Beiträge von Kris24

    Warum verkündet Laschet das nicht einfach?

    Dann wären Schüler, Eltern und Lehrkräfte informiert, Arbeitgebende auch.

    Er könnte mit seinem fertigen Beschluss in die nächste Konferenz gehen, wäre mal was Neues.

    Dann müssen die KM auch nicht lange tagen, sie schließen sich an oder lassen es sein.

    Wenn ohnehin immer jedes BL macht, was es will, könnte NRW doch auch mal vorweggehen. Macht doch mal!

    Dann kann er sich nicht hinter den anderen Bundesländern verstecken (und genau deshalb kann er nicht meiner Meinung nach Kanzler).

    Bei einer Maskenpflicht sowie Tests sind nicht Schulen und nicht Betriebe die großen Pandemietreiber - sondern private Treffen (hier wird keine Maske getragen) und der eigene Hausstand. Bevor man also weitere Einschränkungen bei Schulen, Einzelhandel und Arbeitswelt diskutiert (was leider getan wird), sollte man über private Kontakte sowie auch über Quarantänehotels nachdenken, um dort den R-Wert zu drücken

    Und wo steckt sich der 1. eines Hausstandes an?

    Ins Geschäft darf eine Person pro 10 qm, in ein Klassenzimmer also insgesamt mit Lehrer 6 - 7?

    Die sehr alten Leute und ein Teil der Risikogruppe sind bereits geimpft - daher dürfte die Sterblichkeit sinken trotz hoher Inzidenzen und aggressiverer Varianten.

    Durch das Testen wird ein Teil der Asymptomatischen ausgefischt. Es gibt genug FFP2-Masken, die darüber hinaus schützen. Das Wetter wird besser.

    Insofern sollte versucht werden, jetzt wieder stärker in den Präsenzunterricht zu gehen

    Und die Intensivstationen laufen gerade voll (die ganz alten sind auch früher dort selten gelandet, entweder weil sie vorher starben oder eine Patientenverfügung hatten, die z. B. Beatmung ausschloss) und auch bei den 30 - 50jährigen sterben 20 - 30 % teilweise nach Monaten nach Beatmung (bei den 50 - 80jährigen, die auch noch nicht geimpft wurden noch mehr). Und solange sind auch keine Betten für Unfallopfer oder frisch operierte frei.

    Und auch für junge sind multiple Organschäden nicht so toll (mein Beispiel sind immer die 2 Eishockey-Profis, die nach leichten bis mittelschweren Verlauf Herzrhythmusstörungen haben, die dank bester medizinischer Betreuung frühzeitig genug entdeckt wurden, bei Otto Normalverbraucher merkt man es meistens nicht vorzeitig.) Gerade für junge ist es problematisch, wenn ihre Organe schneller altern. Wie viele es betrifft, weiß man erst hinterher.

    Wenn es für Lehrer und Schüler zweimal pro Woche verpflichtende Tests gibt, dann können wir auch aus meiner Sicht völlig normalen Präsenzunterricht mit Maske und Lüften machen und müssen nicht auch noch die Klassen teilen.

    Sehr geärgert hat mich die GEW, die eine Absage der Abschlussprüfungen ins Gespräch gebracht hat. Selbst bei hohen Inzidenzen darf das kein Thema sein, zumal inzwischen ja getestet wird.

    Ein negativer Schnelltest zeigt, wenn er korrekt ausgeführt ist, einigermaßen sicher an, dass man die nächsten 6 Stunden niemanden infiziert (er ist kein PCR-Test, er zeigt nur positiv in der infektiösesten Phase an, nicht die (durchschnittlich) ersten 5 Tage, nicht danach).

    Zweimal die Woche reicht lt. Berechnungen noch nicht einmal, den R-Wert unter 1 zu senken (dazu müsste lt. Rechnung mindestens alle 48 Stunden getestet werden), um sicher zu sein und Präsenzunterricht zumindest vormittags für alle anbieten zu können, müssten täglich alle getestet werden.

    Ein Schnelltest ist kein PCR-Test.

    Wie sieht es denn in den BL aus, die ab morgen/übermorgen wieder Schule haben?

    Das stammt nicht von mir, sondern laut Zeit von Laschet (ist vielleicht nur sein Wunsch, dass die anderen Bundesländer es für ihn beschließen mögen, er will ja das nächste Treffen vorverlegen).

    Bin ich froh, dass nach Eisenmann wir in Baden-Württemberg einen Plan für kommende Woche haben (Schulen bleiben zu außer evtl. Abschlussklassen), danach weiß man, wie die Zahlen nach Ostern aussehen (momentan ist ja wieder Blindflug angesagt).

