Beiträge von Kris24

    Bei uns ist wahltechnisch alles möglich und es wird auch jede Kombination gewählt. Ich habe in meinem Leistungskurs Chemie sowohl Bio-LKler als Physik-LKler und ein paar zusätzlich mit der 3. Naturwissenschaft als Grundkurs.

    Meine Schüler erzählen teilweise, dass sie Chemie gewählt haben, weil sie nicht so viel auswendig lernen wollten wie in Bio und nicht soviel rechnen wie in Physik ("goldene Mitte"). Die Zentralabidurchschnitte in Chemie waren in den letzten Jahren immer ähnlich gut wie in Physik (teilweise sogar besser), beide deutlich besser als in Bio (liegt natürlich auch am Wahlverhalten der Schüler). Ich freue mich immer über meinen feinen, manchmal kleinen Chemie-LK.

    In Deutschland gibt es die MNU (mathematischer und naturwissenschaftlicher Unterricht) und die Gesellschaft deutscher Chemiker, die jeweils einmal jährlich einen Bundeskongress bzw. Fortbildung über mehrere Tage für Chemielehrer (hauptsächlich Gymnasium) anbieten.

    Bei der MNU bin ich seit 25 Jahren Mitglied, die Mitgliedschaft beinhaltet eine Zeitschrift und vergünstigte Fortbildungsangebote (bundesweit im Frühjahr, meistens in der Karwoche, zwischen 500 - 1500 Teilnehmer, von 8 - 18 Uhr mindestens 6 Vorträge und Workshops gleichzeitig auch mit bekannten Namen z. B. Lesch in München) und im Herbst jeweils eine ein- bis zweitägige Landestagung (in den meisten Bundesländern). Dieses Jahr wäre Berlin dran gewesen (leider nur online), nächstes Jahr Koblenz (immer an Uni oder Fachhochschule, einzelne Workshops auch an Schulen in der Nähe). Ich bin fast immer dabei und es kommen auch einige Schweizer, Österreicher und Niederländer. Sie bietet Fortbildungsangebote in allen Naturwissenschaften, Mathe, Informatik, Astronomie, fächerübergreifend (seit ein paar Jahren auch für andere Schularten, es gibt z.B. einen Grundschultag).

    Die ebenfalls mehrtägige Fortbildung der Gesellschaft deutscher Chemiker findet immer im September statt (dieses Jahr auch online seit Donnerstag bis heute), ich empfinde sie als "elitärer", als wissenschaftlicher (vermutlich nur für Gymnasien) , ich überlege seit Jahren ob ich Mitglied werden soll (für Lehrer gibt es auf Antrag vergünstigte Mitgliedschaft, immer noch teurer als MNU). Ich kenne einige der Fortbildner, es hat mich gereizt, aber in der 2. Schulwoche "frei kriegen" - schwierig. Das wird auch kommendes Jahr problematisch für mich bzgl. Schweizer Fortbildung (kurz vor unseren Herbstferien). Auch hier ist eine mehrfach im Jahr erscheinende Zeitschrift in der Mitgliedschaft inkludiert (mit vielen guten Versuchsanleitungen). Sie verleihen auch jedes Jahr den Abiturientenpreis für die besten Chemieschüler der Schule. Ich habe vor Jahren an den Fortbildungen zweimal teilgenommen.

    Ich habe bei allen Veranstaltungen sehr viel gelernt, ich empfinde sie besser und innovativer als die Fortbildungen vor Ort. Ich liebe die Diskussionen mit Kollegen aus anderen (Bundes-)Ländern, den Austausch mit den Schulbuchverlagen und ihren Autoren. Das geht zwar auch auf der didacta, aber sie ist zu sehr Massenabfertigung (mancher Wunsch von mir wurde nach der MNU-/Tagung umgesetzt). Die Exkursionen und Fabrikbesichtigungen sind teilweise auf Lehrer zugeschnitten und informativ (eines meiner Highlights war die Besichtigung eines Aluminiumswerkes in Hamburg, wir wurden in kleinen Gruppen zu 5 Personen eingeteilt, ich stand ein Meter vor dem geöffneten Schmelzofen (Elektrolyse). Diese Besichtigung wurde z. B. nur von Physik- und Chemielehrern besucht. Die Führung übernimmt oft ein leitender Ingenieur, der wissenschaftlich Antworten kann. Es gibt auch "allgemeine" Besichtigungen, ich war z. B. in Leipzig nachts "auf dem europäischen Paketflughafen" oder in der Völklinger Hütte. Und ich "liebe" Bergwerke aller Art.

