Ich dachte ja zuerst, die Schüler würden diese Kollegin total feiern ( gut finden) und der Schreiber wüsste gerne warum das nur bei ihr so ist.
Beiträge von Zauberwald
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Beamtenstatusgesetz
"§ 34 Wahrnehmung der Aufgaben, Verhalten und Erscheinungsbild
(1) Beamtinnen und Beamte haben sich mit vollem persönlichem Einsatz ihrem Beruf zu widmen. Sie haben die übertragenen Aufgaben uneigennützig nach bestem Gewissen wahrzunehmen. Ihr Verhalten innerhalb und außerhalb des Dienstes muss der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die ihr Beruf erfordern.
(2) Beamtinnen und Beamte haben bei der Ausübung des Dienstes oder bei einer Tätigkeit mit unmittelbarem Dienstbezug auch hinsichtlich ihres Erscheinungsbilds Rücksicht auf das ihrem Amt entgegengebrachte Vertrauen zu nehmen. Insbesondere das Tragen von bestimmten Kleidungsstücken, Schmuck, Symbolen und Tätowierungen im sichtbaren Bereich sowie die Art der Haar- und Barttracht können eingeschränkt oder untersagt werden, soweit die Funktionsfähigkeit der Verwaltung oder die Pflicht zum achtungs- und vertrauenswürdigen Verhalten dies erfordert. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Merkmale des Erscheinungsbilds nach Satz 2 durch ihre über das übliche Maß hinausgehende besonders individualisierende Art geeignet sind, die amtliche Funktion der Beamtin oder des Beamten in den Hintergrund zu drängen. Religiös oder weltanschaulich konnotierte Merkmale des Erscheinungsbilds nach Satz 2 können nur dann eingeschränkt oder untersagt werden, wenn sie objektiv geeignet sind, das Vertrauen in die neutrale Amtsführung der Beamtin oder des Beamten zu beeinträchtigen. Die Einzelheiten nach den Sätzen 2 bis 4 können durch Landesrecht bestimmt werden. Die Verhüllung des Gesichts bei der Ausübung des Dienstes oder bei einer Tätigkeit mit unmittelbarem Dienstbezug ist stets unzulässig, es sei denn, dienstliche oder gesundheitliche Gründe erfordern dies."Also ganz egal ist es nicht, was man trägt. Zumindest als Beamte/r.
Bestimmt sind Beamte außer Lehrkräfte gemeint

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Sollen das Birkenstocklatschen sein? Sorry wenn man sowas zur Arbeit trägt, hat man kein Recht irgendein Urteil über die Kleidung anderer zu fällen.
Manche können aus gesundheitlichen Gründen kaum etwas anderes tragen. Von daher, lieber erst einmal informieren.
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Es gibt doch am jeder Schule so eine Art inoffiziellen Dresscode. Diesen erkennt man früher oder später. Und meistens passt man sich einigermaßen an.
Wenn sich nun jemand über Jahre immer wieder deutlich unpassend kleidet, ist das dann doch eher eine persönliche Sache, mehr so Richtung Charaktereigenschaft, oder? Dann ist es auch umso schwerer, das zu ändern und auch anzusprechen.
Der Dresscode kann tatsächlich von Schule zu Schule variieren. Wir sind eher salopp, können zu besonderen Anlässen aber auch unabgesprochen schicker auftreten. Das ist immer spannend.
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Ja, dass du eine farbenfrohes, verspieltes Outfit magst .. das kann man jetzt übertragen. Das Leben ist halt bunt.
Ich habe eine Schülerin, die immer gerne bunte Strähnen in den Haaren trägt. Eines Tages hat sie mit eine blaue geschenkt und wir haben sie in meinen Zopf eingebaut. Ich hoffe, das war amtsangemessen.
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Ich habe gestern im Urlaub eine KZ Gedenkstätte besucht in der Nähe von Hamburg. Da habe ich eine junge Lehrerin mit einer Schülergruppe beobachtet. Vom Alter her Grundkurs oder Leistungskurs Geschichte oder Politik. Die Lehrerin war Anfang 30, kurze Haare, burschikoses Aussehen, kurze Jeanshose, also viel kürzer als Knie (es war ja auch sehr heiß), ein sehr hübsches Tatoo zierte ein Bein von oben bis unten, Schlabbershirt. Sie war nicht sehr groß, so 1.65m, viele Schüler überragten sie und waren ziemlich gut angezogen mit hübschen Kleidern usw....
Diese Lehrerin hatte die Schüler dermaßen gut im Griff, einen freundlichen, bestimmten Ton, fachlich sehr gut vorbereitet, alles was sie machte, passte einfach und die Schüler zuckten nicht mal mit der Wimper, als sie noch nach 14 Uhr halbstündige Arbeitsaufträge verteilte, sondern legten einfach los. Wie gesagt. Es war unsäglich heiß. Bei dieser Kollegin war es völlig egal, was sie trug. Sie strahlte genug Autorität aus, genauso wie sie war. Chapeau für deine Arbeit unbekannterweise!!!
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Die hat das KM samt der ganzen Schule vergessen.

