Beiträge von Kris24

    bei einer Freundin in der Kita werden jetzt Lolli- Tests durchgeführt (einen Wattebausch am Stab im Mund) und die meisten Eltern wollen nicht, dass ihre Kinder mitmachen... kann ich echt nicht verstehen.

    Ich war heute wieder zum Test und war fast enttäuscht wie wenig tief der Arzt in den Rachen ging. Hat er in der Nase wett gemacht, richtig weit runter, ohne dass ich weinen musste. Und bevor jemand was sagt: bei uns im Testzentrum bekommen Lehrer PCR Tests.

    Wenn eine Mutation auftaucht, müssen in Baden-Württemberg auch Angehörige von Kontakt 1-Personen in Quarantäne. Und das wollen natürlich viele Eltern nicht.

    Wenn 30 Prozent der Berechtigten die Impfung ablehnen, gibt es kein Problem mit der Akzeptanz?

    AZ wurde von meiner Person nicht erwähnt.

    Und wie viele lehnen die Grippeimpfung ab? Wie viele andere Impfungen? Es gibt Menschen, die grundsätzlich gegen jede Impfung sind, weil man in die Natur (gegen Gott u.a.) pfuschen würde. Wir sind ein freies Land, sollen sie.

    In meinem Kollegium lehnen ein paar junge Kollegen ab, weil sie meinen, dass sie nicht schwer erkranken (die meisten lassen sich trotzdem impfen, unsere Referendare fuhren weit und sind schon geimpft).

    Und dann gibt es Querdenker, die immer noch glauben, dass geheime dunkle Mächte unter Bill Gates und Co dass alles uns einreden. Es gäbe keine Kranken.

    (Du bestätigst gerade mein Vorurteil über dich. Selten so unwissende (und im anderen Thread unsympathische Kommentare) von jemanden gelesen. Da ist mir meine Zeit zu schade.)

    Akzeptanzförderung.

    Es gab nie ein Akzeptanzproblem. Zwischen 15 - 30 % der Berechtigten lehnen ab genau wie bei BioNTech.

    Was viele nicht wissen, das RKI nennt gelieferte Impfdosen, wenn sie das Werk Richtung Deutschland verlassen. Es dauert aber einige Tage bis sie in zuerst in den Bundesländern und dann in den Impfzentren ankommen und manche (alle?) Impfzentren machen erst dann Termine aus, wenn sie die Impfdosen erhalten haben, dann müssen sie bei Lieferproblemen nicht wieder absagen.

    Außerdem wird immer noch ein Teil für die 2. Impfung zurück gehalten, dass ändert sich gerade.

    Und es dauert wieder ein paar Tage bis Krankenhäuser (teilweise privat) und Impfzentren über die Landkreise und Bundesländer an das RKI die Anzahl an verimpften Dosenzurück melden.

    Viele (alle?) Krankenhäuser verimpfen auch nicht alles sofort, sondern verteilen die Impftermine über zwei oder gar drei Wochen , damit nicht zu viele vom Pflegepersonal gleichzeitig ausfallen (gemeldet wird aber erst am Ende und nicht täglich, zusätzliche Arbeit braucht keiner). Der Impfstoff hält ja 6 Monate.

    Und da die erste Lieferung gerade vor einem Monat kam, spielen die vielen Zeitverzögerungen eine sehr große Rolle.

    Also, wer behauptet, dass AstraZeneca nutzlos herumliegt, hat entweder keine Ahnung oder trollt herum.

    Schreiben wir aneinander vorbei?

    Gruppe A ist in Woche A in der Schule. In Woche A hat die Klasse Mo+Di Berufsschule.

    Gruppe B ist in Woche B in der Schule. In Woche B hat die Klasse nur Mo Berufsschule. Somit hat Gruppe A doppelt soviel Präsenzunterricht wie Gruppe B.

    Kannst du das Problem nicht erkennen?

    Wir haben dasselbe Problem.

    Lösung nicht gerade/ ungerade, sondern 4-Wochen-Rhythmus.