    Wer mehr wissen möchte, nur zu. Ich beantworte Fragen gerne (soweit ich Bescheid weiß).

    Ihr habt einfach Glück mit eurer Schülerklientel :)

    Gilt bei euch wirklich das Recht des Stärkeren? Doch, man kann viel erreichen, wenn man zusammen arbeitet. (Ich bin froh, nicht bei euch zu sein, nicht wg. Schüler, sondern Lehrern wie dir). Meine 1. Schule hatte auch sehr schwieriges Klientel. Aber wir Lehrer verstanden uns noch als Lehrer und Konzepte bringen viel, wenn alle mitarbeiten. Mathe oder Deutsch nach großem Streit etc. bringt dagegen nichts, es bleibt nichts hängen.

    Auch wir schalten die Schulsozialarbeiter ein, die haben es gelernt, haben Erfahrung, haben dafür Zeit (ist ihre Aufgabe). Es ist kein Abschieben, sondern professionelle Hilfe hinzuziehe. Ich bin dafür nicht ausgebildet. Man kann auch viel kaputt machen. Gut gemeint ist nicht gut gemacht.

    Klar, wenn ihr niemand habt, bleibt es bei dir hängen. Aber auch ich kann dir nicht helfen.

    Hm, ich glaube, ich hatte in den letzten Jahren 4 Vorstellungsgespräche vor Ort (unterschiedliche Schulen, unterschiedliche Schulformen, unterschiedliche Städte und Bundesländer), einen Rundgang habe ich genau 0 mal erhalten.

    Ich hatte auch mehrere Vorstellungsgespräche und jedes Mal im Anschluss einen Rundgang mit Fachkollegen. Mir wurde z. B. immer die Chemiesammlung gezeigt, aber auch Lehrerzimmer, Computerräume usw. Aus den Gesprächen z. B. über Laborspülmaschine habe ich viel erfahren und mich entschieden (ich hatte teilweise mehrere Angebote).

    Inzwischen führe auch ich herum und beantworte Fragen, auch wenn ich nicht an den Vorstellungsgesprächen teilnehme.

    Das will ich dir auch gar nicht nehmen. Wenn du für diese Bequemlichkeit bezahlen willst, ist das ganz deine Sache. In Deutschland wird allerdings jeder gezwungen dieses System mitzufinanzieren, egal ob man will oder nicht. Eingenverantwortung wird hier in sehr vielen Dingen sehr klein geschrieben. Immer wird gleich nach der Nanny "Staat" geschrien. Und wenn man so eine tolle Versicherung haben möchte, kann man das in anderen Ländern, wie der Schweiz, eben auch selber entscheiden. Du hast in D halt einfach nur nicht die freie Entscheidung.

    Es ist sicherlich nicht "woanders alles besser", aber einige Aspekte sind definitv deutlich besser gehandhabt in anderen Staaten. Und wenn wir hier die höchsten Abgagen und Steuern zahlen, erwarte ich auch das Beste. Ansonsten wird es auch mit weniger Geld funktionieren können.

    Das Beamtentum gehört definitiv reformiert. Zumindest bei einigen Berufsgruppen, wie der unseren. Es hat sich mir noch nie so ganz erschlossen, warum Lehrer Beamte sein müssen. Bei anderen Berufsgruppen, wie der Polizei, kann ich das verstehen. Die dürfen auf keinen Fall streiken und müssen loyal an den Staat gebunden sein, da sonst die Exekutive wegfällt und de facto Anarchie herrscht. Aber Lehrer? ... Naja, ich nehm halt die Verbeamtung, wenn sie mir so geboten wird, warum auch nicht? Aber aus staatlicher Perspektive ist das eigentlich nicht sinnvoll.

