergleichbarkeit ist hier sehr wichtig.

    Ihr seid sicher alle ehrlich. Aber gilt dies für alle? Ein kluger Schüler schweigt sicher, ein dummer gibt vielleicht damit später an.

    Und ja, es gab schon genug dumme Schüler.

    Schön, in NRW wird aber am Vortag ausgewählt.

    Sehr sinnvoll bei zentralen Arbeiten. (Achtung Ironie) (Erbstück aus früheren Zeiten?)

    Aber ich habe mich auch schon über euer mündliches Abitur gewundert. (Und unsere Schüler hatten 2020 Sorge, dass ihr Abitur weniger wert sei, weil es keine anonyme Korrekturen der schriftlichen Arbeiten an 3 Schulen gab, die auch nicht voneinander wussten, weil in der mündlichen Prüfung nur Kollegen der eigenen Schule saßen. Irgendjemand schrieb hier, dass die mündliche Prüfung auf den Schüler zugeschnitten wird. Bei uns wählt ein Kollege eines anderen Gymnasium die Aufgabe aus, ohne den Namen/Schüler zu kennen. Alle mündlichen Aufgaben müssen daher alle Noten ermöglichen. Eine Kungelei auf einzelne Themen ist nicht möglich (auch schon bei Kollegen erlebt, die mündlichen Aufgaben wurden vom fremden Kollegen abgelehnt und mussten neu erstellt werden).

    Fairness und Vergleichbarkeit ist hier sehr wichtig.

    Ihr seid sicher alle ehrlich. Aber gilt dies für alle? Ein kluger Schüler schweigt sicher, ein dummer gibt vielleicht damit später an.

    Falls Nachfragen kommen, die nur ein Fachkollege beantworten kann

    Wir dürfen gar nichts sagen und nach der Auswahl geht jeder seinem Plan nach. Fehler sollte ich morgens merken, deshalb bin ich immer frühestens möglich da (und gehe evtl. danach wieder heim). Fragen werden zentral beantwortet (ich habe es einmal in einer zentralen Klassenarbeit Kl. 10 erlebt (um 2002?). Es fehlte ein eingezeichneter rechter Winkel, die Aufgabe war dadurch unlösbar. Wir haben es sofort bemerkt, der SL rief in Stuttgart an, und während wir auf 100 Aufgabenblätter von Hand rechte Winkel einzeichneten, versuchten hunderte andere Schulen durchzukommen (daher wurde der Beginn kurzfristig verschoben, klappte auch nicht überall).) Ich bin daher froh, dass Fehler in meinen Abikursen nur in den Lösungen für die Lehrer auftauchten.

    Anna-Lisa du weißt nicht worum es geht. Es geht um die Lehrerauswahl, die z.B. in Bio gegeben ist.

    Meine Biokollegin hat ihren freien Tag in der Schule verbracht für nichts und wieder nichts.

    Ich wähle auch aus und ich darf es erst am selben Morgen ab 6 Uhr. Ich sollte mich dann möglichst schnell entscheiden (SL wünscht vor 7.30 Uhr bzw. 8 Uhr, damit sie noch Zeit hat, alles in Ruhe für die Schüler zu richten (konkret ich entscheide mich gegen eine Aufgabe, die Schüler dürfen in Chemie noch eine weitere Aufgabe ablehnen, meine abgelehnte erhalten sie gar nicht, die übrigen 3 müssen sie erledigen). In Bio ist es genauso. Bei uns weiß nur die SL vorher Bescheid. (Vor Corona war es etwas anders, aber in Mathe wurde schon immer durch den Lehrer ausgewählt. )

    Dieses Jahr habe ich kein Abitur, in der Vergangenheit war es so, dass nur der Code, um die Datei zu öffnen, zeitnah an die SL verschickt wird, der Rest kam früher.

    Wenn so viele Kollegen vorzeitig Bescheid wissen, befürchte ich auch eine undichte Stelle. Bei uns kennt nur die SL ab Vorabend die Aufgaben, um zu kopieren. Da käme es schnell heraus, wenn Schüler der Schule xy Bescheid wüssten. (Passiert also nicht.)

