Beiträge von Kris24

    Der Bund zahlt von Anfang bei Coronaimpfschäden (die Diskussion und Beschluss gab es bei AstraZeneca und U65), das gilt auch für Kinder, sobald von der EMA zugelassen (war bei 5 - 11 im November). Die fehlende Stiko-Empfehlung ist hier ein Problem, weil sich die Kinderärzte weigern zu impfen. Vergessen wird, dass in einer Pandemie man sich 100% ansteckt (ein Kind kann nicht ins Homeoffice, wenn nur Präsenzunterricht zugelassen ist), mich regt auf, wenn Kinderärzte sagen, selbstverständlich seien Schulen sicher, man müsse nur die Regeln einhalten und zählen dann an 1. Stelle Abstand auf (dann dürfen bei uns nur noch 4 - 5 Kinder kommen). Sie können also sich leicht zurückziehen, wir sagten, Schule sind sicher, aber es wurde kein Abstand eingehalten. Tja, die Bedingungen gehen unter.

    Kurz, die Stiko hat neulich selbst zugegeben, dass sie in der Vergangenheit zu langsam entschieden hst, weil sie so vorgeht, wie vor der Pandemie. Aber da ist nicht jedes Kind an jeder Kinderkrankheit erkrankt (ich selbst hatte vielleicht eine einzige Windpocke im Alter von 6 Monaten, aber sonst nichts). Jetzt muss man alle Schäden von Impfstoff und Covid-19 vergleichen und das tut sie nicht.

    In den USA gibt es bisher wohl 7 Fälle von Myokarditis nach Impfung von Kindenr, alle lt. Anfabe leicht und komplett ausgeheilt bei über 7 Millionen geimpften Kindern, man habe von Anfang an genau hingesehen. Man geht davon aus, dass durch Sars-CoV2-Viren mehr Myokarditis ausgelöst wird. (Ein damals junger Kollege von mir hatte Myokarditis durch Grippe, Myokarditis etc. werden nicht nur durch Impfung ausgelöst.)

    Das PEI sagt dazu (https://www.br.de/nachrichten/wi…uendung,SZl3bKq)

    "Generell ist es nicht ungewöhnlich, dass Herzmuskelentzündungen nach Impfungen und Virusinfektionen auftreten. Laut Paul-Ehrlich-Institut ist dies bei 15 Prozent der Patienten nach einem viralen Infekt der Fall."

    Warum gab es dann keine klare Empfehlung der Stiko und auch der ein oder andere Arzt ist nicht völlig von einer Impfung überzeugt?

    Weil in der Studie nur 2500 Kinder beteiligt waren. Man wartet jetzt auf die Millionen Kinder in den USA (es gibt übrigens bereits erste Ergebnisse und ohne Omikron kämen sie vielleicht noch rechtzeitig) .

    Und weil in Deutschland sehr viele denken (es gibt allgemeine Studien also nicht corona dazu), dass man nur Schuld ist, wenn man etwas aktiv tut.

    Kurz es wäre für viele schlimmer, wenn ein Kind durch Impfung Schaden nimmt, als wenn 100 Kinder durch Infektion, die man durch Impfung verhindern hätte können, Schaden nehmen (dann sollte es halt sein, Schicksal usw.). (Ich kenne noch die Diskussion um Impfung für andere Kinderkrankheiten. Auch die lehnen manche Ärzte ab. )

    Bei Kindern geht es mir da eher um die Langzeitfolgen als um die Impfung an sich.

    Und wenn ich ehrlich bin hat da die 'Empfehlung' der STIKO nicht wirklich dazu beigetragen, diese Zweifel auszuräumen. Ich denke, so geht es vielen Eltern die Kinder im Alter zwischen 5 und 12 haben.

    Was meinst du mit Langzeitfolgen? Bei Impfung kommen sie gleich oder sie werden, weil sehr selten spät erkannt.

    Bei Covid-19 sind dagegen jetzt schon einige bekannt (und leider sind auch die Blutgefäße von Kindern betroffen). Außerdem kann der Virus im Körper zumindest kurzfristig (evtl. auch länger) im Körper schlummern und.dann längere Zeit Schaden anrichten.

    Viele glauben, für oder gegen Impfung entscheiden zu können und warten daher ab. Aber die Entscheidung ist Infektion mit oder ohne Impfung.

    Zum Beispiel Sätze wie "Omikron stellt alles in den Schatten, was wir bisher in der Pandemie gesehen haben." Super sachlich, super konkret.

