Beiträge von Kris24

    elCaputo, dann habe ich dich auch falsch verstanden.

    Bei uns hieß es ausdrücklich nur Beifahrer und die fahren nicht alleine mit dem Auto herum. Der Fahrer selbst muss nicht fahren.

    (Bei uns kommen die Kursschüler zu 4 oder 5 in einem Auto (bis zu 20 km eine Entfernung) und bis jetzt trägt niemand Maske. Zum Gegenteil, wenn ich sie im Schulgebäude ermahnt habe, habe ich als Antwort erhalten, wir sind heute morgen gemeinsam mit dem Auto (ohne Maske und Abstand) gefahren, jetzt ist es eh zu spät.)

    Die Daten, die in der Schweiz dazu veröffentlicht wurden, zeigen, dass hospitalisierte Covid-Patienten im Schnitt von Jahre jünger sind als bei Influenza. Interessanterweise ist die durchschnittliche Aufenthaltsdauer im Spital nur 8 Tage im Vergleich zu 7 Tagen. Da hätte ich mit deutlich mehr gerechnet. Aber offenbar hat man während der 2. Welle die Leute schneller ins Spital gebracht um Komplikationen zu verhindern.

    Bei uns soll die durchschnittliche Liegedauer bei Covid-19 deutlich höher sein als bei anderen Erkrankungen. Aber genaue Zahlen habe ich aktuell nicht.

    Finde ich auch nicht gut, dass man die in BW - war früher vielleicht anders aktuell aber eben- nicht einfach direkt ausgehändigt bekommt, sondern gezielt anfordern muss (und über dieses Recht noch nicht einmal offiziell informiert wird- da haben manche Mitanwärter Bauklötze gestunt, als ich denen gesagt habe, sie hätten ein Recht das zu sehen und könnten/sollten es anfordern). Ich finde es aber auch nicht gut, dass es bei den Kolloquien anders als im Abi keine nicht an der Notenfindung beteiligten Protokollanten gibt, die einfach das Prüfungsgespräch etwas detaillierter festhalten, als das am Ende der Vorsitzende macht. Widerspruch gegen Noten kann so nämlich niemand begründet einlegen, denn in den Protokollen steht genau das, was zur Note passt und das ist -leider- in Ausnahmefällen nicht ganz das, was in der Prüfung passiert ist, sondern entsprechend nuanciert, amit scih die Notenbegründung direkt ableiten lässt. Dass das nur die absoluten Ausnahmen sind weiß ich. Ich habe genügend Seminardozenten in der Familie und weiß, wie die vorgehen, weiß aber auch, was die erzählen, wie vereinzelte Prüfer das gerne handhaben wollen würden und hatte eine wirklich fiese Lehrprobe + Kolloquium, wo mir der Gebrauch des Rügerechts vorab gegenüber der besten Freundin der Fachleiterin ziemliche Probleme verschafft hat: "Welche Themen sollen wir jetzt im Kolloquium ansprechen." - "A, B, und C."- "Ah, sehr gut, damit bin ich einverstanden." --> Prüfung ging dann natürlich nicht um die Themen A, B, C, sondern um den ganzen Rest des Alphabets unter Ausklammerung der ersten drei Buchstaben. Wenn ich dazu etwas eingeflochten habe, wurde mir immer direkt der Saft abgedreht ("Wir wollen jetzt aber nicht ausschweifen."). Eigentlich soll es aber so sein, dass man über genau die Themen spricht, die man vorab miteinander festlegt zu Beginn des Prüfungsgesprächs plus die Lehrprobe an sich für die Hälfte der Prüfungszeit didaktisch analysiert (wurde ebenfalls komplett ausgeklammert bei mir). Na ja: Auch das war am Ende keinen Widerspruch wert, denn ich wusste, ich werde eingestellt ganz egal wieviel die mir ans Bein pinkeln (und zwar dank Mangelfach + entsprechender Noten im 1. und 2. Staatsexamen), weil sie der Ansicht sind, als Schwerbehinderte hätte ich per se und leistungsunabhängig/qualifikationsunabhängig nichts im Schuldienst verloren (das war nämlich die Grundlage des (erfolgreichen) Gebrauchs des Rügerechts und hatte durchaus unangenehme weitere Konsequenzen für Fachleiterin X).

