Schopper, unsere neue Kultusministerin, hat sich geäußert.
Beiträge von Kris24
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Ich habe mein Referendariat im August 1994 in BW angefangen. Es war aber das letzte Jahr der Rotation (also ein sehr langes Jahr). 1996 habe ich von BW nach NRW gewechselt und hatte nur 3 Wochen Ferien, ein Mitreferendar, der nach Bremen wechselte 3 Tage.
Wir haben also bis Mitte der 90er Jahre mit rotiert und Grund war tatsächlich angebliche Hilfe der Kinder auf dem Feld.
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bei uns war auch Windhundprinzip, ich war in der 1. Woche nicht dabei, weil ich an dem Tag, als die Termine Punkt 8 Uhr für die nächsten 3 Wochen freigeschaltet wurden, 2 Stunden Notbetreuung hatte. In der Woche darauf konnte einen abgesagten Termin für den selben Tag ergattern.
Danach war lange Zeit die Chance kurz nach Mitternacht am besten. Inzwischen werden die Termine über den Tag freigeschalten (3 Wochen im Voraus).
Einerseits ist Windhundprinzip ungerecht, andererseits ist es gut, wenn man selbst der schnellste Windhund ist oder ihn kennt. Ein Freund meiner Nichte hat mindestens 20 Termine für alle möglichen Verwandten und Bekannte ausgemacht (u. a. für meine Mutter). Ich hätte sicher länger warten müssen, hätte ich nicht selbst den Termin ausmachen können.
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Weil es immer wieder ein bisschen Spass macht, zu zeigen, wie der Irrsinn in NRW nie kleiner wird:
in NRW ist es verboten, nachmittags eine Klassenarbeit oder eine Klausur zu schreiben.
Jaja, auch Klausuren.
Also auch den 18jährigen Abiturient*innen ist es nicht zuzumuten, um 15 Uhr eine Klausur zu schreiben.
Also: die Stundenplaner:innen müssen dafür sorgen, dass jeder Kurs, der mindestens eine:n Klausurschreiber:in hat, mindestens einmal vormittags liegt.
und im 2. Halbjahr mit den vielen Feiertagen gibt es Gekloppe, wenn es um die Klassenarbeitstermine geht, weil einige Fächer nur 2 Termine nach Ostern haben zb...
Und die Oberstufenkoordination hat für den zentralen Klausurenplan auch einen Mörderspaß...
(Ob die Regelung für BK oder Teilzeit-BBSklassen gilt, weiß ich nicht. Ich hoffe nicht, aber ich hätte nie gedacht, dass diese Regelung je auf die Oberstufe ausgeweitet werden könnte (sogar für die zentral gelegt Nachschreibeklausur...), also wer weiß...Ich habe in meinem letzten Leistungskurs alle Klausuren zwischen 15.30 Uhr und 17 Uhr geschrieben, weil da alle Stunden lagen. (In einem Basiskurs (Grundkurs) vor Jahren hatte ich sogar die Stunden und Klausuren zwischen 16.20 Uhr und 17.50 Uhr.) Bei uns gibt es keine Schranken.
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Sei froh, das läuft in anderen Bundesländern nicht so leicht, die Warteschleife kann einen Stunden beschäftigen und Auswahltermine gibt es gleich gar nicht.
Es ist auch nicht möglich, einen Termin telefonisch zu verändern.
Will man einen Termin verschieben, wird der bestehende storniert und man kommt erneut auf die Warteliste, erhält dann einen Termin, der fix ist - ob er passt oder nicht - und hat das gleiche Problem, weshalb man verschieben musste, direkt wieder.
Und wenn der 2. Termin sehr weit nach hinten verschoben werden muss, beginnt das Impfen komplett von vorn und man benötigt 2 neue Termine im Sommer.
genauso war es bei mir aber auch (und deshalb war ich heute so überrascht und glücklich)
Beim 1. Mal habe ich es ca. 15 mal im 30-Sekundentakt probiert bis ich überhaupt in die Warteschleife durfte (es klingelt ca. 30 Sekunden, deshalb ging es nicht schneller). Dann wurde ich 3 mal weiterverbunden, jedes Mal mit ca. 10 Minuten Warteschleife, um dann ein Gespräch für 1 (!) Minute zu haben (ich gab meine Telefonnummer an wg. Rückruf, der bis heute nicht kam, er sollte innerhalb von 3 Tagen kommen, ich solle mich aber gedulden, wenn es etwas länger dauert, ist 12 Tage her). Ich hatte deshalb gewartet und wusste heute nicht, ob ich es überhaupt probieren soll, ob ich auf der Warteliste bin oder ob ich mal beim Kreisimpfzentrum vorbei gehen soll (kurz vor Feierabend).
