Beiträge von Kris24

    Wir haben mittlerweile seit Beginn der Schnelltests in der Schule - wenn ich mich nicht verzählt habe - die achte Sorte Tests. Seit dem Ende der Weihnachtsferien gab es jede Woche eine neue Marke. Da schaue ich garantiert nicht mehr nach, wie genau die nun sind (zumal ich gar nicht genau weiß, welche Sorte/Marke die SuS, die ich gerade unterrichte, denn nun erhalten bzw. benutzt haben).

    So ging es mir bis Weihnachten, alle zwei Wochen neue Tests, fast alle miserabel. Seit Weihnachten haben wir Siemenstests (weil NRW verzichtet ^^, danke ;))

    Das Problem ist jetzt, dass sie besser sind als Lollitests oder Schnelltests um die Ecke. Schüler wurden bis zu 3mal an 3 Tagen in der Schule positiv getestet, die ersten PCR-Tests jeweils direkt danach waren negativ, erst der letzte positiv.

    Stoffverteilungspläne kenne ich auch BW auch. Aber da stehen nur die Themen über das Jahr verteilt drinnen (und Änderungen sind jederzeit möglich). Die SL kann sie einfordern, ich habe es aber noch nie erlebt. Sie liegen bei mir zu Hause herum, ich schaue ab und zu hinein, um zu wissen, ob ich zeitlich noch im Plan liege (inzwischen weiß ich es aber meistens auswendig, z. B. zu Fastnacht muss ich mit Thema X durch sein, sonst wird es knapp).

    Bei uns ist es so wie schon mehrfach hier geschrieben, wenn es gesundheitlich geht, notiert man genaueres im digitalen Klassenbuch, ich kann sogar in diesem AB oder Lösungen hochladen und die Vertretung freut sich. Aber auch ich mache es nur, wenn es gesundheitlich geht, verlangt wird es nicht.

    In Bayern gibt es regelmäßig unangekündigte Unterrichtsbesuche durch den Schulleiter. Jeweils im vier-Jahres-Turnus kommt muss er bei jeder Lehrkraft dreimal in den Unterricht kommen, dabei (am Gym) Unter-, Mittel- und Oberstufe besuchen und beide Fächer berücksichtigen. Am Ende der vier Jahre bekommt jede Lehrkraft eine benotete Regelbeurteilung (die natürlich nicht nur den Unterricht berücksichtigt, sondern die gesamte dienstliche Leistung) und der nächste Beurteilungszeitraum von vier Jahren geht los.

    Dafür gibt es in der Regel keine Anlassbeurteilung, wenn jemand sich bewirbt, da wird einfach die aktuelle Regelbeurteilung herangezogen. Und dadurch haben wir nach wie vor die Regelbeförderung auf A14.

    Also, rein logistisch ist das schon machbar. Ob es zu einer validen, aussagekräftigen Beurteilung der Arbeitsleistung führt, wage ich aus meinen bisherigen Erfahrungen im Prozess zu bezweifeln.

    Ich habe das einmal am Ende meiner Probezeit erlebt und 3 Wochen nicht geschlafen (in den 3 Wochen kam der SL zweimal in jedem Fach einmal und zwei Fachleiter (A15) von anderen Schulen pro Fach je einmal, insgesamt also 4 Besuche in 3 Wochen. Problem war dann, dass 3 der 4 Besuche in Übungsstunden stattfanden, die Stunde davor oder danach wäre phantastisch gewesen, einer von außen fing auch gleich an, dass war eine Übungsstunde (ja in Mathe gibt es die abundzu auch), zum Glück hatte ich wenigstens ein kleines neues Thema eingeführt. Gut, es hat trotzdem für eine gute Note gereicht.

