Beiträge von Kris24

    Den Bericht gibt es aber er ist glaube noch nicht veröffentlicht & beguachtet worden. Oder habe ich da etwas übersehen?

    Bei einem negativen Schnelltest, der ordnungsgemäß durchgeführt wird, ist die Infektionsgefahr schon sehr gering. Wir reden ja hier nicht davon, dass die Person infiziert ist, sondern davon dass sie infektiös ist. Das ist zu mindestens zeitlich kurz nach dem Schnelltest höchst unwahrscheinlich. Das Problem mit falsch negativen Schnelltest ist in der Regel, dass die Person infiziert ist aber halt nicht infektiös.

    Ich ergänze

    ... dass die Person infiziert ist aber halt nicht besonders infektiös ist (also in den nächsten Stunden kein Superspreader) (infektiös ist allerdings möglich)

    (Da der Test aber je nach Ort bis zu 24 oder 48 Stunden gültig sein soll, hilft er nicht. In Tübingen sind vor Ostern die Zahlen explodiert, in Österreich hat es auch nicht geklappt. Mir ist bisher kein positiver Modellversuch bekannt, in Baden-Württemberg wurde deshalb kein weiterer Versuch genehmigt, obwohl viele sich beworben haben.)

    Nee, so einfach ist es leider nicht wirklich. Wenn du als Lehrkraft woanders arbeitest als du wohnst, dann darfst du dich ausnahmsweise auch am Arbeitsort impfen lassen. Aber ein anderes Impfzentrum außerhalb deines Wohnortes ansonsten zu nehmen, geht leider nicht.

    In Baden-Württemberg schon. Aber man muss innerhalb des Bundeslandes bleiben (gab anfangs viel Ärger). Bei uns fahren viele 200 km und mehr (also hin und zurück bis 500 km).

    Ich verstehe die oben stehende Antwort auf die Frage von Kris24 "Warum heißt es petzen oder gar denunzieren, wenn man dies Behörden meldet?", nicht.

    Ich vermute, Kalle29 meint, es handelt sich um "denunzieren". Liege ich damit richtig?

    Nach meiner Ansicht, sollte man schon noch unterscheiden, ob man Nachbarn meldet, die z.B. durch laute Musik stören, oder Nachbarn, die eine "Coronaparty" feiern und damit die Gesundheit der Allgemeinheit gefährden. Wir würden doch auch nicht von "Petzen" bzw. "Denunzieren" sprechen, wenn SuS der Vertrauenslehrperson erzählen, sie werden regelmäßig von anderen bspw. beklaut.

    Ich meine, dass es kein Kavaliersdelikt ist und man daher nicht wegschauen sollte. Ich würde es direkt ansprechen und je nach Situation auch gegenüber Behörden. Es ist kein denunzieren, weil aus meiner Sicht evtl. Gefahr droht. Aber ich befürchte, dass ich mit meiner Meinung alleine dastehe.

    (Ich habe dich so verstanden, dass du keine Regeln willst, die (von Behörden) nicht überwacht werden können. Da wir aber nicht komplett überwacht werden, dürfte es dann gar keine Regeln geben. )

    Bekannte von mir waren vor 6 Wochen im Urlaub in Namibia und die Einhaltung der Quarantäne (welche nicht eingehalten wurde, da selbstständig) wurde nicht kontrolliert. Im Moment befindet sich die besagte Familie auf Malle.

    Schaffen wir alle Gesetze ab, weil immer jemand es übertritt und nicht erwischt wird.

    (Es muss halt klar sein, dass es kein Kavaliersdelikt ist, aber genau daran hapert es. Warum heißt es petzen oder gar denunzieren, wenn man dies Behörden meldet? Hält man es doch nicht für schlimm? Vielleicht hat dieser Quarantäneverstoß einen Longcovid oder gar ein Tod zu Folge? Aber nein, wird schon gutgehen, petzen ist schlimmer (erinnert mich an meine Schüler).)

    (Hohe Inzidenzzahlen, Auslastung der Intensivstation, geschlossene Restaurants und drohender Lockdown wird anscheinend als weniger schlimm bedacht. Und das Problem ist, dass selbst Polizei und Politik so denken. Quarantäneverstösse werden oft zu wenig bestraft.)

