Beiträge von Kris24

    Ist ja auch nicht wichtig, was ich studiere. Ich weiß, dass Medien wichtig sind, aber in dieser Dimension? Sind Sportübertragungen, Konzerte und Co. so wichtig, dass die Allgemeinheit sie finanzieren muss? Bei Investigativjournalismus, tagesschau und Co. stimme ich dir ja zu, das sollte bleiben. Viele Formate haben aber mit dem Bildungsauftrag wenig bis gar nichts zu tun.

    Aber genau die vielen Korrespondenten weltweit, der Investigativjournarnalismus kosten Geld. Und einige waren hier sogar gegen die Sendung mit der Maus (keine Bildung für Kinder oder habt ihr Angst vor Konkurrenz?)

    Ich klicke mich hier aus, bin aber geschockt, dass es Lehrer gibt, die so denken.

    Das wird aber zunehmend schwieriger, wenn viele andere Informationskanäle nutzen. Da kann man schon einmal die Frage stellen, ob so viele Spartensender wirklich notwendig sind.

    In meinen Augen wird man auch sicherstellen müssen, dass man journalistisch ausgewogen ist/bleibt. Wenn man sich Ergebnisse solcher Erhebungen anschaut, kann man dort schon eine Gefährdung sehen. Ist nämlich das Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen erst einmal stark angekratzt, ist es oft schwierig, das wieder zu richten.

    Gut, auch mein Kollegium und vor allem meine Schüler würden ebenfalls mit absoluter Mehrheit grün wählen (vor allem bei jungen sehr beliebt, wie alt sind Volontäre?).

    Aber wenn man sich überlegt, wer welchen Beruf zu welchen Bedingungen am ehesten ergreift, nicht überraschend (es gibt ja auch Parteienvorlieben bei Polizei und Militär)

    (In den 80er Jahren habe ich an einer Jugendumfrage teilgenommen, absolute Mehrheit damals für FDP (Begründung, weder rechts noch links), manches ändert sich, zumindest hat die FDP keine absolute Mehrheit zwischen 50 und 60 Jahren.)

    Ich stimmt dir weitestgehend zu, nur der Punkt mit der Befreiung für Bedürftige ist mir etwas zu kurz gefasst. Es ist nunmal Fakt, dass viel zu viele Menschen in Deutschland nicht als "arm" gelten, und somit keine Befreiung von den Beiträgen erfahren, aber dennoch nicht genug Geld für ihren Lebensunterhalt haben. Ich habe das selbst am eigenen Leib erfahren (als Student und auch heute noch innerhalb meiner Familie). Daher finde ich die Erhöhung der Beiträge unangemessen.

    Du bist also der Meinung, dass der Kameramann oder Tontechniker weiter auf Gehaltserhöhung verzichten soll? Dass auf investigativen Journalismus verzichtet werden soll, wenn nicht von vornherein klar ist, dass zählbares herauskommt? Reduktion der Zahlung für Beiträge freier Mitarbeiter? Die wenigsten verdienen viel. (Nein, natürlich nicht, aber sparen ist von außen immer leichter, ich ärgere mich auch über Eltern, die der Ansicht sind, dass Lehrer zu viel verdienen, dass die Gemeinde zu viel für ihre Schulen zahlt.)

    Sachsen-Anhalt war übrigens deshalb dagegen, weil ihr Bundesland zu selten genannt würde (sie erweiterten es später auf Ostländer). SWR/SR sind ja zusammen gegangen, um zu sparen. Ich verstehe das Argument von Sachsen-Anhalt daher nicht (eigener Sender? Oder doch sparen durch Zusammenlegen von MDR mit ?)

    Übrigens, ich bin in einer armen Familie aufgewachsen, Essen war knapp und am Ende des Monats sehr einseitig, Urlaub und auch mein Schüleraustausch gab es nur dank Stipendien. Bafög und Studienabschlussförderung war notwendig und Essen in der Zeit trotzdem knapp, ich mochte nie zurück. Aber die Gebühren für ÖRR wurden nie hinterfragt (gut, als Bafög-Empfäger haben meine Geschwister und ich sich befreien lassen, ich habe mich als Referendar aber sofort wieder angemeldet) .