    Zur Anlassbeurteilung A14 (es gibt in BW keine Regelbeförderung mehr) war das zum Glück abgeschafft. Ich durfte meine SL also zu einer Stunde einladen, ich war die einzige in dem Jahr, die es überhaupt versucht hat (es ist freiwillig, die meisten verzichten darauf). Dann muss es aber eine besondere Stunde sein, in der ich alles mögliche zeigen konnte und musste, zu der ich einen mehrseitigen Kommentar vorher abgeben musste (nach so vielen Jahren nach dem Referendariat auch ungewohnt). Aber ich konnte die restliche Zeit in Ruhe schlafen und war nicht ganz so aufgedreht. Alle 4 Jahre wäre für mich tatsächlich Horror.

    In Baden-Württemberg gab es einige Jahre lang auch eine Leistungsprämie (Vorziehen der nächsten Dienstalterstufe) für einen Lehrer pro Jahr an unserer Schule (ca. 60 Lehrer). Ich erhielt sie auch einmal. Sie wurde wieder abgeschafft, auch weil sie kontraproduktiv war. Ich habe mich auch 3 Jahre lang gefragt, warum hat sie Kollege X oder Kollegin Y erhalten und ich nicht und war frustriert (dann strengt man sich erst einmal weniger an). Dann erhielt ich sie und andere waren sauer. Aber eigentlich hat sie jeder verschwiegen, eben weil es blödes Blut gab. Man darf eben nicht eine feste Anzahl 2 % oder 5 % vergeben, sondern müsste es anders messen (Extrastunden? Aufbau von was? Gute Noten wäre Blödsinn, denn es ist allgemein bekannt, dass nur gute Lehrer sich leisten können schlechte Noten zu vergeben, allen anderen steigen die Eltern aufs Dach. (Bei uns gibt es die besten Noten immer von Lehrern, die wirklich schlecht sind und extrem leichte Arbeiten schreiben lassen. Wenn man dann im Anschluss so eine Klasse übernehmen muss, ... Oder es werden landesweit dieselben Arbeiten geschrieben, dann geht niemand mehr an die Brennpunktschule, aber genau da benötigt man die besten Lehrer.)

    Also ist dieser Vorschlag genauso gut wie alle anderen von den Liberalen. Klingt für Außenstehende und Stammtisch erst einmal gut, ist aber der größte Blödsinn, wenn man mal darüber nachdenkt.

    Bei uns knallen die Infektionszahlen durch die Decke, parallel dazu finden Klassenfahrten statt und mein Verein hält am Wochenende eine Mitgliederversammlung mit ca. 80 Teilnehmern ab.

    Das bei einer nie dagewesenen Inzidenz.

    Habe den Eindruck, die Durchseuchung für eine Beendigung der Pandemie soll jetzt kommen.

    Was gab es hier für einen Aufschrei bezüglich meines Weihnachtsferienflugs.

    Wenn andere Fehler machen, machst du mit. Gut auch eine Einstellung, aber bewundern tue ich dich dafür nicht.

    Wie CDL schrieb, bei uns sind Klassenfahrten verboten, Konferenzen aktuell auch, Vereine treffen sich nicht (außer zum Sport draußen). Ich bin in 2 Vereinen Mitglied, der eine tagte virtuell, der andere verschob es auf kommenden Sommer.

    Und noch ein Fehler, es sind nicht dieselben Leute, die damals "geschrien" haben und jetzt auf Mitgliederversammlungen gehen. Mir fällt auf, dass genau die "keine Angst" haben, die keine Ahnung haben, was Covid-19 ist. (Ich habe übrigens auch keine Angst (Angst ist unbegründet), aber ich weiß, dass ich lieber eine 4. Impfung gegen Omikron also eine Infektion mit Omikron möchte und eine 5. Impfung gegen weiß ich was als die entsprechende Infektion).

    Natürlich ist Covid-19 nur eine weitere Chancenerhöhung irgendwann an Herzinfarkt, Schlaganfall oder Demenz zu erkranken zusätzlich zum Rauchen, zu viel Essen, zu wenig Bewegung usw. Aber sie muss nicht sein.

