Beiträge von Kris24

    Sorry aber ich verstehe es immer noch nicht, bitte bitte kann mich jemand aufklären:

    WARUM sollen/ dürfen / können wir unsere SuS bis zum 22. nun plötzlich nicht im Fernlernunterricht unterrichten?

    Unsere Schule und alle KuK sind seit Oktober bestens darauf vorbereitet, alle SuS wurden ( falls nicht vorhanden) mit Notebooks versorgt und im Umgang mit der Lernplattform u.a. trainiert...

    Es fällt jetzt einfach mal so ohne Not eine Woche komplett aus und bis Mittwoch wäre da laut unserer obersten Chefin ja bei zwei Tagen fast die Welt untergegangen?!?????!!!

    Genau das ist auch mein Problem. Aber Eisenmann ist ja der Meinung, dass nur Präsenzunterricht wahrer Unterricht ist und alles andere Ferien. Und bevor Eltern merken, dass das nicht mehr stimmt (wir haben im Gegensatz zum Kultusministerium uns vorbereitet) , dürfen wir nichts anderes zeigen.

    Keine eigenen Kinder - aber ganz viel Meinung und Wissen, wie Kinder zu ticken haben.

    Sowas finde ich großartig!

    Und wer Kinder hat, weiß, dass jedes anders ist (darf man also erst mitreden, wenn man mindestens 5 eigene hat)? Oder überspitzt formuliert, darf der Arzt erst Krebs behandeln, wenn er es selbst hatte?

    Ich denke sogar, dass eigene Betroffenheit manchmal die Objektivität hemmt. (Ich denke an eine Kollegin, die immerhin 3 eigene Kinder hat, die aber extrem wohlgeraten sind und die sich daher nicht vorstellen kann, dass nicht alle Kinder so leicht zu erziehen sind.)

    Gerade wir als Lehrer kennen mit der Zeit viele Kinder und ihre Familien, ich kann manches besser erkennen/vergleichen als Eltern, die nur eines haben.

    CDL

    Ganz klar ein Cut für alle. Ich finde es halt wirklich blöd für viele meiner direkten Kollegen die viel im BG und KBS unterrichten. Die haben teilweise 3/4 des Deputats in Abschlussklassen.

    Bei mir ist es etwas mehr als die Hälfte.

    Durch Corona und einigen Beschäftigungsverboten mussten viele Kollegen ja ersatzweise in Abschlussklassen. Die regen sich jetzt ganz schön auf. Und ich finde das zurecht

    Am z.B. allgemeinen Gymnasium ist außer Abitur nichts. Das stößt uns ganz schön auf

    Ich bin am Gymnasium und auch ich unterrichte mehrheitlich Kursstufe (war mein eigener Wunsch, deine Aussage stimmt für mich nicht),

    Die anderen Kollegen (ohne Fernunterricht) werden für die Notbetreuung herangezogen, bei euch vermutlich nicht notwendig. (Ich sprach am Freitag mit einer Klassenlehrerin einer 6. Klasse. Am Freitag wollten noch alle am 21./22. Dezember (zur Notbetreuung, unsere SL hat dies deutlich formuliert, dass an den 2 Tagen kein normaler Unterricht stattfindet) kommen. Mal schauen, ob das sich ändert.

    (Am Ende bin ich alleine zu Hause und mache Fernunterricht von daheim während meine Kollegen ohne Fernunterricht in die Schule zur Betreuung müssen? )

    Herrlich. Das berufliche Schulsystem und die Kollegen dürfen kräftig Fernunterricht geben. Kollegen im allgemeinen Schulsystem zu erheblichen Teilen schon im Urlaub :top:

    Also ich habe zwei Leistungskurse und einen Grundkurs...

    (und gerade die Grundschullehrer werden (fast) vollständig Notbetreuung erledigen dürfen (ist vermutlich anstrengender als unterrichten).

    Ich persönlich hatte 3 Klassenarbeiten von Mittwoch bis Freitag (bereits im September eingetragen), die hätte ich schon gerne noch geschrieben (hatte aber im September mit früheren Fernunterricht gerechnet, von daher ... kommt halt jetzt überraschend nach Eisenmann Aussage letzten Mittwoch)

    Vier Monate? Wie lange waren denn bei euch die Schulen geschlossen? Von Mitte März bis Anfang Juli? Oder hängt deine Rechnung mit den Pfingstferien in BW zusammen?

    Bei uns an den BBS in Nds. kamen die ersten Klassen schon Ende April (ich meine, es war der 27.04.) wieder zur Schule, die letzten am 03.06., also dem Mittwoch nach Pfingsten.

    Bei uns in Baden-Württemberg kamen die letzten Schüler tatsächlich erst nach den Pfingstferien Mitte Juni (aber das sind auch nur 3 Monate davon 4 Wochen Ferien).

