bei uns durften die Schüler vor Corona nicht im Klassenzimmer essen, weil dort nicht täglich nass gewischt werden kann. Erst jetzt wurde es erlaubt, weil die Maske dann nur im Kreis der Klassenkameraden abgenommen wird (unser Schulhof ist zu klein, um ihn aufzuteilen).
Zu meiner gesamten Schulzeit gab es eine große Pause (20 Minuten am Vormittag) selbstverständlich immer auf dem Hof, sonst nur 5-Minuten-Pausen, um den Raum zu wechseln oder um azf die Toilette zu gehen. Es geht vieles, wenn es Gewohnheit ist.
Gemeinsames Frühstück Frühstück mit seinen Vor- und Nachteilen habe ich erst als junger Lehrer kennen gelernt. Nachteil: teilweise artete es in einen "Kampf um das beste Frühstück" aus. Blöd für die, die aus finanziellen Gründen nur ein einfaches Butterbrot mitbrachten (und es dann mit vielen Worten hochlobten) oder aus bereits genannten Gründen gar nichts. Ich selbst war daher froh, dass an meinen beiden nachfolgenden Schulen das nicht üblich war. Natürlich kriege ich aktuell nicht mit, wenn jemand gar nichts mitbringt. Magersucht fällt z. B. erst spät auf.
Zu Jugendamt. Zweimal habe ich es selbst als Klassenlehrer mithilfe der SL veranlasst. Ein paar Male war ich als Fachlehrer in der betroffenen Klasse und habe es mitgetragen. Beide Male als Hauptverantwortlicher wurde ich positiv überrascht. Bei den anderen Male weiß ich nicht alle Details, komplett versagt hatte es aber bei uns nie. In meiner jetzigen Schule haben wir 2 sehr gute und gut vernetzte Schulsozialarbeiter, sie haben leider gut zu tun (anfangs hatten wir nur eine), sie helfen uns sehr. Ich bin richtig erschrocken über einige Berichte hier.