    Heute las ich als Überschrift dank Omikron und Impfung Superimmunität und im Kleingedruckten ein österreichischer Virologe hofft und hält es für möglich, dass es so kommen wird. Ein amerikanischer wurde im selben Artikel dagegen zitiert, dass er daran nicht glaubt, weil Omikron zu verschieden sei, aber wer liest schon das Kleingedruckte, Überschrift Superimmunität reicht doch. Wer weiß schon, dass britische Forscher Veränderungen im Gehirn bei asymptomatisch erkrankten Kindern festgestellt haben. Welche Folgen es hat, wissen sie noch nicht (vielleicht optimiert ja das Virus unser Gehirn? Ich bin da lieber kein Versuchskaninchen.)

    Ich halte mich eher an die Aussage eines anderen Mediziners, der sagte, man solle jede Infektion zu vermeiden versuchen. Die Schäden würden sich addieren und irgendwann vielleicht bei der 10. Infektion spürbare Folgen haben. Deshalb bin ich geimpft. Mein Immunsystem kämpft ab dem 1. Tag und lässt dem Virus keine 7 Tage Zeit, sich im Körper auszubreiten und irgendwo im Fett verstecken. Aber hej, es ist ja nur ein Schnupfen (die Leute kann ich nicht ernst nehmen).

    Ich habe gerade etwas Zeit zwischen 2 Notenkonferenzen und antworte etwas aus meiner Sicht. CDL hat dir die wichtigen Seiten bereits genannt. Wichtig ist vor allem die Gewerkschaft, sie weiß am besten Bescheid, die Dinge ändern sich immer wieder. Ich habe auch schon gehört, dass evtl. Tauschpartner (z. B. jemand, der mit Biologie nach Bremen will) sich auch an die Gewerkschaft wenden, vielleicht klappt ja eine Vermittlung.

    Zu mir:

    Ich war in NRW angestellt (nicht alle Lehrer sind verbeamtet und NRW hat am Ende des letzten Jahrtausend kaum jemand verbeamtet (mir war zwar noch bei der Einstellung mündlich versprochen worden, dass ich nach 3 Jahren verbeamtet werde, das wurde aber bereits für den Jahrgang vorher gekippt). Deshalb konnte ich ganz normal nach 5 Jahren kündigen und mich hier neu bewerben (es ging hier also noch einmal von vorne los, da ich damals noch unter 35 war, hatte es erst einmal keine finanziellen Nachteile, hat sich inzwischen geändert, Stichwort Dienstalterstufe wird anders berechnet, ich lief aber noch nach dem alten System durch). Natürlich habe ich erst gekündigt, als ich die neue Stelle hatte (wäre die Kündigungsfrist abgelaufen, es ging um Tage, wäre mir die Stelle ein Jahr aufgehoben worden).

    Ich war und bin sehr froh darüber, ein Tausch von OWL (NRW) nach Freiburg (BW) wäre vermutlich unmöglich gewesen (es wollen viel mehr in die andere Richtung). Ich weiß von Kollegen, die Jahre benötigten, um von hier z. B. nach Rheinland-Pfalz oder Hamburg zu gelangen (es gibt nicht immer den richtigen Tauschpartner und eine Ehefrau und Haus in Rheinland-Pfalz reichten erst einmal nicht). Versuche es also immer wieder, wenn es nicht gleich gelingt. Biologie und welche Fremdsprache (?) sind hier im RP Freiburg nicht gesucht (auch in Baden-Württemberg gibt es unbeliebtere Stellen, du hast leider nicht geschrieben wohin du möchtest). Auf die Ostalb könnte es leichter sein. (Mich wundert, dass du das Nebenfach Bio zuerst nennst und die Fremdsprache nicht genau, ich vermute daher eine ungewöhnliche Sprache wie z. B. Russisch oder nur kleine Fakultas - dann wird der Tausch noch schwieriger, Bio ist extrem überlaufen.)