    Und dann fällt ihm ausschließlich ein, übers Boostern zu reden, wo sich sowieso eine bestimmte Anzahl an Menschen boostern lässt, auch ohne seine Nymphicusrufe.

    Wenn jemand Zweifelnde von der Erstimpfung überzeugen will, dann muss er sich eine Kampagne überlegen. Wenn er Kontakte vermindern will, muss er konkrete Ansagen machen. Wer freilich in erster Linie sich selbst öffentlich präsentiert sehen will, twittert obigen Satz.

    Es gibt täglich ca. 100 000 Erstimpfungen. Das sind vor allem junge, die bisher glaubten, Covid-19 betrifft sie nicht. Menschen wie mein Schwager und Schwester erreicht man nicht mehr. m-RNA-Impfstoffe seien fast so gefährlich wie Covid-19 (andere sehen es noch gefährlicher an), sie kennen da einen Arzt, informieren sich bei servustv usw.

    Es gibt daher viele, die meinen, es sei für die Gesellschaft sinnvoller den Schwerpunkt auf Boosterimpfungen zu legen. Man erreicht mehr und kann evtl. die Welle abflachen. (Ist nicht meine Meinung, weil ich niemanden aufgeben möchte, aber da jede Kampagne abgelehnt wird, was soll Lauterbach tun?)

    Eben, dort trifft einer Entscheidungen und jammert nicht nur in die Kameras.

    Auch Lauterbach ist kein Diktator, er ist noch nicht einmal Kanzler (und auch Merkel war ohne FDP gegen die Ministerpräsidenten zu oft machtlos) . Er kann nur Impfstoff besorgen, die Länder sorgen für die Impfung vor Ort. Er kann warnen (und manchen ist das zuviel Panikmache, weil jetzt endlich genug sein muss, die Zahlen gehen doch zurück), um die Stimmung zu beeinflussen (ist üblich in einer Demokratie) , zudem ist Olaf Scholz bekannt dafür, dass er nur dann evtl. reagiert. FDP ist gegen fast alle Maßnahmen. Andere wie Merz (über Bild) aber auch Kubicki greifen ihn direkt an (ohne Fakten). Was soll Lauterbach machen?

    Er kann beleidigt zurücktreten ("macht euren Dreck alleine", das wäre Merz) oder versuchen über die drohende Gefahr aufzuklären und dadurch Mitstreiter zu gewinnen. Jeden Tag über 1 Millionen Impfungen sagen deutlich, dass er Erfolg hat. In meiner Umgebung (Familie, Kollegium) sind inzwischen fast alle Ü14 geboostert (bis auf eine meiner Schwestern und Schwager, die auf den Totimpfstoff warten (ich hoffe zumindest bei meiner Schwester, dass es nicht nur Beschwichtigung der Restfamilie ist, meine Mutter fragt mich inzwischen täglich nach Novavax) und 2 Kollegen (erst jetzt Erst- bzw. Zweitimpfung). Vor gut einem Monat wurde ich noch überrascht angesehen, was, du willst dich boostern lassen?

    Im zitierten Ärzteblatt heißt es, 29 % weniger Krankenhauseinweisungen bzgl. Südafrika, aber selbst wenn es 50 % weniger wären, wäre der Vorteil nach 2 - 3 Tagen gegenüber Delta futsch. Omikron verdoppelt sich in Dänemark und Großbritannien alle 2 - 3 Tage (nichts mit R unter 1). Die ersten Fälle waren dort erst Ende November und betraf junge mobile, die selten schwer erkranken. Sie kommen erst jetzt seit einer Woche ins Krankenhaus. Und selbst wenn wir doppelt so viele Betten, doppelt so viele Ärzte und Pflegekräfte hätten, dann reicht es 3 Tage länger.

    Wichtig wäre, die Infektionszahlen zu begrenzen, die Verdopplungzeit zu verlängern usw., aber die selbst wenigen Maßnahmen werden vor Gericht gekippt. Und dann gibt es so "weise" Männer wie Merz und Kubicki, die sich jetzt profilieren müssen (auf Kosten fast aller). Denn auch wenn nur alle (gleichzeitig) krank werden, dann gibt es auch keine einsatzbereite Ärzte/Feuerwehrleute.

    Baden-Württemberg verlässt sich wieder auf die Kinderärzte und zumindest hier impfen alle nur streng nach Stiko-Empfehlung (sprich 5 - 11jährige nur bei eigenem starken Risiko, Angehörige egal, können sich selbst impfen lassen (stimmt ja, aber Omikron macht dann doch Sorgen, empfohlen wird daher auch zu Hause FFP2-Maske, selbst für infizierte Kinder).

