bei uns beglaubigt die Sekretärin, es gibt fest vorgeschriebene Gebühren
Google verrät genaueres
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Wer meinen Erguss verwirrend fand:
Lasst uns weitere Äpfel mit Birnen vergleichen. 80 Milliarden kostet die Allgemeinheit jährlich der Tabakkonsum einer Minderheit. Eben nachgelesen, hat nix mit GEZ zu tun, aber die Zahl war so riesig, die hab ich gleich genommen!
Tabaksteuereinnahmen 2020 betrugen dagegen nur 14,7 Mrd. https://de.statista.com/statistik/date…in-deutschland/ , von wegen Raucher finanzieren...
Ähnlich sieht es bei Alkohol aus. Der Schaden ist weitaus höher als die Steuereinnahmen. Da wird ja auch immer falsch argumentiert.
Ergänzung
Der Schaden soll sogar noch größer sein (100 Mrd. https://www.haz.de/Nachrichten/Po…-100-Milliarden ), muss meine Zahlen im Chemieskript anpassen, danke für den Hinweis)
Na ja, es gibt eben auch Studenten ohne Bafög, die aber von den Eltern kein oder nicht sehr viel Geld bekommen und für die wäre es auch extrem hilfreich, keine Rundfunkgebühren zahlen zu müssen. Warum macht man das nicht für alle Studenten, also einfach mit Immatrikulationsbescheinigung?
Und warum sollen andere zahlen, wenn die Eltern sich drücken?
Studenten stammen immer noch überdurchschnittlich aus den wohlhabenden Haushalten, Arbeiterkinder studieren immer noch selten.
Ergänzung
Viele sind bereits gegen Studienvorteile z. B. Krankenkasse oder Nahverkehr (ich muss ständig verteidigen, stehe aber bei Nichtstudierten alleine mit meiner Meinung) . Zusätzlich Öl ins Feuer kippen und alle befreien, ist sicher nicht sinnvoll.
Maaßen freut sich darauf, den ÖRR aufzulösen:
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Danke für den Link.
Ja, rechts(außen) ist gegen unabhängigen ÖRR, man kann ihn nicht kaufen. Wo es hingeht, sah man hervorragend bei Berlusconi, Murdoch usw. Als Außenstehender (anderes Land) wunderte man sich, die Inländer haben es in der Mehrzahl nicht mehr gemerkt. Ich habe mich schon öfter gefragt, welche Möglichkeiten Hitler heute hätte.
Aber (bei Abschaffung) man hat erstmal ein paar Euro gespart (und bezahlt es Vielfach unbemerkt, Berlusconi und Murdoch sind keine Wohltäter). Das hat schon immer geklappt (z. B. Atomstrom im Gegensatz zu Ökostrom). Mich schockt, dass selbst bildungsaffine Beamte da hereingefallen.
Noch einmal mein Argument von gestern. Gebühren bedeuten, dass alle gleich viel zahlen, erst einmal ungerecht, aber
Alle sind gleich wichtig. Wenn nur Reiche es über Steuern zahlen, wird auch nur für sie Programm gemacht. Und Interessen sind verschieden (manches würde man nicht mehr hören, z. B. cum-cum (?)). Ich bräuchte keinen Tatort, aber genau das wünschen viele.
Gibt Firmen, die den ganzen Tag nichts anderes machen und da auch entsprechende Erfahrung haben.
Profis der Firmen wollen vor allem verkaufen. Sie sind für ihre Firma unterwegs, Nachteile erfährt man von ihnen nicht. Sie werden sicher nicht das System des Konkurrenten vorschlagen (leider gibt es nach Aufkauf nur noch 2 unabhängige Firmen, glaube ich.) Gut sind sie für die Sicherheitsvorschriften (Abstand Tische, Fluchtweg etc.), aber nicht bei Varianten.
Bsp. Gas und Strom von oben mit beweglichen Gelenken funktioniert gut, aber Wasser, dass nach oben abgesaugt werden muss, ist im Schülerbetrieb ständig verstopft. Kollegen mit diesem System erzählten uns, dass sie für Wartung durch die Firma extrem bezahlen. Wir haben uns daher für ausreichend Waschbecken entschieden (der Profi wollte natürlich das teure Paket verkaufen und hat es uns sehr schmackhaft gemacht).