    Ich bin nach meinem Wechsel erst einmal im RP Stuttgart gelandet (damals konnte man sich noch nicht schulscharf bewerben) und musste mich für 5 Jahre verpflichten (ein Wechsel ging vorher nicht). Danach wollte ich ins RP Freiburg tauschen, auch das dauerte 2 Jahre (und hätte länger gedauert, wenn ich nicht verschiedene Fürsprecher gehabt hätte). Ich habe im Vorfeld mit meinen Wunschschulen hier Kontakt aufgenommen, habe sie besucht und mir wurde alles gezeigt. Beide Schulleiter wollten mich dann unbedingt (ich brachte Erfahrung im neuen Fach NwT dank NRW und Modellschule im RP Stuttgart mit, hier sollte es gerade eingeführt werden, war meine Hauptaufgabe nach dem Wechsel). Das hat sicher etwas geholfen. Entscheiden tun aber die RPs. Wollen sie dich ziehen lassen, haben sie Platz für einen Außenstehenden? Hier im Forum werden ja immer wieder Tauschpartner gesucht. Ob das hilfreich ist, weiß ich nicht. (Ich durfte erst tauschen, nachdem das abgebende RP Stuttgart zugestimmt hat, dass ich bereits ein Jahr vorher hier im RP Freiburg erfolgreich eine Stelle gefunden hatte, war egal.)

    Baden-Württemberg verbeamtet eigentlich immer, wenn die Voraussetzungen stimmen (wir hatten noch nie mehr als einen angestellten Lehrer auf ca. 80 Beamte). An Gemeinschaftsschulen ist es sicher leichter eine Stelle zu erhalten als an einem Gymnasium (unsere Referendare "mussten" in den letzten Jahren alle an Gemeinschaftsschulen). Die Stellen werden aber zusammen ausgeschrieben (ländliche (unbeliebtere) Orte dürfen bereits früher ausschreiben, die anderen erst im Hauptverfahren), ich weiß aber nicht, ob das auch für Tausch aus einem anderen Bundesland relevant ist.

    Also noch einmal: Wende dich an eine Gewerkschaft, die wissen Bescheid, ich kriege es auch nur indirekt mit.

    Ich wünsche dir viel Glück.

    Was ist denn dort montags?

    Spaziergang (lebst du auf dem Mond?), angeblich lt. YouTube-Film 5 Minuten nach Ende bereits im Internet waren es 3500 Personen in meiner kleinen Stadt, seltsamerweise kennt man nur wenige Spaziergänger hier (es wird bei Facebook und Telegram dazu aufgerufen, die Leute reisen weit, es sind verbotene nicht angemeldete Demos gegen jede Coronamaßnahme jeden Montag überall in Deutschland, dann muss man keine Regeln einhalten. Wer trägt bei einem Spaziergang schon Maske und meldet ihn vorher an? Man traf sich rein zufällig. Organisiert wird es (fast immer) von rechts außen. Ziel ist es, den Staat zu schädigen, zumindest vorzuführen.) Nachdem die Nachbarstädte dagegen vorgegangen sind (ja, man sich auch draußen anstecken, wenn man mehrere Minuten zu nah steht), laufen sie jetzt hier.

    Was ich nicht verstehe? Vor knapp 2 Jahren haben doch die "Tierarztlabore" angeboten, auch PCR-Tests durchzuführen, sie könnten es, weil diese Tests auch in der Tiermedizin vorkämen und sie könnten gleich anfangen, sie benötigten nur die Chemikalien. Auch damals waren Testkapazitäten knapp, es mangelte aber vor allem an Chemikalien. Wenn das Ausland so viel mehr PCR-Tests durchführen kann, dürfte es doch inzwischen nicht mehr so knapp sein. Und diese Labore meinten, dass sie mit knapp 20 Euro (damals) hinkämen (Journalisten schrieben damals, dass deswegen die andere Labore ablehnten). Es geht um viel Geld.

