Verdammt und wie wäre es, wenn endlich was für unsere Krankenhäuser getan wird? Wie kann es sein, dass in einer stinkreichen Industrienation nicht genug Pflegekräfte da sind, dass man die, die da sind nicht ordentlich bezahlt und dass Krankenhäuser sich mit Fallpauschalen für Rücken-OPs finanzieren und doppelt so viele Leute operieren, wie nötig?
Ich könnte ja umgekehrt einfach mal sagen: verfallt nicht in Depressionen, macht was! Neulich schrieb jemand, man könne ja mal Obdachlosen helfen und eine andere, im Krieg war's schlimmer, deswegen solle man sich mit allem abfinden. Ich finde, dass jetzt genug abgefunden wurde. Ich hab manchmal das Gefühl, dass die Regierung in einer Art Schockstarre verharrt und bis auf Impfung keine Lösungsideen hat. Und selbst die funktioniert nicht richtig und das Verteilen der Impfstoffe dauert Monate.
Von mir aus muss man nicht mal die Schulen als erstes öffnen, ich sehe aber keinen Grund, dass man nicht Blumen kaufen kann, wenn man auch Butter kaufen darf. Als Beispiel, ich brauche keine Blumen, aber die Floristin braucht Umsatz. Und vor allem finde ich es untragbar, wie es den Krankenhäusern geht und dass es gerade nicht möglich ist, Menschen zu operieren. Ich kann mir kaum vorstellen, dass es nicht möglich ist, weil alle Chirurgen auf der ITS eingesetzt werden. Wieso gibt es inzwischen nicht genug Intensivplätze? Wieso wird das Virus immer wieder in Altenheime getragen? Welche Öffnungen sind wissenschaftlich haltbar? Wie müsste die aussehen, können wir uns mal diese Fragen stellen?