Beiträge von Kris24

    Du vergisst aber: hmmm… wir korrigieren auch. Vielleicht nicht dreifach aber die Arbeit mscht sich trotzdem nicht von alleine, und dann würde ich lieber auf unterrichtsfreie Tage verzichten (sie verplanen) sls keine zu haben.

    Wir haben alle gleich lang Ferien, die Verteilung mit Ausnahme der Sommerferien findet bei den Ländern statt.

    Und du unterrichtest lieber jede Woche eine Stunde mehr und hast dafür 3 zusätzliche unterrichtsfreie Tage? Bei uns waren bei Einführung alle anderer Meinung.

    Ja Kris, wir wissen, dass eure Korrekturregelung in BW großer Mist ist, der die Ergebnisse auch nicht "genauer" macht.

    Ich finde frühe Herbstferien ziemlich angenehm. Pfingstferien habe ich an meiner Schule die letzten Jahre genießen dürfen (alle beweglichen Ferientage in der Woche), das geht leider nicht mehr.

    Ja, es wiederholt sich. Mich nerven halt die ständigen Behauptungen (eher Vorwürfe), wie gut wir es dank Pfingstferien haben.

    Ich hätte auch lieber früher Sommerferien und dafür 2 Wochen Herbstferien Anfang Oktober. Da gibt es bei uns höchstens Klassenarbeiten zu korrigieren und die könnte man ja schieben.

    Also ich würde mich freuen, wenn es auch mal wieder eine Woche Herbst- und dafür drei Wochen Osterferien geben würde.

    Wir haben auch nur eine bis zwei Wochen Osterferien trotz einer Woche Herbstferien inkl. Feiertag. Das legt aber jedes Land selbst fest.

    Und noch einmal meine Pfingstferien sind grundsätzlich Korrekturzeitraum (Abitur, Klausuren, Klassenarbeiten). Und der Zeitraum für Drittkorrektur liegt fest. Das ist zwar praktisch sich auf Korrekturen konzentrieren zu können, aber wegfahren ist nicht.

    Letztendlich haben wir alle gleich viel Ferien, einen Teil unserer beweglichen Ferientage erhielten wir als Ausgleich für eine Erhöhung der Deputatsverpflichtung.

    Wir kommen je nach Jahrgang mit knapp 40 Slots aus und unsere Schüler sind sehr dankbar dafür, dass sie höchstens 2x in der Woche lang haben und einen verlässlichen Wochentag nur bis Mittags. Ja, es gibt vlt. einige wenige Schüler, die für andere Kurse an andere Schulen gehen (wobei das bei uns eh über Kooperationen geht). Aber bei 52 Slots Unterricht würden mir die Schüler in Scharen davon rennen.

    Bei uns ist ein Nachmittag auch für alle frei und die meisten Schüler der Kursstufe haben höchstens zweimal lang, in den Randstunden liegen einzelne Kurse wie eben Chemie oder Spanisch. Es sind bei mir ja 2 verschiedene LKs. Aber wir hatten schon eingeschränkt und das war mit viel Ärger verbunden. Aktuell wird also möglichst viel möglich gemacht teilweise auch in Kooperation.

    Ist es ein Statement, wenn eine Schwangere rosa Eis oder Eis in Babyblau isst?

    Traditionell oder modern?

    Früher war rosa den Jungen vorbehalten (rot war die Farbe des Kampfes) und blau den Mädchen (Farbe von Maria). :doc:

    (Mein Bruder trug als Baby dank 3 älteren Schwestern häufig rosa und rot. Als er einmal einen blauen Strampler trug, wurde meine Mutter von 2 älteren Damen angesprochen, ah ein Mädchen.)

    Du tappst m.E. in dieselbe Falle wie FridaK. Auf der einen Seite freiwillig Aufgaben übernehmen mit dem Gefühl, es sei eine hilfsbereite Gnade, dies für den anderen ganz persönlich zu tun. Auf der anderen Seite dann total sauer und voller Rachegelüste, dass man (angeblich) voll ausgenutzt worden wäre.

    Eine Kollegin ist krankgeschrieben, jemand übernimmt dienstliche Aufgaben (hier zudem: freiwillig) und ist dann pikiert, weil er sie sich ausgenutzt fühlt. Finde den Fehler.

    Aber ich bin weder sauer noch habe ich Rachegelüste (das überrascht mich jetzt komplett), ich kann nur Frida teilweise verstehen. Ich schrieb aber gleich zu Beginn, ich würde der SL vertrauen.