    Wir haben inzwischen aber auch erlebt, dass bei Schülern bis zu 3 Schnelltests an 3 Tagen nacheinander positiv waren und die ersten 2 PCR-Test direkt im Anschluss negativ. Erst der 3. PCR-Test war positiv. Wir haben seit Weihnachten gute Schnelltests, davor war viel Mist.

    Ich dachte gerade, was ist das für ein Lärm da draußen, Jubelrufe wie nach einem Tor bei der EM (public viewing war auf dem selben Platz) , nach 10 Minuten fiel mir ein, dass heute Montag ist.

    Und die Hospitalisierungsrate steigt seit einer Woche, gestern auch zum 1. Mal die Belegung der Intensivbetten. Milder Verlauf heißt bei WHO, keine Beatmung, keine Intensivstation, der Schwurbler denkt bei mild an Schnupfen. Traurig.

    Bei uns gab es heute so viele neue positive Fälle (vor allem bei den jüngeren), dass ich inzwischen nicht mehr zusätzlich alles mehrfach auf Moodle unterrichten kann (und leider gibt es die Forderung durch Eltern, war es doch vor Weihnachten so gesagt worden "bitte erklären Sie noch einmal auf Moodle, wie das ... geht, wir haben es nicht verstanden"). Aber ich bin nach vollen Vormittagen (inkl. vieler Vertretungen), 2 Tagen Nachmittagsunterricht, zusätzlich zwei Nachmittagen Notenkonferenz diese Woche einfach müde.

    zu Impfpflicht und Krankenhaus schreibt aktuell das ZDF

    https://www.zdf.de/nachrichten/po…ml#xtor=CS5-282

    Ich zitiere daraus (der Link ging wohl dank elCaputo unter)

    "Die Klinikgruppe Artemed will, dass sich 7.500 Mitarbeiter impfen lassen. Statt auf die Nachweispflicht zu warten, verlangt sie bereits jetzt den Impfnachweis. Darf sie das?

    Die Klinikgruppe Artemed entschied sich bereits jetzt für 2G. Die Dienstpläne stehen. Eingeteilt sind Geimpfte und Genesene. Ungeimpfte Angestellte erhielten bereits im Dezember ein Schreiben, wonach vier "Optionen" bestünden, wie Welt+ berichtete:

    • Ungeimpfte würden nicht mehr in den Dienstplänen eingeteilt. Es gelte dann "ohne Arbeit kein Lohn".
    • Die zweite Möglichkeit wäre das Abarbeiten von Überstunden und Urlaub, bis ein vollständiger Impfschutz bestehe.
    • Alternativ könne man drittens das Ruhen des Arbeitsverhältnisses vereinbaren.
    • Als letzte Option bliebe den Arbeitnehmern die Kündigung. Auf die Kündigungsfrist wolle man aller Voraussicht nach verzichten.

    Bereits seit Juni 2021 würden die Angestellten auf die Impfpflicht vorbereitet: es gab persönliche Gespräche und Informationsbroschüren in unterschiedlichen Sprachen, so Geschäftsführer Rainer Salfeld gegenüber BR24.

    Als Grund für die Impfpflicht gab die Klinik an, der Schutz der "sehr vulnerablen Patienten" sei "absolut vorrangig". Auch könnte man sich die Arbeitsausfälle von nicht geimpften Mitarbeitern "in der gegenwärtig sehr angespannten Situation nicht leisten".

    ...

    Auch Bernd Spengler, Fachanwalt für Arbeitsrecht, sieht das Vorgehen kritisch. Es sei die "falsche Herangehensweise". Das Vorgehen sei nachvollziehbar, entbehre aber - ohne gesetzliche Impfpflicht - einer rechtlichen Grundlage. Vor dem 15. März kann nicht einseitig gegen Ungeimpfte vorgegangen werden. Die Bundesagentur für Arbeit sieht das ähnlich."

    Deshalb wollen hier viele Krankenhäuser und Pflegeheime die Impfpflicht.

    Du bist doch so ein Fan des Fakten-Threads. Jetzt bin ich gespannt, wo Du den Beleg über die höhere Infektiosität der Ungeimpften herzauberst.

