Beiträge von Kris24

    Nun ja. Wir haben jetzt 3 Ampeln: Lärmampel, Co2-Ampel und eine Verhaltensampel. So wird es nicht langweilig. ....Ich weiß, was du meinst. Es täuscht etwas Sicherheit vor.

    Mein Lachen bezieht sich auf den 1. Teil.

    Es zeigt vor allem, dass Politik sich um die Sorgen der Eltern "kümmert", "wir tun etwas", dass es nichts bringt (bei einem Superspreader oder mehreren infizierten Kinder steigt die Virenlast schneller als der CO2-Gehalt, pro Stunde muss 6mal die komplette Raumluft getauscht werden, um Infektionen zu verhindern), das "weiß doch keiner".

    Nun ja. Wir haben jetzt 3 Ampeln: Lärmampel, Co2-Ampel und eine Verhaltensampel. So wird es nicht langweilig. ....Ich weiß, was du meinst. Es täuscht etwas Sicherheit vor.

    Bzw. bei uns würde es Unsicherheit erzeugen (einmal lüften am Tag reicht eben nicht, ich bin im letzten Schuljahr oft in stickige warme Räume gekommen, weil eben vorher nicht gelüftet wurde), außer es ist falsch eingestellt und wird nie rot.

    Ich habe das CO2 Gerät ein Schuljahr. Im Sommer war es bei geöffneten Fenstern trotz vieler Kinder im Raum immer grün. Wenn wir die Fenster geschlossen haben und auch die Tür zu war, dann mussten wir am Anfang am Morgen alle 45 Minuten lüften. So ab 10 Uhr war es dann alle 30 Minuten.

    Wind? Unterschiedlich eingestellt im Vergleich zu Zauberwald (was ist grün)? 45 Minuten bei vollem Raum ist eigentlich immer zu lang.

    eben, lüften bringt nur etwas bei Temperaturunterschieden drinnen/ draußen oder bei Wind

    Empfohlen ist ja sechsmal kompletter Luftaustausch, um Ansteckung zu verhindern. Das klappt mit lüften nie. Bei uns kommt dazu, dass bei Regen oder Schnee nicht gelüftet werden kann, Kollegen kippen dann die Fenster (bringt gar nichts), im Winter hat bei 3 Minuten lüften alle 20 Minuten die Heizung es nicht mehr geschafft (pro lüften ca. 3 Grad herunter, bis zum nächsten lüften 2,5 Grad wärmer, mittags war es daher im Raum unter 15 Grad (Folge, wieder wurde auf lüften verzichtet). Bei uns würden also CO2-Messgeräte das aufzeigen, ob es was bringt (ich habe nach Plan gelüftet und nur noch gefroren (und war froh, im Januar zu Hause bleiben zu dürfen. Da war es warm.))

    ich denke, die USA hat mehr Möglichkeiten als Griechenland und auch Polen hat nicht so viel internationale Unterstützung (da ist Deutschland gewichtiger).

    Es geht ja nicht unbedingt um Recht, sondern um Durchsetzungsfähigkeiten. (Es ist sicher eine politische Drohung. )

    es geht vor allem um viel Geld, USA und andere wollen China um zig Milliarden verklagen. Da bleibt die Wahrheit schon auf der Strecke.

    (Und mehr sagt der WHO-Bericht auch nicht aus. Man weiß es nicht, will auch nichts ausschließen. Und vermutlich wird man außer gegenseitiges anklagen auch nichts erfahren. )

    Im Übrigen bin ich auch sehr gespannt, ob bei hier in NDS - ähnlich wie in SH und auch in HH - die Fallzahlen nach dem Ferienende weiter in die Höhe gehen werden. In MV ist scheinbar nicht solch ein starker Anstieg zu verzeichnen, oder?

    Steigung um über 100 % (MV), die höchste überhaupt.

    Ergänzung

    Nochmal im wöchentlichen Lagebericht des RKI nachgesehen, es sind sogar 110 % (MV), an 2. bzw. 3. Stelle sind SH (80 %) bzw. Hamburg (72 %). Baden-Württemberg hat Ferien und 13 % (Deutschland 29 %).