    Das heißt nicht unbedingt, dass Lehrergehälter per se sinken müssen, aber sie könnten definitiv mehr an die Leistung gebunden sein (wie in der privaten Wirtschaft). Dann gibt es auch nicht mehr so viele, die sich auf ihrem Sold und ihrer späteren Pension ausruhen, nur weil sie wissen, dass man sie ja eh für mangelhafte Leistungen nicht rausschmeißen kann.

    Und wie entscheidest du nach Leistung? Nach Noten der Schüler? Dann geht niemand mehr in Brennpunktbereiche. Baden-Württemberg hatte mal eine Leistungsprämie. Der SL durfte alle zwei Jahre jemand auswählen. Ich erhielt sie auch einmal. Die nächste Gehaltsstufe wurde vorgezogen (machte einige Tausender aus). War (oft) ungerecht verteilt, Chefs Lieblinge bekamen sie. Ich erhielt sie, nachdem ich angekündigt habe, zu wechseln (sicher nur zeitlicher Zufall). Sie wurde (leise) wieder abgeschafft.

    Auch in der freien Wirtschaft erhält sie oft nicht der Beste, sondern wer am besten mit dem Chef kann, wer Leistung anderer als seine ausgibt usw. Sie erzeugt mindestens so oft Frust und dadurch verminderte Leistung wie sie anspornt. Und auch in großen Unternehmen hat man irgendwann weitgehend Kündigungsschutz (kenne z. B. Alkoholiker, die trotz Nichtleistung bis zur Rente mitgeschleppt werden, wo jeder hofft, dass kein zusätzlicher Schaden entsteht).

    Ich war anfangs in NRW angestellt. Erst mit Wechsel nach Baden-Württemberg wurde ich verbeamtet. Mir wurde am Ende meiner Probezeit als angestellter Lehrer (beim Land nicht privat) gratuliert und gesagt, dass, wenn ich "keine silberne Löffel klaue", meinen Job auf Dauer sicher hätte.

    Brutto weniger, netto mehr, dem Staat kostet es anfangs auch weniger. Hilfreich fand ich es, als Eltern mir drohen wollten, wenn ich ihrem Kind keine 2 (statt 4) im Zeugnis gebe. Es gab mir Sicherheit (ein Kollege, der ernsthaft erkrankt war, wurde zwangspensioniert, totale Sicherheit gibt es auch bei Beamten nicht).

    Begründung ist übrigens die Zeugnisschreibung (Urkunde). Das könnte man anders lösen. Aber ob die Abschaffung Probleme löst, ich glaube nicht. Ich hätte sicher länger gegrübelt, ob ich nicht doch das Angebot zur Promotion annehmen soll. In der Chemie wurde damals mehr verdient, aber ich wollte Sicherheit.

    Ich kenne nur wenige Kollegen, die zu wenig tun. Die meisten sind bei uns engagiert (am "faulsten" ist ein angestellter Lehrer, der ausgebrannt ist (wird auch nicht gekündigt) . Ich glaube also nicht, dass sich viel ändern würde. 1000 Euro mehr (statt Beamtentum) müsste man vielen MINTlern anbieten (sorgt bei anderen vermutlich auch Frust, ich habe es bei der Leistungsprämie und A14 erlebt).

    pepe: Der Kreidestaub ist wohl zum einen schädlich für die Oberfläche des Smartboards und setzt sich zum anderen natürlich in den Öffnungen von Beamer und PC fest. Das haben schon mehrere "technikbewanderte" KuK und unser Schulassistent festgestellt (die waren alle damals bei der Einrichtung unseres BG dagegen, dass in den Klassenräumen überhaupt noch Kreidetafeln befestigt werden). Ich selbst kenne mich damit nicht näher aus, sorry.

    Wir haben noch überall Kreidetafeln und unser Beamer in der Chemie ist mind. 15 Jahre alt, der Laptop 10 Jahre und sie gehen nicht kaputt (wie ich gestern hier bereits schrieb).

