Beiträge von Kris24

    Also ich habe Impfpass-Fälschungen von Anfang an befürchtet und ich mutmaße, dass sehr viele Fälschungen im Umlauf sind. Entfernte Bekannte von mir haben schon gesagt, dass sie sich eventuell gefälschte Zertifikate zulegen wollen und haben meine Empörung vernommen. Ich hoffe, sie haben ihr Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt.

    Dass Leute mit positiven Tests und Quarantäneanordnung draußen unterwegs waren, weiß ich auch abgesichert in 2 Fällen.

    Ja, ich gehe auch davon aus. Ich sage mir dann, irgendwann sind sie genesen und hoffentlich treffe ich (bzw. andere) sie nicht gerade während der heißen Phase der Infektion. Sonst sollte eine FFP-Maske reichen.

    Also bei uns ist das kein Problem irgendwelche Praxen anzurufen, da kann man dann eigentlich so vorbei.

    Schön für dich.

    Ich versuche seit 2 Jahren einen Hausarzt zu finden, man wird ja nicht jünger. Dutzende wiederholende Anrufe bei allen hier vor Ort, keine Chance. Für die Grippeimpfung im letzten Jahr habe ich auch über 10 Anrufe getätigt, bevor einer zusagte ("aber nur für die Impfung"). Dieses Jahr sagte ich gleich, ich war schon im letzten Jahr bei Ihnen, dass hat dann geklappt.

    Aber im Lehrerchat ist es z. Z. das Thema. Einige hatten bereits im April ihre Zweitimpfung, alle anderen im Mai und alle haben aktuell Probleme einen Arzt zu finden (an den geteilten Informationen merkt man, dass einige sich bereits intensiv beschäftigt haben) . 2 haben jetzt erfolgreich den Oktobertermin des mobilen Impfteams geschafft, obwohl der eigentlich nur für Erstimpfungen und Zweitimpfung (Erstimpfungen im geschlossenen Impfzentrum) gedacht war. Sie mussten warten bis eine Lücke auftrat. Problem, im November wollen wir anderen alle (ich darf ja ab Mitte November, reicht gerade).

    Ich überlege tatsächlich nach Bayern zu fahren, nur wohne ich im anderen Eck Baden-Württembergs.

    Ergänzung

    Und die Abschaffung der kostenlose Tests erzeugt nur wenige Impfungen, wurde auch vorhergesagt. Die Mehrheit reagiert lt. Umfragen mit Trotz. Dafür reicht das mobile Impfteam mit 5 Stunden im Oktober für Erstimpfungen und 5 im November. (Es war so leer, dass ein paar Drittimpfungen durchgeführt wurden. Ich werde es im November trotz Internetseite auch versuchen. )

    Das sind ja keine richtigen Rechnungen. Durch die Abschaffungen kostenloser Test wollte man ja auch erreichen, dass sich mehr Menschen impfen lassen. Außerdem ist die Nachfrage nach den Test auch durch die höhere Impfquote zurückgegangen. Bei uns wurden die ersten Testzentren schon vorher dicht gemacht. Du müsstet also eher mehr Pflichttest fordern. Wenn aber 2/3 der Bevölkerung geimpft sind und daher weniger getestet werden müssen, ist die Schließung der Testzentren der logische Schritt. Teste sind bei uns auch in fast jeder Apotheke möglich. Letztlich kann momentan fast jeder zeitnah einen Test machen. Nur halt nicht mehr kostenlos.

    Bei den Impfzentren war ja schon lange vorher die Aussage der Ärzteschaft, dass man die Impfungen auch in den Praxen schafft und daher keine Impfzentren braucht. Außerdem wird das Personal aus den Impfzentren momentan teilweise als mobile Teams eingesetzt um die Boosterimpfungen beispielsweise in Pflegeheimen durchzuführen. Eigentlich eine gute Sache zumal bei uns im Impfzentrem schon in den Wochen vor der Schließung wenig los war. Da konnte man ohne Vorlauf Termine bekommen. Dass nun die Hausärzte mit den Booster-Impfungen zu langsam sind, war ja nicht zu erwarten. Der Verband der Hausärzte ist auch immer noch gegen eine Wiedereröffnung der Impfzentren, da man die Impfungen aus ihrer Sicht auch durch die Praxen schafft.

