eine 8jährige hatte keine Lust auf Videokonferenz und beschäftigte Eltern, Schule und Zoom-Support tagelang erfolgreich
Beiträge von Kris24
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Glückwunsch zur Beförderung. Du weinst jetzt aber nicht, weil du ins Schulministerium musst, oder?

Man kann die Beiträge wiederherstellen, was ich gerade getan habe.
Danke, ich hatte mich heute Mittag geärgert, weil ich noch etwas nachlesen wollte und mich gewundert habe, ob ich etwas dramatisches übersehen hatte (aber Fehler passieren, deshalb habe ich auch nichts geschrieben).
Jetzt gehe ich gleich lesen ...
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Ergänzung
und in jeder Stunde fallen bei den kleinen mindestens 3 Mäppchen mit Dutzenden von Stiften herunter (mein erster Satz nach Begrüßung lautet schon immer räumt alles außer ... in eure Schultasche, ich habe schon im Spaß Wetten abgeschlossen, nichts hilft). Und es ist auch schon der komplette Tisch samt beider Schüler umgefallen. Es kippt tatsächlich immer etwas um.
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Habe ich tatsächlich noch nicht erlebt.
Aber auch dann wäre es klar. Es ist solange erlaubt, bis ich merke, dass es nicht funktioniert. Und das dann leider auch im Kollektiv.
Eben. Und deshalb ist es bei uns nach vielen Versuchen seit ein paar Jahren verboten (außer Wasser, wir haben dafür sogar einen Trinkwasserautomaten (kostenlos stilles und Sprudelwasser auf Knopfdruck)).
Ich denke, es ist tatsächlich ein Altersproblem. Ihr unterrichtet fast alle nur ältere Schüler. Bei uns haben sich irgendwann die Putzfrauen geweigert (und dann kam tatsächlich noch das Schimmelproblem dank Kakao oder Kaffee (auf jeden Fall braun) an der Tapete dazu (das war dann der berühmte Tropfen).
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R-Wert Maser: 20, Corona: ca. 3, Corona-Premium: geschätzt 3,5-4, aber gut, dass du nicht versuchst, Hysterie zu schüren.
Einen ganz guten, einigermaßen sachlich-objektiven Überblick zum Thema "Die Mutante führt zu einer 3. Welle" gibt es da:
Ich stimme dem Artikel absolut zu, er erwähnt aber den sehr harten Lockdown und eine drastischen Ansprache Johnson, er erwähnt die Sorglosigkeit der Iren aufgrund niedriger Inzidenzzahlen vor Weihnachten (davor Lockdown).
Und genau das macht mir und anderen hier Sorgen. Die Zahlen sind in Deutschland niedrig, wenn auch nicht so niedrig wie sie in Irland waren, man will lockern, keinen härteren Lockdown. Selbst unser Kretschmann sprach gestern davon, dass Geschäfte bereits früher als 7. März öffnen könnten (Wahlkampf und die CDU will lockern). Es geht jetzt wieder im Wochentakt, nichts mit abwarten und schauen, was die vorhergehende Lockerung bringt.
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ich habe beides gelesen, wird ja überall zitiert, aber Focus Qualität ist inzwischen wirkich Bildzeitungsniveau.
Wir hatten auch mal einen Elternvertreter, der meinte, mehr zu erreichen, wenn er gegen Lehrer hetzt. Das man dann Dienst nach Vorschrift herausfordert, verstehen diese nicht. Dann wird die Klassenarbeit halt nicht mehr differenziert korrigiert (einmal durchlesen und Note drunter reicht, dann wird Unterricht nicht mehr vorher vorbereitet (Schwellendidaktik und Hammerdidaktik reicht auch). Ich tue auf jeden Fall viel mehr (freiwillig), wenn ich und meine Arbeit respektiert wird. Dann schaue ich nicht auf die Uhr (deshalb habe ich auch nicht verstanden, dass Bayern die Faschingferien gestrichen hat).