    Aber dann wäre es nicht eine französische Sekundarschule sondern eine deutsche Auslandsschule in Frankreich.. was ja eine ganz andere Fragestellung umfasst. Bienvenue Wenn Interesse besteht, schreib mir mal, ich habe - wie gesagt, soweit ich es überblicke - keine Interviewpartner*innen für dich, aber Interesse an deiner Fragestellung. Ich bin ähnlich unterwegs, nur mit Studis und kürzeren Zeiträumen ;)

    Stimmt. Aber andere wird es kaum geben, wer gibt schon seine Beamtenstelle auf, wenn er wieder zurück nach Deutschland will?

    Was meinst du mit "sensibler"?

    Ich finde die Idee gar nicht schlecht, dass z. B. auch geschaut werden soll, wieviele Corona-positiv Getestete letztendlich sehr schwer erkranken. Hier in der Stadt bspw. war die Inzidenz in den letzten Tagen auf über 40 gestiegen (heute liegt sie wieder darunter), es stand aber heute in der Zeitung, dass in den drei Krankenhäusern der Stadt derzeit nur ein/e Corona-positiv getestete/r Patient/in auf der Intensivstation des eines Krankenhauses liegt.

    Bei uns sind jetzt 2 an Covid-19 gestorben, die bereits im März bzw. April erkrankt sind. Kein Wunder, dass die Todeszahlen noch sinken.

    Junge kämpfen länger (und kommen auch später in die Klinik).

    (Immerhin durchschnittlich 1 % der infizierten Kinder und Jugendliche müssen ins Krankenhaus, wenn sie vorerkrankt oder adipös sind sogar mehr, das wird gerne unterschlagen. )

    Die Inzidenzzahlen werden doch wöchentlich im RKI-Lagebericht (immer Donnerstag) nach Alter aufgeschlüsselt.

    Außerdem las ich gestern irgendwo die Zahlen für Kiel und Flensburg (einmal um 200, einmal knapp 400 bis 15 Jahren, wenn ich mich richtig erinnere). Aber interessieren tut es wieder niemanden (auch im letzten Jahr ging es bei den jungen los und jetzt sind die Älteren ja geimpft, dass bei Autoimmunerkrankten ca. 10 % keine messbaren Antikörper bilden, bei Älteren die Immunität auch nicht so ausgeprägt ist, wird von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen, gefeiert wird Baden-Württemberg, weil die Inzidenzzahl überhaupt keine Rolle mehr spielt (zufrieden ist man auch noch nicht, man geht jetzt gegen die Testpflicht (teilweise sogar PCR) vor.

    Also, ich allein habe im vergangenen Schuljahr über 25 Klassensätze an Klausuren korrigiert und unsere Schule hat über 100 Kollegen. Würde sich die SL (oder auch nur die Abteilungsleiter oder Fachsprecher) eine Auswahl jeder Klausur zeigen lassen, wären sie ordentlich beschäftigt. In Hessen sollen alle Klausuren der SL/Abteilungsleitung/Fachsprecher vorgelegt werden, in der Realität ist das aber (evtl auch wegen der Schuhgröße[sic!]) eher selten bei mir bekannten Schulen. Die SL kommt schon durch Ersuchen auf Genehmigung (laut Verordnung falls mehr als 1/3 negativ ist, bei mehr als 1/2 negativ muss die Arbeit in Hessen eh wiederholt werden), in den Genuss von X Klausuren.

    Auch das gibt es in BW nicht (ich bin immer noch vorsichtig dank NRW-Erfahrungen, meine Kollegen haben kein Problem Klassenarbeiten mit Durchschnitt 4,x heraus zu geben). Genehmigen wieso?

    Mir wurde gesagt, als ich allgemein angefragt habe, ich würde alles durcheinanderbringen (habe ich auch nicht verstanden, nicht jede Schule benötigt genau 23 Stunden (damals) Bio/Chemie).

    Ich konnte mich in München Stadt Privatschulen bewerben. Aber die einzige Schule, bei der ich mich vorstellen konnte, wollte ich dann nicht. In jedem 2. Satz kam das Wort "Kontrolle" vor (jeder sollte jeden kontrollieren). Für die allermeisten Bundesländer (alle außer NRW und BW) war ich zu spät dran, BW hat damals Mathe sicher nur bis 1,3 angestellt, NRW hatte ich mehrere Angebote und Zusagen. Also NRW.

    Ergänzung

    München ist extra, hatte andere Bedingungen als Restbayern. Wusste ich vorher auch nicht.