    Mal ne Verständnisfrage: Wieso hat NRW schon die Abiturklausuren für Physik und Informatik? Die sind bei uns in Niedersachsen erst im Mai dran. Oder macht NRW ein eigenes Zentralabitur? :gruebel:

    À+

    Jedes Bundesland hat noch seine eigenen Abiaufgaben.

    Bei uns scheint es morgen loszugehen.

    Ergänzung

    Scheint, weil ich bisher noch nichts anderes gehört habe, kann ja noch kommen. (Verspätungen von 2 Stunden gab es in der Vergangenheit schon aus ähnlichen Gründen.)

    Klar kannst Du auch die „Fähre“, also die Queen Mary 2, für die Reise nach New York nehmen, aber dann bläst Du noch mehr co2 in die Luft als wenn Du fliegen würdest.

    Muss es die Queen Mary sein? (Oder ein Frachter, der sowieso fährt?) Kreuzfahrtschiffe sind auch nicht optimal.

    Ich bin durchaus für kennenlernen von fremden Kulturen, nur braucht das Zeit (und dafür reicht ein Urlaub im Touristenghetto nicht). Es ist für mich eine Abwägung (wie immer).

    D. h. ein Flug und der die Erde aktuell noch zu verkraftende Jahresmenge an Kohlenstoffdioxid pro Mensch ist erzeugt. Kein Rückflug, keine Wohnung, kein Auto oder neue Kleidung mehr.

    (Und bei einem aktuellen Durchschnitt von gut 10 Tonnen in Deutschland im Jahr sieht man wie problematisch Flüge im Vergleich zu anderem Fehlverhalten sind. Für mich sind solche Menschen entweder extrem dumm oder rücksichtslos.)

    Und nein, die Erde geht nicht unter (aber die menschliche Gesellschaft/Zivilisation und um einiges schneller als in meinen Studienzeiten erwartet).

    Petition unterschreiben halte ich für Außenstehende auch nicht für sinnvoll.

    (Ich habe in den letzten Tagen nachgedacht. Wenn selbst eine preisgekrönte SL nicht vor Strafabordnung sicher ist, weil sie zu offen Probleme anspricht (und nicht nur intern), dann ist es niemand. Und ja, ich kenne Schulträger, die selbst große Probleme über Jahre verschleppen, Geld wird dann lieber öffentlichkeitswirksam ausgegeben.)

    Doch, auch sowas passiert. Vielleicht wollte man sie zu Schuljahresbeginn abordnen und sie ist in ihrer Dienststelle geblieben, daher der Zwang. Dazu muss man nicht mal Personalvertretung sein, um das schon gesehen zu haben.

    Es ist eine Behörde, da geht's nie darum, wem es wie persönlich geht.

    Dann hätte man dies inzwischen mitgeteilt.

    Die Behörde reagiert auf die Bitte des Schulträgers, der den Schulfrieden gestört nennt (zwischen sich bzw. AWO, die billige Lösung wollen und der Schule (SL, Kollegium, Schüler und Eltern). Die Behörde hat nur reagiert.

    Nein. Das Stichwort ist nicht "bücken", sondern

    • Diplomatie
    • Kompromisse
    • Entgegenkommen
    • Eine Hand wäscht die andere
    • Verständnis
    • Pragmatismus

    Dann klappt es auch. Ist halt immer eine Sache des Auftretens.

    Wie oben geschrieben, bei uns hat es zu lange gedauert (zumindest aus gesundheitlicher Sicht, meine Wut hat ihren Grund).

    Ergänzend: leider sind die beiden Seiten nicht gleichberechtigt. All die genannten Punkte von dir gingen auf Kosten der Gesundheit von Kollegen, aber auch Schülern.

    Zur Schule gehören auch außerschulische Partner wie der OGS-Träger und der Schul-Träger. Speziell wenn es keine vernünftige Zusammenarbeit (warum auch immer) zwischen Schulleitung und OGS-Träger gibt, ist auch der Schulfrieden gefährdet.

