Beiträge von Kris24

    So wie ich von polnischen Freunden mitbekommen habe, wollen die Ukrainer nicht nach Deutschland, da aus deren Sicht Verräter.

    Die meisten mir bekannten Russen unterstützen Putin, da er nicht die Ukraine besetzen will, sondern nur von Banderas, Nazis und Waffenanlagen gegen Russland säubern will. Die westlichen Medien verschweigen die Kriegsverbrechen der Ukraine im Grenzgebiet der Ostukraine.

    Unsere ukrainischen Freundin hasst jetzt alles was mit Russland zu tun hat und würde am Liebsten nach Kiew fliegen und Ihr Land verteidigen.


    Die Fronten sind extrem verhärtet und es trieft der Hass. Echt traurig.

    Freiburg nimmt ein Kinderheim samt Betreuer auf (200 Personen). Es gab vorher bereits Unterstützung für dieses Heim. Polen ist als Nachbarstaat einfach näher dran, viele Ukrainer leben bereits in Polen. Wenn man fliehen muss, zieht es einem zu Verwandten oder Bekannten. (Aber auch in Deutschland leben viele Ukrainer.)

    Ergänzung

    https://www.swr.de/swraktuell/bad…eiburg-100.html

    Jetzt bin ich aber mal neugierig. Wie viele von euch schaffen denn wirklich das komplette Lehrbuch in einem Schuljahr? Das war bei mir früher an der Schule nie der Fall und ist es auch jetzt in keiner der BBS-Klassen, in denen ich unterrichte (mal von dünnen Arbeitsheften und natürlich Lektüren in Englisch und Deutsch abgesehen). Oftmals beinhaltet ein Lehrbuch ja auch viel mehr Themen, als eigentlich laut Lehrplan vorgesehen ist.

    Natürlich mache ich nicht jede einzelne Aufgabe im Mathe-Lehrbuch, es sind offiziell immer mehr Aufgaben zur Auswahl (muss man anfangs den Eltern und auch Referendaren erklären), aber ich habe bisher jedes Thema in jedem Jahr geschafft (auch Boxplots ;)). Ähnlich in Chemie, allerdings hatten wir viele Jahre kein Lehrbuch. Das gilt auch für alle meine Fachkollegen.

    Sowohl Mathematik als auch Chemie bauen auf den vorherigen Themen auf. Wie soll der Kollege es im Folgeschuljahr schaffen, wenn er den vorherigen Stoff auch noch erarbeiten muss? Und am Ende wartet das zentrales Abitur.

    Genau deshalb gibt es bei uns Stoffverteilungespläne mit dem Hinweis vom Seminar, nur 30 Schulwochen zu verplanen. Dann bleibt auch noch etwas Luft für unvorhergesehenes. Wenn ich merke, es wird knapp, geht es nicht mehr überall in die Tiefe. Und das rechtzeitig, nicht erst nach Ostern. So fällt kein Thema weg.

    Meine Kollegen (und SL) würden mir etwas erzählen, wenn sie meinen Stoff im Jahr darauf nacharbeiten müssen.

    Themen, die nicht im Lehrplan stehen, gibt es bei mir im Schulbuch kaum (nur wenige kleine Exkurse, ich vergebe sie gerne an Schüler als GFS (größeres Referat)). Anderenfalls lasse ich sie bei Zeitnot weg. Aber an den Bildungsplan müssen wir uns schon halten.

    Ja, ich vergebe Noten, bin aber auch von mitarbeitenden Schülern abhängig. Schüler können Lehrer in den Wahnsinn treiben. Wir haben es als Achtklässler geschafft, dass eine junge unerfahrene angestellte Kollegin die Schule verlassen musste (ich gehörte zu den Zuschauern, ich schäme mich heute noch dafür, es wurden Wetten abgeschlossen, wie lange es dauert bis sie weint). Vor ein paar Jahren habe ich erlebt, dass Schüler es geschafft haben, dass ein verbeamteter Kollege in die Nachbarstadt versetzt wurde (er hat auch nachgegeben und den Schülern ihre Wünsche erfüllt, wenn sie keine Lust hatten, statt Anerkennung erhielt er Spott) . Dort waren Schüler, Eltern und Kollegen so wenig begeistert, dass er von Anfang an keine Chance bekam (sein Ruf war ihm voraus geeilt, ein Bruder dort an der Schule hat gereicht). Er hat schließlich aufgegeben und ist nicht mehr Lehrer.