(Ich habe auch nicht verstanden, warum er systemrelevant am Ende anspricht. Welchen konkreten Vorteil habe ich dadurch, dass 6-Tage-Woche und weniger unterrichtsfreie Zeit ausgleicht?
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ich dachte, Kamin sauber zu machen
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So harmlos ist es eben nicht. Die Korrelation zwischen Urlaubsreiserei und Wiederanstieg der Inzidenzen in ganz Europa im Sommer 2020, allen voran in den typischen Urlaubsländern, wird Dir nicht entgangen sein. In Wegen im Kanton Bern musste gerade ein zweites Mal ein Hotel schliessen, weil es zu mehreren Infektionen unter Urlaubern kam. Natürlich haben die ein Schutzkonzept. Hatte mein Fitnessstudio ja auch, ich habe 4 Wochen lang mit Maske trainiert. Hätte irgendjemand jemals wirklich sowas wie "no-Covid" haben wollen, hätte man nach der 1. Welle den Reiseverkehr in Europa komplett einstellen müssen. Was denkst denn Du, woher die Mutationen gerade kommen. Die sind nicht getrampt oder so.
Es gab im Herbst einige Berichte über eine spanische Variante, die sich dank Urlauber in ganz Europa verbreitet hat und für steigende Zahlen sorgte. (Natürlich waren sie damals noch gering im Vergleich zu heute, aber es startete die 2. Welle (gestern kam ein sehr interessanter Bericht im Fernsehen, der deutlich zeigte, wie die 2. Welle in Deutschland Ende August begann als zu viele meinten, Corona sei beendet).
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Unterstufenschüler kommen auch eher nicht auf die Idee einen Kaffeebecher mitzubringen, oder?
Aber ich habe auch am normalen Gymnasium gerne einen Kaffee selbst mitgebracht und viele meiner Kollegen haben das auch so gemacht. Ich finde das normal.
Im Automat gibt es alles, auch Kakao oder Tee. Es ist allerdings derselbe Becher.
Ich hatte früher auch immer meine Getränkeflasche auf dem Tisch stehen und vermisste sie anfangs sehr. Aber es stank wirklich wochenlang.
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Bei diesen typischen unsympathischen Lehrerinnenäußerungen wird mir immer ganz anders. Was spricht denn da dagegen einen Kaffee mitzunehmen? Man kann sich das Leben auch schwer machen.
Schimmel an den Wänden?
Bei uns sind offene Getränke im Klassenzimmer verboten, weil Kaffeebecher schon auf Heizkörpern abgestellt wurden, umfielen, sich niemand dafür verantwortlich fühlte und es irgendwann nach Schimmel stank.
Ihr unterrichtet ältere Schüler, da klappt es bei uns auch besser, aber in der Unterstufe nicht. (Bei uns dürfen Lehrer es für ihre Stunde erlauben, wenn sie auf Sauberkeit achten, aber leider klappt auch das oft nicht.)
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Genau so definiere ich es auch, bzw. wir an der Schule.
Hybrid: Hälfte da, die andere wird per Videokonferenz (bei Bedarf) zugeschaltet. Wochenweiser Wechsel. Jede Gruppe hat also mal direkten Kontakt und muss mal mehr selbstständig arbeiten.
Wechsel: Tageweise wechsel, Lehrer muss alles doppelt erklären.
Ich persönlich baue mehr und mehr auf das Flipped Classroom Prinzip, das kann man sowohl in präsenz als auch in Distanz gut anwenden, so dass da kein Riesenaufwand mehr betrieben werden muss.
Bei uns ist Wechsel auch wochenweise statt tageweise, aber eben kein streamen des Unterrichts. Lehrer erklärt also doppelt, Übungsaufgaben macht der Schüler in der andere Woche alleine. (Bei tageweise käme ich, glaube ich, durcheinander, auch wenn es für Versuche praktisch wäre).