    Ich verstehe ihre Sorge, dass genau diese Hilfsbereitschaft abnimmt. Ich habe mich vor 2 Jahren gefreut, dass ich mich nicht vor der SL "nackig machen musste", weil ich die Klasse nicht übernehmen wollte. Ich benötige weder Attest noch Überlastungsanzeige, wenn es mal nicht geht, weil die anderen auch hilfsbereit sind. Wenn es dann geht wie letztes Jahr übernehme ich es auch.

    [...Original entfernt. Aber danke für deine Reaktion auf den Beitrag. Kl. gr. frosch, Moderator ...]

    Ich habe dir nichts unterstellt. Erst nach deinem eklig habe ich überlegt, was du meinen könntest? Und was ist an meinen Beiträgen ekelhaft?

    Dass ich Verständnis für Fridas Frust und Sorge äußere und sie nicht komplett verurteile?

    Jetzt habe ich allerdings ein sehr negatives Bild von dir und verabschiede mich.

    Was genau möchtest du mir sagen oder von mir wissen?

    Du schriebst von Mobbing und an einer Schule mit Mobbing möchte ich nicht unterrichten.

    Emerald schrieb von Gewalt und einer SL, die nicht deutlich dagegen vorgeht, an solch einer Schule möchte ich nicht unterrichten.

    Ich möchte an einer Schule ohne Mobbing unterrichten, an meiner 1. Schule gab es mal einen persönlichen Angriff eines Kollegen, den die SL sofort unterband. Ich habe in 30 Jahren nie mehr etwas erlebt und auch nur einmal etwas gehört, da ging es aber auch um rechtliche Verstöße.

    Auch Gewalt durch Schüler wurde immer deutlich unterbunden, es kam sogar zu Schulverweisen (nach Durchlauf einiger Maßnahmen), die SL stand immer hinter uns.

    Und ich freue mich über Hilfsbereitschaft selbst von Kollegen, mit denen ich im Alltag wenig zu tun habe und habe es an allen Schulen erlebt.

    Ich wollte in diesem Beitrag gar nichts von euch wissen, mich nerven aber gerade diese Unterstellungen. Immerhin fragst du nach und schreibst nicht einfach eklig.

    Ich weiß, wie es ist, wenn einfach über einen hintenrum geurteilt wird, ohne dass sich jemand mal die Mühe machen würde erst einmal alle Fakten zu klären und bei tatsächlichen Problemen das offene Gespräch zu suchen, statt einfach nur weiter vorzuverurteilen, zu lästern und ein schlechtes Arbeitsklima zu schaffen für alle. Genau deshalb sehe ich die Beiträge der TE so kritisch.

    KuK vorzuverurteilen statt mit diesen offen zu sprechen über (vermeintliche / tatsächliche) Probleme schafft genau das richtige Klima für Mobbing, wie ich es erlebt habe.

    Ich denke, du und Emerald nehmen euer Erlebnis, übertragt es (soweit in Ordnung) und unterstellt der TE Dinge, die sie nicht getan hat. Sie hat nicht verraten, sondern hier ihren Frust abgelassen. Mehr ist bisher nicht geschehen, sie hat schon auf der ersten Seite positiv auf unsere Vorschläge reagiert. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, weil ein solcher Vorfall die Hilfsbereitschaft zerstört und da geht es nur um Gefühle und nicht um Recht. Hier wurde ja auch gleich der Tipp gegeben, nächstes Mal nur auf Verlangen zu reagieren. Genau das läuft bei vielen Schulen negativ. Auch das Vorgehen an DFUs Schule finde ich nicht so gut. In der Fachschaft verteilt ist besser (eine Kollegin wollte den Kurs, obwohl es mehr Stunden sind, eine andere auf keinen Fall eine 9. Klasse, obwohl die perfekt in ihren Plan passte usw., die SL kann dies gar nicht alles wissen und in Einzelgesprächen kommt dies nicht heraus, ich war vor 2 Jahren auch überrascht, was manchen mehr oder weniger Probleme bereitet).

    Du erkennst wirklich nicht, was an FridaKs Verhalten sensationsgeil und unkollegial ist? Ich bitte dich!

    Sie hat doch selbst geschrieben, dass die SL bereits aktiv geworden ist und es Gespräche gab. Es ist (wie hier Mehrere geschrieben haben) NICHT ihr Job, die Sache weiter nachzuverfolgen.