    Da sehe ich vom Wort her nicht wirklich einen Unterschied, muss ich sagen. Ob es nun mein "Muster" oder mein "Beispiel" für die Lösung einer Aufgabe ist, kommt m. E. auf's Gleiche hinaus. Und in den von mir genannten Fällen ist es ja nicht mal ein Beispiel oder Muster, sondern einfach die Lösung, weil es ja nur eine korrekte Antwort gibt ;) .

    Gilt das für jede Klausur/Klassenarbeit, die du schreiben lässt, oder nur für Prüfungen?! Das habe ich hier noch von keiner Schule mitbekommen, dass KuK dort der SL Klausuren vorlegen sollen oder müssen.

    EDIT: Und selbst für Abschlussprüfungen, z. B. in Englisch in der FOS, müssen wir nur zwei Prüfungsvorschläge vorlegen, keine drei (ein Vorschlag wird von der SL als Hauptprüfung ausgewählt und der zweite dient als Ersatzprüfung für erkrankte SuS).

    Ist in NRW verlangt (musste ich damals auch und war sehr überrascht, weil ich es von BW nicht kannte). In BW habe ich an zwei Schule in knapp 20 Jahren es genau einmal müssen (1. Jahr an meiner jetzigen Schule), weil eine Schülerin meinte, dass die Nachschreibearbeit schwieriger war (war sie aber nicht, was mir nach wenigen Stunden bestätigt wurde, bis dahin trotzdem ein komisches Gefühl).

    Weil das hier bereits ein paar mal verwechselt wurde:

    Eine Musterlösung ist KEIN Erwartungshorizont (für mich zumindest).

    Ein Erwartungshorizont beschreibt in tabellarischer Form welche Punkte bei welcher Aufgabe zu erreichen sind und was dafür geleistet werden muss.

    Für mich auch nicht, eine Musterlösung ist außer für einfache Rechnungen auch unsinnig. (Schüler wählen doch immer einen anderen Weg, vielleicht meinen deshalb manche, dass sie auf selbiges verzichten können).

    Es gab hier ja eine Verlinkung, der genau das von dir beschreibt. Wer darauf verzichtet, dem ist der Reihenfolgeeffekt (mein Päpsythema in meiner Prüfung im Ref) egal.

    Kris: Ja, du hast aber noch zusätzlich diese Ost-Westsachen....Sozialisation in der DDR war schon was Anderes- und nuja. dort Lehrer werden, war auch oftmals schon ein Bekenntnis...(und alle über 53-55 sind halt in der DDR sozialisiert worden).

    Sicherlich wird es in der Provinz in Brandenburg auch als 'Besonderheit' wahrgenommen werden, dass man nun als 'Wessi' in der Brandenburger Provinz als 'Besonderheit' wahrgenommen wirst, ist wahrscheinlich..

    Nee Kris, ist was Anderes als von Ba-Wü nach Ostwestfalen...

    @samu: ja, Schulleitung wird sicherlich freundlich sein, beim Telefonieren (Konventionen zählen oft auch relativ viel), sowas heißt aber nix

    Ist schwierig zu formulieren, auch weil man nix verallgemeinern kann

    naja, ich kam mit dem Sachsen (deutlich älter, inzwischen über 70) besser klar als mit den "Nordlichtern", wir haben damals Mitte der 90er Jahre mehr Unterschiede zwischen Nord und Süd festgestellt (der Kollege aus SH fühlte sich mehr mit dem aus MV verbunden als mit uns "Südländern"). Auch mit einer Kollegin aus dem Vogtland (mein Alter Mitte 50) hatte ich nie Probleme, sie wurde sogar zur Freundin.

    Für mich war es z.B. immer selbstverständlich, auf andere zuzugehen und in einem vollen Lokal teilt man sich selbstverständlich den Tisch, wenn noch Platz ist. Ich habe viele überraschte Blicke geerntet. Manche fanden es dann gut, andere nicht. Ich denke, im Rheinland wäre es kein so Mentalitätsunterschied gewesen.

    Problematisch ist sicher immer, wenn alle aus derselben Region stammen, nie heraus kamen und man der einzige von woanders ist. Das habe ich an meiner 2. Schule in "württembergisch-Sibirien" anfangs erlebt (zum Glück gab es viele Pensionen und dann junge Kollegen).

    Wichtig ist, man ist offen und will Lehrer werden. Dann funktioniert vieles (ich hätte sicher in einer AFD-Hochburg Probleme, aber viele Ostler sicher auch). Dann kann man immer noch (innerhalb des Bundeslandes) wechseln.

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