Beiträge von Kris24

    Vielleicht, weil sich allmählich die Erkenntnis durchsetzt, dass sich Europa da möglicherweise verrannt hat? Interessant auch die Sichtweise von Richard David Precht zum Ukrainekrieg.

    Zumindest ist Fakt, dass die USA uns da immer mehr entschwindet. Und Europa ist dazu noch in sich zerstritten.8)

    bei Putintreue wie Wagenknecht und AfD ist Precht beliebt, in meinen Kreisen gilt er im besten Fall als Dampfplauderer, der es mit Fakten nicht so genau nimmt. Er quatscht halt zu allen Themen, auch wenn er Null Ahnung hat.

    Und dass Trumps USA kein verlässlicher Verbündeter mehr ist, war schon vor Ukraine klar.

    Dass Ukraine aus den Nachrichten verschwunden ist, liegt einfach daran, dass die Nachricht nicht mehr neu ist. Das gilt für alle Nachrichten, die meisten Deutschen glauben z. B. dass es unserem Wald besser geht als vor 40 Jahren. Auch die Klimakatastrophe wird verniedlicht Klimawandel genannt und geglaubt, Fusionsreaktoren kämen noch rechtzeitig wie ich neulich hier las.

    Alte bekannte Nachrichten sind für Medien langweilig.

    Ich find es ja immer amüsant, wenn man das macht u./o. befürwortet, was man anderen vorwirft, und es nicht merkt (hier z.B. Rationalisierungsversuche, Rabulistik etc.), selbst wenn man mit der Nase draufgestoßen wird -"Ist der Feind bekannt, hat der Tag Struktur!" (Volker Pispers). ;)

    Falls du mich meinst, ist der Zusammenhang nicht erkennbar.

    Wieder mal nur Geschwafel halt PaPo.

    Grundsätzlich kann man sich alle möglichen Dinge im Selbststudium aneignen. Es ist nur anstrengender, dies im Alleingang zu machen, als angeleitet durch einen Experte (m/w/d) des jeweiligen Fachgebiets. Ähnliches gilt auch für Sportarten, Sprachkurse oder Latte-Art.

    Also erfindet jeder das Rad (und das Leben ist zu kurz, um das Auto zu erfinden).

    Hmmm... meine Freunde im MINT-Bereich, gerade Ingenieure, Informatiker und Co. und gerade dort nochmal die besonders Neurodivergenten begrüßen eigtl. immer den schnörkellosen, eindeutigen, logisch-argumentativen Stil.

    Stimmt, schätze ich. Deshalb schätze ich deinen Schreibstil nicht - höflich ausgedrückt.

    ... wie infantil. Du bist 50+, SL, hast studiert - peinliches Verhalten, peinliche Replik und für unseren Berufstand beschämende Attitüde. Ein Mod, der in seinem eigenen Forum trollt. Ich glaube nicht, dass du so irl bist, das Echo wäre verheerend. Aber hier geht's? Und jetzt? <mod>? Tu quoque? Lachsmiley? Debiler Onelier? Phöse PN? Oder mal was inhaltlich-sachliches, redliches auf Augenhöhe? Schon vergessen?

    Schreibt der, der die meisten Auslachsmileys setzt...

    und inhaltlich sachlich auf Augenhöhe auch seltenst antwortet.

    (Gut zu wissen, dass es dich triggert.)

    Habe mal die KI befragt, ob correctiv wirklich unidologisch unterwegs ist.

    "Kritiker bemängeln, dass ähnliche investigative Bemühungen im linksextremen oder islamistischen Spektrum seltener im Rampenlicht stehen."

    Steht jedenfalls so da.8)

    Weißt du, wie Sprachmodelle funktionieren? Dass viel Geld ausgegeben wird, um sie im eigenen Sinne zu beeinflussen?

    (Mal davon abgesehen, wie viele Kritiker sind es und sind sie unabhängig, alle in der AfD? Gibt es Belege, ob diese Kritik berechtigt ist?)

    Ich finde es lustig, dass Referendariat abgelehnt wird, weil Seminare und ihre Ausbilder unterschiedlich gut sind und dann sollen die dafür nicht ausgebildeten Kollegen an den Schulen es nebenher richten? Meint ihr nicht, dass die Unterschiede da noch deutlich größer sind? Und meine Mentoren am Gymnasium hatten noch nicht einmal mein Fach, einer stand kurz vor der Pension und hatte auch keine Lust.