Ich hatte zwei gute Gründe für die Absage, der ursprüngliche Grund (großer Abstand zwischen den AZ-Impfungen gab es ja nicht mehr). Ich habe vor 12 Tagen storniert, damit ein anderer rechtzeitig ihn erhält. Aber ich muss innerhalb von 12 Wochen nach Erstimpfung einen neuen erhalten, darauf wird hier großen Wert gelegt. Komplett neu impfen will man eben nicht (und deshalb musste ich anrufen und konnte es nicht online machen, weil eben das vermieden werden soll). Und es sagen ja auch andere Termine ab, deshalb konnte ich einen dazwischen erhalten. Bei uns werden die Termine 3 Wochen voraus vergeben, aber Zweittermine haben Vorrang. Bei uns gibt es ca. 1000 Impfungen pro Tag und in den nächsten 2 Wochen waren eben 3 Termine frei.
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Die anderen Überlegungen widersprechen dem doch nicht?
Ich wiederhole mich (das tue ich normalerweise nicht, leide noch nicht an Demenz
, ich finde es unhöflich, etwas zu wiederholen, aber in meiner Umgebung haben tatsächlich einige Jugendliche eigenen erworbenen Anspruch, obwohl sie kerngesund sind) -
Welche Gefahr meinst du, diese Sinusthrombosen?
ja (und andere Thrombosen z. B. im Bauch, auch sehr selten, bei Vektorimpfstoffen aber häufiger)
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Wobei du entspannt sein konntest, weil du absolut korrekt gehandelt hast. Beim TE ist es ja etwas blöder gelaufen. Wenn die Geschichte überhaupt stimmt.
Ich war absolut nicht entspannt. Die Mutter hatte es natürlich nicht so dargestellt. Es gab angeblich Entschuldigungen, die wir verbummelt hätten, ich sei voreingenommen usw. Und ich war neu an der Schule, man kannte mich noch nicht.
Zum Glück für mich haben ihre Daten nicht gepasst. Aber all das musste ich erst klarstellen, die Mail der Mutter war lang. Und da war eine schriftliche Aufstellung sicher hilfreich.
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Ok. (Bei uns werden dann die Stunden getauscht, eine Klassenarbeit nach der 4. oder 5. Stunde schreiben wir nicht.)
Und wie soll das stundenplantechnisch funktionieren? Bei uns hat jeder Schüler ab Klasse 5 einen anderen Stundenplan und auch ich habe morgens anderen Unterricht. Und müssen dann alle Kollegen (z. B. 3 Fremdsprachen), die mir ihre Stunden geben, nachmittags unterrichten? Und dann müssen die Schüler der Parallelklassen mittauschen. Und am Nachmittag liegen wieder mehrere Fächer/Kollegen auf Schienen, die müssten auch mittauschen (es betrifft schnell die halbe Schule).
Ich unterrichte z. B. in Klasse 6 die ganze Klasse in Mathe. Sie kommen in meinen Unterricht aus 3 verschiedenen Fremdsprachenklassen oder 2 verschiedenen Musikklassen (verstärkt/normal). Religion/Ethik ist sogar vierfach unterteilt. Ein einfacher Tausch würde alleine von Schülerseite mindestens 3 - 4 Kollegen und genauso viele Klassen betreffen. Dazu kommt noch mein Unterricht, der weggetauscht werden muss (wir hatten schon einzelne getauschte Stunden, die 20 Kollegen plus genauso viele Klassen betrafen. Das wird nur im absoluten Notfall gemacht, ich verschenke daher eher eine Stunde für Lehrproben von Referendaren, bevor ich tausche.) Und je älter die Schüler, umso mehr Vielfalt in den Stundenplänen gibt es. Klassenunterricht in Klasse 10 gibt es nur noch in wenigen Fächern.
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Und Hervorhebung von mir, warum man also zum Versuchskaninchen wird, auch wenn man das nicht will.
Also nein, ich halte das nicht für ein Upgrade, sondern bin stinkesauer und überlege gerade, welche Stelle die richtige Beschwerdestelle dafür ist, zumal ich eben gestern Abend noch schriftlich bekommen habe, wie gewünscht AZ zu bekommen und dann heute nur friss oder stirb.
Aber Vermutung ist es bei den anderen Impfstoffen auch. Wie lange wirken sie? 3 Monate? 6 Monate? Bringt AstraZeneca beim 2. Mal, wenn nicht mindestens 12 Wochen Abstand, überhaupt etwas (Vermutung aktuell, nein, aber wer sich z. Z. impfen lässt, hat nur 9 Wochen. ) Und immerhin gibt es Studien bei Tieren und erste Beobachtungen in Oxford.
