Beiträge von Kris24

    Ich kenne auch die 8"-Disketten; der Computer die elektronische Datenverarbeitung der Fahrkartenausgabe des Bahnhofs nutzte die (vielleicht waren da die Kursbuchänderungen drauf oder so). Genutzt habe ich sie persönlich nicht. Da ging es mit 5 1/4" los.

    Im Informatikunterricht in der 9 hatten wir vier Apple IIe, auf denen mit „Logo“ Turtle-Grafik programmiert wurde.

    Turtle habe ich im Seminar kennen gelernt (und danach nie mehr gesehen).


    :rofl:

    Das musste ich auch noch machen. (Aber -psst- auf einigen war Tetris installiert und die EDV-Lehrerin saß vorne am Pult und hat’s nicht gesehen ...)

    Aber vielleicht kennt auch noch jemand Datasetten? Dagegen waren Disketten, auch die großen, labbeligen, suuhuhuuuper!

    hatte ich auch für Sicherung (aber die waren besser zu transportieren als die ganz großen labberigen (die meisten meinen mit großen labberigen 5,25, die waren stabil dagegen). Ich habe damals vor allem Texte (am Stück gespeichert).)

    (Ich hatte halt immer Angst, dass sie knickt und meine ganze Arbeit verloren ist. Noch heute sichere ich alles doppelt. )

    LPs in 7 Zoll? Das waren doch Singles (oder EPs, manche auch mit 33 UpM als eine Art Mini-LP). Mein erster Rechner hatte MS-DOS 3, lief mit 5-1/4-Zoll-Disketten und hatte 12 MHz (mit der Turbo-Taste, ansonsten 10 MHz).

    Meine erste Diplomarbeit passte auf etwa 14 Disketten (3 1/2 Zoll). Problem waren die Bilder. Wenn man in Word (2.0 oder so) das Bild einfügte, hat sich der Rechner für etwa 45 Minuten verabschiedet. Danach dann noch einmal etwa 30 Minuten, um das Bild auf 80% zu verkleinern. Immerhin habe ich so deutlich mehr schlafen können als in den Tagen zuvor.

    Du bist vielleicht jünger als ich. 3,5 Zoll hatte ich später auch. Ich rede wirklich von Disketten für Computer. (Ich dachte sogar, sie seien noch größer als 8 Zoll gewesen, deshalb schrieb ich zuerst LP, aber Wikipedia kennt nur diese als gebräuchliche Größe neben den anderen).

    In Gesprächen habe ich schon oft bemerkt, dass nur noch die beiden kleineren bekannt sind.

    Achso, ich hatte den Beitrag tatsächlich nicht verstanden.

    Aber Mitte Dezember war doch noch die Rede vom 11.1. Und nicht von Ende Januar?

    Na wie dem auch sei, jetzt ist ja erst mal zu.

    Heute Nachmittag sagte Merkel und zwei weitere MP, dass sie sich bis Ende Januar geeinigt hätten (evtl. Ausnahme Abschlussklassen), das hielt halt keine Stunde.

    Aber eigentlich wollte ich mich darüber ausheulen.

    Soeben erhielt eine Nachricht von der lokalen Presse auf mein Handy, unser Krankenhaus ist mit 73 Covid-19 -Patienten auf 6 Covid-19-Stationen erstmals voll und muss verlegen (aber auch das Nachbarkrankenhaus ist fast voll). Sie warten sehnsüchtig auf den Impfstoff für die Mitarbeiter. Ich wohne in einer kleinen Stadt (73 Patienten alleine hier, das spricht für viel zu wenige Tests über Weihnachten oder jeder 5. muss ins Krankenhaus). Ich bin gerade geschockt, die letzten Zahlen sahen besser aus.

    Ramelow appelliert an die Klinikmitarbeiter.


    https://m.tagesspiegel.de/politik/schick…s.google.com%2F

    (Ich würde mich sofort impfen lassen, so zahlreich wie dieser Impfstoff getestet wurde, wurde bisher selten. Normalerweise stehen nämlich Freiwillige nicht Schlange. Und auch sonst kann es Langzeitschäden geben (und Covid-19 gibt sogar sicher bzw. häufig welche (Studien über Mikrothrombosen usw.))

    In Baden-Württemberg sind aber die Termine für ü80 ausgebucht (und unsere Krankenhäuser müssen vorher den Bedarf melden). Thüringen handhabt es anscheinend anders.