    Ich stimmt dir weitestgehend zu, nur der Punkt mit der Befreiung für Bedürftige ist mir etwas zu kurz gefasst. Es ist nunmal Fakt, dass viel zu viele Menschen in Deutschland nicht als "arm" gelten, und somit keine Befreiung von den Beiträgen erfahren, aber dennoch nicht genug Geld für ihren Lebensunterhalt haben. Ich habe das selbst am eigenen Leib erfahren (als Student und auch heute noch innerhalb meiner Familie). Daher finde ich die Erhöhung der Beiträge unangemessen.

    Ich war befreit und kenne einige auch heute noch (es wurde erweitert) .

    Ja, Gebühren sind immer ungerecht (gilt für den Personalausweis genauso wie für den Schwimmbadbesuch), Steuern sind immer gerechter (deshalb bin ich auch gegen Steuersenkung und Verlagerung zu Gebühren).

    Aber es gibt ein Argument für Rundfunkgebühren, dadurch dass alle gleich viel zahlen, werden alle berücksichtigt. Wenn nur noch reiche zahlen, werden sie bevorzugt informiert. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille.

    Ich bin kein Lehrer, sondern Student. Und schön, dass du scheinbar besser als ich weißt, wie hoch das Einkommen meines Haushaltes ist.

    Und du bist dafür, dass Blasenbildung noch weiter getrieben wird? Wer hört sich noch Reden von Merkel u.a. an, die Privatsender müssen sich danach richten, wer sie finanziert (sonst sind sie schnell weg), sie werden garantiert keinen Skandal ihres Geldgebers aufdecken.

    Du studierst wirklich Politik?

    die öffentlich-rechtlichen sind die einzigen, die noch gegen Blasenbildung vorgehen.

    Ja, ich kenne auch ein paar, die gegen die öffentlich-rechtlichen sind, und gar nicht merken, wie einseitig sie die konsumierten Medien informieren. Ich halte sie daher für eine Demokratie wichtiger als Autobahnen (fördern die Klimakrise, schädigt die Umwelt vor Ort), ich verwende sie übrigens nicht, warum sollen sie kostenlos sein (Fallen Angel, dein Argument ist nicht durchdacht).

    Gerade die öffentlich-rechtlichen decken immer wieder Skandale auf, es gibt daher Parteien, die durchaus für kaufbare Fernsehsender sind (Vorbild Berlusconi). Nur dadurch, dass fast alle zahlen (es gibt viele Ausnahmen für Bedürftige), sind sie unabhängig. Und die Erhöhung ist sehr moderat (sie ist nicht jährlich, wer weiß, wann die nächste kommt). Auch der kleine Angestellte im Hintergrund will hin-und wieder eine Gehaltserhöhung (nicht alle sind Spitzenverdiener).

    Ich könnte mir statt Gebühr auch eine Steuer vorstellen, auch wenn es für mich teurer würde.

    ich entscheide einmal im Jahr mit. Aber in Baden-Württemberg ist es an jeder Schule, an jedem Ort anders.

    Jetzige Schule

    Bei uns treffen sich alle Fachschaftsvorsitzende inkl. SL im Herbst. Bei uns ist es prozentual verteilt, Chemie erhält z. B. 7 % der Gesamtsumme. In der Chemiefachschaft entscheiden wir Chemiekollegen gemeinsam. Wenn das Geld nicht mehr reicht, muss ich die anderen Fachvertreter überzeugen, mir ein paar Promille oder Prozente von ihren abzugeben. Das klappt durchaus bei guten Argumenten. Aber ich kann und will nicht in anderen Fachbereichen entscheiden. Jede Fachschaft gibt eigenverantwortlich ihr Geld aus (wenn es in einem Jahr gar nicht reicht, leiht auch eine Fachschaft einer anderen mal für ein Jahr aus).

    Meine frühere Schule (ebenfalls Baden-Württemberg)

    Jedes Jahr musste ich beim Gemeinderat meinen Chemietat für das kommende Jahr beantragen ((z. B. 3000 Euro für Verwaltungshaushalt (kleine Anschaffungen bis 400 Euro), größere Anschaffungen unbegrenzt konkret mit Begründung im Vermögenhaushalt), der Gemeinderat hat dann darüber abgestimmt. Klingt nervig, war es auch, aber ich hatte letztendlich mehr Geld zu Verfügung als jetzt.

