Beiträge von Zauberwald

    Eine Wald-AG wäre trotzdem schön. Wir waren neulich 1 Woche im Wald. Zweimal mit Försterin. Wir waren an einem Platz, an dem Schüler so eine Art Zimmer eingerichtet hatten mit großem Kreis als Sitzplatz, der aus übereinandergestapelten Ästen bestand. Allerdings war es ein halbstündiger Fußmarsch bis dahin. Ginge also nur, wenn der Wald in unmittelbarer Nähe ist (wie bei meiner letzten Schule).

    Bist du dann die Klassenlehrerin? Bist du mit den Kindern alleine? Wie viele Stunden und in welchen Fächern hast du die Klasse? Wenn du noch hauptsächlich hospitierst, lernst du vmtl. eine ganze Menge, wie man den Anfang gestaltet. Wenn du das aber ohne Anleitung alles selbst machen musst, ist es aufwändig und schwierig und du musst vmtl. erst einmal dein Klassenzimmer und viele andere organisatorische Dinge vorbereiten.

    "Spreißel, der [süddt.]: Holzsplitter, den man sich beim Umgang mit Holz unter die Haut appliziert". Wie sagt man denn in Preußen dazu?

    Ich habe genau gesehen, dass die Ärztin "Spreißel" aufgeschrieben hat ^^. Sie hat mich auch noch gefragt, ob man das mit Dreierles-S schreibt. Bevor jemand fragt: Das ist ein scharfes S. Das kannte ich aber auch noch nicht, als ich hier in der Schule anfing.

    Als Studentin hatte ich eine Weile mit anderen Studenten zusammen, egal welches Studium, einen privaten Lesezirkel. Wir haben immer ein Buch ausgewählt, es gelesen oder bis zu einem bestimmten Kapitel gelesen, uns dann reihum getroffen und uns darüber (bei Wein, Pizza und so) ausgetauscht. Zum Beispiel: Yvonne, die Burgunderprinzessin. Hat richtig Spaß gemacht. Wein und Pizza sind austauschbar und man könnte zu einzelnen Kapiteln auch Diverses gestalten: Szenen nachspielen und Fotos machen, Zusammenfassung mit Bildern gestalten, Lesekiste... u.v.m. Außer häusig: Büchereibesuch, neues Buch finden, recherchieren, Film dazu suchen oder anderes...

    Aber vmtl. findet man kaum jemanden, der gerne liest.

    So ein Spreißel im Finger ist doof. Zumindest habe ich jetzt bestimmt seit 5 oder mehr Wochen damit zu tun. Ich war bei der Ärztin, aber die hat nichts gesehen und mir nur Salbe verschrieben. Ein fachkundiger Blick unseres Hausmeisters sagte: "Da steckt noch was drin, ich kenne mich da aus. Geh am besten zum Hautarzt, die schneiden noch am ehesten was auf. " Gesagt, getan, eine Menge Eiter kam zum Vorschein und 2 Tage später nach Zugsalbe &Co auch noch eine lange Faser. Aber die Stelle wächst einfach nicht zu und ist immer noch sehr empfindlich... Daumen, der ist immer bei der Arbeit und den kann man nicht gut schonen. Vielleicht ist es ja nach den Ferien besser.... :( Jetzt gibt es nur noch Zinksalbe und Pflaster, aber das sieht echt nicht gut aus.... Wenigstens tut es nicht mehr weh. Nie wieder ohne Handschuhe in den Garten. Jammermodus aus. :stumm:

    Dass man nach dem Jahr Elternzeit wieder arbeiten geht, bedeutet aber doch nicht "ausführliche Fremdbetreuung"? Und natürlich macht man sich da Gedanken um die Bedürfnisse des Kindes. Indem man z.B. die Stundenzahl stark reduziert. Oder eben KEINE Fremdbetreuung wählt.

    Bei mir haben die Betreuung meine Eltern übernommen, ich bin aber auch nur mit 8 Stunden eingestiegen bis die Kinder im Kindergarten waren. Danach dann auch nur 50 %.

    Du hast Glück. Bei mir waren Großeltern immer mehrere 100 km entfernt.

    Je nachdem, wie groß der genaue Unterschied zwischen den Kindern ist, welche Monate eingerechnet werden und welche nicht (ist eine Wissenschaft für sich) evtl. nur den Sockelbeitrag, ja, das könnte schon sein.

    Okay. Könnte mir vorstellen, dass das eine Rolle spielt bei der Entscheidung, ob man vor dem 2. Kind arbeitet oder nicht. Ich verstehe auch, dass man das Elterngeld, das einem zusteht, mitnehmen will.