    Ja, es gibt Machtverhältnisse, es gibt überall Chefs und einfache Mitarbeiter. Aber Arbeitsverweigerung ist auch in der freien Wirtschaft nichts, was Respekt verdient, was mit Spielen (Beförderung, Lohnzuschlag etc.) belohnt wird. Wie wollt ihr in Zukunft Grammatikübungen oder andere nicht so spannende Sachen durchsetzen?

    Ich sehe Macht daher nicht so einseitig verteilt, ja, es ist sicher keine Gleichberechtigung, aber auch ich muss Befehle von oben ausfüllen (und auch meine SL weiß, dass die Erfolge größer sind, wenn wir gemeinsam arbeiten, wenn sie nicht gegen mich arbeitet).

    Für mich ist das oben beschriebene Verhalten eine kurzfristig überlegte Handlung der Schüler, deshalb würde ich es bei einmal ansprechen belassen. Sie hatten, so klang es, in Sport keine Lust auf Deutsch und ein Wort ergab das andere. Wenn es zu stark thematisiert wird, verliert man evtl. die Wohlgesonnenen (und die benötigt man). Anders würde ich reagieren, wenn ich das Gefühl hätte, es wäre nach langer Überlegung entstanden. Aber einen Machtkampf kann auch ein Lehrer nur verlieren. Wir leben nicht mehr in den 50er Jahren.

    Frl. Lilli, du hast absolut perfekt reagiert und meiner Meinung nach ist die Situation jetzt besser als zuvor. Das zeigt sich daran, dass einige Schüler und Schülerinnen nach der Stunde auf dich zu kamen, noch mehr, dass sich Schüler in der Stunde getraut haben, es offen zuzugeben (dazu gehört Mut). Ihnen ist jetzt bewusst, dass ihr Verhalten nicht richtig war, darüber haben sie vorher nicht nachgedacht. Zerstöre dieses Vertrauen nicht, indem du nachtragend bist. Ich würde die Arbeit auch korrigieren und nach den Ferien normal weiter unterrichten. Ich habe ähnliches vor über 20 Jahren auch einmal erlebt, ich habe übrigens ähnlich reagiert, die übrigen Schüler merkten, es klappt nicht, es blieb bei dem einem Mal. Und sie arbeiteten besser mit. Die paar Störenfriede blieben isoliert (und versuchten zumindest teilweise auch mitzuarbeiten).

    Birgit, lässt du dich wirklich erpressen? Wenn die Schüler merken, es klappt, werden sie es immer wieder probieren. Unangenehme Themen zu unterrichten ist dann unmöglich. Man kann mal spielen, wenn die Schüler müde sind, aber doch nicht als Belohnung für Arbeitsverweigerung. Und Respekt dafür, dass sie keine Lust haben, habe ich auch nicht. Hätten sie sich etwas kreatives ausgedacht, um mich zu überzeugen, etwas anderes zu tun, dann ja (da fällt mir ein, ich habe seit vielen Jahren keinen Streich mehr erlebt, in meiner Schulzeit, in meinen ersten Jahren Lehrertätigkeit gab es so etwas noch).

    Na gut, ich habe gehofft, dass ein inhaltlicher Diskurs wieder möglich wäre, jenseits von 'bloß Grippe' vs. 'wir werden alle sterben'. Aber man kann den Thread ja komplett ignorieren, das ist eine bessere Variante als Menschen zu ignorieren finde ich.

    Ja, habe ich auch gehofft, aber statt gestern einfach nach einer Quelle zu fragen, wirfst du mir Populismus vor und setzt Naturwissenschaflterin in Gänsefüßchen. Spätestens da war mir klar, dass es dir nicht um eine ehrliche Diskussion geht, sondern du mich nur diffamieren willst. (Und so wie es in den Wald hineinschallt, schallt es heraus.)

    Und ohne Corona sterben keine Menschen?

    Es steht doch im Artikel. Man weiß doch eigentlich gar nicht mehr, ob die Leute an oder mit Corona sterben.