    Für Niedersachsen wurde bereits letzte Woche eine Testpflicht für alle SuS und alle Beschäftigten aller Schulen verkündet. Die Tests sind zu Hause durchzuführen, nicht nur von Grundschülern, sondern von allen. Begründungen: Bei einem positiven Test kann man gleich zu Hause bleiben, außerdem werden in Schule positiv getestete Schüler nicht stigmatisiert. Ich finde das sehr sinnvoll. Es entlastet außerdem den Schulbetrieb vor Ort, der nicht mal eben so zur Testdurchführstation wird.

    Und woher weißt du, dass die Tests auch durchgeführt wurden oder noch schlimmer positiv getestete Kinder nicht in die Schule geschickt werden?!?

    Ich unterrichte an einer Brennpunktschule (Einzugsgebiet 50 % H4, also Geld sehr knapp und leider sehen viele auch nicht die Gefahr von Covid-19, meine Stadt hat Inzidenz, immer weit über dem doppelten des Landkreises bzw. weit über 200), bei uns würden, fürchte ich, viele die Tests weiterverkaufen (5 Euro pro Stück, 1-2 Tests zahlen den Handyvertrag), der Anreiz ist zu groß. (Und ja, es wird bereits über einen intensiven Handel über ebay und auch Kleinanzeigen im Supermarkt berichtet. Der Steuerzahler bezahlt es.)

    Ich verbreite mal vorsichtig ein wenig Optimismus. Hier in der UK liegt nur noch eine Person auf der Intensivstation wegen Corona. In den letzten Monaten waren das immer 25-35 und davon auch bis zu zehn Personen beatmet.

    Dafür steigt es bei uns seit 3 Wochen und es fehlt nicht mehr so viel zum Höchststand im Januar. (Deutschlandweit sind es auch über 4100 und wenn es so weiter geht, kein Monat mehr bis zum Höchststand. Allerdings sind die Patienten jetzt jünger und die Verweildauer auf der Intensivstation daher länger. Genau deshalb wird aktuell Alarm geschlagen.)

    Ihr habt nur eine Person? Bei uns kleines Kreiskrankenhaus sind es aktuell über 50.

    Ich bleibe dabei: Bei Masken, Tests und Lüften sind die weiterführenden Schulen ein Infektionsrisiko, der Beitrag zur Pandemie sicher nicht marginal, aber überschaubar siehe Modellrechnung der TU Berlin. Präsenzunterricht mit Masken steigert R-Wert um 0,015. Private Haushalte um 0,5; private Treffen um 0,6. Die Studie ist ein Augenöffner.

    Gefährlich sind private Haushalte, private Treffen, da muss aber auch jeder mitmachen.

    Also keine Familie mehr. Alle wohnen alleine, auch Kinder. Meinst du das wirklich ernst?

    (Und nein, so einfach ist es nicht. Bei der englischen Mutation steckt innerhalb von Minuten ein infiziertes Kind alle in der Familie an. Also ein Kind in der Schule 2 - 3 Infektionen in privaten Haushalten, Schule zu, kein infiziertes Kind, keine infizierte Angehörige. Man muss die 1. Infektion verhindern, dann verhindert man auch die im privaten. Und nein, Kinder und Jugendliche tragen selten die Masken korrekt (man kann bei OP-Masken von der Seite hereinsehen, die Maske endet in der Mitte der Nase oder gar an der Nasenspitze), können aber bei mehr als 5 Schülern in einer Gruppe (10 qm pro Person) auch nicht genug Abstand halten.)

    Dank fehlender Abstände sind Kitas und Schulen tatsächlich Pandemietreiber, 10 qm pro Person, alles andere ist Leichtsinn.)

    Singen mit Maske ist ziemlich schrecklich, das habe ich mit mehrlagigen MNS im letzten Frühjahr an der frischen Luft ausprobiert.

    Es gibt Tücher und Abstandhalter für Sänger, sodass man besser atmen kann, aber FFP2-Qualität haben sie sicher nicht.

    Neben den tollen Aufnahmen aus den Laboren fand ich die frühen Berichte der Infektionen in Chören bezeichnend.

    Das brauchst du mir nicht erzählen, dass weiß ich dank Vorfällen in Amerika und Berlin (?) vor einem Jahr genau. (Ich empfinde daher jeden Chor als Wahnsinn (ausgerechnet der Chorleiter an meiner Schule streitet eine Gefahr durch den Virus ab).)

    Warum verkündet Laschet das nicht einfach?

    Dann wären Schüler, Eltern und Lehrkräfte informiert, Arbeitgebende auch.