    Vielleicht helfen die chemischen Dämpfe? Das anschalten mit Besenstiel? Der Siedeverzug der Fehling-Probe (die umgebende Decke ist blau)? :weissnicht:

    :rofl:(nicht ernst gemeint)

    Solche Leute kenn ich auch (mittlerweile 2), weißt du Näheres, wann die kommen, die Impfstoffe? Ich hab zuletzt von "Herbst" gelesen. Der ist ja übermorgen.

    Es wird immer weiter nach hinten verschoben, letzte Aussage Novavax frühestens in den USA Oktober, in Europa will man im 4. Quartal die Zulassung beantragen. Valneva ist evtl. in Europa etwas früher dran.

    (Ich persönlich befürchte, dass wird in diesem Kalenderjahr nichts mehr. Die Infektion ist für viele vermutlich schneller. Sinnvoll sind sie laut aktuellem Erkenntnisstand zum Boostern. Meine jüngere Schwester wartet auch und hofft, dass die Schweizer schneller sind. Mal sehen.)

    Ja, wie geschrieben, ist ja auch Vorschrift. Aber der Test kann dann eben auch von anderen Personen als der Sekretärin bestätigt werden (Zeug:e:in unterzeichnet dann das Formblatt am Testtag ebenfalls) und das Blatt mit dem Nachweis über die Testungen der Woche muss-solange alles negativ war-erst Freitags der SL ins Fach gelegt werden und nicht täglich mit Warteschlange. Gerade wenn diese unvermeidbar ist, sollte man das mit der Abgabe von täglich auch einmal wöchentlich umstellen. Bei negativen Tests reicht das schließlich.

    Die Sekretärin ist nicht Zeuge, aber das Formblatt muss da zeitnah abgegeben werden (und wenn schon 20 Schüler und Eltern Schlange stehen z. B. Schülerausweis aktuell gefragt, dann dauert es.) Ich habe das Blatt nicht gesehen, aber einmal wöchentlich reicht (bei uns) nicht. (Wie kommst du darauf? )

    Keiner der in Deutschland zugelassenen Impfstoffe gegen Covid enthält Adjuvantien.

    Die beiden zukünftigen althergebrachten Alternativen Vovavax und Valneva enthalten welche.

    Ich habe mich neulich mit jemanden unterhalten, der auf die Zulassung wartet, weil m-RNA-Impfstoffe etc. gehen gar nicht. Ich weiß, dass auch Aluminiumverbindungen von ihm als böse abgelehnt werden. Ich habe mich innerlich amüsiert, aber den Mund gehalten. Hauptsache, er lässt sich impfen.

    Also entschuldige, das ist jetzt aber Jammern auf sehr hohem Niveau. Zürich hat die besten Spitäler weit und breit und aus dem Thurgau (das ist der Nachbarkanton und wir sind hier nicht in Deutschland bezüglich Distanzen!) fährt alle Nase lang ein Zug da hin, wenn man jemanden besuchen möchte.

    Für einen 90jährigen mehrfach im Monat (Augen, Rücken, Blasenkrebs zum Glück erfolgreich operiert, ja, die Ärzte sind gut), 70 km Zug-und Busfahrt, mind. 3x umsteigen ganz einfach (er wohnt nicht am Bahnhof, der Arzt auch nicht, ich könnte direkt mit dem Zug fahren, er muss auch da einmal umsteigen). Für einen jungen kein Problem, für ihn schon anstrengend (und nicht immer kann ein Kind fahren, auch wenn wir es alle versuchen.

    Das stimmt eben genau nicht. Gerade die nicht-akademischen Berufe sind in der Schweiz erheblich besser entlöhnt als in Deutschland. Ich verdiene hingegen kaufkraftbereinigt nicht sehr viel mehr als ein deutscher Lehrer.

    Ich gehöre zu den 10% am besten abhängig verdienenden in Deutschland (ich sprach wieder mal von den Deutschen (immer das selektive zitieren). Mal abgesehen, auch ein Schweizer Lehrer verdient mehr als eine Krankenschwester oder Verkäufer). Ja, Handwerker verdienen gut, aber um die ging es im Kontext nicht. (Ich kenne nur das Gehalt eines Züricher Gymnasiallehrer vor 25 Jahren, das war damals ca. dreimal so hoch wie in Deutschland und ja, ich kenne die Preise in der Schweiz. Sie sind viel höher, ein Teil wäre für eine kleine Mietwohnung drauf gegangen.)