    1. Schule (NRW)

    Auch da musste alles beim Schulträger eingereicht werden, wurde bei guter Begründung aber bezahlt.

    ich habe tatsächlich an meiner 1. Schule (Neugründung) die Chemie komplett mitaufbauen dürfen (2 Räume, Sammlung, zog sich insgesamt über 3 Jahre hin, im 1. Jahr zogen wir durch NRW, wir haben mindestens 30 Schulen mit ihren Chemieräumen besichtigt, das würde ich euch empfehlen, und mit den Chemielehrern vor Ort gesprochen, wir selbst erhielten zweimal Besuch, die sich bei uns umsehen wollten). Allerdings entschied letztendlich der Schulträger (Kosten), manchmal auch gegen unseren Willen (2. Chemiekollege, SL). Auch an meiner 2. und meiner jetzigen (3. Schule) gab es größere Umbauten, wo ich mein Wissen von damals gebrauchen konnte.

    Ich finde eine allgemeine Beratung über das Netz sehr schwierig, die Kosten für die komplette Neueinrichtung lagen damals schon über 500 000 DM (pro Raum). Aber für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Fallstricke? Standort der Abzüge? Gasleitung von oben oder unten (fest oder beweglich)? Wasseranschlüsse? (Von oben gibt es häufig Probleme, erhöht auch die Kosten).

    Mein Tipp, schaut euch Schulen mit verschiedenen Systemen in eurer Nähe an, geht mindestens zu zweit hin, sprecht mit den Kollegen über Vor- und Nachteile. Die investierte Zeit lohnt sich, wenn ihr wirklich entscheiden dürft. (Die eine Entscheidung des Schulträgers gegen unseren Willen hat uns viele Probleme bereitet.)

    Ergänzung

    Mir fällt gerade wieder ein, als ich meine Zweitimpfung erhielt, war ich eine der wenigen mit BioNTech oder AstraZeneca (ich konnte vor Ort frei wählen, durfte einfach ankreuzen) . Alle anderen erhielten in der Woche hier Janzen als Einmalimpfung (um 20. Mai, 3. Prio). Ich war an dem Tag so dankbar über meine Entscheidung im März.

    Ich war am 26. Juni DOPPELT geimpft - haste verstanden, ne? Impfintervall Astrazeneca = 12 Wochen. Ich habe auch zwei deutsche Kollegen, die VOR mir die Erstimpfung mit Astrazeneca hatten, ich war aber FRÜHER doppelt geimpft. Und ich hatte Schülerinnen, die ohne Priorisierung VOR mir doppelt geimpft waren. Mit Moderna. The real stuff.

    Ich wäre am Anfang Mai doppelt geimpft gewesen, hätte ich nicht verschoben (so war es 20. Mai) , meine jüngere Schwester (zweimal AstraZeneca) war Ende April durch (1. Impfung noch im Februar).

    Und die hohen Zahlen waren bis Mai, Juli (du musst noch 14 Tage dazu zählen) oder August wäre mir egal (das habe ich für mich auch berechnet und hier damals geschrieben).

    Hätte Baden-Württemberg bzw. Eisenmann nicht alle Lehrer auch an weiterführendenSchulen in Prio 2 gesetzt (vermutlich Wahlgeschenk), wenn sie AstraZeneca nehmen (das war die Bedingung), hätte ich gewartet. Aber ich bin ihr dafür immer noch dankbar, das Vierteljahr früher hat mir sehr gut getan (gegen Alpha reichte ja eine Impfung).

    Anfang März, als ich mich entscheiden musste, hatte ich die Wahl AstraZeneca jetzt oder nach Prio 3 (Juli?) m-RNA-Impfstoff.