Ich habe mich, seitdem ich den Wechsel überlegt habe, mich in Wirkweisen der Impfstoffe eingelesen und das klang sehr gut. Unser Immunsystem wird auf verschiedene Weise angeregt, die 2. AstraZeneca-Impfung bringt dagegen so gut wie nichts. (Sie wollen es in Zukunft ja mit Sputnik oder BioNTech kombinieren.) Es hat schon einen Grund, warum die Fachleute diese Vermutung aufstellen. Ich wollte auf keinen Fall, Versuchskaninchen für zweimal AstraZeneca sein, denn da besteht die Vermutung, dass die Gefahr beim 2. Mal größer wird als beim 1. Mal.
Und jeder der sich nicht mit empfohlenen Impfstoff impfen lässt, tut es auf eigenes Risiko. Wenn es schief geht, bezahlt zwar die Krankenkasse das Krankenhaus, aber der Staat nicht die Folgekosten. Es heißt bei uns so schön, man darf sich auf eigenes Risiko mit AstraZeneca impfen lassen. Das müssen Ü60 nicht unterschreiben.
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Ihr schreibt nachmittags Klassenarbeiten?
Natürlich. Wenn ich nur nachmittags Unterricht in der Klasse habe, bleibt mir nichts anderes übrig (konkret war es eine 8. Klasse mit einer Doppelstunde Chemie am Nachmittag). Hart ist es, wenn es die 10./11. Stunde ist, passiert ab Klasse 10 auch.
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Noch einmal
Zwei meiner Nichten sind jeweils einmal mit BioNTech geimpft und eine ist auch keine 18, die andere gerade. Bei der jüngeren hat gereicht, dass sie ehrenamtlich im Behindertenfahrdienst hilft, die ältere ist in entsprechender Ausbildung, das sind die Schüler vermutlich nicht. Auch ihre Freunde sind fast alle schon geimpft. (Sie sind halt alle seit langem entsprechend ehrenamtlich aktiv.)
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Nein, das ist kein Upgrade, sondern eine Strafe und ein Zwang ein Versuchskaninchen zu werden. Außerdem vermutlich im Ausland ein Problem.
Österreich will von der Risikoliste von Deutschland gestrichen werden, damit deutsche Touristen ohne Probleme über Pfingsten kommen können. Es war noch nicht einmal von Impfung die Rede. Tourismus ist wichtiger.
Probleme gibt es, wenn überhaupt nur in den USA (und da sie mit Johnson & Johnson impfen) vermutlich auch nicht.
Und verschiedene Impfstoffe sind nichts neues. Ich zitiere RKI
Welche Überlegungen liegen dem heterologen Impfschema zugrunde?
Die Anwendung eines heterologen Impfschemas ist nichts gänzlich Neues. Andere Länder empfehlen in einigen Situationen ebenfalls ein heterologes Impfschema. So wird in den USA empfohlen, einen anderen Impfstoff für die 2. Impfstoffdosis zu verwenden, wenn der Impfstoff nicht vorrätig oder der Impfstoff der 1. Impfstoffdosis unbekannt ist.
Bei allen in Deutschland zugelassenen COVID-19-Impfstoffen richtet sich die Immunantwort gegen das gleiche Antigen des Virus, das sogenannte Spike-Protein. Daher wird eine robuste Impfantwort auch bei Einsatz eines heterologen Impfschemas aus immunologischer Sicht als plausibel bewertet. Es gibt mehrere nationale und internationale Studien, die verschiedene heterologe Impfschemata untersuchen und Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit erheben. In einer groß angelegten Studie der Universität Oxford (https://comcovstudy.org.uk/home) werden verschiedene Impfstoffkombinationen in unterschiedlichen Impfabständen untersucht. Die ersten Ergebnisse sind jedoch erst in den nächsten Monaten zu erwarten. Ob das heterologe Impfschema eine vergleichbare Immunantwort auslöst oder vielleicht sogar zu einem besseren Impfschutz führt, werden die Ergebnisse zeigen. Expert:innen vermuten, dass durch die Kombination verschiedener Impftechnologien beide Mechanismen der Immunabwehr (humorale und zell-basierte Immunabwehr) angesprochen werden und die daraus resultierende Immunantwort der der homologen Impfung überlegen ist; dies ist gestützt durch die Ergebnisse tierexperimenteller Studien.
Stand: 12.05.2021
(Zitiert aus https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html )
Hervorhebung durch mich
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Es wundert mich, dass die Stellungnahme schriftlich sein soll. Wenn ich so meine Schulleitungen revue passieren lasse, hätte doch ein Gespräch ausgereicht. Schriftlich hört sich auf alle Fälle verbindlicher an.