    Zeit Online ist etwas ausführlicher, ich zitiere

    Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat für Nordrhein-Westfalen einen sogenannten Brücken-Lockdown angekündigt. Er forderte für ganz Deutschland einen härteren Lockdown als bisher, der zwei bis drei Wochen dauern müsse, um die derzeit stärker werdende dritte Corona-Welle zu brechen.

    Die Lage sei ernst: "Wir haben es mit der schwierigsten Phase zu tun", sagte Laschet in einem Impfzentrum in Aachen. Dagegen helfe nur der ganze Instrumentenkasten: Impfen unter Hochdruck, Testen, Nachverfolgen und Kontaktbeschränkungen. Der Brücken-Lockdown bis zum Mai soll nach Laschets Worten die Phase überbrücken, bis die Inzidenzzahlen so niedrig sind, dass Tests und Nachverfolgungen tatsächlich funktionieren.

    Zur Begründung verwies Laschet unter anderem auf die wieder steigende Zahl von Corona-Infizierten, die auf Intensivstationen in Deutschland behandelt werden müssen. Diese erhöhte sich bis Ostermontag auf mehr als 4.100. "Geschieht nichts, werden die Zahlen weiter erheblich zunehmen", warnte Laschet.

    "Die Brücke zu einem durchschlagenden Erfolg beim Testen erfordert, dass wir noch einmal in vielen Bereichen nachlegen und uns in Richtung Lockdown bewegen." Kontakte im privaten Bereich, aber auch am Arbeitsplatz müssten weiter verringert werden.

    Gedacht wird laut Laschet für NRW an Ausgangsbeschränkungen in den Abend- und Nachtstunden, wie es sie in manchen Kommunen schon gibt. Das sei ein effektives Mittel, sagte der CDU-Politiker – "besonders in den Kommunen, in denen die Inzidenz über 100 liegt". Außerdem müssten mehr Menschen im Homeoffice arbeiten und die gastronomischen Betriebe geschlossen bleiben. Ganz wichtig seien aber die Impfungen.

    Laschet präzisierte, wo es mehr Kontaktbeschränkungen geben müsse: Am Arbeitsplatz und in den Schulen, die vorerst geschlossen bleiben sollen. Danach müsse unbedingt zweimal die Woche getestet werden, dazu soll es eine Testpflicht geben.

    Der CDU-Vorsitzende warb dafür, die Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin vorzuziehen. Sie solle noch in dieser Woche stattfinden. Die dort beschlossenen Maßnahmen müssten von allen getragen werden, auch von den Ländern, die niedrige Inzidenzzahlen hätten. "Das rettende Ziel ist nah", sagte Laschet. "Auf den letzten Metern brauchen wir diese Kraftanstrengung."


    (Aus https://www.zeit.de/politik/deutsc…nfektionen-live )

    Also Brücke zu niedrigen Inzidenzzahlen, ich gebe zu, darauf wäre ich auch nicht gekommen. (Die Hervorhebungen stammen aus dem Original, sind also nicht von mir.)

    Hi Kris24,

    erstmal herzlichen Dank für dein Engagement. Ich habe mir die Beiträge hier natürlich vor meinem Post aufmerksam durchgelesen. Deiner Argumentation kann ich folgen. Was mich bisher aber gestört hatte, ist, dass es ja quasi eine "Unterrichtsvergütung" vom selben Arbeitgeber wie für die Haupttätigkeit ist. Ich hatte mich daher gefragt, ob das dann tatsächlich wie eine "Aufwandsentschädigung", wie in deinem Beispiel, zu werten ist. Natürlich gebe ich dir auch Recht, dass es im engeren Sinne außerhalb des Dienstverhältnisses stattfindet und damit "nebenberuflich" ist.

    Meine Frage hier hatte ich auch deswegen gestellt, weil scheinbar nirgendwo von offizieller Stelle eine offizielle Ansage gemacht wurde. Danke nochmal!

    Viele Grüße

    Eisenmann hat den Begriff Aufwandsentschädigung verwendet (müsste vorne verlinkt sein), deshalb würde ich es genauso in mein Steuerprogramm eintragen (der Begriff steht, glaube ich, auch in meinem Vertrag). Ich bin aber noch nicht soweit, meine Steuererklärung folgt später.

    Ich wiederhole mich, bei uns ist die "Sammelstelle" die Turnhalle (aktuell ist bei uns Sportunterricht nicht erlaubt), niemand wird gebrandmarkt, es lief absolut locker für alle Seiten ab (vielleicht die Mathelehrer im Vorfeld bitten, die Vierfeldertafel mit falsch-positiv und falsch-negativ durchrechnen lassen, kurz falsch-positive Ergebnisse von vielen Nichtinfizierten können häufiger sein als richtig-positive Tests von wenigen infizierten, bei uns hat die SL daher deutlich im Vorfeld an die Eltern geschrieben, dass ein positiver Schnelltest nur ein starkes Anzeichen ist, aber nicht mehr).

