Beiträge von Kris24

    Also keine valide Quelle. Dass jeder Abstrich vollständig sequenziert wird, halte ich auch für sehr unwahrscheinlich

    Es gibt nie valide Quellen in Naturwissenschaften, wenn Behörden keine für dich sind.

    (Mathematische Beweise gibt es nur in Mathematik, in den Naturwissenschaften gibt es nur Beobachtungen, Hypothesen, die gelten, bis anderes beobachtet wird. Wenn mehrere Gesundheitsämter feststellen, dass die Leute sich nur kurz getroffen haben, dann ist es eine wichtige Beobachtung. Ich habe oben "infizieren können" geschrieben, nicht jeder wird nach einer Sekunde infiziert. )

    Hast du da eine valide Quelle zu?

    Nur Aussagen mehrerer Gesundheitsämter in Baden-Württemberg (bei uns wird inzwischen jede positive Probe auf Mutanten untersucht). Bis es eine Studie gibt, wird es sicher ein halbes Jahr dauern. Was meinst du mit valider Quelle? Absichtliche Infektion mit Stoppuhr?

    (Die Gesundheitsämter haben es unabhängig voneinander bei der Kontaktverfolgung festgestellt. Sie rufen die Leute an und versuchen die Infektionskette nachzuvollziehen.)

    Wieso sollte eine FPP2-Maske bei einer Variante eines Virus besser oder schlechter filtern als bei einer anderen Variante?

    Weil eine infektiösere Variante eine geringere Virenlast zur Ansteckung erfordert und die gängigen Halbmasken niemals 100% filtern.

    Eben. Früher benötigte es für eine Infektion 300 - 1000 Sars-CoV2-Viren je nach Immunsystem, jetzt reicht vielleicht die Hälfte (oder noch weniger, das ist die Diskussion). Die Gesundheitsämter haben festgestellt, dass jetzt 2 statt 15 Minuten Kontakt reichen können (mindestens 10 - 15 Minuten engen Kontakt ist auf der Corona-App programmiert ).

    Und FFP2 soll 94 % filtern, also geht bis zu 6 % durch und 150 statt 300 schafft man vielleicht auch a einem Schultag mit einem infizierten Schüler und FFP2. Deshalb habe ich jetzt FFP3 bestellt, sie kommen heute. Ich werde morgen in einer Doppelstunde Präsenzunterricht ausprobieren, ob ich damit klar komme. Sie filtern mindestens 99 %.

    (In dem Zusammenhang las ich neulich, dass jetzt die Plexiglasscheibe um die Kassiererin vielleicht nicht mehr ausreicht. Es sind vielleicht 2 Minuten pro durchschnittlichem Kunde, aber wenn jetzt wenige Viren reichen?) Der Experte meinte abschließend, dass die Mutanten keine Nachlässigkeit mehr erlaubt, wo bei der Urform noch nichts passiert ist. Wir werden sehen, aber schützen muss sich jeder selbst.

    Bugstunden werden in NRW anders geregelt, eigentlich müsen die im selben Jahr ausgeglichen werden, ausnahmsweise im nächsten. Die Realität sieht aber leider anders aus.

    Was passiert wenn du in 5 Jahren die Schule wechselst?

    Bei Bundeslandwechsel verfallen sie (ich habe NRW 3 Vorgriffsstunden, also 120 Unterrichtsstunden "geschenkt", wer um die Jahrtausendwende in NRW tätig war, weiß was ich meine). Und ja, mir war von Anfang an klar, dass ich vermutlich nicht 15 Jahre bleibe.

    Innerhalb von Baden-Württemberg kein Problem. Sie waren offiziell durch meine SL beantragt und genehmigt worden. Ich erhielt jedes Schuljahr eine offizielle Aufstellung.

    Gruß von einer Freundin aus Hessen, die nach NRW kam um das Referendariat dort zu beenden, bevor sie in Hessen überhaupt hätte anfangen dürfen.

    Gruß von einer weiteren Bekannten aus RLP, die dort sogar mit Mathe+Physik einen Einstellungstermin abwarten musste.

    Wir hatten am Seminar in Baden-Württemberg auch einige aus dem Grund aus anderen Bundesländern, deshalb weiß ich es.