    In Baden-Württemberg gab es das Referendariat für Gymnasien früher immer an 2 Schulen. Der 1. hat nur eine Bewertung geschrieben (die erhielt ich ungefragt ausgehändigt), de 2. gab die SL-Note (und da bekam ich nichts, ob es keine gab, ob ich danach hätte fragen müssen, weiß ich nicht). Ich habe keine 3 Wochen später in NRW angefangen und daher war es mir relativ egal (die Hypothese der Referendare, SL identisch zu Lehrproben, stimmte bei uns 6 Referendaren an der Schule).

    Kommt immer drauf an, was zu diesen Inzidenzen führt. So ein Jodelfest macht plötzlich auch einen ganz kleinen Kanton ganz relevant fürs ganze Land 😉

    Gut, da waren die Teilnehmer nicht auf einen LK bzw. Kanton beschränkt.

    Ich weiß jetzt nicht, was in Tirschenreuth außer Starkbieranstich (kannte ich vor einem Jahr noch nicht) noch überregionales gibt.

    Bei uns verbreitet es sich auf einmal in Kindergärten gut, schon mehrere Gruppen unterschiedlicher Einrichtungen sind in Quarantäne. Ist zwar blöd für die Inzidenz, aber Kinder erkranken ja in der Regel nur leicht und wenn die Impfungen bald soweit vorangeschritten sind, dass die Großeltern nichts zu befürchten haben, wäre das ja auch nicht mehr so schlimm.

    Du meinst die Urgroßeltern? Die Großeltern von Kindergartenkinder sind fast alle unter 80, viele sogar unter 65 und stecken bei der Arbeit ihre Kollegen an.

    (Genau so ist es hier in 2 LK geschehen.)

    Außerdem wird seit einiger Zeit immer geschrieben, dass das Durchschnittsalter auf Intensivstationen im Gegensatz zur 1.Welle deutlich gesunken sind. Es sind die über 50jährigen, die so schwer erkranken, dass sie sehr lange auf der Intensivstation liegen (teilweise mehrere Monate), die alten sterben leider sehr schnell.

    Die kleinen ländlichen Landkreise wie Tierschenreuth spielen für Deutschlands Situation keine (große) Rolle. Wenn die Indzidenzzahlen in München oder Köln so wären? (Hamburg und Berlin zählen als Bundesländer extra.)

    Sie spielen keine Rolle, weil es erstens absolut wenige Menschen sind (in unserem LK sind aktuell mehr infiziert und wir sind noch unter 100, es sind also mehr Menschen da, die andere anstecken können, sie sind vielleicht sogar unvorsichtiger, weil IZ unter 100) und zweitens sind Menschen in ländlichen LK weniger mobil als in städtischen (spekulieren über Gründe mache ich jetzt nicht). @Lindbergh , von daher verstehe ich deine Besessenheit auf diese LK nicht (außer du hast persönliche Beziehungen zu ihm).

    Bei allen Bekannten war niemand mehr als 2 Tage außer Gefecht, die meisten sogar weniger.

    Die Zulassung für das Update ist wohl gestern rausgegangen.

    Zulassung für welches Update?

    Die AstraZeneca-Sprecherin sprach neulich von hoffentlich Herbst für ein Update für Südafrika-Variante und inzwischen lauert die Kalifornien-Variante (überall in den USA verbreitet sich die englische Mutation, nur in Kalifornien hat sie keine Chance, warum auch immer).

    Mein Verdacht, durch einen Fehler wird die 7-Tage-Inzidenzzahl mit der aktiv infizierten Zahl (14 Tage) verwechselt (dann ist es ungefähr doppelt so hoch).

    Das Problem hatte mein Landkreis in einer App auch schon. Alles wurde korrekt angezeigt, nur bei uns waren alle in den letzten 14 Tagen gemeldeten in der 7-Tage-Inzidenzzahl.

    uhm... das heißt, wer sich um den Kurs drückt muss auch nicht auf Klassenfahrten? Da könnte ich mir ECHT schlimmere Sanktionen vorstellen 😁

    Er wird als Begleiter angefordert (und steht Schlange bei mir ^^, aber ich darf auch ablehnen).