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Hybriduntericht bedeutet für mich, alle haben zugleich Schule, ein Teil in Präsenz, der andere verfolgt von zu Hause aus über Kamera. Dann wird gewechselt.
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Kris24, wahrscheinlich hast du die Zauberworte "privat versichert" nicht geäußert.
Das spielt hier zum Glück kaum eine Rolle. (Ich habe es irgendwann sogar versucht.)
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Ja, es muss wirklich bundeslandabhängig sein. Ob es eine dienstliche Beurteilung im Ref gab, weiß ich gar nicht mehr. Ich meine aber, nicht. Solche regelmäßig stattfindenden Beurteilungen durch die SL nebst Unterrichtsbesuchen gibt es hier ebenfalls nicht.
Bei mir hat das Referendariat noch zwei Jahre gedauert und nach einem Jahr war Schulwechsel (heute in Baden-Württemberg nicht mehr der Fall). Der SL der 1. hat eine Beurteilung geschrieben, der 2. gab dann die SL-Note.
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So geht es mir auch! Welches Motiv als Tattoo und an welcher Körperstelle mag ich es auch in 10 oder 20 Jahren noch leiden? , frage ich mich. Am liebsten hätte ich ein Stern-Tattoo am Fuß, aber da tut das Stechen vermutlich sehr weh...
... und wenn man faltig wird, sieht manches auch nicht mehr so gut aus (da hatte ich mal ein sehr negatives Beispiel gesehen).
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Hausarzt ist doch die nächstgelegene Allgemeinmediziner*in, bei dem man sich die Impfung abholt. Ist doch egal, ob man da öfter hin muss oder nicht.
Wer versteht das mit der Neutralisation von Viren, bei gleichzeitig weniger Antikörperproduktion?
Ich finde nur seit 13 Jahren, solange wohne ich hier, keinen Hausarzt. Ich habe im Herbst 4 angerufen, bis ich einen fand, der für eine Grippeimpfung bereit war (dies aber mehrfach betont hat).
Ich werde von Kollegen um meinen Hautarzt beneidet, der nimmt seit Jahren auch niemand mehr neues (er gilt als sehr gut). Ich war vor 11 Jahren schon da. Da hatte er neu angefangen. Den Zahnarzt habe ich nur, weil mein Stiefvater mich empfohlen hat. Auch da haben mich schon Kollegen gefragt, wie ich es geschafft habe, dort einen Termin zu erhalten. Bei Frauenarzt habe ich es (vorerst) aufgegeben. Ich denke auch nicht jeden Tag dran. Wahrscheinlich müsste ich mehr nerven.
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vermutlich Bundeslandabhängig.
Ich habe einige (Referendariat, 6 Monate nach Schulwechsel, Ende Probezeit, vorziehen einer Gehaltsstufe wegen sehr guter Leistung, Beförderung nach A14). Dank dieser konnte ich die normalerweise alle 5 Jahre stattfindende Beurteilung (bis 55 Jahre) durch den SL umgehen (da immer ein Unterrichtsbesuch teilweise unangekündigt innerhalb eines dreiwöchigen Zeitraums stattfindet, ist es schon stressig). Jetzt habe ich alles erreicht, was ich wollte und vermutlich keine Beurteilung mehr.
Bei uns ist es normales Papier (nicht grün) in dreifacher Ausfertigung (eine für mich).
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Alles anzeigen
Aber das muss doch auch nicht nur schlecht sein.
Ein Beispiel: mein Kind ist chronisch krank und muss immer mal wieder für einige Wochen in die Klinik. Bisher war das immer Mist. Da wurden ein paar Arbeitsblätter eingepackt, aber wirklich Struktur oder Sinn hatte das nicht. Das Kind hat also jedes Mal viel Stoff verpasst.
Nun war Kind vor kurzem wieder stationär und konnte von der Klinik aus ganz normal am Unterricht teilnehmen, hat also gar nichts verpasst.