    Zur Erinnerung, alle jungen sollten mit AstraZeneca geimpft werden BioNTech war für die Älteren (Ü65) reserviert, ich habe gerechnet, wieviele Ü65 vor mir dran sind, niemand wusste damals, dass es sich 2 Wochen später ändern wird. Und mag sein, dass die Politiker Anfang der Woche so wie Moebius schrieb, entschieden haben (ich habe anderes gelesen), aber es gibt mindestens 4 Studien, die AstraZeneca/ BioNTech (umgekehrt nicht, auch das wurde untersucht) etwas besseren Schutz zuschreiben als 2x BioNTech (und viel größeren als 2x AstraZeneca). Deshalb ist jetzt eine 3. Impfung nicht sinnvoll für mich (aber ich habe im November 6 Monate nach Zweitimpfung eine geplant und wenn das hilft, eine 3. Impfung zu kriegen, soll es mir Recht sein).

    Ich kenne aber mehrere Menschen mit zweimal AstraZeneca (vor allem meine fast 80jährige Tante und mein gleichaltriger Onkel, aber auch meine jüngere Schwester und einige Kollegen, die sich freiwillig für zweimal AstraZeneca entschieden haben und für die freue ich mich, meine Tante ist sehr besorgt, der Rest weniger).

    Im Nachhinein kann man immer große Reden schwingen, aber aus damaliger Sicht habe ich richtig entschieden (ich war täglich dank 2LKs an der Schule, nicht wie viele hier im Fernunterricht) und bin froh, dass alle Studien bisher mir den bestmöglichen Schutz bestätigen (es besteht aktuell die Frage/ Sorge, dass heterologe Impfung nicht ganz so lange hält, aber bisher ist noch nichts bestätigt und ich will sowieso eine 3. Impfung. )

    Danke für die Info :)

    Und genau hierzu wurde der Beschluss am Montag in der Gesundheitsministerkonferenz einstimmig für alle Bundesländer getroffen und natürlich wird dies dann perspektivisch auch in Brandenburg umgesetzt werden. Vermutlich wird der AfD-Antrag für kommende Woche noch abgewartet. Die aktuelle Impfquote (verabreichte Impfungen; Stand heute, RKI) sagt für Brandenburg übrigens in der Altersgruppe von 12 - 17 Jahre, dass 12,2% mindestens 1x und 8,7% bereits vollständig geimpft sind. Das ist im Bundesvergleich zwar unterdurchschnittlich, aber jeweils nicht der niedrigste Wert. Insofern scheint es auch in Brandenburg bei weitem nicht unmöglich zu sein, geimpft zu werden.

    Edit: Tippfehler

    Vielen Dank für den Link. Ich habe ihn gleich gespeichert.

    Die Werte für BB finde ich schon miserabel, wenn ich sie mit Baden-Württemberg vergleiche und weiß, wie sehr meine Jugendlichen es gewünscht haben und Schwierigkeiten hatten, Termine zu erhalten. Und ca. 12 % der Jugendlichen sollen zu den Risikogruppen gehören, für die die Empfehlung gilt (dann bleibt nicht mehr viel für andere übrig).

    Bei 116 117 hieß es bis vor kurzem in Baden-Württemberg, wir halten uns an die Empfehlung der STIKO, egal was Politiker und Presse sagen (selbst gehört), jüngere müssen zum Kinder- oder Hausarzt (und der hatte bis in den Juli hinein zumindest hier nicht genug Dosen, es reichte nur für "Risikokinder"). Meine Schwester hat Dank Beziehung Termine erhalten (war ihr anfangs gar nicht bewusst, dass sie damit anderen den Termin wegnimmt). Ich habe am Montag gelesen, dass auch deshalb die Gesundheitsminister ihren Beschluss fassten (jetzt kann in allen Impfzentren U18 geimpft werden. )

    Die Kreuzimpfung ist wesentlich besser, als eine Doppelimpfung mit AZ, aber nicht besser als eine Doppelimpfung mit den mRNA-Präparaten.

    Der letzte Teil wird medial aber gerne unterschlagen.

    Bei gewissen neutralisierenden Antikörpern zeigt die heterologe Impfung wohl leicht bessere Ergebnisse als die zweifache Biontech Impfung.

    Quellen:

    https://www.dw.com/de/corona-kreu…sung/a-57832541

    und

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/12…sert-Immunitaet

    Eben, ich habe in den letzten Wochen mehrere Studien dazu im Faktenthread und auch hier verlinkt (mir fallen gerade Berlin, Oxford, Bergen und auch Spanien ein, sollte also stimmen).