    Ist halt alles nicht ganz so einfach. Ist aber natürlich einfacher auf der Regierung rumzuhacken.

    Doch es war zu erwarten, mir war das genau im September klar (gehofft habe ich auf schnelle Wiedereröffnung der Impfzentren).

    Bei uns gibt es für ganz Baden-Württemberg nur 30 mobile Impfteams (genauso viele wie in Sachsen), jetzt sollen 50 dazu kommen. Sie sind in meinem großen Landkreis (über 300 000 Einwohner, 30 km von mir entfernt) im November genau 5 Stunden (lt. Internetseite nur für Zweitimpfung eines früheren Termins im Oktober). In meiner Heimatstadt impfen noch 5 Ärzte (von über 30), 3 davon nur eigene Patienten. Alle bitten, nicht in der Grippeimpfungszeit nach Coronaimpfung zu fragen. Ein Kollege, der dank 2 AstraZeneca-Impfungen eine Stiko-Empfehlung hat, hat vor einer Woche einen Termin für Dezember erhalten. Jeder 10. (Ich auch) hat keinen Hausarzt. Wo soll ich hin?

    In unserem Lehrerchat ist es aktuell das große Thema .

    Im September gab es kaum Auffrischungsimpfungen (mein Stiefvater und mein Bruder waren, sie hatten ihre Zweitimpfung im Februar). Erstimpfungen/ Zweitimpfungen waren weitgehend durch, die anderen wollten damals nicht und jetzt auch nicht. Und ja, das war im September völlig klar, dass sie ab November wieder notwendig sind. Israel hat es vorgemacht.

    So steuern wir wieder auf überfüllte Krankenhäuser und abgesagte OPs zu (Charité hat heute gewarnt) , hoffentlich nicht auf Fernunterricht (zahlreiche Quarantäne stört auch) und einen Lockdown.

    Ich freue mich heute übrigens, dass ich 1. die doofe Steuererklärung abgegeben habe (haue mir 2. auf den Hinterkopf, weil ich es bis zu letzten Minute rausgezögert habe, obwohl ich in weniger als 2h fertig war :hammer::hammer::hammer:) und bin 2. (3.) entzückt, dass mir fast 2500€ Rückzahlungs zustehen (weshalb ich mir 4. nochmal fest auf den Hinterkopf schlage, weil ich das bis zum letzten Moment rausgezögert habe :hammer::hammer::hammer:).

    Ich verstehe dich, mir geht es genauso. Nur bin ich völlig erschöpft.

    Ich habe heute auch die von 2020 abgegeben, brauchte aber deutlich länger und erwarte über 3000 Euro (und in der letzten Woche habe ich die von 2017, 2018 und 2019 abgegeben ähnlich im Umfang und der Erwartung).

    Grund, bisher habe ich die 4 Jahre immer ausgenutzt (über 400 Euro Zinsen gibt es sonst nirgends), aber vor kurzem wurde mir bewusst, dass ich Dank Lernbrücke für 2020 abgeben muss (dazu ist es sinnvoll, die vorherigen freiwilligen zuvor zu erledigen). Also 22. - 24. Oktober Belege auf drei dicke Leitzordner verteilt, ab Montag (25.) jeden Tag eine Steuererklärung, für die letzte fehlten noch 2 Belege, die ich Freitag erhielt. Puh!

    Also meine Bezirksregierung tut das nicht, wenn keine langfristige Krankschreibung vorliegt.

    Da ist völlig egal, ob wir 'voraussagen', dass die Krankschreibung jeweils stückchenweise verlängert werden wird...
    Die 2-Wochen-Kettenkrankschreibungen sind personaltechnisch der Albtraum.

