Beiträge von Zauberwald

    Dann glaube es nicht, ich habe es schriftlich, dass es mich berechtigt in den Klassen 1-10 damit zu unterrichten. Also wüsste ich nicht, warum das nihilist nicht auch können sollte.

    In Bayern ist das aber alles nicht so. Die Kinder von Freunden haben Lehramt an Gymnasien studiert in Bamberg. Weil sie im Gymnasium mit ihren Fächern nicht unterkommen, beide haben kath. Religion und noch ein Fach, weiß aber nicht, welches, bleibt ihnen keine andere Wahl, als in die Mittelschule (ehemals Hauptschule) zu wechseln. Dafür müssen sie aber eine zweijährige Umschulung machen und dafür nach München ziehen.... Man könnte ja meinen, dass ausgebildete Lehrer mit langem Studium und zweijährigem Ref. einfach so an einer anderen Schulform eingesetzt werden, aber in diesem Fall ist es nicht so und sie werden nicht die Einzigen sein.

    Mehrere Dinge, die ich gleich mal rausgepickt habe.

    Gab es bei uns noch nie, es gibt in der Grundschulpädagogik bzw. gab je nach Uni (innerhalb eines Bundeslandes also sogar unterschiedlich) Seminare, die aus den Bereichen Mathe, Sachunterricht und Deutsch kamen, an einer Uni reichten zwei davon, an der anderen alle drei, In Potsdam auch nur zwei Bereiche, da konnte man allerdings weitläufiger wählen, da wäre auch Musik o.ä. gegangen.
    Aber, es war eben nicht überall so.
    In Berlin gab es eben ein Hauptfach (z.B. Biologie oder Mathe oder Sport...) und ein Zweitfach, was Grundschulpädagogik hieß.
    Für alle Lehramtsfächer mussten zusätzlich noch Erziehungswissenschaften besucht werden, aber in Berlin recht wenig und die gehörten auch zu keinem Fach dazu und waren auch kein zusätzliches Fach.

    Doch, genau so ist es in Berlin Berlin studiert worden, ein Fach und dann Grundschulpädagogik.

    Dann glaube es nicht, ich habe es schriftlich, dass es mich berechtigt in den Klassen 1-10 damit zu unterrichten. Also wüsste ich nicht, warum das nihilist nicht auch können sollte.

    Übrigens hießen die Studiengänge früher SekI/P und Sek I/ SP (Sprich Schwerpunkt Primarstufe, aber sie berechtigten dich natürlich genauso zum unterrichten in der Sek I und die ist nun mal auch am Gymnasium vorhanden.

    Genau das, aber das widerspricht dem von nihilist meiner Meinung nach eben so gar nicht.

    Wir mussten zu den 4 Fächern natürlich auch noch Scheine und Prüfungen in Psychologie, Allgemeiner Pädagogik, Grundschuldidaktik, Anfangsunterricht, Grundschulpädagogik usw.... machen.

    Stimmt vielleicht ja noch für das Bundesland von nihilist . Hier in BW ist es aber wie du korrekt schreibst seit einigen Jahren getrennt in Grundschullehramt einerseits und SEK.I- Lehramt andererseits. Letzteres qualifiziert dann für sämtliche SEK.I- Schularten.

    Nihilist ist in Bayern. Da habe ich selbst von 1983-1988 bereits an der Uni studiert. PH gab es nicht mehr.

    Was verwirrt dich? @ Susannae? Ich habe extra meine Zeugnisse geholt. Ich habe kein Staatsexamen in Germanistik, sondern für das Lehramt an Grundschulen. Und mein Hauptfach war auch Deutsch. Der Abschluss für ein Germanistikstudium hieß früher Magister und heute vmtl. Bachelor und Master.

    warum nicht? ich hatte lange überlegt, welche arbeit wohl das geringere übel ist. als ich mal eine sehr anstrengende klasse hatte, habe ich tatsächlich drüber nachgedacht und es nur nicht getan, weil mein studiertes fach germanistik eben ein korrekturfach ist.

    Seit wann kann man in Bayern nach Gusto von der Grundschule ins Gymnasium springen? Auch wenn wir ebenso an der Uni studiert haben, ist das ein ganz anderer Abschluss als bei den Gymnasiallehrern, auch im Hauptfach.

    1. und 2. staatsexamen in germanistik und grundschuldidaktik.

