Das Leben ist kein Ponyhof...
Beiträge von Zauberwald
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Hier heißt es Höheres Lehramt an Beruflichen Schulen, zumindest sagt Google das. Darunter fällt alles mögliche. Ich frage mich, ob die Lehrkräfte an den Beruflichen Gymnasien dieses Lehramt studiert haben oder Gymnasiallehramt....ich dachte eigentlich immer Letzteres.
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Bei Knete habe ich es so gemacht, dass ich sie bei einer Buchstabenstation eingesetzt habe, so dass sie höchstens von 4 Kindern gleichzeitig genutzt wurde. Ich habe welche in verschließbaren Bechern besorgt, die ganz weich ist. Sie bleibt lange einsatzfähig. Je nach Beschaffenheit habe ich dann immer mal wieder einen neuen Becher dazugestellt und einen alten aussortiert. Diese Knetstangen, die sehr schnell immer knochentrocken werden, hasse ich.
Ich hatte mal eine 1. Klasse mit 14 wilden Mädchen und ebenso vielen Jungs. Da hat es sich eingebürgert, dass ich jeden Morgen etwas auf einen Tisch, der in der Mitte stand (Ikea, diese Sofatischchen), legte. An dem Materiel konnten sie arbeiten, bis der Unterricht begann (Ausmalbilder, Puzzle, Rechenblätter...usw., nix Großartiges). Die Kinder mochten das irgendwie sehr, haben sich etwas geholt, hingesetzt und sind irgendwie zur Ruhe gekommen, bis es losging, denn in der 1. Klasse herrschte auf dem Schulweg immer Zickenalarm... mit Mädchenstreitereien

So konnten die Damen etwas runterfahren und haben das regelrecht eingefordert, sofort irgendetwas zu "schaffen." Wenn ich mal nichts hingelegt hatte, haben sie es eingefordert. Dieses Material konnten sie auch während des Schultags als Freiarbeitsmaterial nutzen. Das war überhaupt nicht Spektakuläres. Jede Klasse ist anders. Diese Klasse hat oft einfache Arbeitsblätter oder Ausmalbilder sehr gut angenommen und irgendwie haben sie sich immer darauf gefreut, was da am nächsten Morgen liegt... (Meine jetzigen 4er könnte ich damit nicht beeindrucken
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Ich verstehe es immer noch nicht. Wenn ich unbedingt in ein bestimmtes Lehramt möchte, dann wähle ich doch diesen Studiengang. Ich will ja schließlich bestmöglich dafür ausgebildet und eine gute Lehrerin sein. Sich nachher darüber zu echauffieren, dass "nur" der Zweitwunsch erfüllt wird, für den man aber ausgebildet ist, da fehlt mir das Verständnis. Woher sollen denn die vom RP wissen, dass du praktisch nur ein Lehramt studiert hast, um Zeit zu sparen, weil du schon in einem anderen Studium erbrachte Leistungen anerkannt haben wolltest? Bzw., wenn sie es wissen, qualifiziert dich das ja nicht besonders für deine Wunschschule. Wahrscheinlich haben sie ausreichend Bewerber mit passenden Abschlüssen.
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Das klingt weder nach danach, dass es ein Backup gibt, noch danach, dass du dich um eines gekümmert hättest. Deshalb habe nur den Tipp, den gleichen Fehler nicht noch mal zu machen.
Ja, Mama. Sorry, musste sein. Ich glaube, das weiß sie auch.
Tut mir sehr leid, chilipaprika. Hoffentlich ist noch was zu retten.

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Habe ich nicht. Auch kein immobiles. Meine Dienstherrin stellt mir insgesamt und zusammengerechnet null Büros (in Worten: 0).
Stimmt. Wir arbeiten immer und überall. Daher zählen Fahrrad und Dusche. Das meine ich ernst.
Es ist unglaublich was es in einem Lehrerinnenarbeitsleben alles gibt. Jetzt sind unsere Dienst -i pads so zensiert, dass darauf kein youtube funktioniert, also über unser Schul-WLAN. Über mobile Daten geht es. Uuuuh, was wir doch böses tun könnten...
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Ironie on: Ist lehrerforen Fachliteratur? Habe hier schon viel gelesen, was ich nicht wusste. Nicht umsonst werden hier alle möglichen Fragen gestellt. Es bringt die meisten einfach in irgendeiner Form weiter.
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Die Frage muss man nur anders herum stellen: warum sollte es für andere keine Arbeitszeit sein, wenn sie auf dem Fahrrad im Kopf arbeiten?
Ich arbeite unter der Dusche. Da kommen mir die besten Einfälle.