    Das "Problem" mit der Krankenversicherung ist hier, dass manche Leute vergessen, Rücklagen zu bilden und dann dumm aus der Wäsche schauen, wenn plötzlich 5000 CHF für eine OP bezahlt werden müssen. Ich erwähnte es bereits, der Staat trägt's einem hier halt nicht hinterher, im Gegensatz zu Deutschland. Letzteres ist teurer, dafür bequemer. Es ist aber nicht so, dass man's nicht weiss, man muss sich halt aktiv kümmern. Ich bin gespannt, was der Rega-Einsatz kostet, bisher habe ich nur eine sehr hübsche Karte mit Genesungswünschen bekommen :)

    Eine OP ist okay. Aber Blasenkrebs, mehrere Augen-OPs im letzten Jahr, Lungenentzündung und Herz in diesem Jahr (außer Augen alles Krankenhaus), da kommt doch einiges zusammen. Meine Eltern konnten es zahlen, andere nicht.


    Es ging nicht ums Jammern zum Gegenteil . Mich regt auf, dass viele Deutsche glauben, woanders sei alles besser. Ich bin lieber gut versichert und brauche es nicht. Ich lebe lieber im Sozialstaat und bin gesund. Aktuell zahle ich sicher mehr ein, aber bin abgesichert, wenn es mir mal dreckig geht. Genau dann benötige ich Hilfe. Jetzt kann ich für mich selbst sorgen. Und leider sind nicht alle so klug und können mit Formularen umgehen, haben immer genug Kraft dafür, mit der Krankenkasse, mit dem Staat ums Geld zu kämpfen. Ich hatte Hautkrebs und da war ich (vor 15 Jahren) nicht mehr in der Lage, Hilfe anzufordern, ich war froh, dass meine Krankenkasse alles übernahm (bei Krankheit wird das Geld schnell knapp, mein Cousin leidet an Post-Covid, er ist selbständig und braucht Reserven auf) . Gerade wenn es einem dreckig geht, benötigt man Hilfe. Und dafür zahle ich und bin froh, hier leben zu dürfen.

    ALLE sind gesetzlich krankenversichert, es gibt überhaupt keine Privatversicherung. Du kannst allenfalls zusatzversichert sein, für Zähne z. B. oder um im Spital ein Einzelzimmer zu bekommen. Im Falle eines Unfalls bezahlt ausserdem die Unfallversicherung, die über den Arbeitgeber läuft, und dann hast du gar keinen Selbstbehalt.

    Ich weiß, das bezog sich auf Deutschland. Ich bin nicht gesetzlich krankenversichert.

    Was ist das Problem mit Zürich? Was will er denn in Genf im Spital? Also grade bei Zürich ist das "nur" ja schon ziemlich unangebracht ums mal diplomatisch zu formulieren. Ansonsten habe ich keine Ahnung, was das für ein Versicherungsmodell sein soll, dass die höhere Monatsbeiträge zahlen als in Deutschland. Ich würde in Deutschland für die gesetzliche Krankenversicherung das doppelte bezahlen.

    Die halte Leute sehr effektiv davon ab, wegen jedem Hasenpfurz zum Arzt zu latschen. Und ausserdem bezahlt man die auch nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag, den hat meine Lebensgefährtin zwei Jahre in Folge überschritten.

    Er wohnt aber seit 20 Jahren nicht mehr in Zürich, Thurgau wäre viel näher (vor allem seit sie das Auto aus Altersgründen aufgegeben haben). (Aber eine Änderung ist seit ca. 30 Jahre nicht mehr möglich, geht nur bis zu einem bestimmten Alter, da wusste er noch nicht, dass er wegziehen würde und wollte ein paar Franken sparen - ja, war dumm).

    Ja in der gesetzlichen in Deutschland geht es nach Gehalt, für die gut verdienenen teurer, aber die meisten verdienen weniger. Wenn man genug Geld hat, sind viele Länder schön.

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