Bei meiner jetzigen Schule verschwindet der Abzug hinter der Tafel. Schüler können ohne Kamera nichts sehen. Grund, der Schulträger wollte sparen, die Profis schlugen vor, Abzug mit den Chemikalienschränken zu koppeln. Weiterer Nachteil, Gerüche mischen sich und gelangen auch in die Räume (deshalb meine Nachfrage anfangs, aber wenn alles geschlossen ist, sind die Vorschriften erfüllt). Da hätte ich gerne mehr Geld ausgegeben (hätten aber Handwerker vor Ort erhalten, war vor meiner Zeit).
Deshalb mein Tipp
Informieren (im Vorfeld) so gut wie möglich, dann kann man auch die richtigen Nachfragen stellen. Der Schulträger nimmt sich meistens nicht so viel Zeit, ist, wenn der Kostenrahmen eingehalten wird, zufrieden. Es gibt so viel interessantes, aber man ärgert sich Jahrzehnte, wenn man sich falsch entschieden hat.
ct-Wert 30 (oder doch 40 je Bundesland ?) ![]()
Das finde ich echt erstaunlich. Ich argumentiere, dass manche Menschen zu wenig Geld haben, um gut über die Runden zu kommen und ich daher eine Erhöhung der Beiträge (für diesen Personenkreis) unangemessen finde. Und dann wird daraus abgeleitet, dass ich weniger Investigativjournalismus möchte. Das ist in etwa so als würde ich jetzt sagen "Aha, du willst mehr Investigativjournalismus, dann findest du es wohl gut, wenn Menschen ihre Miete nicht zahlen können."
Ja doch, ergibt Sinn.
Wer z. B. H4 etc. kriegt oder nur knapp drüber ist, kann sich befreien lassen.
Aber es gibt ja nicht jedes Jahr eine Erhöhung und es gibt Inflation.
Mir erscheint es hier wie ein Wunschkonzert, ich möchte oder will alles zugleich, das hat mich schon bei den Coronamaßnahmen oder Brexitbefürwortern aufgeregt.
Und weil ich mich nicht aufregen will, wird das Tablet ausgeschaltet.
Dass man im Journalismus, Bildung und Erziehung (von Kleinkindbetreuung bis Universität) und im sozialen Bereich generell eher links tickt - schon immer hat und immer wird -, ist mir klar. Das hat auch etwas mit Persönlichkeitseigenschaften zu tun, die man bei politisch linken eher antrifft als bei Konservativen und Zentristen (ich empfehle Jonathan Haidt dazu!). Auch das Alter spielt mit hinein, denn junge Menschen sind tendenzieller linker als ältere.
Generell muss man aber auch hervorheben, dass Journalismus zu einem universitären Ausbildungsberuf geworden ist. Hatte man früher Menschen mit vielfältigeren Hintergründen, die dort ihre Ausbildung/Volontariat gemacht haben, geht man heute erst einmal durch die Uni und wird dort auch geprägt. Diese sind ihrerseits auch in den letzten Jahrzehnten nach links abgedriftet, wozu es für die USA und Großbritannien ganz konkrete Zahlen gibt. Je nach Fachbereich ist es recht extrem.
Die Frage ist nur, wann ist es einfach zu viel, so dass sich das verselbstständigt, dass Leute mit anderer Meinung (in der Redaktion) sich gar nicht mehr trauen, etwas zu sagen. Das hat dann sehr wohl Einfluss auf die Berichterstattung. Ich erinnere mich sogar an ein Interview von Constantin Schreiber (Tagesschau), der diese Schlagseite und Hang zum Aktivismus bei manchen jungen Formaten explizit bemängelte. Das ist ja jetzt auch nicht irgendwer. Soll ich mir unter dem "aktivierenden Journalismus" des Sterns eine neutrale Berichterstattung vorstellen? Ich sehe leider schon generell eine Polarisierungstendenz in den Medien
Da gebe ich dir Recht, genauso wenig wie mir gefällt, dass die Polizei sehr rechts steht (und daher manchmal blind ist).
Aber Menschen zwingen, einen anderen Beruf zu ergreifen?
Das wird hier öfter gemacht, es ging nie um die Gehälter der Kameramänner oder um weniger Investigativjournalismus.