    Ist in Baden-Württemberg genauso, Vertretung beantragen kann man frühestens nach 3 Wochen, eine erhalten , nur wenn eine passende Lehrkraft in der Reserve ist (Reserve ist normalerweise nach den Herbstferien verteilt) und wenn mehrere Kollegen langfristig ausfallen.

    Sonst gibt es nur noch MAU-Stunden.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass junge Leute völlig unüberlegt irgendeine Fälschung holen um mal eben schnell in den Club zu gehen. Da unterstelle ich nicht mal Bösartigkeit sondern eher Gleichgültigkeit. Mich würde interessieren, was sowas kostet. Aber es wird sich schon lohnen, spätestens seit die Tests nicht mehr für umme sind.

    Je nach Qualität zwischen 100 und mehreren hundert Euros. Impfung wäre zwar günstiger, deshalb werden es vor allem die sein, die Impfung ablehnen (nicht die, denen es egal ist).)

    Ich glaube nicht, dass es ein Geschenk ist, wenn der Staat die Kleidung bezhalt, von der er möchte, dass du sie trägst.


    Und wie korrigierst du ohne Stifte?

    Stell dir vor, ich kaufe sie auch. Jeder Arbeitnehmer erhält pro Jahr eine Werbungspauschale von 1000 Euro.

    Und dem Staat ist es egal, was ich trage. Aber für mich waren diese Poloshirts günstig.

    Das Fälschen erfordert ja kriminelle Energie, das wird eher bei tatsächlichen Querdenkern vorkommen (deren Zahl kennt man?), uns er Bekannter, der ja sagt, das sei alles Rattengift, geht einfach zu Veranstaltungen und hofft, dass er nicht kontrolliert wird (und neulich wurde er auf einem Jadgfest kontrolliert und aufgefordert zu gehen, er weigerte sich und dann sagte der Wirt, dass er dann nichts zu trinken bekäme. Nach einer halben Stunde ist unser Bekannter wütend abgerauscht, hehe).

    So wird es die Mehrheit halten, denke ich.

    Bei uns wird inzwischen überall kontrolliert inkl. Unis. Selbst das Restaurant, von dem ich neulich schrieb, geht jetzt gegen die "Tüten" vor. (Wer sitzen möchte, wird streng kontrolliert und erhält sein Essen auf Tablett, die anderen zum mitnehmen in Tüten. Früher setzten sich viele trotzdem. )

    Je höher die Zahlen, desto mehr Kontrolle, desto höher der Druck und Wut, desto höher die Bereitschaft, eine Fälschung zu kaufen (man muss es ja nicht selber tun, überall heißt es, man wird kaum erwischt, nur bei plumpen Fälschungen.)

    Ich habe zweimal zum Abschied von einer Schule ein Poloshirt mit dezenten Schullogo geschenkt bekommen und an meiner jetzigen eines (ebenfalls dezenten Logo auf der Brust) gekauft. Der Preis war für die gute Qualität angemessen, ich trug es zu Elternabende etc. und war immer passend gekleidet. Leider habe ich bei einer Chemieshow am Tag der offenen Tür Löcher hereingebrannt (jetzt trage ich teurere Kleidung und hoffe, dass es nicht wieder passiert). Die jetzigen Schullogos sind mir zu groß, ich mag auch keine Hoodies, also kaufe ich sie nicht. Sie müssen mir gefallen und der Preis muss angemessen sein.

    Ja, der Staat könnte mir welche schenken, aber er zahlt mir auch keine Laborkittel, keine Rotstifte usw. Es ist mir auch nicht so wichtig, mich darüber aufzuregen oder gar zu klagen. Ich werde durchaus aktiv, wenn es mir wichtig ist (hatte schon einen Grund, warum ich Oktober so selten hier war).