    (Nach meiner Erfahrung musste/wollte dann bisher immer der OGS-Träger bzw. der örtliche Leiter gehen. Das ist aber kein Automatismus.)

    Also immer schon vor der Stadt bücken, ja auf keine Probleme aufmerksam machen, man könnte sonst in eine andere Stadt versetzt werden (hier hat die Stadt sich ans Schulamt oder wie es bei euch heißt gewandt).

    Spoiler anzeigen

    Jetzt ist mir klar, warum eine meiner SL nur sehr vorsichtig die kaputten Fenster und in Folge Temperaturen von 15 Grad Celsius im Winter gegenüber dem Schulträger ansprach. Ich hatte über die Jahre deutlichere Worte erwartet (und werde heute noch wütend, wenn ich daran denke). Also schön kuschen und nach außen alles bestens signalisieren.

    Ich tippe darauf, dass man sich da innerhalb der Behörde auf den Schlips getreten gefühlt hat, weil eine Beamtin nicht einfach hingenommen hat, was von oben gesagt wurde. Ich kann mich da an Situationen aus meiner Abordnung erinnern (- bei der ich nicht Entscheidungsträger war -), die deutlich gezeigt haben, dass hier manchmal das Ego deutlich über den gesunden Menschenverstand siegt und dass das hierarchische Denken viel tiefer verankert war, als es das an den Schulen direkt ist.

    Auch wenn die ein Großteil der Menschen an den Entscheidungsstellen in Behörden früher Lehrer waren, oft sind sie schon so lange raus aus dem Alltagsgeschäft oder eben grundsätzlich vom Typ her so veranlagt, dass sie sich zu solchen Machtspielchen hinreißen lassen.

    Das denke ich auch. Ich googelte nach Verlinkung des 1. Artikels etwas und fand einiges aus früheren Jahren. Das Kollegium hat sich z. B. wegen der Testung (Corona) mit deutlichen Bildern an die Öffentlichkeit gewagt. Sie haben Probleme offen angesprochen (immer in Hinsicht auf die Schüler). Vermutlich war dies einigen Oberen schon länger nicht genehm.

    Und zu Schulfrieden? Kollegium und Stellvertretung, Eltern und Kinder scheinen hinter ihr zu stehen. Sie hat vieles an der Schule bewegt. Ich befürchte eher, man will ein Exempel statuieren und in Folge vielleicht auch ein paar andere unbequeme Kollegen und SL mundtot machen.

    Eine hübsche 4-Zi-Whg in Düsseldorf kostet rund 500.000 Eur, wenn ich das richtig sehe. Das kann sich leisten, wer erbt, nicht wer 5 Kinder bekommt.

    Nur?

    Meine Wohnung (4 kleine Zimmer, 70er-Jahre-Stil (nicht unbedingt hübsch) in einer Kleinstadt) kostet das auch. Und in der beliebteren Nachbarstadt zahlt man das Doppelte (für eine hübsche noch mehr).

    500 000 ist sogar hier für 4 Zimmer Minimum.

    Erinnere mich. War bei mir auch so. Ich erhielt damals 1100 DM als Referendarin. Miete kostete 400 DM plus Nebenkosten, meine Versicherungen ca 200 DM, Auto brauchte ich auch und ich sollte bereits 100 DM Studienabschlussdarlehen zurückzahlen. An diese Stelle schrieb ich einen Bettelbrief und konnte sie auf 50 DM runterhandeln.

    Ich habe mich mit gut bezahlter Nachhilfe über Wasser gehalten, aber im 2. Jahr ging das aus zeitlichen Gründen nicht mehr.

    Ich habe im Referendariat 1994 knapp 2000 DM erhalten, meine Miete betrug 550 DM warm, Auto wurde mir geschenkt (20 Jahre alt, über 200 000 km). Es gab für Seminartage noch halber Satz Tagegeld und halber Satz Fahrtkosten (wir unterrichtete ja nur zur Hälfte, der Rest (Seminar) ist Ausbildung. Es hat gut gereicht (im Vergleich zu Bafög im Studium). Abbezahlen musste ich Bafög (ein Jahr war noch 100 %, der Rest 50 %) erst nach 5 Jahren (ich sparte und konnte es dann auf einmal abbezahlen und so wurde ein Drittel der Summe erlassen).