    Deswegen ist der Vergleich mit dem Flugzeugabsturz auch irgendwie daneben bzw. unpassend.

    doch (auf der Intesivstation sind die meisten noch wegen Corona, nur auf der Normalstation ist das nicht mehr der Fall, der typische Beinbruch oder Blindarmentzündung, der zufällig Corona hat, landet selten auf der Intensivstation und stirbt noch seltener. Andererseits ist für den Herzinfarktpatienten eine zusätzliche Coronainfektion oft das Todesurteil, es erschwert auf jeden Fall die andere Krankheit). Und die meisten sterben auf der Intesivstation. (Vor kurzem wurde die Zahlen für BW veröffentlicht, genau weiß ich sie aber aktuell nicht mehr. Ich habe noch Unterricht, daher nur kurz Zeit.)

    Dieser Artikel verspricht in der Überschrift wieder etwas, was er im Text nicht sagt, sondern nur herum schwurbelt. Ich hatte ihn auch schon vor deinem Link gelesen und dachte, typisch Journalist oder Clickbait. ntv-Artikel haben auch sehr unterschiedliche Qualität.

    dann lese den Text noch einmal genau (ja, ich kenne den Text)

    Natürlich ist Omikron ungefährlicher als Delta, aber bei höheren Inzidenzzahlen sterben halt genau so viele (oder mehr). Und Januar 21 hatte Dänemark keine Inzidenz von über 4000, Deutschland keine von 1500 wie vor kurzem. Da mussten Schulen bei 100 (bzw. später bei 165 schließen oder zumindest Wechselunterricht anbieten. Das galt auch für viele Geschäfte, Restaurants, ...

    Ich habe noch einmal zu Diabetes und Corona gegoogelt. Die Gesamtzahl in den ersten 18 Monaten der Pandemie stieg in Deutschland bei Kindern um 15 % (teilweise bis zu 34 % 1. Halbjahr 2021 Kinder unter 6 Jahren). Das widerspricht nicht den obigen Beobachtungen und Analysen. Bis Oktober 2021 waren nicht alle Kinder mit Sars-CoV2-Viren infiziert (zumal es nach der Infektion noch etwas dauert bis Diabetes entsteht und erkannt wird, Kinder waren im 1. Jahr dank Schulschließung weniger von Infektionen betroffen, Kitas waren dagegen mehr offen).

    Ich schrieb dagegen aufgrund der Berichte, dass Covid-19 bei Kindern anscheinend das Risiko verdoppelt, an Diabetes Typ 1 zu erkranken. Der Grundwert ist ein anderer. Wie das genau funktioniert, ist noch nicht geklärt, es gibt verschiedene Vermutungen.

    Aber so ist es hier. Dieselbe Person, die sich beklagt, dass nicht neues an Fakten hier veröffentlicht wird, fragt, ob sich jemand noch informiert, wirft anderen vor, Populismus zu verbreiten, wenn sie etwas ihr wenig genehmes schreiben. Ich hatte bisher Populismus anders definiert (z. B. Abschaffung von Maßnahmen, weil das "Volk" es will, gegen den Willen der meisten Fachleute.)

    Dabei kommt von ihr keine Quelle etc. Ich musste selber googeln. (Und es hat vorher auf die Frage von Lehrerin2007 und jetzt etwas gedauert, weil ich noch Unterricht vorbereiten muss. Aber man beleidigt erst einmal. Man hätte sich auch einfach vorurteilsfrei der Frage anschließen können. Und deshalb schweige ich hier meistens.)

    Und dann jammert wieder der Tourismusverband, wenn reisen schwieriger wird, weil die Inzidenzen nicht stimmen oder die Familien in Isolation sitzen.

    Deshalb soll für Kinder unter 12 Jahren die Quarantäne nach Ferien im Hochinzidenzgebiet wegfallen (kam heute morgen im Radio), damit alle unbeschwert in den Urlaub fliegen können (und direkt abschließend wieder in die Schule).

    Ich auch. Und die ursächlichen Zusammenhänge sind auch noch nicht geklärt, aber man kann es ja mal rausposaunen, so als 'Naturwissenschaftlerin'. Des Populismus' wegen.

    CDC, Spektrum und Ärzteblatt sind natürlich Populismus. Und 500 000 Datensätze sind nichts. Okay.

