Beiträge von Kris24

    Ich kenne viele Renter die neben Ihrer Rente noch zusätzlich arbeiten müssen, weil die sonst kaum zum Leben reicht. Von einem Pensionär hab ich das selten gehört. Für deren Absicherung sorgt schon der Staat.

    Dafür gibt es verschiedene Gründe.

    Der durchschnittliche Beamte ist besser ausgebildet als der durchschnittliche Angestellte, verdient also mehr.

    Der durchschnittliche Beamte arbeitet länger pro Woche, Minijobbers gibt es bei Beamten nicht.

    Im Fernsehen kam einmal eine Rentnerin zu Wort, die sich über ihre Rente beklagte. Sie hatte keine Berufsausbildung, arbeitete viele Jahre schwarz als Putzfrau, hatte nur wenige Jahre eingezahlt. Und der Staat sorgt auch für sie mit der Grundsicherung.

    Wer gut ausgebildet ist, erhält normalerweise einen guten Arbeitsplatz mit zusätzlicher Betriebsrente (in meiner Familie alle), bei Vergleichen ist die Krankenkasse bereits abgezogen, so schlecht stehen sie nicht da.

    Vergleiche bitte nicht Äpfel mit Birnen.

    Ich wäre niemals auf die Idee gekommen meine Telefonnummer rauszugeben, insofern fand ich die Einführung der Dienstmailadressen schon mit Mehrarbeit verbunden. Eltern nutzen die halt auch für ziemlichen Blödsinn, für den sie vermutlich nicht extra in der Schule angerufen und um Rückruf gebeten hätten.

    Ich habe nie meine Telefonnummer heraus gegeben, aber früher stand sie automatisch im Telefonbuch und ich habe keinen sehr häufigen Namen. Sobald es möglich war, hatte ich eine Geheimnummer. Nur muss man sie dann wirklich geheim halten, auch privat, sie wird weiter gegeben und anfangs leider auch von Kollegen.

    Meine erste Dienstmailadresse habe ich 1998 erhalten. Ich wundere mich gerade, du bist doch jünger als ich?

    Und natürlich riefen viele Eltern im Sekretariat an und baten um Rückruf (leider ohne Zeitangabe, sodass man mehrfach mit unterdrückter Nummer anrufen musste), Mails waren an meiner 1. und 3. Schule bei Eltern unbeliebt (hoher Migrationsanteil).

    Ich bin auch in NRW, bei mir wurde es im dritten Jahr nach dem Ref deutlich besser.


    Was die Erwartungen der Eltern angeht: Die sind tatsächlich massiv gestiegen, insbesondere seit man als Lehrer ja ständig per Mail erreichbar ist. Allein über das Thema kann man ein ganzes Buch schreiben. Das Gefühl, Dienstleister zu sein, kennen wahrscheinlich auch viele hier…

    Bei uns schreibt die SL Anfang des Schuljahres immer an alle Eltern, dass wir zu üblichen Arbeitszeiten antworten würden, ich wiederhole dies am Elternabend. Gerade Mails haben den Vorteil, nicht gleich antworten zu müssen. Viel problematischer war es in Zeiten vor der Mail. Meine erste Anschaffung noch im Referendariat vor über 30 Jahren war ein Anrufbeantworter (Mailbox etc. gab es noch nicht). Viele meiner Kollegen hatten 2 Telefonnummern und die 2. wurde abends und am Wochenende nicht bedient. Ich habe grundsätzlich den Anrufbeantworter dran gehen lassen und bei Familie und Freunde dann abgenommen. Mein frühester Anruf von Eltern von Schülern war 5.30 Uhr, der späteste um Mitternacht.

    Wichtig ist dann, dies auch wirklich einzuhalten. Wenn du einmal antwortest, werden manche Eltern es in Zukunft auch erwarten.

    Nein, seit Mails ist es deutlich besser geworden. Du bist vermutlich noch jung. ;)

    (Seit Einführung von Edupage mit Messenger wurden bei uns Nachrichten von Eltern häufiger, aber auch da antworten wir von 8 bis 16 Uhr manchmal 18 Uhr.)

    Ich hab noch nie für irgendwas Mathe gebraucht, rechne beim Einkaufen auch nicht mit oder vergleiche Kilopreise, die nicht explizit ausgewiesen sind usw., also wirklich bisher wenig bis gar kein Nutzen. Bis vor 2 Wochen, als mein Papa einen Schrank von Zimmer A in Zimmer B umsetzen wollte und wir überlegt haben, ob es mit der Deckenhöhe hinhaut den Schrank zu kippen oder ob wir tatsächlich abbauen müssen.

    Gegoogelt, rausgefunden, dass sich das mit dem Satz des Pythagoras berechnen lässt, passendes youtube Video gefunden, schön meine Variablen eingesetzt und ja, passt 👍

    ...und dann kam ich mir 10 Minuten später sehr sehr old school und doof vor, weil KI mir das natürlich alles viel schneller hätte sagen können 😄

    Das war aber tatsächlich das erste und einzige Mal, dass ich nach meiner Schulzeit überlegt habe, wie sich etwas evtl. berechnen ließe.

    Mit dem Argument, benötigt man auch keine Fremdsprachenkenntnisse, keine Naturwissenschaften usw.

    Schulpflicht also auf 4 Jahre reduzieren?

    In ein paar Jahrzehnten wird es diese Menschen nicht mehr oder nur noch in sehr geringem Umfang geben. Ich brauche bei einer Bank keine Ansprechpartner. Ich habe in den letzten Jahr maximal dreimal mit jemandem meiner Bank telefoniert. Das sind alles völlig unnötig Personal- und Gebäudekosten.