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Krass. Das sind in ganz Bayern nicht viel mehr Gesamtschulen als die ein oder andere niedersächsische Stadt jeweils alleine betreibt. Die dann übrigens meist alle mit eigener gymnasialer Oberstufe im Haus.
In Bayern spielen halt das dreigliedrige Schulsystem und das Übertrittszeugnis mit seinen verbindlichen Notenschnitten DIE große Rolle. Bei uns sind viele Eltern froh mit der Gemeinschaftsschule und dort werden nach Aussagen des Schulleiters auch Kinder mit Gymnasialempfehlung (ca 30% der Gemeinschaftsschüler haben angeblich eine) angemeldet und das kann ich von meiner Klasse her auch bestätigen.
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In Bawü gibt es Gemeinschaftsschulen, die nur ganz selten bis Klasse 12 gehen. Jemand schrieb hier, dass es in BaWü auch ein paar Gesamtschulen gibt. Das wusste ich gar nicht, bzw. Sehe ich keinen Unterschied.
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Danke. Mittlerweile wieder "nur" G9, letzter G8-Jahrgang ist raus.
Ich war in jungen Jahren Lehrerin in der Grundschule in Hollfeld.
Da gab es die Gesamtschule schon und das ist lange her. Die Idee war auch, den Kindern im ländlichen Raum so lange Schulwege zu ersparen. Die mussten sonst nach Bayreuth oder Bamberg fahren.Auf der Homepage steht noch das mit wahlweise G8 und G9, aber vielleicht ist sie nicht ganz aktuell...Aber ich kenne tatsächlich noch den ein oder anderen Kollegen.

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Ich ergänze das noch um die Gesamtschule in München.
In Bayern gibt es insgesamt fünf bestehende Gesamtschulen, alle haben eins gemeinsam: Sie gehen nur bis Klasse 10. Wie man dort also eine 11. Klasse unterrichtet haben will, bleibt ein Rätsel

Das stimmt auch nicht ganz. In Hollfeld kann man Abitur machen und hat wahlweise G8 oder G9.
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Du hast letztens geschrieben, dass du in Bayern bist. Wo gibt es hier Gesamtschulen?
Soweit ich weiß, gibt es eine einzige, die ewig als Schulversuch lief: Gesamtschule Hollfeld. Ein alter Kumpel ist da im Schulleitungsteam, müsste dann Timbu eigentlich kennen.

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Letzten Dienstag ist meine Kollegin aufgelöst aus dem Schulleiterzimmer gekommen.
Sie weinte und von Kündigung war die Rede.
Letzten Dienstag waren Ferien und den Rest glaube ich auch nicht. 3 Mädels und 20 Jungs in der Klasse und das Ganze fällt dir mitten in den Ferien ein? Sie kam Ende des Schuljahres und jetzt ist von Kündigung die Rede?