    Und Julew, was macht ihr sonst mit fiebrigen Kindern bis die Eltern es abholen? Selbst wenn ihr das positiv getestete Kind in der Klasse behaltet bis die Eltern da sind, ist es immer noch besser als ein ungetestestes infiziertes Kind die ganze Woche.

    Die Alternative zu Tests ist, Schulen bis zu den Sommerferien geschlossen zu halten, bis auch alle Eltern geimpft sind. Ich finde es lustig, dass alle schreiben, was nicht geht.

    Was die Benachteiligung von Familien betrifft: Wenn ich ab jetzt unter Umständen jahrelang nicht mehr mit meiner Familie fliegen darf (z.B. um meine im Ausland lebende Familie zu besuchen), weil der Kurze nicht geimpft ist, dann schränkt mich das verdammt nochmal ganz schön ein und ich darf mich verdammt nochmal so richtig verarscht fühlen, ohne dass irgendein "Holier than thou"-Prediger sich genötigt fühlt, mir einen zu erzählen, wie viel schwerer Familie XY es hat.

    Und was wird das für ein Geschrei von genau den gleichen Leuten geben, die vollkommen ausrasten werden, sobald eine Familie ihr kreischendes Kleinkind testen lässt ("Körperverletzung, nicht zumutbar usw."), um endlich mal wieder etwas jenseits des lokalen Bauerhofes und jenseits der deutschen Grenze zu erleben.

    Ja, ich finde es scheiße, wenn es so kommen sollte. Egoistisch? Ja, vielleicht, aber auch ich lebe nur einmal und hab keine Lust, meine besten Jahre zu vertrödeln.

    Wenn dich bzw. dein Kurzer das ausländische Land nicht einreisen lässt, was kann Deutschland dafür?

    In Deutschland wird (vorerst) ein negativer Test reichen. Allerdings glaube ich nicht, dass die Impfung von Kindern noch jahrelang auf sich warten lässt (BioNTech u.a. haben schon gute Studienergebnisse veröffentlicht). Da befürchte ich aktuell mehr, dass irgendeine Mutation gegen die der Impfstoff nicht wirkt, uns zurück wirft.

    Die GEW bringt nach WDR Angaben ins Gespräch, dass notfalls die Abiprüfungen in NRW ausfalle (wegen Corona) und das Abi auf Grundlage der bisher erbrachten Leistungen gewährt wird.

    Das wurde auch letztes Jahr verlangt und hat sich nicht durchgesetzt. Ich dachte heute morgen (ich lasse mich immer mit Nachrichten im Radio wecken) "und täglich grüßt das Murmeltier". Ich hoffe nur, dass mein Leistungskurs nicht aufhört zu lernen und im Mai (unser Abitur wurde 2 Wochen nach hinten verschoben) dumm dasteht, wenn trotzdem geschrieben wird.

    Grundsätzlich gilt für Unternehmen, dass ihre Vertragsfreiheit bei Dienstleistungen oder Produkten dort endet, wo andere Rechte berührt werden.

    Das wird einem leicht klar, wenn am Beispiel des Flugverbots die Ungeimpften mit Dunkelhäutigen, Hindus, Frauen, Behinderten, Alten oder - vielleicht am naheliegendsten - mit HIV-Infizierten ersetzt.

    Ein Berufen auf Hausrechte oder Vertragsfreiheit würde (hoffentlich) von keinem von uns und von keinem Gericht akzeptiert oder toleriert.

    Und wo vor welchem Gericht möchtest du einen anderen Staat z. B. USA, China oder Australien oder eine ausländische nicht-europäische Fluggesellschaft verklagen?

    (Uhd auch der Vergleich mit Farbigen oder Frauen hinkt, das sind Merkmale, die sich nicht ändern lassen und in anderen Ländern trotzdem zu Nachteilen führen können (als Frau würde ich eine Vergewaltigung in manch arabischen Staat nicht anzeigen (und deshalb reise ich sicher nicht dahin)), impfen lassen kann irgendwann sich fast jeder.

    Man kann soviel klagen wie man will, es wird international sicher, national vielleicht so kommen. Übrigens musste ich als Kind noch gegen Pocken (auch starke Nebenwirkungen möglich) geimpft werden, alle jünger als Jahrgang 70 (?) und im Schuldienst tätig gegen Masern. Und auch da wird nicht jeder schwer krank.

    ich habe noch einmal in der App nachgelesen, SafeVac 2 App wurde für Covid-19-Impfkampagne erweitert.

