Beiträge von Kris24

    Ist das nicht Aceton? Auf jeden Fall stinkt's, als wär's nichts liebes. Ich würde nicht mit allen möglichen Substanzen auf der Oberfläche 'rumeiern.

    Als Chemikerin bin ich genau aus diesem Grund schon öfter nach Aceton gefragt worden. Ich biete dann Brennspiritus an (funktioniert genauso gut).

    Aber die Oberfläche wird (je nach Board) tatsächlich angegriffen, man sollte es auf Notfälle beschränken und direkt nachwischen.

    Mich würde auch interessieren, was da tatsächlich netto übrig bleibt. An und für sich ist der Grundgedanke ja nicht übel, ich bin gespannt auf die Umsetzung. Zeitlich scheint ja alles sehr eng gesteckt zu sein, soweit ich weiß sollen bis zum 20.7. die Schülerzahlen gemeldet werden? Und letztlich entscheiden ja auch die Eltern. Mal sehen...

    Kommt auf deine Steuerklasse und Gehalt an. Bei mir als Single, älter, A14 usw. wäre es ca. die Hälfte. Das Geld reizt mich nicht, wenn ich es sinnvoll fände. Wir haben in der Schule darüber gesprochen. Für meine Kleinen wäre ich da, aber ich fürchte, so wie es bei uns geplant ist, kommt nicht viel dabei heraus. Den Frust brauche ich nicht.

    Das ist alltägliches Geschäft an GemS mit Oberstufe. Das ist aufwändig, aber durchaus machbar...

    Lemmy, ich habe meine ersten Lehrerjahre an einer integrativen Gesamtschule unterrichtet und weiß deshalb sehr genau, wie frustriert ich war. Ich möchte jeden Schüler bestmöglich unterrichten (es hat mich zerissen).

    macht es überhaupt nicht attraktiv - mich stört vor allem, dass Hauptschüler und Gymnasiasten zusammen gefasst werden. Wie sollen die diversen Themen effektiv unterrichtet werden? Meine Schüler hatten im Fernunterricht Vektoren, Sinusfkt. und Wahrscheinlichkeit. In der Hauptschule waren es sicher andere Themen. Bevor es falsch verstanden wird, ich habe kein Problem Hauptschüler zu unterrichten, aber 16 Schüler mit evtl. 16 Themen gleichzeitig? Ich wäre frustriert, weil ich niemanden gerecht würde.

    Finanziell lohnt es sich nur für ehemalige Referendare, die jetzt eine Beamtenstelle 14 Tage früher antreten könnten. Aber da sind viele Stellen noch gar nicht vergeben (klappt also auch nicht).

    Bei uns hat sich bisher noch niemand gemeldet, das nächste Schuljahr wird (vermutlich) stressig genug. (Bei uns viele) Homeschoolingschüler, normaler Unterricht (evtl. Wechsel von 2 Gruppen in Präsenzunterricht und Fernunterricht) , evtl. Zusatzstunden für Kollegen aus Risikogruppen - ich denke, ich benötige möglichst viel Ferien und nütze die übrige Zeit für Vorbereitung.

    natürlich brutto

    Also bei meinem Sohn zeigt die App seit vorgestern zwar noch immer ein geringes Risiko, aber eine Risiko-Begegnung.

    Das finde ich verwirrend.

    Wenn die Begegnung so unbedeutend war, dass das Risiko gering bleibt, muss sie ihm ja wohl nicht als “Risiko-Begegnung” angezeigt werden.

    Hattet ihr das auch schon?

    Ich habe dazu folgendes gelesen.

    Dein Sohn hatte eine sehr kurze Begegnung mit einer inzwischen positiv getesteten Person (oder der Abstand war größer als 2m).

    Eine Ansteckung ist wenig wahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Und wenn es mehrmals zu einer solchen Risikobegegnung (größerer Abstand, kurze Dauer) innerhalb weniger Tage kommen sollte, wird das Risiko größer (die App merkt sich also dies intern und addiert). Ich finde das gut. Es geht immer nur um Wahrscheinlichkeiten. Ob er angesteckt wurde, kann keine App voraussagen.

    ich hatte mal Schüler, die sämtliche Kreidestücke im Klassenzimmer sauber ausgehöhlt und den Kreidestaub wieder in das Kreideinnere gefüllt hatten. Jede Kreide, zu der ich griff, zerbröselte in meiner Hand.