    Ich kenne etwas die Lehrerausbildung in 2 US-Bundestaaten, grottenschlecht, man fängt halt mit 22 Jahren an einer schlecht zahlenden Schule an und wenn man gut ist, wird man irgendwann an einer besser bezahlenden Schule angestellt. Der Beruf war extrem schlecht angesehen und fast immer schlecht bezahlt. Man war abhängig von der Meinung vor Ort und wenn dieser keine Steuern zahlen wollte...

    Ich musste in meiner Gesamtschulzeit in NRW Neulinge an die Hand nehmen, weil sich Eltern bei der SL beklagt haben. Ich habe dann letztendlich auch für die Kollegen auf Anweisung der SL den Unterricht vorbereitet und erklärt, wie sie vorgehen müssen. Ich musste also mehr Zeit in ihren Unterricht investieren als in meinen eigenen. Ich war jung und erpressbar. Heute würde ich es nicht mehr tun.

    Bei uns gibt es Quereinsteiger, aber sie haben alle ein normales Referendariat abgelegt. Erkennbar ist es, weil sie nur in einem Fach die große Fakultas haben. Das 2. Fach wurde dann halt abgeleitet, z. B. bei Physik Mathe oder bei Chemie Physik. Das 2. Fach dürfen sie nur in Sek. I unterrichten.

    Es gibt Bundesländer, in denen eine 5 durch eine 3 ausgeglichen werden kann, in anderen nicht. Ich kenne aber ihre Noten nicht.

    Und auch das Studium unterscheidet sich deutlich, dank Praxissemester kommt bei uns inzwischen auch mehr Didaktik im Studium vor, aber unsere letzten Referendare in Chemie haben immer noch mit den anderen studiert.

    Mir wurde von den Schülern erzählt, dass ihnen aufgefallen sei, dass das Buch abweiche. Außerdem gab es Eltern, die Chemie studiert und promoviert haben. Am Gymnasium zählt das Fachliche auch bei den Schülern, wer es fachlich nicht drauf hat, wird nicht ernst genommen. Es gibt einiges Geschwätz über Folgen, da ich nicht weiß, was stimmt, halte ich mich zurück. Ich bin aber froh, dass mir großes Fachwissen bestätigt wird und ich jeden Chemie-LK erhalte.

    Was ist denn ein "Schmalspurstudium"?! :zahnluecke:

    Welches Semester bist du denn? Siehe den Kommentar von Bolzbold: Zwei Unterrichtsfächer (inkl. Fachdidaktik) und zusätzlich Erziehungswissenschaften sind seit Urzeiten der Studienstandard.

    Baden-Württemberg ist nicht NRW, hier gab es PHs für Kollegen, die nicht am Gymnasium unterrichten wollten. Sie erhielten und erhalten meist immer noch auch nur A12. Kollegen, die am Gymnasium unterrichten wollten, gingen an die Uni und allzu viel hat sich nicht geändert, was die Schweizer Kollegin in einem Fall bestätigte.

    Bei uns gab es keine speziellen Studiengänge für Gymnasiallehrer, ich habe Mathe und Chemie studiert und es wurden Teile gegenseitig anerkannt. Ich hätte in beiden Fächern Diplom ablegen können (hätte mich nur ein Brief gekostet), mir wurde in Chemie eine Promotiostelle (inkl. Laborplatz) angeboten, die Bezahlung war vergleichbar zum Referendariat. Spezielle Kurse für Lehramtler hatte ich genau einen in Chemie, ein Semester mit 2 Wochenstunden gehalten von einem Lehrer zu Schulversuchen in Chemie.

    Die Frage ist halt, wieviel fachwissenschaftliches kann in 8 oder 10 Semester studiert werden, wenn ein Teil der Zeit für Didaktik etc. benötigt wird? Und warum soll die Bezahlung gut sein, wenn die Ausbildung nicht viel länger als eine Lehre dauert? Ist es dann überhaupt noch ein Studium? Bei festen Stundenplänen usw.? Deshalb schrieb ich Schmalspurstudium, alles halb nichts richtig.

    Hatte ich bspw. als festen Bestandteil auch bereits im Studium. ;)

    Also Schmalspurstudium oder 14 Semester Regelstudium?

    In meinem Fachstudium war für Pädagogik, Didaktik, Schulrecht usw. keine Zeit.

    (Aber ich hatte eine junge Kollegin, inzwischen wäre sie auch Mitte 40, aus einem anderen Bundesland, die fachlich so viele Fehler fabrizierte, dass es selbst Neuntklässler merkten und mich fragten. Blöde Situation für mich, ich war froh, als sie ging. Sie selbst hat es nicht bemerkt.)

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