Beiträge von Kris24

    Bei so vielen vermutlich falsch bedient (z. B. zu lange gewartet).

    Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit falsch positiv gar nicht so gering. 98 % sicher, bedeutet auch 2 % falsch und 2 % von sehr vielen nicht Coronainfizierten (und die stellen auch in Corona-Hotspots die deutliche Mehrheit) können zahlenmäßig mehr sein als 95 % von wenigen tatsächlich Infizierten. Deshalb wird ein PCR-Test verlangt. D.h. ein positiver Schnelltest kann, muss aber keine Infektion nachweisen (ich habe es mit meinen Schülern in der Vierfeldertafel durchgerechnet, ich würde also keine Panik schieben).

    Susannea

    Ja, genau. Darum gibt’s bei uns auch keine solchen Fälle. Aber man kann ja auch nicht so tun, als wäre nichts. Und wer weiß, wie viele Chargen betroffen sind, die bei uns herumstehen und noch nicht angebrochen wurden?

    Es gibt auch in Deutschland angeblich 7 Fälle auf 1,x Millionen Impfungen. (Jetzt meldet natürlich jeder, ein Zusammenhang muss überprüft werden.)

    Wie findet ihr eigentlich "Die Coronakrise - Teil III"? Ist gerade in den Kinos angelaufen. Also ich fand es langweilig, dass der Regisseur wieder eine Szene eingebaut hat, wo die Wissenschaftler alle warnen und alles vorhersagen und die Politiker wieder nicht hören. Spätestens beim zweiten Mal würden die Leute hören. Ich meine das ist doch beim dritten Mal langsam unrealistisch. Auch dass jetzt "Mutanten" angreifen ist sowas von ein Klischee. Generell wiederholt sich die Handlung einfach. Die Nebengeschichte mit den Gastwirten in Hessen wirkt auch einfallslos und Christian L. und Susanne E. sind als Antagonisten derart überzeichnet, dass es fast lächerlich wirkt.

    Ich denke auch immer wieder an den Film "und täglich grüßt das Murmeltier". Da hat es doch auch einige Tage gebraucht, bis der Hauptdarsteller es begriffen hat.

    Das wusste ich gar nicht, dass BW seinen Landesanteil dann unabhängig von der Einwohnerzahl auf die Landkreise verteilt.

    Es ist so, jedes kleine Impfzentrum enthält pro Woche einen Karton mit x Impfdosen BioNTech (ich habe die Zahl vergessen) . Da wir kein zentales Impfzentrum in der Nähe haben, mit der einwohnerstärkste Landkreis sind und auch mit das höchste Durchschnittsalter, ist es bei uns besonders problematisch.

    Unser Impfzentrum könnte viel mehr verimpfen, es hört jeden Tag um 14 Uhr (geplant war 22 Uhr) auf, weil nichts mehr da ist.

    Von "durchgeimpft" hatte ich auch nichts geschrieben, mir ist bewusst, dass es eine Gruppe gibt, die nicht in Heimen, aber auch nicht mobil genug für den Weg in die Impfzentren ist. Ich vermute nur, dass man diese erst wirklich erreichen wird, wenn die Hausärzte umfassend mitimpfen können.

    Nein, es fehlen noch viele Mobile, sie konkurrieren nur mit allen aus der Gruppe 2 um die zu wenigen Impfstoffe.

    Bei uns waren bis letzte Woche an 2 Tagen nur BioNTech für Ü80 und an 3 Tagen AstraZeneca für U65 (es gab weniger BioNTech hier im Landkreis dank Aufteilungssystem Baden-Württemberg). Alle Termine waren ausgebucht, diese und nächste Woche werden z. B. sehr mobile Freunde meiner Eltern erstmals mit BioNTech geimpft (alle Mitte/Ende 80), der Termin war schon lange ausgemacht, sie konnten oder wollten nicht einfach nach Freiburg fahren (mehrmals umsteigen mit Zug oder Autofahrt durch verschneiten Schwarzwald).