    Man wird 7 bzw. 8 mal in 4 Wochen nach Impfung gefragt, wie es einem geht (und dann noch einmal nach 6 bzw. 12 Monaten).

    Nur so können Nebenwirkungen festgestellt werden (und evtl. Vorkommnisse, die es ankündigen).

    CDL: Vergiss nicht die App zum Dokumentieren deiner (evtl nicht vorhandenen) Nebenwirkungen. Man muss sich innerhalb von 48 h nach der Impfung anmelden, sonst geht´s nicht mehr - save vac heißt sie, soweit ich mich erinnere und jetzt richtig gegoogelt habe.

    PS Diese Erinnerung natürlich an alle, die gerade geimpft wurdenwerden!

    Ich habe gerade auf meinem Handy nachgesehen, sie heißt SafeVac. (Bei uns gab es den QR-Code am Ausgang, ich habe es noch im Impfzentrum heruntergeladen (gilt für alle Impfungen, kostet kaum Zeit, frisst kein Heu und hilft, wenn es viele machen).

    Ich gratuliere auch allen, ich sehe es an mir, ich reagiere viel gelassener.

    Dafür sind bei uns jetzt wieder alle Schüler da - man muss sie nicht morgens wecken, nicht den Eltern ständig erklären, dass keine Ferien sind, man bekommt Rückmeldungen, es gibt keine vorgeschobenen technischen Probleme... (ja, es gibt auch echte)

    Dafür hast du und haben deine Schüler die Chance, eine noch unbekannte Krankheit mit evtl. lebenslangen multiorganen Schäden zu erhalten, dafür zu sorgen, dass Restaurants und Kultur noch lange geschlossen bleiben, aber ey, die Schüler haben morgens um 8 Uhr ein Arbeitsblatt gemacht (oder auch nur vom Nachbarn abgeschrieben, als du im anderen Raum warst). Das sind doch Schäden am Herzen oder Nieren wert. (Achtung Ironie) (Und ja, die wurden z. B. bei Profisportlern in Medizinchecks auch nach leichten Verläufen von Covid-19 festgestellt, aber Otto Normalverbraucher merkt es erst, wenn die Schäden zu groß sind, wenn Herz und Niere ausfallen).

    Übrigens von meinen Schülern sind mindestens 2/3 (Klasse 8 Nebenfach) bzw. 5/6 (Klasse 6 bzw. 10 Hauptfach) Einzugsgebiet Brennpunkt dabei. Und die, die nicht regelmäßig dabei sind, haben auch vorher im Präsenzunterricht Hausaufgaben nur abgeschrieben, im Unterricht nicht sinnvoll geantwortet.

    Hallo zusammen,

    wie einige von euch habe auch ich die Lernbrücke im letzten Sommer (für die Grundschule in BW) angeboten. Auch ich stehe nun vor der Frage, was hier steuerlich zu tun ist. Gibt es inzwischen ein Resultat? Hat schon jemand mit seinem Steuerberater gesprochen oder sonst eine belastbare Rückmeldung? Sobald es ein Ergebnis (z.B. durch den Steuerbescheid) gibt, wäre es klasse, wenn ihr das hier posten könntet und wir dieses Thema noch abschließend klären könnten.

    Habe mich extra für diese Frage hier angemeldet, und hoffe natürlich, dass hierdurch auch noch einigen anderen geholfen werden kann.

    Danke schon mal,

    viele Grüße Alex

    Dann habe ich eine gute Nachricht für dich, du musst für Aufwandsentschädigung keine Steuern zahlen, wenn du unter 2400 EUR bleibst. Das steht auch in diesem Thread, ich wusste es anfangs auch nicht, ich dachte nach deinem (forschen) Einstieg hier, du hättest ihn gelesen.

    (Sei nicht böse, aber du klangst für mich wie einer dieser Trolle, die uns hier immer wieder erzählen, wie faul Lehrer sind. Wenn du hier etwas herum liest, wirst du hoffentlich sehen, dass fast alle uns viele Gedanken gemacht haben.)

    Meine 20 Stunden teilen sich auf 3 Kurse (nur Mathe) auf.

    Und ich habe von Anfang an neuen Stoff unterrichtet und fast alle Schüler haben mitgearbeitet (und waren stolz auf das Erreichte).

    ich zitiere mich mal selber und ergänze den Link https://www.lohnsteuer-kompakt.de/fag/2020/201/w…uss_ich_angeben

    Und herzlich Willkommen Alex :handschlag: (das forsche Auftreten bezieht sich natürlich nicht auf dich, meine zitierte Antwort ist älter).

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