    Und bei uns an der Schule gab es auch damals schon Fernunterricht und die Schüler bis Klasse 8, die in den ersten vier Wochen abgetaucht waren, wurden an die Schule bestellt (und von Kollegen betreut).

    Ich persönlich war überrascht, wie gut ich nach Pfingsten mit dem Lehrstoff weiter unterrichten konnte. Aber ich bin am Gymnasium.

    wie geschrieben, wir haben uns wie verlangt, auf Fernunterricht vorbereitet, es ist an weiterführenden Schulen (zumindest an Gymnasien) möglich.

    Wir haben auch die Ausstattung unserer Schüler abgefragt und haben sogar entsprechend viele Geräte besorgt, das einzige was noch fehlt sind Glasfaserkabel in der Schule, die Stadt ist aber dran. Von zu Hause klappt alles.

    Erst bleibt alles auf, dann ist alles zu, warum war kein Wechselunterricht möglich, warum dürfen keine angesetzten Klassenarbeiten geschrieben werden? (Letzteres stand in der Vorbereitung in den Sommerferien, wenn Fernunterricht stattfindet, werden Klassenarbeiten trotzdem geschrieben, die Klasse wird auf mehrere Räume verteilt. Aber dann würde man vielleicht sehen, dass sinnvoller Wechsel- oder Fernunterricht an weiterführenden Schulen doch stattfinden kann?)

    und Eisenmann soll lt. Medien gesagt haben, es werden wohl wesentlich Ferien sein.

    Nein, bei uns war F.ernunterricht geplant, wir haben uns seit Mai darauf vorbereitet, haben einen neuen Server, Moodle mit integriertem BigBlueButton, haben geübt (mit Kollegen, mit Schülern). Aber wenn von oben gesagt wird, dass Ferien sind, wie sollen wir die Schüler (und ihre Eltern) heran kriegen?

    (Aber ich verstehe sie, wenn es plötzlich viel besser als im Frühjahr klappt, steht sie, die vor einer halben Woche bis 22. Dezember Präsenzunterricht wollte, weil alles andere kein Unterricht sei, noch blöder da, sie hatte sich letzte Woche ja noch gegen Kretschmann durchgesetzt. Jetzt lausche ich Kretschmann im SWR. )

    Wahrscheinlich setzt unsere Wahlkampf Eisenmann nur wieder die Schulpflicht ab Mittwoch aus.

    Präsenzpflicht nicht Schulpflicht (Kretschmann hat doch neulich den Unterschied deutlich erklärt ;))

    Ergänzung

    Du schriebst ja Eisenmann (aber die hat sich bisher noch stärker für Präsenzunterricht ausgesprochen, ich bin also auch gespannt).

    Warum merken manche Covid-19-Erkrankte einen gefährlichen Sauerstoffmangel nicht.


    https://www.scinexx.de/news/medizin/c…erkten-luftnot/

    Zitate daraus

    Es ist ein rätselhaftes Phänomen: Einige Menschen mit Covid-19 haben weder Husten noch eine spürbare Atemnot oder weitreichende Lungenschäden, dennoch leidet ihr Körper unter einem gefährlichen Sauerstoffmangel. Die Sauerstoffsättigung ihres Blutes erreicht bei dieser stillen Hypoxämie teilweise so geringe Werte, dass sie eigentlich ohnmächtig werden müssten.

    „Wir wussten gar nicht, dass so etwas physiologisch überhaupt möglich ist“, sagt Seniorautor Bela Suki von der Boston University. Denn normalerweise senden Sensoren in den Halsschlagadern Alarm ans Gehirn, wenn die Balance von Kohlendioxid und Sauerstoff im Blut nicht mehr stimmt. Dieses Alarmsystem scheint aber bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 manchmal deaktiviert – warum, ist bislang rätselhaft.

    Wissenschaftler vermuten aber, dass die Virusinfektion unter anderem das Atemzentrum im Gehirn beeinträchtigt, das Areal, das bei Sauerstoffmangel das Gefühl der Atemnot auslöst. Denn SARS-CoV-2 kann über die Nase und das Riechsystem bis ins Gehirn vordringen, wie Studien belegen. Dort ist das Coronavirus auch in Teilen des Stammhirns nachweisbar – dem Bereich, in dem das Atemzentrum sitzt.

    Wie ist es eigentlich mit Schnelltests?

    Ich hatte gehofft, dass wir in den Schulen welche wortwörtlich in die Hand gedrückt bekämen, es sind wohl aber nur Gutscheine für den Hausarzt.

    Am letzten Schultag testen für Weihnachten mit Risikogruppen-Verwandtschaft wird damit nicht so leicht wie erhofft...

