Beiträge von Kris24

    Es ist eigentlich praktisch, wenn man in einer solchen Ecke wohnt. Von Heidelberg ist es nicht weit nach Hessen, wenn man zu frohen Leichnamen und Allerheiligen mal was vergessen hat. Basel ist sogar noch toller, die Franzosen kennen ja so gar keine konfessionellen Feiertage. Im äussersten Notfall geht immer der Carrefour in St Louis.

    Also ich gehe am 1. August sicher nie einkaufen. Dank Schweizer kommt man in kein Geschäft hinein. ;)

    (Unsere Geschäfte bereiten sich extra darauf vor, Schweizer Fahnen und früher entsprechend bedruckte Einkaufstaschen.)

    Die eingangs geschilderte Problematik existiert in dieser Form eigentlich nicht. (Die JuristInnen in der Behörde haben mir bei solchen Gedankenspielen mitgeteilt, dass das nicht zielführend sei...).

    Die einzige Situation, in der das wirklich beanstandet würde, wäre eine, in der die Klassenleitung entweder die Pflegschaftsvorsitzenden bewusst überginge und beispielsweise diese nicht bei der Erstellung der Tagesordnung beteiligen würde. Das würde vermutlich spätestens am Pflegschaftsabend thematisiert - und auch dort wären noch Ergänzungen zur Tagesordnung möglich.

    Ansonsten kräht da kein Hahn nach, weil die Pflegschaftsvorsitzenden in der Regel froh sind, wenn sie das nicht auch noch machen müssen (wenn sich überhaupt jemand für dieses Mitwirkungsgremium findet - das ist auch nicht selbstverständlich.)

    In der Vergangenheit habe ich "meine" Pflegschaftsvorsitzenden gefragt, ob sie oder ob ich einladen soll und sie bei der TO beteiligt. In der Regel "durfte" ich dann einladen.

    (Irgendwie finde ich ein solches Gedankenspiel auch gerade nicht sonderlich zielführend. Ich kann mich aus den letzten 18 Jahren an keine Situation erinnern, in der eine Wahl eines Gremiums im Nachhinein beanstandet worden wäre.)

    Ich habe es zweimal erlebt, aber aus anderen Gründen.

    Bei einem Kollegen wurde ein Vater gewählt und es stellte sich später heraus, dass er nur der Stiefvater war und nicht erziehungsberechtigt. Bei mir waren einmal nicht genug Eltern anwesend, das habe ich nicht bemerkt, weil von einigen Kindern beide Eltern (mit verschiedenen Namen) anwesend waren. Beide Male mussten Elternabend und Wahl wiederholt werden (und ich hoffte, dass beim 2. Mal mehr Eltern von verschiedenen Schülern anwesend sind, war zum Glück der Fall).

    Beides ist viele Jahre her.

    Ich habe jetzt ausgefüllt, frage mich aber, was meine Ansicht bringt.

    Ich habe bereits 2 Schüler durch erfolgreichen Suizid verloren (einer 3 Wochen nach Beginn meines Referendariats, da konnte ich viel vom Fachlehrer lernen, beim 2. Mal war ich gefordert). Beide Male für alle überraschend. Im privaten Umfeld waren es 3 (besonders betroffen hat mich der Verlobte einer Studienfreundin).

    Es sind jetzt mindestens 18 Jahre her (und die Gedanken und Hilflosigkeit kommen gerade wieder hoch).

    Nach meinem aktuellen Kenntnisstand betrifft es 3 - 5 % der Geimpften und mein persönliches Umfeld ist nahezu vollständig geimpft. Und ... wie ich schrieb, es kommt darauf an, wie man LongCovid definiert. Zählt man z. B. komischen Allergien dazu, die Leute nach einer Infektion plötzlich haben, ja, solche Personen kenne ich.

    In meinem Kollegium an der Schule wüsste man davon. Man weiss alles mögliche, wir sind sehr offen, bisweilen ein ziemlicher Tratschhaufen.

    Und da frage ich mich, woher du akut weisst, dass die alle Covid haben. DAS weiss ich tatsächlich von absenten Kolleginnen und Kollegen nicht. Der Krankenstand ist ansonsten bei uns im Schulhaus völlig normal für die Jahreszeit.

    Bei uns wird auch viel getratscht. Von allen weiß ich es auch nicht. Deshalb schrieb ich zum großen Teil und nicht alle. Und normalerweise reichen bei uns Vertretungsbereitschaften und es werden Sonntagabend keine Freiwilligen gesucht.

    Die angebliche Häufigkeit von Bekannten, die an Covid gestorben sind oder an LongCovid erkrankt sind, ist statistisch gesehen unwahrscheinlicher als tatsächlich niemanden zu kennen, auf den dies zutrifft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es hier einzelne Personen gibt, die masslos übertreiben bzw. sich Geschichten ausdenken.

