Nein. Aber wie viel Uran in der EUbaus Russland kommen, spielt doch für die die deutschen Kraftwerke keine Rolle, wenn die expliziz kein russisches Uran nutzen. (Steht auch im Artikel. )
Das die Betreiber da andere Aussagen als die Experten haben, wundert mich auch nicht. Stichwort: Angebot und Nachfrage - man muss sein Produkt rar machen, wenn man einen guten Preis bekommen möchte.
Aber ich denke mal, Kathie hat da recht. Darüber müssen sich andere den Kopf zerbrechen.
Nein.
Ich zitiere jetzt komplett.
"Die größten Exportländer für Uran nach Deutschland waren im Jahr 2020 Kanada mit 62 Prozent und die Niederlande mit 38 Prozent, so die Angaben des europäischen Statistikamts Eurostat. Direkte Uran-Anlieferungen aus Russland nach Deutschland sind der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe aktuell nicht bekannt.
Jedoch kommen rund 20 Prozent des Uran, welches in der EU genutzt wird, aus Russland. Die Euratom-Versorgungsagentur (ESA) hat diese Zahl 2020 veröffentlicht. Über 19 Prozent des Uran in der EU kommen auch von Russlands Verbündetem Kasachstan. Also insgesamt fast 40 Prozent.
Umweltorganisationen wie der BUND kritisieren im "Uranatlas", dass über den Umweg über andere europäische Länder auch in Deutschland Uran aus Russland und Kasachstan weiterverarbeitet wurde und somit eine Abhängigkeit von Russland bestehe. "
Unser Uran geht also von Russland über die Niederlande nach Deutschland und dann wird gesagt, wir erhalten es nicht direkt. Stimmt, wenn ich meine Seifenformen aus China bestelle, werden sie auch zuerst nach Belgien geschickt. Ich brauche also kein schlechtes Gewissen mehr haben, hey, sie kommen ja aus Belgien. Das Erdöl aus Saudi-Arabien wird oft über Rotterdam gesendet und wir sagen auch nicht, es stammt aus den Niederlanden. Niederlande hat mir kein bekannten Uranabbau. Die 38 % stammen vermutlich aus Russland/Kasachstan/ Niger. Kanadas Uran stammt zum größten Teil aus indigenem Land (ein Riesenproblem). Einfacher und ehrlicher wäre es doch ein paar Prozent Strom einzusparen (z. B. durch Verzicht auf Standby, Ladegeräte am Strom, nur wenn sie wirklich benötigt werden, ...)
Das ist eine Art von Greenwashing (so wie in meiner Kleidung steht "designed in Italy", nicht "made in Bangladesch", klingt gleich viel besser.)