    Bei einer Sache stimme ich dir zu, an ihrer Schule würde ich nicht unterrichten wollen. Solche Kollegen wie FridaK braucht niemand.

    Ich würde lieber an ihrer unterrichten als an deiner oder CDL ihrer oder stimmt nicht, was ihr geschrieben habt? SL, die sich wegducken brauche ich nicht. Bei ihr haben mehrere Kollegen die Aufgaben geteilt, erst später kam Misstrauen auf (und das ist problematisch, man sollte sich diese Gefühle ernst machen und bewusst dagegen vorgehen). Ich schrieb ihr ja, vertraue der SL.

    Und nein, unter sensationsgeil verstehe ich etwas völlig anderes.

    Ich finde dein Verhalten einfach nur unkollegial und peinlich, deine Sensationsgeilheit abstoßend und widerlich.

    Was ist daran sensationsgeil, wenn man sich in seiner Kollegialität ausgenützt fühlt und sich den Frust von der Seele schreibt? Wenn man die Sorge hat, dass in Zukunft jeder nur das macht, was er machen muss und niemand mehr spontan für den anderen einspringt?

    Ich verstehe ja deine Betroffenheit, aber sie will ja gerade, dass das Kollegium weiter füreinander einsteht.

    (Ich finde es gerade sehr interessant, dass genau die, die in der Vergangenheit über schlechtes Schulklima klagten, hier es nicht nachvollziehen können. Und nein, ich möchte an solch einer Schule nicht unterrichten. Vertrauen ist entscheidend, ich vergleiche es oft mit einer Pflanze, schnell und vielleicht unbedacht zertreten, dauert es lange bis sie nachgewachsen ist und vielleicht klappt es nie mehr.)

    Ich habe ja geschrieben, dass rechtlich alles klar ist, dass sie zu ihrer SL Vertrauen haben soll, die ja bereits aktiv wurde.

    Da würde der Stundenplaner den Vogel zeigen. Irgendwie wird eben bei solchen spontanen Vertretungen geguckt, bei wem es im Plan möglichst passt, damit es nicht zu gravierenden Änderungsketten kommt.

    Das kenne ich und habe mich schon des Öfteren selbst spontan gemeldet.
    Es ist aber etwas Anderes, spontan in einer Freistunde / früher zu kommen / länger zu bleiben, als eine Klasse über einen noch unbestimmten Zeitraum zu übernehmen. Mit einem Stundensatz, wo ich nur weinen möchte.

    Das ist bei uns anders. Unsere Stundenplaner machen es immer möglich, bevor jemand zwangsverpflichtet wird. Natürlich geht es bei Stundenplanänderungen fast nur um längere Einsätze (mindestens 3 Wochen). Dadurch ist dann wirklich das gesamte Kollegium betroffen.

    Und wie geschrieben, Freiwillige finden sich bei uns immer, letztes Jahr war gefühlt das halbe Kollegium mindestens 2 Monate im Einsatz und ich weiß nur von freiwilligem Melden. Mich hat es dann zwar auch geärgert, wenn aus angekündigten 2 Monaten fast 5 Monate werden. Aber ich sprang bisher mindestens jedes 2. Jahr ein, nur 2 Klassen möchte ich jetzt nicht mehr, ich bin halt keine 50 mehr. Früher war dies kein Problem.

    Das Geschmäckle hat ein schlechteres Klima im Kollegium zu Folge, man schaut (mehr) auf sich und nicht mehr auf andere, weil man sich eben ausgenutzt fühlt. Ich finde es schade. Und ja hier sind Gefühle entscheidend.

    Aber wenn die meisten es hier gar nicht kennen, dass man sich freiwillig meldet im Wissen, dass es andere tun, wenn es einem mal nicht so gut geht (ohne gleich Attest und Überlastungsanzeige anführen zu müssen), dann vermisst ihr es auch nicht. Ich habe vor 2 Jahren einmal still gehalten, obwohl ich wusste, dass die SL mich für eine Dauervertretung vorgesehen hat, aber ich war ausgepowert und hatte Rückenschmerzen, konnte kaum sitzen und korrigieren. Ein Kollege sprang sofort ein, es gab dann größere Stundenplanänderungen, die bei mir nicht nötig gewesen wären.

