Beiträge von Kris24

    Sorry, dass die Ironie nicht deutlich wurde.

    Hier brennt die Hütte und die Chefin verschärft mit einer Maßnahme, die erst in 6 Wochen wirksam wird...

    Welcome to the Länd.

    Auch dann wird es kaum wirksam. Ü18 sind nur wenige Vollzeitschüler und die sind zudem oft geimpft. Ü18 werden eher durch 2G oder zumindest 3G im Betrieb getroffen. Es ist also wieder nur Geschwätz. Aber sie glaubt ja, dass eine Packung Tempotaschentücher reicht. (Dass Kinder auch Eltern oder Großeltern haben, ist ihr anscheinend nicht klar.)

    Ich habe mir gerade die Zahlen von portugal angeschaut, da läuft es richtig, richtig gut:

    https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/portugal/

    Maßnahmen haben die kaum mehr (teilweise Maskenpflicht oder -empfehlung, teilweise 3G), aber diese herrlcih niedrige Inzidenz...

    Maßnahmen:

    https://www.ccila-portugal.com/infothek/press…ovid19infoseite

    Letzten Sonntag gehört, 98 % ab 12 Jahren geimpft, Impfzentren trotzdem offen, um jetzt zu boostern (in der 1. Kabine gegen Covid-19, in der 2. gegen Grippe und es wird gut angenommen).

    Bei uns seit 2 (?) Wochen lange Schlangen vor einer einzelnen Impfstation (Sie sollte in 6 Stunden 130 Personen impfen, sie hat von sich aus auf 9 Stunden verlängert und 305 geschafft, noch einmal so viele haben aufgegeben, viel Zeit ging mit Anfahrt und Aufbau/ Abbau verloren).

    Verstehe ich die Ironie darin nicht? Hier tun sie das und ich sehe da auch kein Problem bei, denn sie fallen eh unter 2G, da sie über 18 sind ;)

    Das habe ich mir auch überlegt. Wie viele Schüler sind 18?

    Selbst bei uns am Gymnasium sind es wenige. An Real-, Werkreal- und Grundschule keine. Das Durchgreifen sehe ich auch nicht. Es gibt widersprüchliche Aussagen aus Stuttgart, ob SL beim Hausrecht Maskenpflicht verordnen können, Folge, heftige Diskussionen an der Schule.

    Ich hätte nie gedacht, dass es noch schlechter als Eisenmann geht (und das sage ich als Wähler der Grünen).

    Ja bitte, welcher Tee hilft denn gegen allgemeinen Irrsinn?

    Hier stehen die Leute im Einkaufszentrum Schlange für die 3. Impfung. Der Hausarzt kriegt eine Ampulle pro Woche, deswegen muss man sich für Januar einen Termin geben lassen...

    Die Lehrer sind halt jetzt seit einem halben Jahr geimpft und würden gerne boostern.

    Bei uns können Ärzte so viel bestellen wie sie wollen (jetzt sogar jede Woche, in der Vergangenheit mussten sie 14 Tage im Voraus bestellen, vielleicht ist das die Erklärung, der Arzt hat den Run unterschätzt). Ich habe soeben gelesen, dass für kommende Woche über 4 Mio. Impfdosen bestellt wurden, 4x so viel wie zuvor.

    Ich fürchte, es liegt an dem Arzt. Jetzt könnte er mehr bestellen.

    Seltsamerweise hatten wir in der einen Woche Herbstferien (letzte Woche) einige Fälle, in dieser Woche bisher keinen.

    Unsere SL hat jetzt dringend gebeten, dass alle freiwillig tragen mit unterschiedlichem Erfolg. (Unsere Querdenker- und Verharmloserkinder lehnen ab, wir haben leider einige, es tragen jetzt aber mehr.)

    Und nochmal: Die Auswahl bzw. Beschränkung auf Westeuropa passt zur gewünschten Schlagzeile. Ansonsten kann ich zumindest keinen Grund erkennen, warum es besonders aussagekräftig sein sollte Osteuropa ausklammern zu wollen.

