zwischendurch:
Bei dem Roman habe ich damals gelernt, was Leberfleck auf Englisch heißt, weil er wohl mit einer Dame, ähem, verkehrt, bei der immer wieder betont, wie viele "moles" sie hat. Ich weiß nicht mehr, was ich mir als Bedeutung zusammengereimt habe, bis ich es dann nachgeschlagen habe, aber ich war auf jeden Fall völlig daneben.
"Stille Tage in Clichy" - war einer der Prüfungsvorschläge für mein Abi,
aus einer Zeit vor der "Oberstufenreform" in NRW,
aus einer Zeit, als man noch selber Prüfungsthemen selber angeben konnte: 3 Werke deutsche Literatur, 3 Werke Weltliteratur, 3 Werke Sachliteratur.
Gewählt hatte ich:
- das Gesamtwerk von Georg Büchner,
- das Gesamtwerk von Henry Miller,
- "Jugend und Sexualität auf den samoischen Inseln" von Margaret Mead (3-bändig).
Zwei Tage nach Abgabe dieser Abiprüfungwünsche für Deutsch, bekam mein Vater einen Anruf des Schulleiters, er möge mich doch von meinen Wahlthemen abbringen. Titel und Autoren kamen dem Schulleiter damals nicht über die Lippen.
Mein Vater stellte mich zur Rede. Ich bat um sein Vertrauen.
Wie sollte es anders kommen, als dass selbstverständlich Miller und Mead nicht geprüft wurden. Büchner hätte nun können sein, aber das erledigte sich auch. Es kam anders, als alle damals dachten.
Aber das ist eine andere Geschichte ...
Zurück zu den Urlaubsträumen!