    Seit wann macht man in Germanistik ein Staatsexamen? Wenn, machst du es im Lehramt. Ich habe auch in Bayern Lehramt an Grundschulen studiert, mein Hauptfach war auch Deutsch, aber man hat noch 3 Didaktikfächer aus verschiedenen Bereichen. Meine waren Kunst, Bio und Reli.

    Der Abschluss ist das 1. und 2. Staatsexamen im studierten Lehramt und nicht in den Fächern.

    So viel ich weiß, muss man auch heute außer dem Hauptfach auch 3 Schulfächer studieren und nicht Germanistik und "Grundschuldidaktik." An welcher Uni warst du denn?

    Und dass du auch im Gymnasium arbeiten kannst, glaube ich nicht.

    Das Problem sind halt Löcher die gestopft werden müssen und da gibt's in NRW derzeit einige. Und zwar in den Förderschulen und Grundschulen und auch in den Realschulen.

    Ich befürchte, das wird alles noch schlimmer, auch bei uns. Im nächsten Schuljahr haben wir plötzlich wieder G9. Hoffentlich auch genug Lehrkräfte dafür.

    Dieses Buch ist bei mir das Buch, in dem am meisten gelesen wird. Auch die lesefaulsten Kinder nehmen es sich immer in der Lesezeit.

    Das ist jetzt mal ein positiver Aspekt. Aber es gibt ja auch Freundschaftsbücher, die werden auch gerne gelesen/angeschaut.

    Wem das liegt, der kann ja gerne dieses Klassentierbuch führen. Für mich ist es nichts. Ich sehe mich immer selbst als Kind und meine akademischen Mitschüler im Gegensatz dazu. Ich musste schon Weihnachtsgeschenke und Ferienreisen erfinden und hätte sicher Angst gehabt, wenn ich dran gewesen wäre...

    Aber welchen Sinn hat das Ganze?

    Okay, man sieht wer gut Deutsch kann und wer nicht (egal ob das Kind selbst oder die Eltern - bei den Kleinen oft - schreiben), wer viel Geld hat und wer nicht, wer bei beiden Eltern das Wochenende verbringt und wer nicht usw.....

    Danke, CDL. Die 8 Stunden werden vom Deputat abgezogen. Bisher waren Förderschulkräfte nicht in der OGS, einen wirklichen Plan scheint es nicht zu geben. Die OGS-Leitung hätte am liebsten, dass ich "beaufsichtige". Daran habe ich tatsächlich gar kein Interesse, ich will mich schon sinnvoll betätigen und nicht die Zeit absitzen :daumenrunter: . Leider gibt es bisher kein wirklich gutes Konzept und ich weiß tatsächlich nichtmal, welche Kinder mit sonderpäd. Förderbedarf überhaupt dort betreut werden. Ich gebe zu, ich bin genervt....

    Ein bisschen wundert es mich, dass diese Nachmittagsstunden als volle Stunden gerechnet werden. Okay, von 12 - 16 Uhr sind ja mehr als 4 Schulstunden... Ich kenne es vom Sprachheilzentrum so, dass 1 Stunde Nachmittagsbetreuung nur als halbe Deputatsstunde gezählt wird... da wäre es ja irgendwie klar, dass nicht mehr als Betreuung stattfindet.

    Und da meine Erfahrung in expliziten Widerspruch zu Zauberwalds Erfahrung steht,....

    Zum Schmusen und Kuscheln natürlich, aber um mit nach Hause zu geben, nein. Aber da bin ich wohl besonders eigen. Meine Eltern haben mit uns kaum etwas unternommen und ich hätte etwas erfinden müssen oder mich geschämt, wenn ich nur hätte normale Sachen wie lesen oder spielen schreiben können.

    Ich hatte in Klasse 4 auch noch ein Schmuse - und Kuscheltier, auch zum Trösten, aber so ein Tier, das immer am Wochenende mit einem anderen Kind nach Hause geht und die Familie ist im Stress, irgendwas tolles zu unternehmen, denn die Eltern schreiben dazu ein "Tagebuch" und machen Fotos, was das Tier tolles erlebt hat und das wird dann allen vorgelesen und auch alle anderen Eltern sehen die Einträge, wenn das Buch bei ihnen ist, das mag ich gar nicht. Kinder mit wenig Geld unternehmen nicht viel oder erfinden dann etwas. Außerdem finde ich es aus datenrechtlicher Sicht fragwürdig.

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