    In Osteuropa ist das Vertrauen der Menschen ggü. den Staat, der EU usw. anders als im Westen (sieht man auch bei uns). Die Impfquote ist (auch) deshalb geringer. Ich kann die Auswahl daher nachvollziehen. Ob ich es gut heiße, überlege ich gerade.

    Bei uns bieten Teststationen PCR-Tests für ab ca. 50 Euro an. (Es gibt seltsamerweise 2 Varianten - das hat mich gewundert. )

    Ich wünsche euch auf jeden Fall gute Besserung.

    Nein, ich schrieb doch, ich würde gerne wissen ob es wirklich der wirksamere Impfstoff ist. Die Statistik aus der Schweiz deutet etwas darauf hin. Aber wir sind ein kleines Land und bei uns wurde eben auch BioNTech verwendet und dies natürlich vor allem zu Beginn bei alten Leuten. Deswegen weiss man es nicht genau. Interessant ist aber, dass trotz ansteigender Infektionszahlen die Hospitalisierungsrate im Moment noch stagniert während sie in Deutschland und Österreich bereits wieder deutlich steigt. Aber das kann natürlich auch mit der Altersverteilung der momentan Infizierten zu tun haben.

    In Deutschland gibt es eine Studie, dass bei Moderna etwas weniger Impfdurchbrüche gibt als bei BioNTech. Aber es wurde später (in größeren Mengen) begonnen. Es kann also auch daran liegen, dass weniger Zeit vergangen ist. Auch bei BioNTech steigen erst jetzt die Impfdurchbrüche deutlich (sah man auch gut in Israel).

    Mein Gedanke war allerdings auch, dass es an der Konzentration der Wirkstoffe liegt. CureVav war zu gering, auch weil sie Nebenwirkungen gering halten wollten.

    Tests unterbrechen im Idealfall eine Infektionskette, bei geringen Zahlen hilfreich.

    Bei hohen Inzidenzzahlen bringen sie nichts(!) , weil es für Person A völlig egal ist, ob sie von x oder y angesteckt wird. (In der Schule werden ein paar entdeckt, andere nicht und sie infizieren die nächsten).

    Das gilt für andere Maßnahmen genauso, sie bringen viel bei geringen Zahlen (dann reicht vielleicht eine OP-Maske schlecht getragen, bei viel Virus in der Luft dank mehrerer Infizierter im Raum reicht vielleicht noch nicht einmal eine FFP2-Maske, man bekommt seine 100 Viren, um zu erkranken).

    Wenn man früh mit dem Auto abbremst, um einen Unfall zu vermeiden, muss man weniger bremsen, als wenn man bis zum Schluss Gas gibt. Aber die Meinung ist verbreitet, wir brauchen noch keine Maßnahmen (Inzidenzzahl weit über 300 in Baden-Württemberg, bei Schülern teilweise über 1000, aber weder Maskenpflicht noch Quarantäne an unseren Schulen). Wir schaffen sogar das Gesetz ab, dass ein Fernunterricht erlaubt. Im Notfall haben wir - nichts.

    Ich bin mittlerweile auch dafür. Bis vor kurzem war ich naiv zu glauben, dass man die meisten Menschen mit vernünftigen Argumenten überzeugen kann. Aber von diesem Gedanken habe ich mich mittlerweile auch verabschiedet...

    Ich frage mich nur, WIE eine Impfpflicht aussehen könnte? Was ist, wenn sich jemand trotzdem nicht impfen lässt? Wird er dann gefesselt und mit Gewalt geimpft? Oder gibt es "nur" eine Geldstrafe - ich glaube, die würden manche dann auch noch in Kauf nehmen, nur um keine Impfung zu bekommen? Oder kommt man da ins Gefängnis?