Ich habe das auch einmal erlebt. Eine Mutter hatte sich per Mail bei der SL über mich beschwert, weil ich nach mehrmaligem unentschuldigten Fehlen ihrer Tochter nachmittags (inkl. Klassenarbeit, vormittags war sie anwesend) telefonisch nachgefragt habe (ich hätte ihrer Tochter unterstellt, sie würde schwänzen).
Meine SL leitete die Mail der Mutter sofort an mich weiter und bat in der Mail mich um Aufklärung. Es war für mich klar, dass ich ebenfalls sofort per Mail (also schriftlich) antwortete. Die SL dankte mir, mailte der Mutter entsprechend und ich habe mich gefreut, dass sie vollständig hinter mir stand. Ich sehe eine solche Aufforderung daher positiv, ich kann erklären wie es dazu kam, wie meine Sicht der Dinge ist.
(Letztendlich war es ein Rosenkrieg der geschiedenen Eltern, der Vater hätte wohl entschuldigen müssen, die Mutter hatte Schuldgefühle. Gerade Rosenkriege führen bei uns immer wieder zu Aggression. Am Ende des Schuljahres (nach Zeugnis) hat sich die Mutter bei mir dafür entschuldigt.)
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Ich habe meinen Zweittermin kommende Woche mit BioNTech.
Ich bin überglücklich.Nachdem ich vom Kreisimpfzentrum nichts gehört habe, habe ich noch einmal 116 117 angerufen (online geht in Baden-Württemberg bei Zweittermin nicht). Nach einer Minute Warteschleife war ich durch und hatte eine sehr nette Frau am Apparat, die sich knapp 30 Minuten bemühte, den Computer zu überzeugen, mir einen zeitnahen Termin mit BioNTech zu geben (das geht normalerweise nur über das Kreisimpfzentrum oder noch einmal AstraZeneca und hoffen, dass vor Ort BioNTech übrig ist). Erster Terminvorschlag wäre jetzt (10 Minuten nach Anruf), bei 20 Minuten hätte ich ja gesagt, ich wohne ja in der Nähe. Dann gab es zwei weitere Angebote, darunter mein absoluter Wunschtermin.
(Mein erster Anruf vor 12 Tagen hat auch 30 Minuten gedauert, 29 Minuten in drei Warteschleifen und eine Minute im Gespräch, ich sollte nur meine Telefonnummer angeben wg. Rückruf, der bis jetzt nicht kam, da ist mir 1 Minute Warteschleife und 29 Minuten Gespräch mit Termin doch lieber. )
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Bei uns genauso. Sind ja auch teuer genug... Hab mich schon gewundert, warum Valerianus so Jugend-forscht-mäßig verschiedene Getränke in die Testkits gießen konnte

Bei uns beschafft die Tests die Stadt und sie bekommt nur die Anzahl der mit Unterschrift bestätigten Tests vom Land erstattet.
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bei uns sind die Tests tatsächlich abgezählt, es muss von jedem genau Buch geführt werden (ich trage die Zahlen der anwesenden Schüler, testende Schüler, zu wiederholende Tests (bei ungültigen) usw. ein). Und auch ich muss wöchentlich mit Unterschrift meine Tests bestätigen. Heimlich testen fällt also auf (und lügen werde ich auch nicht).
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in Baden-Württemberg sind es tatsächlich 5 Tage, aber das Wochenende zählt soviel ich weiß mit. Also Donnerstag bis Dienstag krank =》 Krankenschein
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evtl. helfen deine Schüler auch ehrenamtlich Behinderte (es gibt Jugendgruppen bei Maltesern u.a.) , ich kenne auch einige, die jetzt dürfen
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Ist in NRW auch so. Allerdings ist das bei mir z.B. erst am 29.6. der Fall und 3 Tage später beginnen schon die Sommerferien. D.h. ich spare mir höchstens die Tests der allerletzten Woche. Da hätte ich dann auch noch testen können.
Wer weiß, wie es nach den Sommerferien weiter geht.....
Seit ihr alle so früh geimpft worden, dass es sich für euch "lohnt"?
Ja, die ersten Kollegen mussten sich nie testen, weil sie bereits die 2. Impfung Anfang April erhielten. Die mit AstraZeneca sind seit 2 Wochen dran (aktuell werden bei uns täglich Kollegen zweitgeimpft, bei uns durfte jeder seit Ende Februar den Termin selber ausmachen). Nach Pfingsten wird sich kaum noch ein Lehrer bei uns testen lassen Und wir haben bis Ende Juli Schule. Ich wäre eigentlich auch schon durch, musste aber wg. 2 Gründe absagen.
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