    Das waren noch Zeiten. Ich habe seit vielen Jahren keinen Schülerstreich mehr erlebt.

    in Baden-Württemberg wird Lehrern entweder 40 Euro pro Zeitstunde oder fur 2 Wochen mit 3 Zeitstunden pro Tag eine halbe Deputatsstunde im übernächsten Schuljahr angeboten. Klassenlehrer sollen Schüler vorschlagen, es betrifft aber nur Mathe und Deutsch. In meiner Klasse wäre neben Mathe Fremdsprachen wichtig (gibt es leider nichr).

    Wir haben noch 3,5 Schulwochen, mal sehen, wie es weiter geht.

    Das stimmt schon. Aber hier muss

    Aber mir scheint euer grösstes Problem ist das Kurssystem, da müsste wohl für ein Schuljahr mal eine ganz andere Planung her und das ist natürlich extrem aufwendig :(

    man kann die Trennung in Religion (kath., ev., islam., Ethik) oder Sport aufheben, aber schon bei bilingual (betrifft neben der Sprache noch ein weiteres Fach z. B Geographie oder Geschichte) oder Musikzug wird es schwierig (betrifft größere Zeiträume auch nach Corona).

    Unmöglich ist es für die höheren Jahrgänge. Man kann schlecht zu NwT- oder anderen Schülern sagen, ab jetzt gibt es nur noch (zweites oder drittes Jahr) Spanisch für alle. Vieles wird bei uns nur von wenigen gewählt, deshalb werden mehrere Klassen zusammengefasst. Wir bieten 3 Sprachen als 2. Fremdsprache (ab kl.6) an und 4 Möglichkeiten (Sprache, NwT usw. ) ab Kl. 8 (genauer möchte ich nicht werden, sonst bin ich identifizierbar).

    Die vielen Wahlmöglichkeiten sorgen in Normalzeiten für schwierige Stundenpläne, jetzt wird es noch komplizierter.

    Ha, da haben wir es. Die App gibt es nur, damit jeder sich angewöhnt, sein Handy mitzunehmen. Demnächst ist das für jeden ganz natürlich und jeder ist immer und überall über G5 überwachbar!!!!!111!!!1!!1!elf!!!!!

    kl. verwirrter Frosch

    P.S.: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten.

    Meine Familie und meine Kollegen schmunzeln auch, ich hatte nie ein Handy dabe. Aber ich habe nach dem Shutdown beschlossen, alles mir mögliche zu tun, was die 2. Welle verhindert. Und ein mitgeführtes Handy ist noch weniger einschränkend als Maske und die beiden Maßnahmen weniger als alles andere.

    CDL Du trägst doch FFP2 im Unterricht, ne? Wie machst Du es denn konkret mit den Erhohlungspausen?

    Ich bin zwar nicht CDL, aber ich trage FFP2 (ohne Ventil) auch teilweise während des Unterrichts (teilweise aus Kostengründen, wir haben bisher keinen Cent gesehen und es geht doch ins Geld und es sind Einmalprodukte).

    Es geht hervorragend, ich habe aber über Wochen gesteigert (anfangs eine Doppelstunde, neulich erstmals 6 Schulstunden am Stück (einmal Wechsel wegen Feuchtigkeit). Meine Schwester (Krankenschwester) trägt FFP2 (zeitweise sogar FFP3) auch über ihre ganze Schicht, wenn notwendig. In (längeren) Pausen versuche ich das Schulgelände zu verlassen und trage keine Maske.

    Es ist so viel ich weiss (nur) eine Empfehlung. FFP3 ohne Ventil habe ich keine, dass ist sicher noch einmal eine andere Geschichte.