    Da du auch aus Baden-Württemberg stammst.

    Vor 2, 3 Wochen hieß es im SWR, dass Baden-Württemberg zu spät bestellt hat und deshalb auch Altenheime vorerst nicht versorgt werden konnten. Lucha war daher dagegen, dass Schnelltests in Schulen verwendet werden, er war aber auch gegen PCR-Gutscheine für Lehrer. Eisenmann wollte unbedingt, um wie sie sagte, Lehrer zu beruhigen. Ich gehe daher davon aus, dass Schnelltests vorerst nur bei Ausbruch in einer Schule verwendet werden. Vielleicht ändert es sich im Januar, vielleicht auch erst im Februar (es kommen ja immer mehr auf dem Markt).

    Wir haben uns jetzt entschieden, unsere Eltern nicht an Weihnachten zu besuchen, sondern erst Ende des Jahres oder gar nicht (Ausnahmeregel gilt in Baden-Württemberg nur bis zum 27.), weil ich am 22. noch Schule habe.

    Danke Eisenmann. (Ursprünglich wollte ich mich am 22. testen lassen, bringt jetzt nichts.)

    ich hatte in meinem letzten Chemieleistungskurs den lokalen Hauotorganisatoren. Und er steckte sehr viel Arbeit und Zeit in die Organisation. Selbstverständlich holte er alles nach. Seinen Stellvertreter kannte ich aus der Mittelstufe und kann daher bestätigen, dass er lange vor Fridays for Future großes Interesse am Umweltschutz und Klimawandel hatte.

    (Mir fiel übrigens auf, dass nur die Kollegen über das Schulschwänzen lästerten, die auf keinen Fall auf ihren Urlaubsflug oder Wochenendtrip nach London verzichten wollten. Vielleicht war es einfach genau wie jetzt bei Corona und Maske verdrängen und das ging dank FFF nicht mehr so leicht.)

    Wie entsorgt man die eigentlich sachgerecht Kris24? Da werden ja nun millionenfach FFP2-Masken in die Tonne fliegen.

    Restmüll.

    Es ist ein Hygieneprodukt wie z. B. Tempos und auch die gehören in den Restmüll (und alle Krankheitskeime werden damit verbrannt). Immerhin "liefert" eine Tonne Kunststoff beim Verbrennen kaum weniger Energie als eine Tonne Erdöl (oder besser ausgedrückt, in der Verbrennungsanlage kann wertvolles Erdöl eingespart werden, um neue Produkte herzustellen).

    Ich habe mal gelesen, dass Windeln 6 % des häuslichen Restmülls ausmachen. Wie das mit FFP2 aussieht? (Ja, es ist nicht umweltfreundlich und ich habe genau deshalb lange gezögert, verwende deshalb immer noch eine kationische Maske zum Einkaufen und außerhalb der Schule. Aber wenn ich ernsthaft erkranke, erzeuge ich auch Haufen Müll (auf einer Intensivstation). Das ganze Leben ist immer abwägen, ich habe für mich entschieden, dass 3 FFP2-Masken pro Woche okay sind (andere Einmalmasken verwende ich nicht mehr.

    Darf ich fragen, wie viel Zeit des Tages du dich mit derlei Informationen beschäftigst?

    Mittagspause, die Mensa ist geschlossen und ich lese online, während ich nebenher eine Kleinigkeit esse und Tee trinke (ca. 30 Minuten). Manchmal ist auch etwas Zeit in einer Hohlstunde übrig (ich habe dieses Jahr einen sehr bescheidenen Stundenplan und versuche die komplette Unterrichtsvorbereitung in der Schule zu erledigen).

    Mit derlei und 30 Minuten ist aber nicht nur Corona gemeint (das sind vielleicht 5 Minuten), Klimawandel, Politik u. a. interessiert mich viel mehr.

    Ergänzung

    Mehr Zeit verbringe ich aktuell teilweise hier. Das muss ich evtl. reduzieren. (Allerdings erfahre ich hier auch eine Menge Informationen, die ich dann wieder mit anderen teile. Ich weiß gerne Bescheid, um für mich Entscheidungen nicht nur aus dem Bauch zu treffen. )

    Ich kenne mehrere Restaurantbesitzer, die "aktuell" noch gar keine finanzielle Unterstützung erhalten bzw. erhalten haben. Sprich: Sie hatten sowohl im Frühjahr für fast zwei Monate und nun seit Anfang November keinerlei Umsätze. Da es sich um Landgaststätten handelt, die recht "weit ab vom Schuss" gelegen sind, kommt für sie auch kein Liefer- oder Abholservice in Frage.Natürlich dauert es immer etwas

    es müssen Anträge gestellt werden, Außer-Haus-Verkauf muss berechnet werden. Es gibt Abschlagzahlungen, die bei größeren Unternehmen nicht reichen.

