Klar gibt's die. Auch wenn doch sozial Schwäche Familien nicht interessieren, sie brauchen halt ebenso die Hilfe wie 85-Jährige.
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Wie-di…tet-417124.html
Edit: übrigens, eine Gruppe von beiden gestaltet in 10 Jahren die Gesellschaft mit. Errätst du, welche?
Die Menschen sorgen sich um ihren Arbeitsplatz. Ja. Aber meinst du wirklich, der wäre sicherer, wenn es keinen Lockdown gäbe? 4 Wochen wäre alles offen, dann würden viel mehr erkranken (die Belegung der Intensivbetten steigt übrigens seit ein paar Tagen in Deutschland wieder, in einem Drittel der Bundesländer schon länger, jetzt müssen halt vermehrt Ü50 auf die Intensivstation und die "liegen länger auf der Intensivstation bis sie sterben oder hoffentlich wieder genesen) und spätestens dann würden viele nicht mehr nicht notwendigen Kontakt suchen.
Bei uns am Gymnasium gibt es sehr viele sozial schwache Familien (Schule liegt in einem Gebiet mit sehr vielen H4-Empfängern).
Aber viele sorgen sich um ihre Gesundheit bzw. die ihrer Eltern und noch einmal auch die, die sich nur um den Arbeitsplatz sorgen, wären bei steigenden Zahlen ohne Lockdown nicht besser dran. Wer Geld hat (bei uns meistens die mobilen Alten), geht in Corona-Zeiten nicht in ein Restaurant etc.
(Und fast alles aufmachen (Restaurants nur außen, anderes mit entsprechendem Abstand usw.) und Schule geschlossen halten, würde vielleicht sogar mehr für den Infektionsschutz bringen, ist aber politisch nicht durchsetzbar.)
Ich zitiere aus deinem Link
Besonders betroffen sind Kinder aus sozial schwachen Familien, vor allem, wenn die Eltern selbst erkrankt sind oder die Familien in engen Wohnungen leben, finden die Kinder wenig Unterstützung von ihrem sozialen Umfeld. Wut, Aggressionen und psychosomatische Beschwerden haben zugenommen.
Wenn Eltern an Corona erkranken, dann hilft Lockerung aber den Kindern auch nicht. Und ja, viele Kinder sorgen sich sehr um ihre Eltern, vor allem wenn z. B. die Mutter alleinerziehend ist (und natürlich belastet es sehr). Aber da ist das Virus schuld und nicht die Maßnahmen, die helfen sogar die Ängste zu verringern (und gerade das meinte Nymphicus. Es wird eben nicht unterschieden, warum sich Menschen sorgen. Ich kenne auch keine Studie dazu.)