    Im Endeffekt muss das jeder selbst entscheiden. Prinzipiell ist das Leben mit kleinen Kindern sehr stressig. Es kann natürlich auch guttun, mal was anderes zu sehen.

    Finde nicht, dass das die selbe Diskussion ist. Aber Fakt ist doch, dass Kinder, die viel Zeit in Betreungseinrichtungen dem elterlichen Zugriff entzogen sind. Ob das gut oder schlecht für Kinder ist, hängt vom Elternhaus und der Einrichtung ab.

    In den Betreuungseinrichtungen ist bei uns zu wenig geschultes Personal. Nicht einmal Hausaufgaben dürfen da kontrolliert werden. Bei mir schmieren manche einfach in die Hefte, was sie voneinander abschreiben. Abends schaut auch keiner mehr nach... Irgendwie ist niemand so richtig zuständig, die Kinder z.B. hausaufgabentechnisch "zu begleiten." Ist natürlich nicht bei allen so, aber gerade bei denen, die etwas mehr Anleitung / Unterstützung bräuchten. Ob es besser wäre, wenn sie nachmittags zu Hause wären, glaube ich allerdings auch nicht. Aber das Abschreiben wäre nicht so einfach. Wenn man das "beklagt", heißt es, sie würden doch so schön zusammenarbeiten.

    Ja ein paar Monate.

    @Allgemein. Das kann ja jeder machen wie es gefällt und zu den Lebensumständen passt. Dass es aber mittlerweile glorifiziert wird so schnell wie möglich wieder arbeiten zu müssen finde ich keine gute Entwicklung. Ob jetzt Mutter oder Vater oder abwechselnd zu Hause bleiben spielt dabei keine Rolle. Ich finde es wichtig gerade in frühen Jahren eine intensive Bindung zu den Kinder aufzubauen. Das habe ich wegen der Arbeit bei meinen Kindern etwas verpasst und das ärgert mich heute ungemein.

    Ich empfinde es so, dass die jungen Leute heute irgendwie mehr unter Druck sind, keine finanzielle Lücke zu haben und daher sind sie sehr vom Elterngeld "bestimmt." "Als ich jung war" (wie sich das anhört :P ^^ ), war es sehr unterschiedlich, wie lange man zu Hause blieb. Heute scheint es so zu sein, dass es nicht mal mehr ein paar Monate ohne 2 Einkommen geht. Wir konnten vielleicht noch eher von einem Gehalt leben als das heute möglich ist. Oder vielleicht sind es ja andere Gründe, warum man so früh in den Beruf zurück möchte. Ich weiß es nicht. Vielleicht schon Langeweile zu Hause, obwohl ich das auch nicht verstehe. Mit Kindern erlebt man doch so viele Dinge, die man ohne gar nicht gemacht hat.

    Angenommen, man wäre 2 Jahre zu Hause und würde dann wieder schwanger, würde man dann kein Elterngeld für das zweite Kind erhalten?

    Großeltern sind keine fremden Menschen.

    Jetzt, mit Abstand zu der Zeit, als meine Kinder klein waren, bin ich froh, dass ich bei den beiden jüngeren mehr als nur 1 Jahr zu Hause war. Bei der Großen ging es nicht anders. Ich fand es schrecklich, sie mit 1 zu wecken, zu wickeln, anfangs noch zu stillen und dann hopp-hopp zur Tagesmutter. Die anderen waren 3 Jahre alt und gingen in den Kiga. Fand ich persönlich besser.

    Ich finde schon, warst du mal längere Zeit zuhause (Elternzeit o.ä.)?

    Ja, das Leben mit Kindern ist doch ganz anders als vorher, ein neuer Lebensabschnitt. Diese Zeit kommt in der Intensität familiär gesehen nie wieder. Warum sollte man das nicht genießen, wenn man es finanziell gesehen kann?

    Mir tun immer meine Schüler leid, die, seit sie 1 Jahr alt sind, von 7 bis 17 in unserem Kinderhaus (Kita) leben und viel mehr wache Zeit mit "fremden Menschen" als mit den Eltern verbringen. In meiner Klasse kennen sich einige so, seit sie 1 sind. Die sind eine "schwierige Gang", also nicht positiv gemeint....

    Habe jetzt erst in WillGs Link gesehen, dass Schwangere gar nicht als mobile Reserve eingesetzt werden dürfen, nur freiwillig. Wenn man schon mobil ist und dann schwanger wird, so wie es bei mir war, wird das sicher öfter mal übergangen, wenn man es nicht weiß.

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