Beiträge von Zauberwald

    Was ich nicht verstehe: Kontrolliert da jemand jede Stunde genau, was du gemacht hast? Kannst du nicht sagen: Wir wollten heute mal Fußball spielen? Oder bei Gym/Tanz: Was passiert, wenn du andere Musik nimmst? Was passiert, wenn du dir für irgendeine Disziplin mehr Zeit nimmst, weil die Schüler noch nicht so weit sind? Das ist doch DEIN Unterricht und du hast die Verantwortung.

    Ich hinke ständig hinter meiner Parallelkollegin her, weil sie der Meinung ist, dass die Schüler auch mal zu Hause üben sollen, aber ich nicht gerne weitermache, wenn ich merke, dass viele Schüler noch Probleme haben. Jetzt nicht in Sport, aber Deutsch/Mathe. Soll mal einer kommen und sagen, ich soll schneller machen, dann werde ich mich wehren.

    Hm, ne - ich glaube, das habe ich so nicht geschrieben. So ist es auch nicht.

    Aber wenn ein evangelischer Bewerber an einer katholischen Schule sich mit Ordnungsgruppe 25 bewirbt und man ihn haben will, muss man alle Bewerber mit einer besseren Ordnungsgruppe, die katholisch sind, auch einladen. Unabhängig von den weiteren "weichen Kriterien" der Person.

    Ich hab nochmal nachgelesen, hatte ich falsch verstanden.

    Als konfessionslose Lehrkraft kann man an einer staatlich-konfessionellen Schule schon arbeiten. (Siehe oben, in meinem Beitrag.)

    Du schriebst ja weiter vorne, dass du Bewerber, die katholisch sind, vorziehst, auch wenn andere, die nicht katholisch sind, bessere Noten haben. Das habe ich so ausgelegt, dass man sich dann gleich an einer Gemeinschaftsgrundschule bewerben sollte. Am Anfang des Threads hörte es sich für mich auch so an, als ob die Schulen in kirchlicher Trägerschaft am meisten vertreten wären.

    Es ist schwer, wenn man an eine neue Schule kommt, in der das Kollegium seit Jahren den immer gleichen Trott macht und den Satz "das haben wir schon immer so gemacht" vor sich herträgt, das kenne ich auch. Selbst Dinge, die anders im neuen Bildungsplan stehen, werden nicht umgesetzt. Da haben auch neue Schulleitungen es schwer und machen sich unbeliebt..., wenn sie plötzlich was anderes einfordern, aber das ist noch lange kein Grund, an alten Gepflogenheiten festzukleben.

    Wenn du den Schulleiter auf der Seite hast, ist es doch schon mal gut. Kannst du nicht nochmal in der Fachschaft deine Themen vorbringen? Und was passiert, wenn du deine Sportstunden so planst, wie du es für richtig hältst?

    Zeige ihnen doch mal einen anderen Plan für das Sportfest! Meistens haben die Kollegen bloß Angst vor Mehrarbeit. Wenn alles schon fertig und gut durchdacht ist, sind sie eher bereit, mal was anderes auszuprobieren.

    Die Eltern einer Mitschüler waren geschieden. Jedes Mal, wenn wir neue Lehrer bekamen, musste sie am Ende des 1. Schultages nach den Sommerferien nach dem Unterricht zum neuen Klassenlehrer nach vorne gehen, wenn wir alle weg waren. Ich frage mich bis heute, was man da eigentlich von einer 10jährigen wollte.

    Im Übrigen sind die Schüler, auch „schwierige“, in der Regel die, die mit Abstand am wenigsten Probleme machen.

    An meiner Schule gibt es Kinder mit 2 Mamas oder mit nur einem Papa oder mit 2 Mamas und 2 Papas usw. und für die Kinder ist das nicht problematisch, höchstens beim Basteln der Muttertagsgeschenke muss man gucken, dass alle irgendwie bedacht werden. Beim Aufklärungsunterricht sprechen wir auch über Homosexualität und meine Schüler wollten unbedingt eine Lösung konstruieren, wie 2 Männer, die sich lieben zusammen ein Baby bekommen könnten (sie schlugen vor, einem der Männer eine befruchtete Eizelle in den Bauch einzupflanzen und waren enttäuscht, als ich sagte, dass es so nicht geht).

    In der 2. Klasse gibt es schon das Thema: Familien sind verschieden. Es geht darum, dass es nicht nur das klassische Vater-Mutter-Kind-Modell gibt, sondern verschiedene Arten den Zusammenlebens.

    Seid ihr auch sicher im Jahr 2024?

    Ich weiß, dass du nix dafür kannst.

    Wir geben in Deutsch eine Gesamtnote.

    Meine eigenen Kinder waren in der Grundschule auch nicht sooo gut im Rechtschreiben, aber bei allen hat sich das spätestens in der 8. oder 9. ausgewachsen, ohne dass ich das Gefühl hatte, dass in den höheren Klassen noch viel Rechtschreibung geübt wurde. Manche schreiben wahrscheinlich auch später noch viele Fehler. Eine schlechtere Rechtschreibnote verbessert auch nicht die Leistung, aber ich verstehe, was du meinst.

    Habe neulich beim letzten Mal darauf bestanden, die normale Krankmeldung auch in den Ferien zu bekommen - krank ist krank.

    Wenn am Ende dann doch noch 6 Wochen zusammenkommen, muss ein BEM angeboten werden und könnte ein bisschen Luft verschaffen.

    Außerdem sind lange WE oder Ferien kein "Urlaub" und andere Arbeitnehmer:innen werden im Urlaub auch krank und krankgeschrieben.

    Wir haben ja nur telefoniert. Der Wisch muss noch abgeholt werden. Mal gespannt, ob da jetzt tatsächlich nur 3 Tage draufstehen. Du hast vollkommen recht, ich werde auch mehr darauf achten. Fühle mich kaum besser als am Anfang.

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