    Meine Schwester hat ihre Abschlussarbeiten an der Uni auch noch mit Schreibmaschine getippt. Der neuste Schrei damals: elektrisch mit Display, da konnte man die aktuellen paar Wörter sehen und noch korrigieren. War allerdings ein Fehler auf der Seite, musste man alles noch mal tippen. Korrekturband gab's zwar auch, aber eher nur für Hausarbeiten. Und den ganzen Text, die ganze Gliederung musste man ja vorher von Hand schreiben...

    Eigentlich hat sich echt ne Menge getan in den letzten 30 Jahren...

    Ich habe auf einer Schreibmaschine tippen gelernt. Es wurden immer zwei Zeilen gespeichert, man las kurz Korrektur und drückte dann eine Taste für den Druck.

    Zuhause habe ich auf einer alten geübt, wenn ich zu schnell war, haben sich die "Hebel an denen die Buchstaben hingen" (keine Ahnung, wie das korrekt heißt), ineinander verklemmt (und man musste sehr viel Druck ausüben, konnte die Finger zwischen den Tasten einklemmen).

    Ich erinnere mich auch noch an Disketten größer als LPs (8 Zoll, extrem labberig, ich trug sie auf zwei ausgestreckten Armen, später gab es dann 5,25 bzw. 3,5). Zum ersten Mal am PC saß ich in der Schule 1981 (6 Geräte für die gesamte Schule, nur die 12 besten jedes Jahrgangs durften an einer AG teilnehmen) .

    Ergänzung

    Meine 1. Staatsexamensarbeit durfte ich in der Nacht im Büro meiner Mutter ausdrucken. Jede meiner Seiten war auf einer Diskette und der Ausdruck pro Diskette dauerte zwischen 10 Minuten und einer Stunde (insgesamt 3 Nächte mit je 15 Stunden).

    Ja, Präsensunterricht wäre für die 10er und die 9Gler möglich.

    Was mit den andern ist, ist mir gerade nicht klar, bzw. mir ist nicht klar, ob wir Onlineunterricht machen müssen oder lediglich Aufgaben online stellen.

    Falls wir durchgehend Onlineunterricht machen müssen, habe ich die A..karte gezogen, denn ich habe dieses Jahr so viele unterschiedliche Jahrgangsstufen, dass ich den Onlineunterricht von der Schule aus machen müsste, wenn die 10er und 9Gler vor Ort sind. Und das wäre nächste Woche kinderbetreuungsmäßig der Gau.

    Na ja, wir werden sehen...

    Warten wir mal ab, was die Schulleitung schreibt, wenn das Ministerium geschrieben hat.

    Das wurde schon oft gesagt. Onlineunterricht (eigentlich heißt es immer Fern- oder Distanzunterricht) kann auch bedeuten, Aufgaben hochzuladen und zu korrigieren. Es geht oft nicht anders. Viele meiner Schüler müssen sich ein Gerät teilen (mit festen Terminen kaum möglich), nicht überall ist Internet schnell genug (bei uns geht es oft nur ohne Bild oder mit einem Teil der Klasse), in meiner Schule fehlte bisher das Glasfaserkabel (soll jetzt kommen).

    Und es ist noch nicht gesagt, ob Abschlussklassen wirklich alle kommen. Vor den Pfingstferien waren es bei uns nur die Prüfungsfächer (inkl. neuen Stundenplan für 5 Wochen, ich habe 2 Leistungskurse, bin auch gespannt).

    ich korrigiere heute den ganzen Tag die Woche Fernunterricht vor Weihnachten meines 2. Leistungskurses (den 1. hatte ich noch vor Weihnachten korrigiert). Nur eine Schülerin hat nichts abgegeben (fehlt auch im Unterricht oft unentschuldigt), alle anderen haben die Aufgaben sehr ausführlich beantwortet. Es war neuer anspruchsvoller Lehrstoff, den sie mit meiner Unterstützung selbst erarbeitet haben (und hoffentlich daher gut behalten werden.)

    Nebenher überlege ich die ganze Zeit, welche Themen ich wie aufbereitet bearbeiten lasse. Moodle hat bei uns vor Weihnachten mit den Kursstufe gut geklappt. Leider wissen wir nicht, wie es läuft, wenn alle darauf zurück greifen (alleine deshalb war die Ferienregel vor Weihnachten schlecht).

    Für Lindbergh

    Şahins Aufgabe ist, Fragen zu beantworten und neue Produktionsanlagen, wenn möglich, zu organisieren (und das tut er, es gibt viele Gespräche und Ende Januar will er Ergebnisse mitteilen).

    In der Produktion läuft vieles automatisch und ein "Fremder" hält sogar auf. (Das ist Arbeitsteilung seit der Steinzeit. )

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