Aber die Masse der Angestellten kostet viel Geld, die Chefs fallen zwar mehr auf, aber sparen da bringt nur Peanuts. (Allerdings werden sie es nicht für weniger machen, ein Lanz ist schnell bei einem Privatsender.)
Und deshalb ist es kein Strohmann, nur zu Ende gedacht.
(Es gab ja schon Initiativen, Gehälter der Chefs auf z.B. das 400 fache in der Industrie zu begrenzen (beim ÖRR istves nicht so hoch). Aber sie waren nie erfolgreich, der Chef geht woandershin, gespart wird nichts.)
Der Hausmeister sowie der Sachbearbeiter des Sachkostenträgers weiß in der Regel die Prüfzyklen nicht und die haben die erheblichen Folgekosten nicht auf dem Schirm, wenn das denen niemand mal gesagt hat.
Zu den Kosten:
Unsere Elektrokleingeräteprüfung z.B. kostet alle zwei Jahre so viel wie ein Neuwagen (die eigentlich für jährlich ausgelegt ist).
Abzüge alle drei Jahre, elektrische Anlagen alle 4 Jahre, Gasanlage alle 4 Jahre, Feuerlöscher alle zwei Jahre, radioaktive Präparate alle 10 Jahre...
Die Fristen sind jetzt aus dem Kopf runtergeschrieben, also nicht darauf festnageln.Wichtig finde ich nur, dass man das im Hinterkopf hat. Was bringt einem ein toller Raum, wenn er plötzlich den roten Kleber hat, dass er nicht mehr in Betrieb genommen werden darf.
Fristen stimmen (Gasanlage je nach Ausführung, wir haben auch eine in den NwT-Räumen, die alle 4 Jahre fällig ist, bei Abzug bin ich gerade auch unsicher, unsere wurden neulich überprüft, muss jetzt zurück rechnen, radioaktives ist in der Physiksammlung).
Inzwischen gibt es ja fast überall Aufkleber mit den Daten.
Der Hausmeister sowie der Sachbearbeiter des Sachkostenträgers weiß in der Regel die Prüfzyklen nicht und die haben die erheblichen Folgekosten nicht auf dem Schirm, wenn das denen niemand mal gesagt hat.
Zu den Kosten:
Unsere Elektrokleingeräteprüfung z.B. kostet alle zwei Jahre so viel wie ein Neuwagen (die eigentlich für jährlich ausgelegt ist).
Abzüge alle drei Jahre, elektrische Anlagen alle 4 Jahre, Gasanlage alle 4 Jahre, Feuerlöscher alle zwei Jahre, radioaktive Präparate alle 10 Jahre...
Die Fristen sind jetzt aus dem Kopf runtergeschrieben, also nicht darauf festnageln.Wichtig finde ich nur, dass man das im Hinterkopf hat. Was bringt einem ein toller Raum, wenn er plötzlich den roten Kleber hat, dass er nicht mehr in Betrieb genommen werden darf.
Unser Hausmeister weiß Bescheid, er hat mir auf Nachfrage die unterschiedlichen Überprüfungszeiträume für feste und bewegliche Gaszufuhren genannt (inkl. letztem und nächsten Termin) , sammelt alle Protokolle von Überprüfung der Abzüge und Schränke, veranlasst auch die jährliche Überprüfung der Elektrogeräte (gehört zu seinem Auftrag von der Stadt und für mich wichtig, die Stadt zahlt es aus ihrem Etat und ich nicht aus dem kleinen Chemieetat).
Ich habe anfangs danach gefragt, frage nach jedem Hausmeisterwechsel (gut, es gab nur einen, unsere bleiben) und einmal, als ich das Gefühl hatte, ein Abzug zieht nicht richtig. Da wurden mir eben alle Protokolle gezeigt (Übersicht machte guten Eindruck) , aber zusätzlich eine erneute Prüfung anberaumt (Abzug war noch im erlaubten Rahmen).
Letztendlich ist sie SL verantwortlich. Ich bin hier verwöhnt, aber selbstverständlich muss man sich darum rechtzeitig kümmern, wenn es sonst keiner tut.
Ich habe nichts dergleichen gesagt oder auch nur angedeutet.
Entschuldige, habe ich falsch zitiert? meine natürlich Fallen Angel und andere die gegen Erhöhung sind.
Natürlich ist niemand dagegen, es darf halt nur nichts kosten, denn bezahlen möchte man möglichst wenig.