    Ich weiß nicht, wie viele Leute du kennst. Aber bei Annahme von 10 - 15 % mit Longcovid und 2 - 3 % Postcovid und inzwischen fast alle mindestens einmal infiziert passt es bei mir mit der Häufigkeit schon.

    Ich denke eher, ist es Gesprächs- oder Tabuthema? Wie reagiert das Umfeld auf eine solche Mitteilung, traut man sich? Ich habe vorher noch nicht einmal alle erwähnt, ein junger Kollege hatte nach der Infektion mit Herzrhytmusstörungen zu tun, dann erhielt er keine Taucherlaubnis wegen Lungenproblemen. Letzteres hätte er ohne Arztuntersuchung nicht erfahren, es ist aber jetzt beides ausgeheilt (und daher nicht mehr so in meinem Gedächtnis).

    Mein 2. Gedanke war, vielleicht ist die sehr verschiedene Häufigkeit Basis unserer unterschiedlichen Einschätzung wie gefährlich Covid-19 ist? Wer niemand kennt, hält es vermutlich für harmloser im Gegensatz zu jemandem, der mehrere kennt. Ich habe auf jeden Fall weder übertrieben noch gelogen.

    Ergänzung, ich habe Antimons Beitrag direkt vor meinem erst im Anschluss an meinen gelesen. Ich bezog mich also nur auf die vorherigen.

    In NRW ist die Vorgriffsstunde (5 Jahre) zwar zurückgegeben worden, allerdings wurde nach dem Ende der Vorgriffstunden das Deputat dauerhaft um eine Stunde erhöht.

    Wie geschrieben, ich erhielt sie dank Bundeslandwechsel nicht zurück.

    Aber auch Baden-Württemberg hat seit meinem Referendariat zweimal je eine Stunde erhöht (ich begann noch mit 23 Deputatsstunden Vollzeit, jetzt sind es 25). Protest? Ein Jahr weigerten sich bei uns alle, Klassenfahrten und Sportfeste zu organisieren, dann war alles wie zuvor. Aus Sicht des Landes, alles richtig gemacht, kann wiederholt werden.

    (Als Erleichterung gab es übrigens Reduzierung der verpflichtenden Klassenarbeiten 4 statt 6 pro Jahr und bei nicht Rücknahme 3 bewegliche Ferientage.)

    Ich habe dich schon verstanden und ich fand den Vergleich unpassend. Corona-Geiferer anzuglotzen und auszulachen halte ich für ein legitimes Mittel diesen Irrsinnigen zu begegnen. Jetzt geifern ja die gleichen für Putin und gegen Panzer. Diskussion zwecklos, da hilft nur noch lächerlich machen. Die mediale Bühne wird diesen Typen ja so und so gegeben.

    Du findest aktuelle Maskenträger sind Corona-Geiferer?

    Ich finde es vollkommen in Ordnung, wenn man mit Corona abgeschlossen hat. Aber es schon spannend, dass 2-3 Leute, die mit Corona eigentlich abgeschlossen haben, hier fleißig posten. Ist das nicht ein Widerspruch?

    Ich schaue auch gerne Videos zu oder von Flachherdlern, religiösen Fundamentalisten oder bodypositivity Advokaten. Ich finde es spannend wie Menschen sich in einer falschen Idee verrennen können.

    Doch da stimme ich zu, ich schau mir auch immer gern was zu Reichsbürger-Razzien und Kreationisten an. Es unterhält bestens.

    Ne, das ist ja wie am Unfall stehen bleiben...

    Ich habe noch einmal die Beiträge zusammengestellt, es ging nicht darum, bei einem Unfall zu helfen. Es ging um beste Unterhaltung (mein Bruder hilft beim Rettungsdienst aus, er hat es gelernt, inzwischen aber einen anderen Beruf). Er erzählt regelmäßig über Gaffer. Ich hatte noch bevor laleona las, dieselbe Assoziation.

    Nahezu alle Frauen, mit denen ich darüber sprach, hatten danach eine stärkere und längere Mens.

    Ich schrieb dies hier übrigens zuerst und löste eine Diskussion aus.

    Ich habe mich damals auch über mögliche Gründe informiert und sie waren für mich nachvollziehbar und okay.

    Ich verglich immer Impfung mit evtl. Schäden und 100% Infektion mit evtl. Schäden. Wenn eine Infektion dauerhaft vermeidbar gewesen wäre, hätte ich mich vielleicht anders entschieden.

    Ich fand den Vergleich völlig unpassend. Wenn ein Mensch in Not gerät, bin ich die erste, die hilft bzw sich mindestens versichert, dass bereits jemand die Rettung versgändigt hat. Diese Corona-Geiferer hingegen (Bodo Schiffmanns etc) halte ich für die intellektuelle Diarrhö unserer Gesellschaft. Eigentlich würde ich da gerne anderes, wenn ich solche Typen plappern höre, da ist Auslachen einfach die rechtskonforme Variante.