    Ergänzung

    Ob wir allerdings 4 Wochen denselben Plan (Wechselunterricht/ Präsenzunterricht/ Fernunterricht? ) haben, bezweifle ich. ;)

    Was ich bezüglich der Impfung nicht verstehe, ist die Unklarheit darüber, ob man mit ausreichendem Schutz (nach der zweiten Impfung) noch ansteckend für andere ist. Gibt es dazu schon neuere Erkenntnisse?

    Ich bin früher immer davon ausgegangen: keine Krankheit-keine Ansteckung. Bei der Masernimpfung wird ja immer so argumentiert, dass man durch eigene Impfung andere Menschen, die nicht geimpft sind bzw. nicht geimpft werden können, mit schützt. Weshalb ist das bei Corona eventuell nicht so? Kann da jemand von euch Licht ins Dunkle bringen?

    Bei Covid-19 ist bekannt, dass man auch ohne Symptome andere infizieren kann. Das ist genau das Problem im Gegensatz zu Grippe.

    auch bei uns gibt es zwischen zwei Stunden nicht immer eine 5-Minuten Pause, aber irgendwie ist das kein Problem.

    Klar fallen dann manchmal ein paar Minuten der Stunde weg, aber hey, das passiert auch sonst (ich werde aufgehalten von anderen Schülern, Kollegen, Streitfällen...)

    Such is life und gehört zum Schulleben dazu, besonders wenn es die schulische Zeitplanung so vorsieht. Geht ja allen Beteiligten so.

    Kann man sich drüber aufregen.

    Muss man aber nicht

    Bei uns gibt es auch keine 5-Minuten-Pause und weil auch alle Schüler den Raum wechseln, die Wege lang und die Gänge voll, nicht alle Kollegen immer pünktlich beenden, bedeutet das, dass ich durchschnittlich 35 Minuten statt 45 Minuten unterrichte (eine von 4 Gruppen, wir haben ab Klasse 5 zunehmend Kurssystem kommt immer sehr spät). Die Streitfälle, aufhaltende Schüler kommen ja trotzdem dazu (die Gespräche mit Kollegen fallen weg, die halten bei uns nicht auf).

    Das addiert sich im Laufe des Schuljahres. Bei Doppelstunden wird ohne Pause durchunterrichtet (natürlich mit Methodenwechsel).

    ich hatte schon eine 7. Klasse mit nur 2 Stunden Chemie als Klassenlehrer (NRW, zusätzlich problematisch Doppelstunde Montagmorgen) und mehrfach 10. Klassen ebenfalls mit nur 2 Stunden. Mehr als 4 Stunden (Mathe oder NwT) hatte ich noch nie als Klassenlehrer, obwohl ich theoretisch 3 Fächer mit insgesamt 10 Stunden unterrichten könnte. Ich hatte schon Religionslehrer (unterrichtete ca. 1/3 der Klasse) als Co-Klassenlehrer. Ist halt so. (Ideal ist es nicht, aber ich habe es an allen drei Schulen in NRW und Baden-Württemberg erlebt, an Gesamtschule und Gymnasium. So seltsam ist es nicht, es muss ja für alle Klassen und Lehrer aufgehen.)

    Bei uns werden die Klassen 5 und 6 geteilt (neuer Stundenplan kommende Woche) und da ich auch Kl. 11 und 12 habe (also 2/3 meiner Stunden in Präsenz) erwarte ich viele Hohlstunden (kaum Optimierung für Lehrer für die wenigen Wochen, die jüngeren Schüler gehen vor), die ich dank fehlender Glasfaserkabel nutzlos in der Schule herumsitze.

    Fernunterricht für Kl. 7 - 10 (restlichen 8 Stunden) finden bei mir vermutlich nicht mehr statt (außer ich unterrichte nachts oder am Wochenende), aber dazu sehe ich mich auch nicht in der Lage. (Es klingt für Außenstehende so toll, aber es kein sinnvoller Unterricht mehr möglich. Diese Variante ist schlechter als Fernunterricht).