    Er könnte mit seinem fertigen Beschluss in die nächste Konferenz gehen, wäre mal was Neues.

    Dann müssen die KM auch nicht lange tagen, sie schließen sich an oder lassen es sein.

    Wenn ohnehin immer jedes BL macht, was es will, könnte NRW doch auch mal vorweggehen. Macht doch mal!

    Dann kann er sich nicht hinter den anderen Bundesländern verstecken (und genau deshalb kann er nicht meiner Meinung nach Kanzler).

    Bei einer Maskenpflicht sowie Tests sind nicht Schulen und nicht Betriebe die großen Pandemietreiber - sondern private Treffen (hier wird keine Maske getragen) und der eigene Hausstand. Bevor man also weitere Einschränkungen bei Schulen, Einzelhandel und Arbeitswelt diskutiert (was leider getan wird), sollte man über private Kontakte sowie auch über Quarantänehotels nachdenken, um dort den R-Wert zu drücken

    Und wo steckt sich der 1. eines Hausstandes an?

    Ins Geschäft darf eine Person pro 10 qm, in ein Klassenzimmer also insgesamt mit Lehrer 6 - 7?

    Die sehr alten Leute und ein Teil der Risikogruppe sind bereits geimpft - daher dürfte die Sterblichkeit sinken trotz hoher Inzidenzen und aggressiverer Varianten.

    Durch das Testen wird ein Teil der Asymptomatischen ausgefischt. Es gibt genug FFP2-Masken, die darüber hinaus schützen. Das Wetter wird besser.

    Insofern sollte versucht werden, jetzt wieder stärker in den Präsenzunterricht zu gehen

    Und die Intensivstationen laufen gerade voll (die ganz alten sind auch früher dort selten gelandet, entweder weil sie vorher starben oder eine Patientenverfügung hatten, die z. B. Beatmung ausschloss) und auch bei den 30 - 50jährigen sterben 20 - 30 % teilweise nach Monaten nach Beatmung (bei den 50 - 80jährigen, die auch noch nicht geimpft wurden noch mehr). Und solange sind auch keine Betten für Unfallopfer oder frisch operierte frei.

    Und auch für junge sind multiple Organschäden nicht so toll (mein Beispiel sind immer die 2 Eishockey-Profis, die nach leichten bis mittelschweren Verlauf Herzrhythmusstörungen haben, die dank bester medizinischer Betreuung frühzeitig genug entdeckt wurden, bei Otto Normalverbraucher merkt man es meistens nicht vorzeitig.) Gerade für junge ist es problematisch, wenn ihre Organe schneller altern. Wie viele es betrifft, weiß man erst hinterher.

    Wenn es für Lehrer und Schüler zweimal pro Woche verpflichtende Tests gibt, dann können wir auch aus meiner Sicht völlig normalen Präsenzunterricht mit Maske und Lüften machen und müssen nicht auch noch die Klassen teilen.

    Sehr geärgert hat mich die GEW, die eine Absage der Abschlussprüfungen ins Gespräch gebracht hat. Selbst bei hohen Inzidenzen darf das kein Thema sein, zumal inzwischen ja getestet wird.

    Ein negativer Schnelltest zeigt, wenn er korrekt ausgeführt ist, einigermaßen sicher an, dass man die nächsten 6 Stunden niemanden infiziert (er ist kein PCR-Test, er zeigt nur positiv in der infektiösesten Phase an, nicht die (durchschnittlich) ersten 5 Tage, nicht danach).

    Zweimal die Woche reicht lt. Berechnungen noch nicht einmal, den R-Wert unter 1 zu senken (dazu müsste lt. Rechnung mindestens alle 48 Stunden getestet werden), um sicher zu sein und Präsenzunterricht zumindest vormittags für alle anbieten zu können, müssten täglich alle getestet werden.

    Ein Schnelltest ist kein PCR-Test.

    Wie sieht es denn in den BL aus, die ab morgen/übermorgen wieder Schule haben?

    Das stammt nicht von mir, sondern laut Zeit von Laschet (ist vielleicht nur sein Wunsch, dass die anderen Bundesländer es für ihn beschließen mögen, er will ja das nächste Treffen vorverlegen).

    Bin ich froh, dass nach Eisenmann wir in Baden-Württemberg einen Plan für kommende Woche haben (Schulen bleiben zu außer evtl. Abschlussklassen), danach weiß man, wie die Zahlen nach Ostern aussehen (momentan ist ja wieder Blindflug angesagt).

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