    (Und ja, ursächlich Zusammenhänge zu klären dauert, deshalb schrieb ich Beobachtung und Analyse.)

    Hast du da eine Quelle? Ich habe was von +15% gelesen. Aber trotzdem erschreckend, da die Zahlen ja sowieso schon jährlich steigen...

    Ja, hier im Thread vor ein paar Seiten verlinkt. (Es sind sogar zwei, einmal zu der "deutschen Beobachtung", einmal zu einer (umfangreichen) amerikanischen Analyse.) Es gibt einen weiteren Zeitungsbericht aus Thüringen, der ebenfalls von einer Verdoppelung spricht.

    Natürlich ist eine abschließende Beurteilung zu früh, es sind bisher nur Vermutungen. Aber ich finde bei Inzidenzzahlen von 3000 bei Kindern zu früh, auf Masken und Tests zu verzichten. Dänemarks Lockerung bei über 4000 war riskant, die Folgen für mich klar, andere hier haben es gelobt. Schweiz bei ca. 1000 verträgt die Lockerung vielleicht eher. (Wir werden es vielleicht in ca. 1 Monat sehen. Bei Verzicht auf Tests vielleicht nie. Dann wundert man sich vielleicht über den plötzlichen Anstieg an Diabetes-Fällen.)

    Ich würde gerne bis Ostern und Inzidenzzahlen unter 500 (bei Kindern) warten. Aktuell haben wir in jeder Klasse mindestens 2 aktuelle Fälle an Covid-19. Ohne Masken verbreitet es sich noch mehr. (Inzwischen haben die ersten zweimal Omikron.)

    In Dänemark sterben jetzt so viele Menschen an Covid-19 wie im Januar 21 (vor der Impfung), auch in Spanien steigen die Zahlen aktuell stark.

    Im Januar wurden mehrere Beobachtungen und Studien aus Deutschland und den USA veröffentlicht, dass Covid-19 bei Kindern Diabetes Typ I verdoppelt.

    In der Schweiz zählen Geld und Wirtschaft noch mehr als in Deutschland, wer Geld hat, kann sich in manchen Kantonen fast alles kaufen (da wird auch mal gegen geltendes Recht verstoßen, wenn Herr Reeder es will). Und die Schweiz hat aktuell geringere Inzidenzzahlen (aber in der Vergangenheit sehr hohe Übersterblichkeit).

    Rücksicht gilt zwar für viele als altmodisch, solange es einem selbst nicht betrifft. Ich persönlich verachte rücksichtslose Menschen (und Dummschwätzer).

    Ich rege mich eigentlich oft und gerne über solche Dinge auf ;) . Aber in diesem Fall hatten wir tatsächlich schon im vorletzten und letzten Jahr überlegt, das alte Gewächshaus durch ein neues zu ersetzen, weil u. a. die Schiebetür klemmt. Da hat uns nun der Sturm die Kaufentscheidung abgenommen.

    Wir werden uns wohl erst zum Herbst/Winter hin ein neues bestellen und dieses Jahr mal ohne eigene Tomaten und Gurken verbringen. Ist mir auch mal ganz recht!

    Dann wünsche ich euch, dass es die nächsten Winterstürne überlebt.

    Jetzt im März gibt es die schulscharfen Bewerbungen im ländlichen Raum. Da hat man i.a. die besten Chancen. Anschließend dürfen alle Schulen ausschreiben.

    (Im Listenverfahren (3. Besetzungsrunde) werden die übrig geblieben Stellen vergeben. Da geht es nach Note, bei schulscharfen Stellen auch nach "Sympathie". Mir z. B. gut geholfen, mich an den gewünschten Schulen im Vorfeld vorzustellen.) Oft bleibt nach den 2 Runden Ausschreibung schulscharfer Stellen nicht mehr so viel übrig (unsere Referendare bewerben sich alle auf schulscharfe Stellen).

    Ich hatte vor 20 Jahren einen ähnlichen Wechsel (angestellt in NRW, dann verbeamtet in Baden-Württemberg). Ich hatte alles angekreuzt und landete im Ostalbkreis, auch nicht so gefragt. Die Seite https://lehrer-online-bw.de/,Lde/Startseit…n-Informationen kennst du vermutlich. Dort gibt es einen Link zu weiteren Infos für Gymnasien.

Werbung