    Baden-Württemberg hat damals allen Bewerbern ein Referendariat angeboten, böse Stimmen haben behauptet, weil immer 2 Referendare einen Lehrer ersetzten.

    ich hatte am Ende meine Staatsexamensarbeit (Prüfungen vorher) und ich war absolut flexibel bei der Abgabe (die Arbeit musste 6 Monate nach Anmeldung beim RP sein und weil die Post streikte, lieh ich mir ein Auto und habe es persönlich abgegeben).

    Ich habe später von einer anderen Person gehört, dass sie ein Tag zu spät abgegeben hat, durchgefallen ist, noch eine neue Staatsexamenarbeit schreiben musste und ein Jahr später Referendariat angefangen hat. In Baden-Württemberg gibt es nur einen Termin jährlich (früher nach den Sommerferien, jetzt zum 2. Halbjahr, damit man vor den Sommerferien fertig wird, früher 2 Jahre, jetzt 1,5 Jahre). Ein Bundeslandwechsel direkt nach dem Referendariat ist daher kaum möglich (bei mir war nur NRW großzügig und eine freie Schule in München, alle anderen haben das Zeugnis viel früher verlangt, teilweise schon am 1. März).

    Übrigens musste man in vielen Bundesländern auch auf das Referendariat warten, weil es mehr Bewerber als Stellen gab. Es war absolut nicht selbstverständlich auch bei rechtzeitigem Erhalt des Zeugnisses direkt ins Referendariat zu gehen.

    Ich nicht...

    Bei der Schweinegrippe gab es bei uns für alle Schwangeren Betretungsverbot des Schulgeländes (ca. nach 4 Wochen nach Beginn der Epidemie, unsere fehlten aber bereits vorher, eine Kollegin hatte die SL aufmerksam gemacht).

    Warst du die ganze Zeit schwanger an der Schule oder nur zu Beginn (und dann vielleicht im Mutterschutz)? Schwangere wurden damals ausdrücklich als Risikogruppe genannt im Gegensatz zu Covid-19.

    So, sie war dann auch so genervt, dass sie das "Äpfel" mit "Birnen" vergleichen noch mal erklärt hat:

    Wirksamkeit eines Impfstoffes – was bedeuten all diese Prozentzahlen? – So funktionierts! (wordpress.com)

    Und was steht da neues drinnen? Moebius hat es hier im Oktober erklärt, im November wurde es ausführlich in entsprechenden Medien erklärt.

    (Die Studie von AstraZeneca ist so schlecht, dass 70 % Wirksamkeit berechtigt angezweifelt werden darf. Und das Verhalten letzten Herbst beim Auftreten einer schweren Nebenwirkung hat mein Vertrauen zusätzlich gestört/zerstört. Vielleicht helfen neue Studien und gute Erklärungen?)

    Das muss ja auch vorbereitet/erstellt werden.

    Nee, wenn man sechs Stunden mehr ausgleichen will, muss man woanders sechs Stunden 'rausnehmen.

    Das wäre so in NRW nicht möglich, weil die Mehrstunden im gleichen, spätestens im nächsten Schuljahr ausgeglichen werden müssen. Insofern muss ich eine Schulleiterin, die erheblich Mehrstunden anordnet, schon etwas einfallen lassen, wie sie das wieder auffängt. Personalpflege is nicht nur "Da! Machen!".

    Ausnahmezustand Schweinegrippe? Es fielen ja alle Schwangeren von einem Tag auf den anderen aus und Fernunterricht gab es damals noch nicht. Ich war ja nicht alleine. Ich erinnere mich dunkel, dass es danach jedes Jahr oberhalb der SL Diskussionen gab, wie die Stunden zurück gegeben werden. Es betraf auch viele Schulen (und sicher auch in NRW, an meiner früheren Schule in NRW wurden nachträglich zumindest teilweise Stunden ausgezahlt).

    Es gab schon vor Corona schwierige Situationen.

    (Das war übrigens mein 1. Gedanke/Sorge, als ich von Corona hörte. Bitte keine zusätzlichen Deputatsstunden. )

    Leider eben doch, weil eben der Körper auch gegen den Vektor arbeitet, daher eben oft eine heftigere Reaktion.

    Eine Bekannte, die als Ärztin letzte Woche geimpft wurde hat erzählt, dass sie im Impfzentrum dann direkt neue Termine erhalten haben.