    Meine Problem ist wirklich, mir vorzustellen, wie man diese Regel realistischerweise auch durchsetzen könnte. (Wir als Lehrkräfte wissen, dass jede Regel, die man nicht wirklich konsequent durchziehen kann, wenig Wirkung zeigt...)

    Es werden noch mehr Impfpässe gefälscht. (Und auch bei Masern geschieht es.)

    In Stuttgart gibt es eine Schießhausstraße. Meine Mutter wurde mal zum Chef gerufen, weil sie beim Tippen mit der Schreibmaschine 2 Buchstaben vertauscht hat (der eine Finger war halt schneller).

    Die Kunden meinten amüsiert, dass dies regelmäßig geschehe.

    Schön zu lesen, dass das bei anderen so unkompliziert klappt. Unsere SPD-Vorzeigeministerpräsidentin im Land, das gerne als super funktionierendes Modell für die Ampel genannt wird, hat die Impfzentren geschlossen gelassen. (EDIT) und gleichzeitig wird die Werbetrommel fürs boostern gerührt (EDIT Ende) Die Hausärzte, die das angeblich stemmen können, sind überlastet.

    Heute war der Impfbus an der Schule. Wohl eigentlich mit dem Hintergedanken, möglichst viele der ungeimpften Schüler (alle Ü15) doch noch impfen zu können.

    Tatsächlich standen überwiegend RentnerInnen teilweise bis zu drei Stunden in der Kälte vorm Bus rum.

    Ich möchte nur noch kotzen ob der absoluten Unfähigkeit unserer Landesregierung in nahezu sämtlichen Belangen. Und sowas wird hier immer und immer wieder gewählt.

    Aber das ist hier genauso. Ich habe 2 Stunden gewartet (halbe Stunde vor Öffnung angestanden, die ersten bereits 3 Stunden früher) und eine ältere Frau mit Prothese vorgelassen und wir hatten beide noch Glück. Später betrug die Wartezeit über 4 Stunden (lt. Zeitung).

    Alter war zwischen 12 und über 80 (dazwischen ganze Familien mit kleinen Kindern (eine dreijährige direkt hinter mir hat wirklich brav gewartet, alle umstehenden auf nette Weise unterhalten und zwischendurch auf dem Handy ihrer Mutter Pippi Langstrumpf angesehen). ) Die Schlange zählte über 300 Menschen (1 Ärztin hat geimpft, 2 weitere Ärzte haben die Aufklärung übernommen, nach 18 Uhr (Ende) standen immer noch knapp 100 Personen an, die noch alle geimpft wurden (alle Achtung für dieses extrem freundliche Impfteam).

    Und dann liest man, dass Politiker Werbung für Auffrischungsimpfungen wollen. Laut Umfrage im Oktober wollten 80 % der vollständig Geimpften boostern (ich vermute, jetzt noch mehr), nur 7 % waren dagegen. Sie sollten für genug Impfmöglichkeiten sorgen, niederschwellig war das Warten nicht (viele sind wieder gegangen). Und die Hälfte waren Erstimpfungen (oft Ü60).

    Hier kann man anscheinend einfach zu einem Impfmobil gehen. Hat eine Kollegin gemacht (59). Beruf spielte anscheinend auch keine Rolle.

    Ja, das ist so. Es sollte halt eine Zeit vergangen sein (mir fehlten sogar noch ein paar Tage, aber sie kommen zu uns in den nächsten Wochen nicht mehr). Ich war daher besorgt nach insgesamt einer Stunde Fahrt und 2 Stunden warten, weggeschickt zu werden. Aber kein Problem, boostern sei gerade für uns Lehrer wichtig wurde mir deutlich gesagt (zu Beginn gäbe es sogar sterile Immunität usw.).

    Aktuell ist ja nur Prio 1 und 2 ca. 6 Monate durch, also zählt der Beruf indirekt doch.

    Bei uns war an dem Tag Erstimpfung und Drittimpfung zu je knapp 50 %, 5 % Zweitimpfung.

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