    Die Unterschiede zwischen den Bundesländern empfinde ich an der Stelle doch als irritierend. Hier in BW kann Gruppe 2 (inklusive der vorgezogenen Gruppen) einfach bereits Termine vereinbaren online (Warteliste gibt es glaube ich über die Hotline, muss man aber nicht nutzen; ich gebe gerade allen, die auf Termine hoffen den Tipp, nach Mitternacht zu schauen, wenn die neuen Termine frei geschaltet werden, so habe ich meinen Termin so schnell bekommen). Das finde ich zwar für mich natürlich gut, aber umgekehrt sehr schwierig, wenn ich dann hier lese, dass in anderen Bundesländern noch so viele Menschen aus Prio 1 und auch aus der ursprünglichen Prio 2 keine Termine haben und vermutlich auch in vielen Fällen in den nächsten 4 Wochen nicht haben werden. Da merkt man denke ich erst, wie unterschiedlich die Altersverteilung in den Bundesländern sein kann. Nachdem die Zuteilung der Impfstoffmengen von der Einwohnerzahl abhängig ist, nicht von der Altersverteilung ergeben sich doch große Unterschiede im Impffortschritt bei bestimmten Alterskohorten. Mich irritiert aber auch, dass hier in BW diverse Gruppen, wie sämtliche Lehrkräfte vorgezogen werden können, während es anderswo maximal Grund-und Förderschullehrkräfte betrifft. Liegt vermutlich aber bei uns daran, dass Grüne wie Schwarze vor der Landtagswahl noch einmal punkten wollten.

    Auch in Baden-Württemberg warten noch viele über 80. Wir haben lange Wartelisten (man hofft im Landkreis Ende April mit Gruppe 1 fertig zu sein).

    Das Problem kam, weil die 2. Gruppe für AstraZeneca geöffnet wurde, dann gab es die Altersfreigabe und jetzt sind Gruppe 1 und 2 gleichwertig am Start für alle Impfstoffe, d. h. Gruppe 1 wartet länger (man hätte vielleicht Gruppe 2 wieder schließen müssen).

    Ich bin trotzdem dafür, dass junge Rettungssanitäter und Feuerwehrleute vorzeitig geimpft werden. Durch meinen Bruder (Mitte 40) habe ich mitbekommen, dass im vergangenen Jahr durch die vielen Quaratänen mehrfach nicht genug Leute vor Ort bereit waren (er springt ja nur im Notfall ein), dass z. B. zu Unfällen weiter entfernte Teams kommen mussten, dass auch Herzinfarkt und Co. warten musste.

    Ich möchte nicht, dass mein Haus brennt und erst die Feuerwehr aus der übernächsten Stadt ist einsatzbereit.

    Was ich für völlig daneben finde, ist die Auffassung, die Klatsche für die CDU sei eine Abrechnung mit der Corona-Politik der Regierung Merkel. Für BW macht diese Aussage doch überhaupt keinen Sinn. Eisenmann hatte sich doch genau gegen Merkels Vorschläge gewandt, sich offen gegen sie gestellt. Kretschmanns Politik, die vom Wahler honoriert wurde, war doch viel mehr auf Seiten Merkels?!

    Genau, auch die Maskenaffäre spielte keine Rolle.

    Kretschmann hat oft gesagt, er sei ein Fan von Merkel, er betet für sie. Auch in der Coronapolitik war er komplett auf ihrer Seite, er war enttäuscht und hat das deutlich geäußert, als Merkel sich bei den Maßnahmen zurückzog.

    Eisenmann hat sich dagegen deutlich von Merkel abgesetzt. Merkel ist in meiner Umgebung sehr beliebt, die CDU Baden-Württembergs dagegen steht auf Merz Seite. Das kommt in meiner Umgebung bei CDU-Wählern auch nicht gut an. Ich bin gespannt, wohin es mit der CDU geht.

    ich fürchte nur, einige Eltern nehmen das ernst.

    Zeit berichtet

    Die CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann muss auch in ihrem Stuttgarter Wahlkreis eine herbe Niederlage einstecken. Nach Angaben der Landeshauptstadt kam die Kultusministerin dort nur auf 21,7 Prozent. Damit schaffte sie es nicht, ihrem Kabinettskollegen Winfried Hermann (Grüne) das Direktmandat im Wahlkreis Stuttgart II abzunehmen. Der baden-württembergische Verkehrsminister baute sein Ergebnis von vor fünf Jahren (37,2 Prozent) weiter aus und setzte sich mit 39,8 Prozent der Stimmen durch.

    (Ganz so deutlich habe ich das doch nicht erwartet.)

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