    Ich habe einmal in den letzten 5 Jahren mit meiner Bank telefoniert und die Mitarbeiterin telefonierte von zuhause aus. Sie rief mich gegen 19 Uhr an, weil ich vorher nicht daheim war.

    Wie ich in Beitrag #2 schon schrieb, sind die Lehrpläne (in NRW) ja anders, die Stofffülle ist geringer. Und wir haben regelmäßig SuS, die mit Mühe und Not die Mittelstufe beenden, dann auf ein BK wechseln und dort die allgemeine Hochschulreife mit 1,x erhalten.

    Ich finde es ja sinnvoll, dass man ein berufsbezogenes Abitur machen kann. Da das aber in erster Linie eben auf diese Berufsrichtung vorbereitet, fände ich es sinnvoller, das dann auch so zu benennen und dass es nur zu einem Studium in diesem Bereich berechtigt.

    Wahrscheinlich gelte ich jetzt als elitär denkender Gymnasiallehrer, aber diese Lehrplanunterschiede sind halt schon deutlich. Vielleicht ist es auch nur ein lokales Problem ...

    Auch in Baden-Württemberg gibt es in Chemie verschiedene Abiklausuren. Ich kenne mehrere Prüfungen.

    Ich traf neulich im Zug einen Kollegen vom beruflichen Gymnasium, der mehrmals betonte, dass es bei ihnen schon leichter sei (wir verglichen Mathe). Ich hatte vorher geäußert, dass ich hoffe, dass durch Umstellung auf G9 nicht mehr so viele von unseren Schülern zu ihnen wechseln. Da meinte er erst, dass sei nur ein Grund und dann eben, bei ihnen sei es grundsätzlich einfacher und wir verglichen.

    Wir haben eine Schülergruppe, die als Schulsanitäter ausgebildet sind und einen eigenen Raum hat. Dort steht auch unser Defi. Jeder Lehrerschlüssel passt auch. Außerdem hat jeder naturwissenschaftliche Raum ein Verbandskasten.

    Es gibt übrigens eine App, in der jeder (?) Defi angezeigt wird. Unserer ist auch vermerkt, dumm, wenn man als Außenstehender vor verschlossener Türe steht (leider sind die meisten nicht immer zugänglich, im Umkreis von 1 km habe ich laut App 17 Defis, aber nur einen am Bahnhof jederzeit zugänglich.

    Dr. Rakete

    Allgemein, ich habe erlebt, dass nach schweren Zwischenfällen nach dem "Schein" gefragt wird. Ist er nicht vorhanden, obwohl verlangt, hat man ein Problem. Das gilt für den Führerschein genauso wie für eine Gefährdungsbeurteilung.

    Vom Sportlehrer und dem Lehrer auf Wandertag wird ein gültiger Erstehilfekurs verlangt, von irgendeinem Passanten nicht. Deshalb wäre ich mir nicht so sicher, ob es vor Gericht glimpflich ausgeht, wenn mein Erstehilfekurs 10 Jahre her ist.

    Aber nur strafbar wenn du geistig in dem Moment dazu in der Lage bist. Wenn du in irgend einer Form nachweisen kannst, das du zum Zeitpunkt nicht dazu in der Lage warst kann das zu Straffreiheit führen.


    Ich hab in meinem Leben leider schon einige Leute notfallmedizinisch versorgen müssen, unter anderem auch 4x mit Einleitung von Reanimation.
    Die erste davon bei einem 6 jährigen Kind (hat es nicht geschafft, ab und an träum ich noch davon und es ist mittlerweile 20 Jahre her) bis zum Eintreffen des Notarztes (20 ‘Minuten können echt lange sein). Neben mir stand damals eine Sportlehrerin die einfach nur im Schock dastand. Es war ihre Nichte.
    Selbst bei Unfällen die nicht tödlich enden, hab ich es mehrfach erlebt das Leute einfach in dem Moment so unter Schock standen das gar nichts mehr hingehauen hat.

    Es wird vor Gericht immer der Einzelfall betrachtet. Wir sind Menschen und bei der eigenen Nichte verzweifelt sicher jeder.

    Danke für deine Hilfe. Ich hatte bisher das Glück, immer mit meiner Schwester (ausgebildete Krankenschwester, früher tätig im Rettungsdienst) zum Unfall zu kommen. Sie wusste Bescheid, ich habe assistiert. Beim ersten Mal starb die Frau im Krankenhaus.

    Danke.

    Ich habe gerade die 1. Anweisung befolgt und bisher funktioniert es. Ich hatte das Problem nur in diesem Forum seit der Umstellung. Aber jetzt ist das Problem gelöst.

    Vielen Dank noch einmal. Es klappt, bisher keine Dopplung.

    Und wenn der Lehrer dank Sport oder auf Wanderung einen gültige Erstehilfekurs haben müsste, dies aber nicht hat und daher nicht weiß wie es funktioniert z. B. bei Bewusstlosigkeit keine stabile Seitenlage oder beim 2. Fall, die Atmung nicht überprüft und deshalb nichts unternahm, ist er nicht dran?


    Ich denke, du und ich interpretieren Chemikus Satz verschieden.

    Die Kollegen vor Ort kriegen eine Rea nicht hin

    Du denkst(?), sie haben den Schüler nicht wieder zum Leben erweckt, ich dachte, sie haben grobe Fehler gemacht oder gar nicht erst angefangen, weil sie nicht wussten wie (und z. B. Sorgen hatten, Rippen zu brechen, das höre ich immer wieder von Kollegen).

    Ich muss in die Schule.

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