    Knapp wurde es im 1. Jahr danach (ich bekam weniger als im Referendariat). NRW hatte das Stufenmodell, bei mehr Stunden in Sek. I statt in Sek. II (was an Gesamtschulen für alle der Fall war), gab es nur BAT 3 (statt 2a). Verbeamtet sollte ich nach 3 Jahren werden, dies wurde ein Jahr bevor ich soweit war, für eine zeitlang nicht mehr umgesetzt, dafür gab es eine Vorgriffsstunde (NRW schuldet mir immer noch 3 Deputatsstunden). Und ich bekam wie damals üblich im 1. Jahr nur eine 2/3-Stelle, damit mehr eingestellt werden könnten (Milchmädchenrechnung, denn nach einem Jahr stockten alle auf, die vom Vorjahr nahmen uns dann die Stelle weg). Da reichte das Geld wirklich nicht.

    Ich zog übrigens 700 km quer durch Deutschland, um überhaupt eine feste Stelle zu erhalten. In Baden-Württemberg gab es für Chemie in diesem Jahr genau eine Stelle und die wurde intern besetzt. Selbst eine Kollegin mit 1,0 erhielt nichts. In Mathe war je nach Region (damals noch Oberschulamt, heute RP) bei 1,2 bis 1,4 Schluss. Es gab dann noch die Möglichkeit für die Nächstbesten, einen einjährigen Vertrag für Deutsch als Zweitsprache (gab es also damals schon) zu erhalten. Wer nicht umziehen wollte oder konnte, machte viele Jahre etwas ganz anderes (und musste sich nach mehr als 5 Jahren eine erneute Prüfung unterziehen).

    Waren andere Zeiten, es gab genug Lehrer, knapp wurde es erst etwa ab 2000.

    Kann sein, aber statistisch gesehen sind Frauen gesünder als Männer in dem Alter, und Männer, ü50 die sachgrundlos Teilzeit arbeiten, sind dann doch eher selten.

    Bei uns arbeiten einige (männlichen) Kollegen genau 23 Stunden, weil sie die zweimalige Deputatsstundenerhöhung nicht mit gemacht haben (es war also eine direkte Gehaltskürzung). Ein Kollege arbeitet seit 30 Jahren nur halbes Deputat, er meint, er könnte gesundheitlich nicht mehr (ich bin gespannt wie er es in Zukunft macht). Zwei weitere arbeiten ebenfalls seit über 20 Jahren mit halbem Deputat, genauso wie ihre Ehefrauen, weil ihnen das Geld reicht. (Alle reduzieren aktuell nicht wegen Familie. )

    Auch bei den jungen Kollegen reduzieren die männlichen Kollegen im Durchschnitt genauso wie ihre Ehefrauen. Ein Kollege reduziert sogar auf 8 Stunden, weil seine Ehefrau (nicht Lehrer) nicht reduzieren kann.

    Bei uns gilt dies also nicht.

    Lustig. Wir haben mit der Einführung von BYOD den GTR abgeschafft. Letztens hat sich ein Kollege drüber beklagt, für irgendwas scheint der also doch nützlich gewesen zu sein. Ich hab noch nie was anderes als den Casio FX85 gebraucht. Der hat in bald 30 Jahren übrigens nicht ein einziges Mal die Batterie gewechselt :D

    Ich verwende unsere GTRs (aus Mathe) für unsere Vernier-Messgeräte in Chemie. Sonst sind sie bei uns seit ein paar Jahren nicht mehr im Gebrauch, die Abschaffung in Mathe kam überraschend plötzlich. (War gerade auf einer Fortbildung mit einigen überregionalen Fachbetreuern, niemand wusste vorher Bescheid.)

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