    Da ich im Urlaub bin, lese ich gerade nicht so viel wie sonst. Ich habe heute nur gelesen, dass die mit 2x AstraZeneca bzw. 1x Janzen einen Booster mit m-RNA-Impfstoffen erhalten sollen, weil das i.a. diejenigen sind, die über 60 Jahre alt sind und damit sowieso größeres Risiko haben, schwer zu erkranken. Bei heterologen Impfung wäre ein Booster mit m-RNA-Impfstoffen aktuell sinnlos (haben wir schon), außer man will in die USA, Malta reisen.

    (Eine 3. Impfung mit AstraZeneca und 6 Monaten Abstand zu den ersten zwei AstraZeneca-Impfungen soll genauso gut sein, aber ist hier natürlich nicht gewünscht. )

    Die Grippe hattest du ganz sicher auch schon. Die kann eben auch ohne Symptome verlaufen.

    Prevalence of Antibodies against Influenza A and B viruses in children in Germany

    Ähnliche Studien gibt's auch für die HxNy Subtypen.

    Und Drosten ist der Meinung, Du wirst Dich auch als Geimpfte ganz sicher mit SARS-CoV-2 infizieren und nur so wird die Immunisierung der Bevölkerung mit der Zeit "robust".

    aber Grippe habe ich nicht jeden Winter (und viel länger wirkt zu oft der Impfstoff nicht). Mich hat es außer ein paar heftigen Aginas (Aginen?) in meiner Jugend und zweimal Norovirus (heftig, aber kurz) bisher nur einmal stark erwischt (Januar 20 mit allen Symptomen von Covid-19), selbst Kinderkrankheiten hatte ich keine (evtl. eine einzige Windpocke mit 6 Monaten, erkannt an einer Narbe).

    Ja, ich weiß, dass ca. 1/3 eine Grippe nicht merkt und weitere so wenig, dass sie nicht an Grippe denken. Und ich bin sicher, noch öfter an Covid-19 zu erkranken, ich sehe die Impfung nur als Waffenlieferant für mein Immunsystem (ca. 1 Woche Zeitvorsprung) nicht als Plastiktüte, die mich komplett abschirmt, ich habe das oft genug auch hier geschrieben.

    Volià. Danke. Ja, die Kommunikation war an der Stelle wirklich ungeschickt. Und mein Eindruck ist, mindestens Mertens ist jetzt trotzig und nun kommen sie aus der Nummer nicht mehr raus.

    Genau das dachte ich vorher bei seinem Interview auch.

    Er sprach von nicht bekannten Langzeitfolgen des Impfstoffes (mehrere Jahre), aber die sind auch bei Covid-19 nicht bekannt.

    Und Impfstoffablehner berufen sich auf ihn.

    Ich bin überzeugt, dass die Krankheit (egal welche) immer noch problematischer ist, bei FSME und Grippe kann man hoffen, es nicht zu kriegen, Covid-19 wird wohl (fast) jeder Ungeimpfte, der am sozialen Leben teilnimmt, bald/mehrfach kriegen.

    Man kann sich auch vornehmen, die Krankheit nicht zu verschleppen. Ist halt die typische Überheblichkeit von Leistungssportlern zu denken, man sei unverwundbar. Die Grippe-Impfung ist weder von der STIKO noch von der EKIF für meine Altersgruppe empfohlen. Ich gehe immer noch davon aus, dass die sich was dabei gedacht haben.

    Aber ich habe meine ganz eigene anekdotische Evidenz mit der FSME-Impfung, die hatte ich schon, als sie noch nicht allgemein empfohlen war. Mein Bruder ist an der Krankheit fast verreckt, da ist die Grippe nämlich ein müder Hasenpfurz dagegen.

    Na, an Grippe sterben auch einige. Er war übrigens kein Leistungssportler, fuhr nur mit Fahrrad (wie immer) mit "Erkältung" zur Schule.

    Aber FSME ist sehr gefährlich (zum Glück seltener als Borreliose, da kenne ich einige, die seit Jahren Probleme haben, aber natürlich nicht lebensbedrohlich, FSME zum Glück niemanden). Ich hatte einen Arzt (vor vielen Jahren), der sich weigerte, mich zu impfen (wg. Nebenwirkungen). Ich wechselte dann (müsste vermutlich wieder auffrischen).

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