    Was wiederum die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung der Pflegebedürftigen in Abhängigkeit davon, ob sie sich bei einem Geimpften oder Umgeimpften infiziert haben, angeht, wage ich schon gar nicht mehr nach einem Beleg zu fragen.

    In Punkt 1 stimme ich zu. Den Ausfall des Pflegepersonals gilt es zu verhindern, weshalb eine Impfpflicht ggf. Sinn macht. Der Verweis auf die Pflegebedürftigen geht da aber fehl.

    Auch Punkt 3 stimmt (und es gibt so viele Quellen und wird nur von Impfverweigerern bestritten, dass ich hier aussteige).

    Eben. Arbeitgeber (Krankenhäuser), aber auch Pflegeheimen hier begrüßen die Impfpflicht. Ich las z. B. das es bei Neuanstellungen Pflicht sein sollte. Allerdings ist das ohne Berufsimpfpflicht wohl schwierig umzusetzen.

    Es geht darum, genau diese Pflegekräfte loszuwerden bzw. gar nicht einzustellen. Aktuell nicht umsetzbar. Bei uns sind allerdings fast alle geimpft, deshalb fallen die wenigen viel mehr und extremer auf.

    Meine Schwester ist ja Krankenschwester und bei ihnen wollen sich insgesamt 6 nicht impfen lassen und drohen zu kündigen. Interessant fand ich, dass 4 von ihnen aus Kroatien, Serbien, Slowenien und Ungarn kommen, die beiden anderen sind nur angelernt (zweijährige Ausbildung). Ärzte und in Deutschland ausgebildete Krankenpfleger sind, obwohl sie die deutliche Mehrheit stellen, nicht dabei.

    Wir hatten neulich ein interessantes Gespräch. Meine Schwester ist einerseits besorgt über evtl. zusätzliche Arbeitsbelastung, andererseits, was soll man von Pflegekräften halten, die sinnvolle medizinische Maßnahmen ablehnen?

    (Impfung ist für jede Altersgruppe sinnvoll, besonders aber für junge Frauen, die schwanger werden wollen. Sie haben ein viel größeres Risiko sich zu infizieren (das Immunsystem von Schwangeren ist verändert), selbst bei leichten, sogar asymptomatischen Verlauf ist die ausreichende Sauerstoffversorgung für das ungeborene Kind in Gefahr (deshalb deutlich erhöhtes Risiko für Fehl-, Früh- und Totgeburten) und sie haben ein viel größeres Risiko für schweren Verlauf. Es gab mehrfach Zeitungsartikel z. B. von einem Intensiver von der Charité, der dies beschrieb und mit den Worten endete, dann hat man ein viel zu frühgeborenes Kind mit einer toten Mutter. Ich las, dass z. B. In Baden-Württemberg im August, als bei uns die Inzidenz extrem niedrig war, dies immerhin zweimal hier geschah (die Mütter lagen teilweise wochenlang auf der Intensivstation, eine bekam noch nicht einmal mehr mit, dass das Kind da ist). Auch dieser Schauspieler, der nach seiner "Querdenkeraktion" ein Tag auf eine Intensivstation eingeladen wurde, berichtete davon. Dass die Impfung unfruchtbar macht, war eine gezielte Lüge, sie ist zudem inzwischen extrem widerlegt. Eine Infektion dagegen könnte in seltenen Fällen evtl. tatsächlich unfruchtbar machen. Es macht mich wütend und wenn Aufklärung helfen könnte? )

    Wenn sich diese Pflegekräfte also gegen Impfung entscheiden, entscheiden sie vielleicht auch, dass diese Medikamente für einen Patienten nicht notwendig sind? (Es lehnen ja viele z. B. Antibiotika grundsätzlich ab.) Wir Lehrer müssen ja auch gegen Masern geimpft sein. Aber auch deshalb fände ich eine allgemeine Impfpflicht gut. Covid-19 ist kaum nach Omikron vorbei.

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