    In Gesprächen ist hier meistens die Frage Impfung oder nicht (ich antworte meistens darauf, du meinst Impfung oder Infektion und merke, dass der Gegenüber darüber noch nicht nachgedacht hat). Bei uns sind U15 kaum geimpft, erst ab 15 steigt deutlich der Anteil in den Klassen.

    Genau, alles nur Panikmache durch Lauterbach. Sagt auch Friedrich Merz :autsch:

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    Blöd nur, dass Lauterbach diesbezüglich wieder mit allen führenden Experten in der Einschätzung der Lage einer Meinung ist (u.a. Brockmann, Ciesek, Drosten, Priesemann, Brinkmann...) ....und die sieht leider alles andere als erfreulich aus...

    Ja, Menschen sind verschieden. Manche bereiten sich vor, auch wenn es evtl. umsonst ist (erwarte ich von einem Politiker, Merz ist alleine deshalb für mich durchgefallen, es geht um Vorbereitung nicht um Panik), andere denken lieber nicht, sondern genießen lieber den Tag, sind völlig unvorbereitet (und behaupten dann, das konnte keiner wissen und geraten dann in Panik). Und nach knapp 2 Jahren wiederholt es sich alles.

    Merz fällt auf jeden Fall Lauterbach in den Rücken, wir wollen doch vor Weihnachten alle "Frieden, Freude, Eierkuchen", dürsten nach positiven Nachrichten (im jungen Afrika gibt es kaum schwere Fälle) , blenden andere aus (London Katastrophenfall, jedes 3. Feuerwehrauto kann wg. Krankheit nicht besetzt werden).

    Genau darum geht es, ich muss nicht daran erinnern, das Gerät piepst und 5 Kinder und ich öffnen ohne Worte 6 Fenster, der Unterricht geht ohne Störung weiter bis wir ca. unter 500 sind. Dann schließe ich und die anderen folgen. Natürlich zeigt es nicht die Virenzahl an, das behauptet niemand (hier), aber ich weiß, wann die Luft inkl. evtl. Viren ausgetauscht ist. Das war mir zuvor absolut nicht klar (3 Minuten? 5 Minuten? Temperatur? Alle Fenster inkl. Tür? Hinterste Ecke? Usw.). Und was inzwischen viele Schüler und ich festgestellt haben, wir haben keine Kopfschmerzen mehr. In den meisten Räumen stimmen ca. 20 Minuten, aber in einem Raum einer 7. Klasse ist spätestens nach 10 Minuten der Wert über 1000 (nach gut 20 Minuten an die 2000, auch nachgerechnet mit deinem Link), kein Wunder, dass einige von uns regelmäßig Kopfschmerzen hatten.

    Es geht um regelmäßiges Lüften, es geht um besorgte Eltern (seit Einsatz des Gerätes hatte ich keine Diskussion mehr, aber Lob) und niemand inkl. mir behauptet, das Gerät zählt Viren. Es geht um einigermaßen vollständigen Luftaustausch. Ich habe das Gerät privat gekauft, (viele) meine Kollegen lüften zu wenig (wenn ich den Raum betrete, habe ich das Gefühl, ich laufe gegen eine Wand, das zeigt das Gerät an, wenn ich anschalte). Ich genieße inzwischen einfach die gute Luft.

    … ich mit meiner typischen „Ich-kann-nicht-mehr-und-bin-absolut-erschöpft-Erkältung“ aufwache. Habt ihr das auch oft so, dass ihr kurz vor den Ferien anfangt rum zu kränkeln und dann erstmal in den Ferien komplett krank seid?

    Ich auch, in jungen Jahren habe ich meinen Eltern grundsätzlich für die ersten beiden Ferientage abgesagt, weil ich erst einmal krank bin, jetzt wissen alle Bescheid. Aber dieses Jahr ist es besonders schlimm.

    Wenn ich das als Schüler gewusst hätte... ;) Dann wäre ich nach zwei sehr guten Klausuren vermutlich bei der dritten auch krank gewesen. Leistung kann ja bewertet werden, ich hab weniger Stress, sehr gute Note bleibt mir ja erhalten, auch wenn ich mit den Inhalten für die dritte Klausur nicht zurechtkam. Begünstigt aus meiner Sicht schon taktisches Fehlen, oder nicht?