(Nachgeschaut, doch richtig zitiert. )
Nicht nur an die Erstausstattung denken sondern auch an den langfristigen Betrieb. Daher darauf drängen, dass Wartungs- und Prüfverträge für Lüftungen, Gasanlagen, Elektroinstallation, Feuerlöscher, Tafeln, ... sofort mit im Budget berücksichtigt werden. Da ansonsten jedes Jahr hinterherzurennen ist äußerst lästig. Zumal man dann bei Beauftragung bei Anlass auch leicht Terminschwierigkeiten bekommt und dann in doofe Situationen kommt.
Stimmt. Darum kümmert sich bei uns die Stadt bzw. Hausmeister. Ich frage hin und wieder mal nach.
Als NW-Lehrer würde ich mich da auch beteiligen, aber trotzdem würde ich da Profis ranlassen.
Natürlich bauen Profis, aber entscheiden tun sie nicht. Ich habe einiges erlebt (konnte sogar einen gefährlichen Fehler verhindern, der mich heute noch schockt und den die "Profis" nicht beachtet haben, ich sehe noch die beiden Gesichter auf meine Frage vor mir). Mit zunehmendem Wissen meinerseits wurde ich ernst genommen, bzgl. Chemiesammlung und Problemen sind wir dje Profis, wir gehen täglich damit um.
Wenn du BlackandGold wenig Ahnung hast, frage langjährige Kollegen anderer Schulen. Uns sollte gerade von Firmen viel aufgeschwatzt werden, faltbare Tischabzüge liegen seit 15 Jahren hier herum.
Ist ja auch nicht wichtig, was ich studiere. Ich weiß, dass Medien wichtig sind, aber in dieser Dimension? Sind Sportübertragungen, Konzerte und Co. so wichtig, dass die Allgemeinheit sie finanzieren muss? Bei Investigativjournalismus, tagesschau und Co. stimme ich dir ja zu, das sollte bleiben. Viele Formate haben aber mit dem Bildungsauftrag wenig bis gar nichts zu tun.
Aber genau die vielen Korrespondenten weltweit, der Investigativjournarnalismus kosten Geld. Und einige waren hier sogar gegen die Sendung mit der Maus (keine Bildung für Kinder oder habt ihr Angst vor Konkurrenz?)
Ich klicke mich hier aus, bin aber geschockt, dass es Lehrer gibt, die so denken.
Das wird aber zunehmend schwieriger, wenn viele andere Informationskanäle nutzen. Da kann man schon einmal die Frage stellen, ob so viele Spartensender wirklich notwendig sind.
In meinen Augen wird man auch sicherstellen müssen, dass man journalistisch ausgewogen ist/bleibt. Wenn man sich Ergebnisse solcher Erhebungen anschaut, kann man dort schon eine Gefährdung sehen. Ist nämlich das Vertrauen in die öffentlich-rechtlichen erst einmal stark angekratzt, ist es oft schwierig, das wieder zu richten.
Gut, auch mein Kollegium und vor allem meine Schüler würden ebenfalls mit absoluter Mehrheit grün wählen (vor allem bei jungen sehr beliebt, wie alt sind Volontäre?).
Aber wenn man sich überlegt, wer welchen Beruf zu welchen Bedingungen am ehesten ergreift, nicht überraschend (es gibt ja auch Parteienvorlieben bei Polizei und Militär)
(In den 80er Jahren habe ich an einer Jugendumfrage teilgenommen, absolute Mehrheit damals für FDP (Begründung, weder rechts noch links), manches ändert sich, zumindest hat die FDP keine absolute Mehrheit zwischen 50 und 60 Jahren.)
Ich stimmt dir weitestgehend zu, nur der Punkt mit der Befreiung für Bedürftige ist mir etwas zu kurz gefasst. Es ist nunmal Fakt, dass viel zu viele Menschen in Deutschland nicht als "arm" gelten, und somit keine Befreiung von den Beiträgen erfahren, aber dennoch nicht genug Geld für ihren Lebensunterhalt haben. Ich habe das selbst am eigenen Leib erfahren (als Student und auch heute noch innerhalb meiner Familie). Daher finde ich die Erhöhung der Beiträge unangemessen.