    Ich bin noch gegen Pocken geimpft worden (in meiner Kindheit gab es noch die Impfpflicht). Alles andere kam teilweise erst viel später (Masern etc. waren z. B. in meiner Kindheit und Jugend noch nicht üblich freiwillig zu impfen, sind ja nur Kinderkrankheiten, es gab sogar Masernpartys, ich habe mich erstmals dagegen impfen lassen müssen, als ich ein Austauschjahr in den USA verbringen wollte, die High School hat es verlangt).

    Besonders schön finde ich in Nds die Ausführungen zur Unterrichtsorganisation, man soll die SuS, die im Distanzlernen sind, morgens mit einer VK beglücken, damit sie besser in den Tag starten.

    Was mache ich denn mit den SuS im Klassenzimmer, während ich die Distanzlerner wecke?

    Einfach um 7 Uhr für die Distanzschüler anfangen. ;)

    (Im Ernst, wer denkt sich so etwas aus?)

    Och, juhu! Keine Notbetreuung mehr!:top: Lungern die Jungs und Mädels dann alle im Ort rum, wenn ihre Kohorte aus hat? Sollen ja alle in Präsenz, aber in kleinen Gruppen...ohne zusätzliche Räume und Lehrer????

    Kleine Gruppe bedeutet Klasse oder bei uns Jahrgang. Alles andere ist nicht möglich. Also bei uns bis zu 150 Kinder (oder man verlangt von Französischschülern Latein, setzt bilingualen Unterricht (betrifft mehrere Fächer) aus, es gibt nicht mehr verschiedene Musikzüge (wie werden dann Klassenarbeiten geschrieben (ich habe es bereits heute morgen hier geschrieben), Religion, Ethik in 4 Varianten mit Schülern des ganzen Jahrgangs. Es bedeutet normalen Unterricht oder nur (!) Betreuung (und keinen Unterricht mehr für Klasse 7 - 10 (Klasse 7 hat ja weiter Notbetreuung).

    Ich gehe von normalen Unterricht aus.

    Habe ich mir schon längst abgeschminkt. Ich rechne mit dem nächsten Schuljahr und da vielleicht auch nicht von Anfang an.

    Träum' weiter. Selbst wenn wir in diesem Land dann durchgeimpft sein sollten, geht das Wettrennen Mutation gegen Anpassung des Impfstoffs weiter. Dabei können wir immer nur den zweiten Platz[1] belegen. Die Frage ist dann nur, wie groß der Rückstand ist.

    [1] Merke: Zweiter Platz ist erster Verlierer.

    Das mit der Mutation befürchte ich auch. Ob AstraZeneca überhaupt gegen südafrikanische Mutation wirksam ist, ist fraglich, bei der brasilianischen wird bei allen geringe Wirksamkeit befürchtet (die Leute dort stecken sich jetzt gehäuft zum 2. Mal an) und was es bis Herbst gibt, werden wir sehen.

    Ich gehe von jährlicher Impfung aus (und von daher freue ich mich, dass es immer mehr Impfstoff gibt).

    Ihr habt ältere Schüler. Wie svwchris schreibt, müssen lt. Kretschmann alle 5. und 6. Klassen kommen, weil es nicht gleichzeitig noch Notbetreuung geben kann. Da auch unsere 11. und 12. Klassen komplett anwesend sind, aber bis Ostern nur die Hälfte anwesend sein darf (Aussage von Anfang der Woche, wenn sie noch gilt), habe ich absolut keine Zeit mehr für Klasse 7 - 10 (bei mir Mathe und zweimal Chemie). Wir haben noch immer keine Glasfaserkabel in der Schule, in den Freistunden kann ich nicht ins Netz. Und ich unterrichte zweimal bis 18 Uhr, fange morgens früh an.

    Die einzige Möglichkeit wäre die Abstandregel auch für Klasse 5 und 6 aufzuheben und Klasse 7 - 10 erhält nur noch Arbeitsblätter mit Musterlösung zur Selbstkontrolle (das schaffe ich noch abends hochzuladen). Doppelt Klasse 6 zu unterrichten oder hin-undherlaufen (und wer macht Aufsicht) oder eine fachfremde Person auch noch anzulernen (das hatte ich 2 Jahre in NRW, Klasse war geteilt und ich gab dem Geographielehrer Nachhilfe in Bruchrechnung), das packe ich nicht mehr.

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