Kinder wie meines profitieren sehr von nun erweiterten Möglichkeiten. Damit meine ich jetzt nicht nur VK (die ja nicht mehr möglich sind, wenn alle in Präsenz sind), sondern auch die Nutzung von Plattformen wie Teams etc. Die Kommunikation zwischen krankem Kind und Lehrkräften ist problemlos machbar, der Austausch von Material auch. All das ging vorher gar nicht, da gab es auch keine Konzepte dafür.
Und das betrifft gar nicht so wenige Kinder. Seien es nun chronisch kranke Kinder oder auch welche, die sich das Bein gebrochen haben und eine Weile nicht zur Schule kommen können.
Anderes Beispiel: Kinder verpassen wegen eines Arzttermins oder Krankheit Stoff. Ihnen fehlen Hefteinträge und Materialien, denen sie (oder die Eltern) mühsam hinterherlaufen müssen. Da wäre es doch viel praktikabler, wenn das zukünftig einfach online zur Verfügung stünde. Das gleiche gilt, wenn SuS Material verschludert haben.
Für mich ist es kein großer Aufwand, die Arbeitsblätter und andere Materialien schnell hochzuladen.
Letzter Aspekt: online zur Verfügung gestellte Materialien reduzieren maßgeblich die Papierflut. Man muss ja nicht alles ausdrucken, vieles genügt auch in digitaler Form und kann direkt dort bearbeitet und wieder hochgeladen werden. Zumindest in Sek 1 und 2.
Das wiederum schon unsere Umwelt.
Stimmt alles (und wird bei uns schon das ganze Schuljahr, also auch vor der Schulschließung so gehandhabt und wird vermutlich auch so bleiben, wir verwenden aber Moodle).
Ergänzend kommt bei uns dazu. Dank der vielen Kurse bereits ab Klasse 5 gibt es bei uns keinen Konferenznachmittag. Früher fiel einfach der Unterricht aus, bei Leistungskursen direkt vor dem Abi manchmal problematisch (ich habe sogar schon Konferenzbefreiung beantragt und erhalten, mir fielen mal 4 von 5 Doppelstunden nacheinander ). Dieses Jahr habe ich einfach etwas hochgeladen, es hat hervorragend geklappt. Ich habe auch vor, dass ich es bei Fortbildungen, die mich interessieren, aber von der Schule nicht die höchste Priorität erhalten (ich lerne noch sehr gerne dazu), dies vorzuschlagen.
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ich bin ein sehr kooperativer Mensch, aber wenn meine Schüler ohne Maske wären, wäre bei mir Schluss.
Sie haben Attest oder sie rutscht ständig, weil viel zu groß oder sie wird auseinander gefaltet (bei Op-Masken, sieht aus wie ein Blatt Papier) oder hat Löcher (weil zu alt - bei einer OP-Maske dachte ich an Nikolausbart (war gerade Anfang Dezember), weil sie so fusselte).
Es wurde einfach von mindestens der Hälfte nicht ernst genommen. Genau deshalb fühle ich mich so unwohl, von wegen Schule und Hygienemaßnahmen.
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Das Wallis ist vom Spitzenwert 1400 auf 110 runter, Basel von 350 auf 52. Läuft.
Im Ernst... Ich lache mich kaputt, wenn wir Ende Februar landesweit die gleiche Inzidenz haben wie Deutschland. Bei 85 sind wir schon angekommen. Die Schulen waren die ganze Zeit offen und Mutanten haben wir mehr als genug. 😁
Ihr hattet letzten Sommer schon niedrigere R-Werte als Deutschland (ich erinnere mich dunkel an 0,5, da kann man sich auch eine englische Mutation leisten), Wir sind ja schon glücklich über 0,7 (und das reicht dann vielleicht nicht, wenn mindestens 0,35 dazu kommen sollten).
Wir sind halt doch kontaktfreudiger.

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