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Ich hatte mal eine Roma in der Klasse und weil meine damalige SL sich mehrfach abfällig über sie geäußert hat, habe ich mal reflexartig meine Kaffeetasse etwas zu laut auf den Tisch gestellt und das Lehrerzimmer verlassen. Daraufhin wurde ich zu einem SL-Gespräch einbestellt und mir wurde vorgeworfen, ich hätte mit der Hand auf den Tisch geschlagen, was nicht stimmt. Also, in manchen Köpfen ist schon noch eine Denke drin.
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Wofür willst du eine Quelle? Darüber, wie viele Migrantenkinder ich unterrichte? Soll ich dir meine Klassenlisten schicken? Oder möchtest du ein Foto der Klingelschilder in unserem Haus um mir zu glauben, dass das auch nur für Migranten gebaut wurde? Von Migranten natürlich.
Bist du in der Schweiz nicht selbst eine Migrantin?
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Ich hatte auch nie Hunger, ich schrieb von Klassenkameradinnen.
In meiner Grundschulzeit gab es auch Kinder, die nur Margarine und Zucker auf dem Brot hatten und deren Eltern die Schulmilch nicht bestellen konnten. Keine "Gastarbeiterkinder." Essen gab es bei uns genug, da wir so gut wie Selbstversorger waren durch die kleine Landwirtschaft der Großeltern, was aber viel Arbeit bedeutete. Deshalb durfte meine Mutter nie einen Beruf lernen. Sie musste Kühe melken, Schweine füttern, buttern, Hühner füttern, im Garten helfen, Gemüse und Obst einkochen...usw. , und die Wäsche mit der Hand waschen... für Null Gehalt und Null Rentenansprüche. Trotzdem hatte ich eine sehr schöne Kindheit auf dem Dorf, die mit 8 endete, als wir in eine Kleinstadt ins neue Haus mit mehr Komfort und vielen Schulden zogen... Ohne Oma und Opa und die ganzen Tiere, die bis auf Hühner und Katzen abgeschafft wurden, weil meine Großeltern die Arbeit nicht mehr schafften.
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Und zu wiederholten Male. Der Ausbau von Leistungen für Familien ist notwendig, damit der Laden am Laufen bleibt!
Da würde ich mir als erstes wünschen, dass die Nachmittagsbetreuung an unserer Grundschule qualitativ besser wird. Die Eltern bezahlen eine Menge Geld und müssen abends noch teilweise mit den Kindern Hausaufgaben machen, weil die Betreuer nicht in der Lage sind, die Kinder anzuhalten, diese vollständig und ordentlich anzufertigen. Helfen dürfen sie ja angeblich nicht. Aber eigentlich müssten die Hausis in den meisten Fällen selbstständig erledigt werden können und in Ausnahmefällen würde eine Notiz an die Lehrkraft reichen. Mich dünkt, die Kinder haben keine Lust und die Betreuer lassen sie dann einfach spielen. Die Eltern haben resigniert.
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Ich werfe dir keine Lüge vor Kris24, sonst hätte ich geschrieben, dass das du lügst. Das bezog auf die pauschale Aussage: "Früher gab es kein Kindergeld". Das ist schlicht falsch.
Deine Antwort ist klassisches Whatsaboutism.
Nochmal der Lebensstandard der Menschen in Deutschland war 1870 geringer als 1920 als 1970 als 2024.
Und das ist gut so! Keiner der an der Diskussion beteiligten würde in früheren Zeiten leben wollen.
Und zu wiederholten Male. Der Ausbau von Leistungen für Familien ist notwendig, damit der Laden am Laufen bleibt!
Ich fühle mich auch angesprochen. Irgendjemand schrieb hier, dass früher noch 1 Gehalt reichte, um ein auskömmliches Leben zu führen. Ich finde, das Leben, das man sich damals mit einem Gehalt leisten konnte, könnte man sich heute vermutlich auch mit einem Gehalt leisten. Nur hat man heute andere Ansprüche und will mehr vom Leben. Ich schließe mich da nicht aus. Ich will auch mehr und nicht nur die Ehefrau von jemandem sein, die das Essen kocht und die Kinder erzieht. Das zieht aber den ganzen Schwanz hinterher: Kinderbetreuung, 2 Autos, mehr Urlaub, da mehr Erholung nötig, mehr Haushaltsgeräte wegen Arbeitserleichterung.... Will sagen: Tempora mutantur et nos mutamur cum illis.
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Wann war denn dieses früher? Da ist schon reichlich früher war alles schlechter Folklore drin!
Das war Ende der sechziger bis Mitte der 80iger. Und es war so. 1970 hat meine Oma eine Waschmaschine bekommen und wir 1975. Vorher ging es per Hand und erst mal Wasser erhitzen. Bei mir war es extrem, denn wir hatten bis 1973 ein Plumpsklo draußen. Dann haben wir gebaut und sind vom Bauernhof meiner Oma weggezogen. Die hatte dann endlich Platz für ein Bad.
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Ich kann mich nur erinnern, dass nichts ging, weil wir gebaut hatten und zu viele Schulden da waren. Einmal waren wir im Urlaub mit den Eltern in Österreich. Das war 1979....Meine Mutter war nicht berufstätig, nur kurze Zeit halbtags als Aushilfe mal. Als Studentin hatte ich Baföghöchstsatz und Studienabschlussdarlehen. Letzteres musste ich schon im Ref. abbezahlen. Das Bafög im Anschluss....
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