    Und der Lehrer hat weniger Stress dank fehlender Nachklausur (allerdings wenn noch jemand fehlt, bei dem die Note nicht fest steht, schreiben alle nach). Ernsthaft, warum soll ich eine neue Arbeit entwerfen, wenn die Note bereits fest steht?

    Ich erlebe es eher anders herum, ein Schüler fehlt und will zu einem ihm genehmen Termin nachschreiben (am liebsten parallel zu einer ihm unangenehmen Stunde, gerade heute nachgefragt). Seitdem ich oft ganz ablehne, schreiben mehr beim 1. Termin mit. Die guten fehlen nämlich eher selten, es sind die schwächeren, die meinen, mehr Zeit zum lernen hilft ihnen. Und wenn ich merke, dass ein vorher guter Schüler beim 3. Thema im Unterricht schwächelt, dann schreibt er evtl. auch nach. Aber auch wenn er eine Arbeit schlechter schreibt, ändert das selten die Note, ich rechne vorher aus, ob es sich lohnt (in beide Richtungen) .

    Allerdings gibt es bei mir auch schlechte mündliche Noten. Wenn ich höre, dass es Kollegen geben soll, die nur zwischen 1 und 3 vergeben.

    Ja, bei manchen meiner SL-Kollegen (vor allem solchen vom Gym) kommt es mir auch so vor, als seien sie an der Krawatte aus dem Mutterleib gezogen worden.

    Also mir sind bei der Metapher direkt zwei Schulleiter und zwei Stellvertreter eingefallen, die das absolut erfüllen würden.:victory: (Erfreulicherweise ist keiner davon mit mir verwandt und auch keiner an einer aktuellen Schule tätig. Bei uns sind die Schulhoodies überall... ^^)

    Bei uns am Gymnasium trägt man Krawatte nur bei offiziellen Anlässen (zu Belustigung aller).

    Hoodies (auch Schulhoodies) sind weitverbreitet, ich selbst trage sie seit einem Monat fast täglich, sie halten mich bei der ganzen Lüfterei warm.

    Döner ist alle und war wieder lecker. Aber der Nachtisch aus Düsseldorf ist leider nicht gekommen. *kopfschüttel*

    Der Tag hat noch viele Stunden (uns hat vor kurzem eine Freitagnacht gegen 22 Uhr erreicht). Und es reicht doch noch samstags oder Sonntag. :D

    Ich weiß auch noch nicht, wer nächste Woche zu uns kommt (bei uns muss es durch die Eltern schriftlich mitgeteilt werden, Frage bis wann? :gruebel: )

    Meine Kleinen wollen alle (auf meine vorsichtige Nachfrage) kommen, obwohl zumindest sie keine Arbeit mehr schreiben.

    Ich werde immer mal gefragt, ob ich schwanger bin. Langsam ist das fast schon wieder ein Kompliment...

    Zum Glück sind meine Schüler älter (und evtl. etwas höflicher). Mir wurde mal das Schulpoloshirt in Herrengröße (zum Glück kleine Größe) angepriesen, dass sei nicht tailliert ...

    Danke. Ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit.

    Ich hoffe auf unser Glück. Bisher hatten wir keine Verbreitung innerhalb der Schule - auch wenn die "Einschläge" immer mal wieder in der Nähe sind. Selbst bei positiven Kindern bleiben Folgen in der Schule aus.

    Hoffen wir mal, dass es in der nächsten Woche so bleibt.

    In unserer Oberstufe sind es auch nur (einige) Einzelfälle, es wird anscheinend nicht im Jahrgang direkt weiter gegeben, bei den jüngsten geht es dagegen durch die jewilige Klasse (vermuteter Hauptgrund unterschiedliches Masketragen, bei den Kleinen sitzt sie selten richtig). Aber auch in der Mittelstufe gibt es seit Wochen sehr betroffene Klassen und andere gar nicht.

    Wir hatten auch keine Maskenpflicht bis Mitte November, danach kamen die Verschärfungen im Wochentakt. Und die Positivrate bei PCR-Tests liegen über 30%, Ärzte lehnen nach positiven Schnelltests in der Schule PCR-Tests ab, weil sie nicht hinterher kommen. Deshalb übernimmt jetzt die Schule die Vermittlung (wir haben mehr Chancen als Eltern).

    Und es war so voraussehbar, im Herbst war ich deswegen gefrustet, inzwischen bin ich nur noch müde. Augen zu und durch.

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