    Ja, man kann über Bürokratie schimpfen. Aber was ist die Alternative? Soll der am meisten kriegen, der zuerst schreit, der am lautesten ist, der, der den besten Anwalt hat oder den Sachbearbeiter persönlich kennt? Wer gegen Bürokratie ist, unterstützt Betrüger. (Und leider gibt es viele. ) Und im Frühjahr haben viele unvollständige Anträge eingereicht, es gab ein Bericht im Fernsehen (und nachfragen dauert) und der nächste wartet noch länger. Ich staune sowieso, dass es genug Sachbearbeiter für diese zusätzliche Aufgabe gibt. (Ich weiß von meiner Schwägerin, dass sie im Frühjahr plötzlich doppelt so viel arbeiten musste, weil es so viele Kurzarbeitsanträge gibt, die zügig bearbeitet werden mussten. Die Sachbearbeiter waren vorher auch nicht arbeitslos uns schnell jemand anlernen kann man auch nicht. Natürlich könnte man jedem einfach denselben Betrag X überweisen (dann freut sich der kleine Betrieb und der große schaut dumm. )

    Wenn ich daran denke, wie lange ein Bafög-Antrag gedauert hat.

    Weiß ich nicht, Miete fällt trotzdem an und der Bund hat gesagt, ihm wird das alles zu teuer, sollen die Länder mal machen.

    Für Künstler*innen gilt das definitiv und ich kenne Krankenhäuser, die keine Corona-Patient*innen mehr aufnehmen, wegen Personalmangel. Und die geldbringenden Operationen dürfen ja so nicht stattfinden. Im Frühjahr gab's da wohl Geld, aber jetzt nicht mehr. Da telefonieren Notärzte dann die Kliniken ab und wissen nicht wohin mit den Pantient*innen. Dass das bei uns ein Problem werden kann finde ich wirklich armselig und jenseits von "jammern".

    genau lesen - ich sprach von Restaurantbesitzern (sie erhalten aktuell 75 % des Umsatzes, nicht Gewinn, des Vorjahres). Soviel hätten sie in diesem Jahr dank Abstandsregeln nie verdienen können. Und für die gilt es zu 100 % nicht. Aber es wird behauptet und andere wiederholen es.

    Deshalb soll in Zukunft (kommendes Jahr) die Fixkosten (dazu gehört die Miete) statt Umsatz berücksichtigt werden. Im Artikel heißt es, dass statt 30 Milliarden 20 Milliarden gereicht hätten (der Staat zahlt für November und Dezember also sehr großzügig).

    Und bei Kliniken gab es im Frühjahr halt auch einige, die mehr Intensivbetten angaben, als wirklich zur Verfügung standen (mangelndes Personal). Es gab halt für jedes freie Bett ein Fixbetrag. Erst im Sommer merkte man, dass die Zahl zu hoch war.

    Es ist immer ein Problem, Regeln für alle gerecht aufzustellen. Das ist nicht möglich.


    (Probleme haben eher aktuell geöffnete Geschäfte. Sie verdienen weniger, bekommen aber keinen Ausgleich. Es wird mehr im Internet gekauft, statt dreimal die Woche einkaufen, kaufen viele nur einmal ein und dann eben nicht die dreifache Menge. Und neue Kleidung benötigt man im Homeoffice auch weniger. In diesem Bereich gibt es Rückgänge.)

    Mag sein. Aber die Schweiz ist sowieso kein Ski-Hotspot für z. B. deutsche Touristen, die fahren seit jeher alle nach Österreich. Franzosen und Italiener haben selber genügend Berge und Skigebiete, die kommen auch eher nicht hierher. In den letzten Jahren hatten wir aus dem Ausland überwiegend chinesische und russische Touristen mit viel Geld. Ansonsten sind die schweizer Skigebiete vor allem für die Einheimischen offen. Für viele Leute hier ist es total normal am Freitag auf der Arbeit schon die Skier dabeizuhaben um am Nachmittag direkt in den Zug in Richtung Berner Oberland & Co. hüpfen zu können. Wir haben normalerweise im Januar einen Wintersporttag an dem die ganze Schule in die Flumser Berge fährt. Ich kann mich nicht erinnern, dort in den letzten Jahren überhaupt Touris aus dem Ausland wahrgenommen zu haben.

    Also bei uns sind Wildhaus, Lenzerheide und St. Moritz (je nach Geldbeutel) beliebt. (Mir fallen auf jeden Fall mehr Schweizer Skigebiete an als österreichische (das sieht für Bayern vermutlich anders aus).

    (Unsere Schule fährt z. B. in anderen Jahren nach Lenzerheide.)

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