    Ich dachte, es ging um Schaulust. laleona hat ja auf einen Kommentar geantwortet.

    Das ist hier ähnlich...in Coronahochzeiten kannten die ' sehr streng Maskenträger" etliche die bereits an Corona verstorben / schwer erkrankt waren - auch jüngere Personen.

    Ich kenne bis heute!! niemanden persönlich der an Corona gestorben/ schwer erkrankt ist oder Long covid hat.

    Vielleicht erzählt es dir niemand?

    Ich höre es zumindest von Longcovid- bzw. Postcovid Betroffenen immer wieder, bitte erzähle dies niemandem, die anderen nehmen es nicht ernst, ich möchte nicht in die Schublade gesteckt werden usw.

    Bei meinem Schwager (nur noch ca. 50 % Lunge) erfuhr ich es zufälligerweise an Weihnachten, auch er wollte, dass sich niemand Sorgen macht (er konnte es aber in einer Situation nicht mehr verheimlichen). Mein Cousin (selbstständig) konnte über ein halbes Jahr nicht arbeiten, da ist es bekannt. Einige meiner Schüler waren bzw. sind betroffen, schweigen aber, weil sie Angst vor Unverständnis haben. Mein Bruder hat eine Kollegin, die vielleicht nie mehr arbeiten kann.

    Doch ich kenne einige.

    (Und ich "weiß auch von einem Impfschaden". Angeblich hat es eine Allergie ausgelöst. Derjenige hatte vorher schon viele Allergien, Ärzte meidet er, "die wissen alle nichts", er kuriert sich selbst.)

    Es gibt sicher Impfschäden. Mich persönlich würde interessieren, ob derselbe Schaden auch durch Infektion ausgelöst worden wäre. Ich denke (oft) ja.

    Impfung ist sicher nicht immer harmlos, ist immer eine Abwägung. Allerdings ging ich seit 2021 davon aus, dass jeder an Covid-19 erkrankt, dann bin ich lieber durch Impfung vorbereitet. Wenn ich mit einer Infektion nicht rechne, dann lasse ich mich nicht impfen.

    Und welche einzelne Demo so eine Demo ist, entscheidet wer? Du?

    Willst du Leuten generell ihre Demonstrationsrecht absprechen?

    Ich wünsche mir ja nach wie vor, dass mal irgendwelche rechtsextremen Gruppen bei Fridays for Future mitmachen - damit wäre die ganze Demo mitsamt ihrer Ziele dann ja auch nicht mehr tragbar und prinzipiell falsch bzw. im Unrecht, oder?

    Ich will mich jetzt auch eigentlich nicht über irgendwelche Demos streiten (aktuell oder zumindest vor kurzem gab es in Berlin auch Demos bzgl. Long-Covid und Impfschäden. Auch dort waren sicherlich viele Spinner unterwegs, aber die Einforderung von mehr Forschung und Aufklärung ist sicherlich auch eine berechtigte Position).

    Niemand spricht das Demorecht ab. Aber auch ich darf denken, was ich will. Und wer zu einer von Nazis etc. angemeldeten Demo geht, nehme ich tatsächlich nicht ernst, hält Nazis zumindest für nicht "so schlimm". (Wenn welche mitlaufen, kann man es nicht immer verhindern. Aber die genannten Demos wurden von diesen Gruppen angemeldet und dann unterstützt ein Demonstrant diese.)

    (Und deshalb gingen auch nur wenige von Maßnahmen Betroffene dort hin.)

    Online-Fortbildungen finde ich bei theoretischen Themen gut (erspart mir viel Fahrerei), analoge bei Chemiefortbildungen mit Praktika.

    Alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich finde daher gut, dass es bei uns noch beides gibt.

    Na ja, "bewegliche Ferientage" sind ja noch wieder was anderes. Die gibt es hier in NDS gar nicht.

    Ich habe gerade nochmal nachgeschaut: Winterferien im Februar gibt es eine Woche in Bayern, Berlin, Brandenburg, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie zwei Wochen in MV und Sachsen. In NDS und HB gibt's - wie gesagt - zwei Tage "Halbjahresferien" und in Hamburg war heute frei (ebenfalls der Tag nach den Halbjahreszeugnissen?; das weiß ich leider nicht).

    3 der beweglichen Ferientage in Baden-Württemberg sind indirekt die Folge für eine zusätzliche Deputatsstunde (eine "vorübergehende" Erhöhung wurde nicht rückgängig gemacht, dafür gab es 8 statt 5 bewegliche Ferientage, die jede Schule eigenverantwortlich verteilen darf (die meisten werden sich im Ort absprechen). Ich hätte lieber eine Deputatsstunde weniger. )

    Wir haben diese Jahr kurze Fastnachtsferien, dafür 2 Wochen Osterferien (statt gut einer). Es gibt aber auch völlig andere Verteilungen.

Werbung