Du bist also der Meinung, dass der Kameramann oder Tontechniker weiter auf Gehaltserhöhung verzichten soll? Dass auf investigativen Journalismus verzichtet werden soll, wenn nicht von vornherein klar ist, dass zählbares herauskommt? Reduktion der Zahlung für Beiträge freier Mitarbeiter? Die wenigsten verdienen viel. (Nein, natürlich nicht, aber sparen ist von außen immer leichter, ich ärgere mich auch über Eltern, die der Ansicht sind, dass Lehrer zu viel verdienen, dass die Gemeinde zu viel für ihre Schulen zahlt.)
Sachsen-Anhalt war übrigens deshalb dagegen, weil ihr Bundesland zu selten genannt würde (sie erweiterten es später auf Ostländer). SWR/SR sind ja zusammen gegangen, um zu sparen. Ich verstehe das Argument von Sachsen-Anhalt daher nicht (eigener Sender? Oder doch sparen durch Zusammenlegen von MDR mit ?)
Übrigens, ich bin in einer armen Familie aufgewachsen, Essen war knapp und am Ende des Monats sehr einseitig, Urlaub und auch mein Schüleraustausch gab es nur dank Stipendien. Bafög und Studienabschlussförderung war notwendig und Essen in der Zeit trotzdem knapp, ich mochte nie zurück. Aber die Gebühren für ÖRR wurden nie hinterfragt (gut, als Bafög-Empfäger haben meine Geschwister und ich sich befreien lassen, ich habe mich als Referendar aber sofort wieder angemeldet) .
Ich stimmt dir weitestgehend zu, nur der Punkt mit der Befreiung für Bedürftige ist mir etwas zu kurz gefasst. Es ist nunmal Fakt, dass viel zu viele Menschen in Deutschland nicht als "arm" gelten, und somit keine Befreiung von den Beiträgen erfahren, aber dennoch nicht genug Geld für ihren Lebensunterhalt haben. Ich habe das selbst am eigenen Leib erfahren (als Student und auch heute noch innerhalb meiner Familie). Daher finde ich die Erhöhung der Beiträge unangemessen.
Ich war befreit und kenne einige auch heute noch (es wurde erweitert) .
Ja, Gebühren sind immer ungerecht (gilt für den Personalausweis genauso wie für den Schwimmbadbesuch), Steuern sind immer gerechter (deshalb bin ich auch gegen Steuersenkung und Verlagerung zu Gebühren).
Aber es gibt ein Argument für Rundfunkgebühren, dadurch dass alle gleich viel zahlen, werden alle berücksichtigt. Wenn nur noch reiche zahlen, werden sie bevorzugt informiert. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille.
Ich bin kein Lehrer, sondern Student. Und schön, dass du scheinbar besser als ich weißt, wie hoch das Einkommen meines Haushaltes ist.
Und du bist dafür, dass Blasenbildung noch weiter getrieben wird? Wer hört sich noch Reden von Merkel u.a. an, die Privatsender müssen sich danach richten, wer sie finanziert (sonst sind sie schnell weg), sie werden garantiert keinen Skandal ihres Geldgebers aufdecken.
Du studierst wirklich Politik?
die öffentlich-rechtlichen sind die einzigen, die noch gegen Blasenbildung vorgehen.
Ja, ich kenne auch ein paar, die gegen die öffentlich-rechtlichen sind, und gar nicht merken, wie einseitig sie die konsumierten Medien informieren. Ich halte sie daher für eine Demokratie wichtiger als Autobahnen (fördern die Klimakrise, schädigt die Umwelt vor Ort), ich verwende sie übrigens nicht, warum sollen sie kostenlos sein (Fallen Angel, dein Argument ist nicht durchdacht).
Gerade die öffentlich-rechtlichen decken immer wieder Skandale auf, es gibt daher Parteien, die durchaus für kaufbare Fernsehsender sind (Vorbild Berlusconi). Nur dadurch, dass fast alle zahlen (es gibt viele Ausnahmen für Bedürftige), sind sie unabhängig. Und die Erhöhung ist sehr moderat (sie ist nicht jährlich, wer weiß, wann die nächste kommt). Auch der kleine Angestellte im Hintergrund will hin-und wieder eine Gehaltserhöhung (nicht alle sind Spitzenverdiener).
Ich könnte mir statt Gebühr auch eine Steuer vorstellen, auch wenn es für mich teurer würde.
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