    Ich entscheide nach Risikoabwägung (kleiner Raum, viele Menschen, schlechte Lüftung, längere Zeit, dann FFP2), ich möchte nicht schwer erkranken, also muss es zeitweilig sein. (Ich habe erhöhtes Risiko, gehöre aber noch nicht zur definierten Risikogruppe.)

    Ich habe Stoffmasken mit denen die Atmung schwieriger ist.

    Das ist doch eigentlich gut, da könnt ihr euch als Lehrperson doch sinnvoll einbringen, nicht? Was spricht denn dagegen, dass wenigstens die älteren Schüler in den Pausen drinnen im Schulzimmer bleiben? Wir haben ohnehin keinen richtigen "Pausenhof", das ergibt sich bei uns automatisch, dass die meisten erst in der Mittagspause wirklich rausgehen.

    Ja, sie sind im Klassenzimmer oder im Fachraum, wenn ich zwei Doppelstunden Chemie hintereinander habe (und die Schüler auch keine zu weite Wege zwischen den Stunden haben- also fast nie (bei mir aktuell einmal die Woche) . Wenn ich aber ins Nebengebäude (Mathe) muss, dürfen sie nicht alleine im Fachraum bleiben. Und spätestens ab kl. 8 sind auch die Schüler immer unterwegs und wechseln die Räume und haben dieselben weiten Wege. Der Pausenhof wird kaum genutzt (gerade die Unterstufe spielt manchmal kurz Fußball oder Tischtennis.

    Ich sehe, bei euch ist es anders, aber mir ist heute morgen klar geworden, warum Politiker immer von strikter Gruppentrennung und versetzten Pausen sprechen, wir (meine Kollegen und ich) hatten uns gefragt, wie das funktionieren soll. Aber es scheint unser Problem zu sein und bei euch zu klappen. Dank der vielen Wahlmöglichkeiten bereits ab Kl. 5 haben wir eine bunte Durchmischung (unsere Gruppengröße ist mind. 130 Schüler- ein Jahrgang, eigentlich 260 Schüler - zwei Jahrgänge , aber da gibt es Überlegungen einzuschränken) und feste Pläne (alles liegt auf Schiene-insbesamt 46 Stunden- wenn jemand tauschen möchte, betrifft es die komplette Schiene, die Begründung muss also sehr gut sein).

    Wie das nächstes Schuljahr wird, wir sind gespannt.

    Ich muss auch noch 3 Wochen. Bei mir geht es, weil nun die 12. Klasse ja weggefallen ist nach dem Abitur. Die sind auch in meinem Stundenplan seit Pfingsten gar nicht mehr aufgetaucht. Da habe ich Glück. Aber Aufsichten habe ich auch mehr als sonst.

    Bei mir ist es eher eine Art Resignations-Gefühl. Am Ende des Schuljahres habe ich sonst immer eher ein: Richtig-was-geschafft-Gefühl. Das hält sich diesmal in Grenzen. Ich bin weniger wegen der Arbeitsbelastung, sondern mehr wegen der ganzen Situation und den nicht so rosigen Aussichten aufs neue Schuljahr etwas down... Dass ich kommende Woche unterrichts-inhaltlich das gleiche machen muss wie letzte Woche, motiviert mich auch nicht so wahnsinnig. Klar, es sind andere Schüler, aber es bleibt so dieses Gefühl von: Irgendwie trete ich auf der Stelle.

    Bei uns findet das mündliche Abitur erst Ende Juli statt (letzte Schulwoche), ich unterrichte sie noch 2 Wochen (sonst mache ich am Ende in Chemie immer Schülerversuche, aber Partner - oder gar Gruppenarbeit ist bei uns streng untersagt). Ich unterrichte meine volle Stelle inkl. Kl. 12, habe eine Dauervertretung für einen erkrankten Kollegen und 5 Schüler (Risikogruppe) im Fernunterricht (Arbeitsbelastung sehr hoch, Eltern sehen das natürlich nicht, warum antworte ich auf ihre Mail erst am Nachmittag oder gar Abend).

    Davon abgesehen unterschreibe ich deinen 2. Absatz sofort.

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