    Ich habe es zum Glück an allen drei Schulen, an denen ich Lehrerin war, erleben dürfen. An meiner 1. Schule gab es viel Gewalt und leider auch Kriminalität, ich übernahm eine Klasse von einer sehr jungen Kollegin, die verzweifelt war und konnte die Klasse nach dem Jahr, als ich am Ende meiner Kraft war, im Gespräch mit einem Kollegen, sie an ihn weitergeben. Nur weil ich dies wusste, habe ich die Klasse übernommen. Die SL hat es akzeptiert und unterstützt. Es ist so schön, wenn man im Team arbeitet und dieses im Thread geschilderte Verhalten hat die Macht, es zu zerstören. Das nächste Mal warten mehrere auf die Dienstanweisung von oben und je mehr es tun, umso weniger werden sich freiwillig melden.

    An meiner 2. Schule habe ich eine Parallelklasse einige Zeit übernommen, um eine Dienstunfähigkeit zu verhindern. Auch das lief im kleinen Kreis, nur wenige inkl. SL, die selbst eine Klasse zusätzlich übernahm, wussten es. Als ich gehen wollte und dank Mangelfächer keine Freigabe erhielt, hat mir es die SL auf dieselbe Weise ermöglicht. Ich bin ihr dafür sehr dankbar. Vieles kann man im Team erledigen, wenn man sich vertraut, wenn man den anderen sieht.

    So habe ich FridaK verstanden, so würde es mir auch gehen.

    aber eben: für 1-2 Wochen wird (bei uns) erst recht nicht vertreten oder unterstützt.
    Ich finde es gut, gebe aber zu: mehr als in der Parallelklasse (die wirklich parallel im anderen Raum ist) vorbeigucken und Aufgaben geben habe ich nie gemacht und käme auch nicht wirklich auf die Idee.

    Deswegen unterrichte ich gerne an meinem Gymnasium. Es wird nicht alles von oben bestimmt, fast jeder bringt sich ein, wir haben schon gelacht, wenn im Sekundentakt zusätzliche Vertretungsstunden (über den Messenger) übernommen werden. Es kommt oft vor, dass die Vertretungsplaner Hilfe schreiben, weil die Bereitschaft nicht ausreicht und mehrere antworten innerhalb von Sekunden, ok, ich mache es. Ich weiß also, wenn ich wirklich nicht mehr kann, übernehmen andere ohne Protest.

    Wie geschrieben bei uns wird fast immer freiwillig verteilt. Auch ich habe im letzten Jahr gesagt, gut ich übernehme diese beiden Klassen. Die SL schreibt anfangs an die Fachschaft, was verteilt werden muss und innerhalb weniger Tage ist fast immer alles verteilt. Es bringt ja nichts, wenn sich ein 2. KoK übernimmt und auch ausfällt. Die Aufgabe der SL ist dann noch, den Stundenplan anzupassen.

    Problematisch war im letzten Jahr, dass der Zeitraum sich deutlich mehr als verdoppelt hat. Das hat mich dann doch zu sehr gefordert.

    Bei uns wird ab 3 Wochen vertreten, Elternzeit immer.

    Das heißt, du wirst dich der Dienstanweisung deiner Schulleitung widersetzen, wenn sie dir einen zusätzlichen Kurs zuteilt?

    Sie schrieb oben

    Einige der Stapel haben die Kollegen unter sich aufgeteilt,

    So ist es bei uns auch, wir teilen uns in der Fachschaft die Aufgaben. Erst wenn dies nicht klappt, übernimmt die SL. Und auch Kurse verteilen wir unter uns. Wir kennen uns besser als die SL. Problematisch wird es, wenn einfach zu viel auf zu wenigen Schultern ruht. Ich habe mir nach dem letzten Schuljahr auch vorgenommen, in Zukunft abzuwarten. Dumm, wenn dies alle tun.

    Gespräche mit der Schulleitung haben stattgefunden, es gab wohl Ärger. Aber was ist schon Ärger, wenn man verbeamtet ist?

    Die SL weiß also Bescheid und hat reagiert? Und auch bei Verbeamtung kann es bei Fehlverhalten mehr als Ärger geben, bei Disziplinarverfahren weiß nicht jeder Kollege, jede Kollegin Bescheid und es kann Jahre dauern bis ein Ergebnis feststeht. Du schreibst ja selbst, dass du nicht involviert bist, also nicht genau Bescheid weißt, was aktuell läuft.

    Ich selbst bin in die Thematik nicht involviert,

    Du müsstest also gegen deine SL handeln, die bereits aktiv wurde, greifst vielleicht schon in ein laufendes Verfahren ein, willst du das wirklich?


    Ergänzung

    Mein Beitrag hat sich mit FridaK ihren überschritten.

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