    Da vor ein paar Seiten etwas dazu gesagt wurde:

    Auf der Anmeldeseite für die Impfung wurde mir bei Angebot eines Termins gleich der Impfstoff genannt. (Vielleicht haben wirklich zu viele dagestanden und dann die Impfung vor Ort abgelehnt.) Unter 65 Jahre gibt es nur Astra Zeneca und das baden-württembergischen Impfangebot für Lehrer ist auch ausdrücklich auf den Impfstoff AstraZeneca beschränkt. Für ältere Leute gibt es dafür momentan in dem Impfzentrum keine Termine, weil es keinen Impfstoff gibt. Und Lehrer über 64 haben ja gar nicht erst ein Angebot bekommen.

    Ich glaube, Roswitha, da hast du wirklich Glück gehabt, dass du deinen Wunschimpfstoff erhalten hast.

    Im übrigen steht auf der Seite auch, dass man bei zweimaliger Terminabsage erst einmal keinen Termin mehr bekommt. Vielleicht ist das neu?

    LG DFU

    Ja, das war bei meinem Stiefvater noch nicht so. Man musste nur einen neuen Code (nach zweimaligem Ablehnen) anfordern, aber das war theoretisch unbegrenzt möglich. Vielleicht haben es zu viele bei allen Impfzentren getan? Meine Mutter und ich haben auch gedacht, dass da leicht von Impfgegnern Sabotage möglich ist.

    bei uns wird alle 2 Jahre ein 1. Hilfekurs angeboten, immer Freitagmittag und Samstagmorgen. Er ist zwar freiwillig, aber Klassenfahrten, Sportlehrer, Lehrer mit Experimentierfächer sollen vom Land aus, einen gültigen haben (und der Schein ist nur 2 Jahre gültig).

    Da ich von meinen Geschwistern vorbelastet bin (beide sind ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig) und Chemie unterrichte, sehe ich es als Angebot und freue mich, ihn bezahlt zu bekommen (es ist auch immer lustig). Die meisten meiner ebenfalls betroffenen Kollegen nehmen nur alle 4 oder 6 Jahre teil, aber wenn etwas passieren sollte, kann man dran sein (es gab schon das manche harte Urteil).

    Ich denke mal, dass man zumindest annehmen muss, dass SARS-Cov2 über einen gewissen Zeitraum unentdeckt geblieben ist. So gesehen sollte man China vielleicht nicht verurteilen, sondern eher dankbar sein, dass sie es dann letztlich entdeckt haben.

    Wann und wo die erste Übertragung stattgefunden hat, werden wir vermutlich nie erfahren.

    Die Frage ist, ob wir etwas daraus lernen.

    Ich war über die extreme Reaktion Mitte Januar in China überrascht. Bei so wenigen bekannt gegeben Fällen nicht nachvollziehbar. Deshalb habe ich es schon damals angezweifelt. Gerade das 1. betroffene Land reagiert normalerweise später als die nachfolgenden, weil es noch nicht weiß, was kommt. Ich gehe daher von viel höheren Zahlen aus. Berichte von Beobachtungen an den Krematorien sprechen auch dafür

    Wichtige Aussage von Merkel gerade auf der Pressekonferenz:

    Die USA exportieren keine Impfstoffe.

    Großbritannien nur wenige.

    Nur die EU (Und Russland, China) exportieren größere Mengen.

    Das habe ich hier bereits öfter geschrieben. Was ist daran neu oder wichtig?

    (Warum hat die EU vor ein paar Wochen versucht, eine Übersicht zu bekommen, was alles exportiert wird, es war sogar bei manchen von Exportverbot die Rede und warum hat alles aufgeschrien, wenn auch aus verschiedenen Gründen? Genau aus diesem Grund, es ist wirklich seit langem bekannt.)

    Abgesehen von den Berichten in den Medien kenne ich bisher niemanden, der schon mit Astra Zeneca geimpft wurde. Biontech haben mehrere ältere Verwandte schon bekommen. Wie sieht das denn bei euch aus? Irgendwelche Erfahrungen mit Astra Zeneca oder nur Informationen aus den Medien?