    Ich denke schon, dass viele, die bewusst dagegen sind, auf Dauer zur Fälschung neigen. Täglich einen Schnelltest zu machen ist inzwischen teuer und umständlich (bei uns gibt es nur noch eine Station und 2 Apotheken (nur stundenweise). PDF-Ergebnisse der Schnelltests sind extrem einfach gefälscht (Datum ändern), aber täglich? Inzwischen gilt immer mehr G2 und unsere gehen zum Friseur, in Restaurants oder Diskos ("Corona, gibt es doch nicht.") Ich fürchte daher wie dieser Apotheker, dass Impfausweisfälschungen zunehmen. (Manche suchen natürlich auch absichtlich die Infektion.)

    Gerade viele überzeugte Impfungablehnende lehnen auch unseren Staat ab, da ist es schon "erlaubter Widerstand". Meine jüngere Schwester und vor allem mein Schwager, die einfach Angst vor der Impfung haben, fälschen sicher nicht, sie igeln sich ein. Beruflich können sie es sich leisten, wir treffen uns nur sehr selten und immer draußen. Zu Familientreffen kamen sie seit 2/2020 nicht mehr. Aber das können nur wenige sich leisten.

    Da mann noch nicht wusste, ob man diese Daten noch mal braucht, hätte man keinen Fehler begangen, wenn man sie gespeichert hätte. Löschen kann man immer noch. Es war halt schlecht organisiert.

    Kein Problem. Dann würde ich halt noch mal erstmalig geimpft und bekäme dann mein Zertifikat.

    Ich will ja sowieso Ende November meine 3. Impfung, mir wäre es sogar sehr recht.

    Zu gefälschten Impfpässen einen aktuellen https://www.swr.de/swraktuell/rhe…weisen-100.html

    Der wesentliche Unterscheid scheint doch zu sein, dass das Zertifikat in Deutschland kaum überprüft wird. Im Schwimmbad wurde es bei mir am Wochenende tatsächlich mal gescannt (ohne Ausweis), sonst kann ich mich an überhaupt keinen Scan erinnern. Nur "auf Sicht" und ohne Ausweis. Das ist meiner Meinung nach das wahre Problem.

    Und meiner Meinung nach nicht. Das war vielleicht zu Beginn so.

    Inzwischen kauft man einmal (!) für ein paar Hunderter einen Impfausweis mit seinen persönlichen Daten und lässt sich bei der Apotheke das digitale Zertifikat ausstellen. Wenn die Fälschung gut gemacht ist (z. B. auch Stempel von hier, Frage des Preises), lässt es sich danach nicht mehr feststellen. Du kannst so viel scannen wie du willst. Die Apotheke ist zertifiziert, die persönlichen Daten stimmen.

    Auch Fälschungen werden immer besser, passen sich den Kontrollen an.

    Zu Beginn der Impfkampagne war nicht klar, dass es so kommen wird, seit April/Mai hat man versucht, entgegen zu steuern (allerdings wollten auch viele Hausärzte die nicht ausstellen) . Man könnte jetzt sagen, in Zukunft zählen nur die, die direkt bei Impfung ausgestellt werden. Wer vor ... geimpft wurde, gilt als nicht geimpft (den Aufschrei kann sich jeder ausmalen).

    Antimon, ich habe state_of_Trance Kommentar übersehen und mich über deine gewundert. Deshalb wurde ich immer deutlicher.

    Ich hab's verstanden. Deutschland ist eben doch eine Bananenrepublik. Wir bekamen alle einen offiziell gestempelten Wisch vom Impfzentrum und nur den konnte man gegen das Zertifikat tauschen. Bzw als ich impfen ging, konnte ich das Zertifikat ohnehin schon online holen und zwar über die gleiche Plattform, auf der ich mich zur Impfung registriert hatte. Ins Impfbüchlein kommt nur das Kleberli damit man selber weiss, wogegen man so geimpft ist, das hat ansonsten keinen Wert.

    Bei uns auch, aber auch das lässt sich fälschen (dadurch wird es aber oft bemerkt, wenn ich z. B. mit Stempel von Berlin komme).

    Geldscheine werden gefälscht, nichts ist fälschungssicher. Es ist immer nur eine Frage der Kriminalität und des Geldes.

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