    Aber das schreibe ich doch.

    Das Immunsystem reagiert bei der 2. Impfung auf die Antikörper des Vektorimpfstoffes der 1. Impfung, weil AstraZeneca zweimal denselben Vektor verwendet.

    Meine Schwester wurde direkt am Arbeitsplatz geimpft und es liegen tatsächlich knapp 12 Wochen zwischen den Terminen (sie hat ihren auch schon im Mai) . Sie hatte 1 Tag Probleme, mein Bruder bei der 2. von BioNTech auch (bei der 1. gar nichts). Aber beide arbeiten wieder.

    mich hat es damals auch geärgert, aber es war meine Schuld. Ich hätte mit der 1. Staatsexamensarbeit früher beginnen können, ich hätte vorzeitig abgeben können usw. Letztlich studiert doch jeder anders. Und in Baden-Württemberg gibt es nur einen Termin pro Jahr (1. Februar seitdem das Referendariat 1,5 Jahre dauert).

    Hier ist bei AZ wohl ein Abstand von 9 Wochen vorgesehen, man bekommt gleich beide Termine. Ob man da wohl sagen kann, dass man 12 Wochen Abstand möchte?

    Die Studie für 12 Wochen wurde vor 2 Tage (Freitag) veröffentlicht. Es wird sicher in den nächsten Tagen angepasst. Bei uns sind es aktuell auch mindestens 63 Tage (man kann bei uns den Termin selbst auswählen).

    Jein, die Impfreaktionen sind nur deshalb meist bei der 2. Impfung durch die Reaktion darauf höher. Es ist aber wohl ein Vektor, der kaum sonst genutzt wird oder auftritt, so dass man damit keinerlei weiter Probleme haben sollte.

    Aber ja, günstiger wäre ein zweiter anderer wohl schon, damit es weniger Impfreaktionen gibt. Deshalb kann man aber z.B. problemlos erst mit AZ und dann mit Sputnik geimpft werden-

    Der Vektorimpfstoff wird vorher nicht verwendet, aber bei beiden Impfungen. Und deshalb bringt eine 2. Impfung nicht mehr viel Zuwachs bei der Wirksamkeit, wenn der 2. Impftermin zu schnell erfolgt (also weniger als 12 Wochen). Der Vektorimpfstoff wird "angegriffen" von Antikörpern, die nach der 1. Impfung gegen den Vektorimpfstoff gebildet wurden, der eigentliche Coronavirusimofstoff wird weitgehend unwirksam.

    Für die 2. Impfung spielt es keine Rolle mehr, mit was früher geimpft wurde.

    https://www.ndr.de/ratgeber/gesun…avirus3746.html

    Ich bin keine Biologin. Soweit ich aber weiss, verwendet man Schimpansen-Viren als Vektoren um genau das Problem mit der Immunität gegen den Vektor zu umgehen. Weshalb das Zeug vermutlich auch in Afrika per se schlechter wirksam sein dürfte. Ob und wenn ja, wie gut, Astrazeneca bei älteren Personen wirksam ist, ist nur deshalb unklar, weil sie an der Stelle eben mit der Datenerhebung geschlampt haben.

    Mir ist übrigens Sputnik sympathischer als Astrazeneca. Ist auch nicht ganz astrein gelaufen aber irgendwie noch transparenter.

    Vor allem sollen 2 verschiedene Vektorimpfstoffe intelligenter sein als nur einer. Deshalb war vermutlich die Wirksamkeit bei halber 1. Dosis bei AstraZeneca höher, deshalb sollen jetzt 12 Wochen zwischen den Impfterminen liegen. (Bei der 2. Impfung reagiert das Immunsystem anscheinend auf dem Vektorimpfstoff, an ist immun dagegen.)

    Die Russen haben also mehr bedacht. AstraZeneca hat ja mal eine Kooperation mit Sputnik angeregt (ich habe nichts mehr davon gehört).

    Zu Sputnik

    Ich gehe davon aus, dass im Sommer so gut wie nichts getestet war und deshalb Ergebnisse erfunden (bzw. kopiert) wurden, es gab wohl auffallende Ähnlichkeiten. Das wurde von Experten bemerkt. Inzwischen haben sie wohl auch Studien und wenn sie gut geprüft werden, warum nicht?

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