    Meine Schwester wurde letzte Woche am Arbeitsplatz mit AstraZeneca geimpft, am nächsten Tag leichte Probleme, aber weniger als mein Bruder mit BioNTechs 2. Impfung (AstraZeneca soll beim 1. Mal stärkere Impfnebenwirkungen haben, BioNTech beim 2. Mal). Am übernächsten Tag hat sie wieder gearbeitet, auch weil eine Kollegin stärkere Nebenwirkungen hatte, sie hätte eigentlich frei gehabt. Kollegin war nach 2 Tagen auch wieder fit.

    Einige meiner Kollegen lassen sich nächste Woche impfen (alle AstraZeneca) und fahren dafür durch halb Baden-Württemberg (es wurden im Lehrerchat Fahrgemeinschaften erfragt und gebildet), weil in unserem Landkreis der Impfstoff nicht ausreicht. Langsam glaube ich eher an Verteilungsproblem als das viele ablehnen. Bei uns gibt es keine freien Termine.

    Werden in BW auch die SekI und II-Lehrer geimpft??? Neid! Ich würde mich morgen direkt impfen lassen, aber hier nur Kita und Grundschule..

    Ich erhalte nur keinen Termin, alles seit Wochen ausgebucht (ich weiß es, weil ich zuerst für meinen Stiefvater versuchte, dann bei meiner Nachbarin mitbekam und seit einer Woche selbst probiere, dieselbe Anmeldeseite zeigt ununterbrochen keine Termine an, man erhält noch nicht einmal einen Code). Die 400 Termine diese Woche erhält ein Krankenhaus, die bereits seit 2 Monaten warten. Nächste Woche kommen mobile Pflegeteams dran.

    Ich könnte 100 km (ein Weg) zu einem großen Impfstation (werden bevorzugt beliefert) oder knapp 200 km in die Landeshauptstadt, aber das ist mir AstraZeneca nicht wert. (Ich hatte nach der Grippeimpfung etwas Kreislaufprobleme, ich möchte danach nicht Auto fahren.)

    Das heisst es, ja. Und wie es wirklich war, das wissen die Chinesen selber nicht, davon gehe ich mal ganz schwer aus. Ich glaube nicht, dass sich der Start der Pandemie jemals vollständig rekonstruieren lässt. Auch bei HIV weiss man bis heute nicht genau, wie es wirklich angefangen hat. Die Italiener haben etwa ab Mitte Dezember SARS-CoV-2 in Abwasserproben gefunden, ein noch früheres Auftreten des Virus in Europa ist nicht gesichert und halte ich für rein spekulativ.

    Wenn es im Abwasser gefunden wird, müssen mehrere (?) erkrankt sein?

    Ich denke an die Probe aus Frankreich Mitte November, die angeblich auch Covid-19 positiv war (der Arzt eines Krankenhauses hat sich über die seltsamen schwere Erkrankung gewundert und eine Probe aufgehoben). Es waren anfangs sicher nur einzelne, es geht ja sehr langsam los. Wenn es Mitte Dezember im Abwasser (ja, ich weiß, dass jedes Medikament gefunden wird, aber auch da haben es einige genommen und nicht nur einer) gefunden wird, da gab es im November vermutlich schon einzelne.

    Man kann nur spekulieren und im Prinzip ist es auch egal. Ich weiß nur, das, was ich Januar 2020 hatte, will ich nie mehr.

    Ob wir uns die Pandemie nicht einbilden und die Coronaleugnenden doch Recht haben? Offenbar ist Ende 2019 niemandem aufgefallen, dass es Covid gibt :zungeraus:

    Doch, es gab mehrere Berichte von Ärzten, denen seltsame Lungenentzündungen im November und Dezember in Frankreich und Italien aufgefallen sind. Ich selbst hatte Januar 2020 eine sehr seltsame Erkältung (extrem Husten, Atemnot, eine Nacht mit Todesangst, ich war alleine, Nase war aber frei usw., Erschöpfung bis Ostern) bei der 2 Monate später jeder Covid-19 gesagt hätte (ich hatte kurz zuvor mehrere Kontakte, die Mitte Dezember in Straßburg waren, es passt alles). Ich weiß von anderen ähnliches.

    Aber es heißt ja immer, Sars2-CoV brach erst im Dezember in China aus und kam im Januar nach Europa. Und dann kann es nicht stimmen (nur glaube ich China?).

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