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Genau so. Wenn ich daran zurückdenke, wie oft Schüler oder Eltern mir mit "Geh ich Anwalt!" gedroht haben ... es war jedes Mal heiße Luft und Drohkulisse.
"Du beleidigst uns", ... nur weil ich sage, dass 10jährige in der Lage sein sollten, einfache Arbeitsanweisungen zu verstehen.... (Parallelklasse Musik).
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Krankmelden würde ich mich nicht. Wozu? Hast du Angst, ein schlechtes Gewissen? Ich würde darauf bestehen, die genauen Vorwürfe zu erfahren, damit du dich dazu äußern kannst. Die Schülerinnen könnten ja sonst was behaupten...
Anwalt ist eingeschaltet? Und jetzt? Kannst ja auch einen einschalten oder dich an den Personalrat wenden.
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@stg4: Das ist mir eingefallen, als State schrieb:
Es ist doch ohnehin egal. Niemand außer ein paar Überängstlichen interessiert sich jetzt noch für Corona.
Wer es doch tut, darf nur noch mit FFP3-Maske, oder am besten gar nicht mehr, arbeiten, rausgehen, ÖPNV nutzen oder sich in irgendeiner Form dieser "Gefahr" aussetzen. Außerdem sollten diese Person um Entlassung aus dem Dienst bitten, der Lehrerberuf ist zu Corona gefährlich. Da muss es schon ein reiner Home Office Job sein. -
Teamteaching bedeutet aber mitnichten, dass die zweite Lehrkraft- gleich ob sonderpädagogische oder Regellehrkraft- lediglich „eine Stütze“ wäre, sondern dass diese eben eine reguläre zweite Lehrkraft in bestimmten Klassen und Stunden. Dabei geht es dann auch nicht nur darum Einzelförderung oder Kleingruppenförderung zu betreiben.
Das bringt regelmäßige gemeinsame Unterrichtsplanungen mit sich, damit an möglichst vielen Stellen der Unterricht der Inklusionskinder und der restlichen Klasse ineinander verzahnt verläuft und sich so ergänzt, dass die Klasse auch an vielen Stellen gemeinsam arbeiten kann auf verschiedenen Nievaus, wobei dann die anwesenden Lerhpersonen sämtliche SuS mit Hilfebedarf unterstützen selbstredend. Ist die andere Lehrkraft erkrankt kann es natürlich auch einmal sein, dass du als Teil des Teams alleine vor der Klasse stehst und die Gesamtgruppe an diesem Tag unterrichtest, so wie umgekehrt du ganz normal ersetzt wirst durch die zweite Lehrkraft im Fall einer Erkrankung.
So ist es.
Die Sonderpädagogen bekommen für die Teamzeit meist eine Ermäßigungsstunde. Wir GS-Leute natürlich nicht. So habe ich es erlebt.
Ich habe es aber auch bei Kolleginnen mitbekommen, dass manche Teamkollegen von Schule zu Schule hetzen und mehr oder weniger brauchbar hinten drin sitzen und gar nicht in die Arbeit involviert sind, sondern darauf warten , dass man ihnen etwas gibt, womit sie mit den entsprechenden Kindern arbeiten sollen. Unbefriedigend für alle Beteiligten.
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Meine Kusine ist Coronaleugnerin. Wenn sie krank ist, testet sie sich extra nicht, damit sie keine Einschränkungen hat. Geht auch ziemlich krank einkaufen. Darf man ja. Hat sie auch gemacht, als die Regeln noch strenger waren und man Maske tragen musste. Nach dem Motto: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß. Auch als die ganze Familie krank war, einschließlich ihrer 92jährigen Mutter, hat man nicht getestet, sondern so getan, als sei es eine Grippe. Geimpft ist da niemand.
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Ich bin Grundschullehrerin und hatte mal gemeinsam mit einer Sonderpädagogin eine Inklusionsklasse. 18 Kinder, davon 6 mit festgestelltem Förderbedarf. Zuerst waren wir nur 15 oder 16 Kinder, aber wir bekamen alle sechsjährigen Ukrainer ohne Deutschkenntnisse dazu. Ich war Klassenlehrerin, aber wir haben Elternarbeit zusammen gemacht, auch Ausflüge. Sie wollte den ganzen Deutschbereich übernehmen mit allen Kindern, ich war unterstützend dabei. Beim Rest der Fächer war es umgekehrt. Doof fand ich unsere unterschiedliche Bezahlung, da trotzdem noch viel mehr an mir hing, auch z.B. das Zeugnisschreiben. Auch wenn vertreten werden musste, wurde oft unsere Doppelbesetzung aufgelöst und ich musste in die Klassen, in denen vertreten werden musste, weil sie das nicht durfte.
Alles in allem trotzdem eine gute Erfahrung.
OT: Die Bezahlung und das unterschiedliche Stundendeputat sind ungerecht. Ich habe meine Tochter beeinflusst, dass sie noch das Aufbaustudium macht und sie ist jetzt Sonderschullehrerin!

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OT: Aber das wäre was für den Sommerurlaub. Laut Karte liegt da Schenefeld. Im Zuge meiner Zulassungsarbeit in den 80ern hatte ich mit der alternativen Schülerschule Schenefeld zu tun. Ob es die noch gibt?
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Naja, du musst dir auch eine Frage stellen, ob man sich so einen weiten Weg leisten kann. Ich bin ortsgebunden durch unser Kind. Mein Mann arbeitet in Landkreis Segeberg, recht nah an Hamburg und pendelt jeden morgen von Kiel aus. Er ist auch Lehrer und sein Versetzungsantrag ist mal wieder abgelehnt worden. Die Kleine geht hier zur Kita und hat alles vor Ort. Ich kann also nicht einfach mal machen Dithmarschen, wir könnten uns keine zwei Wohnungen leisten.
Wenn man dann aber hört, dass in der Schule gegenüber von uns 3 LiVs gesucht wurden und nur eine zugeordnet wurde, ist das sehr ärgerlich,aber leider Alltag in S-H.
Okay, in deiner Situation verstehe ich das. Kein Dithmarschen...
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Es herrscht Lehrkräftemangel auch beim IQSH, also dem Institut, dass unsere Lehrkräfte ausbilden soll: die haben nicht genügend Leute 😳.
Es gibt übrigens eine kuriose Regelung: wenn man im Vorfeld sagt, dass man bereit ist, nach Ditmarschen zu gehen, bekommt man als LiV 300€ zusätzlich. Wenn man dorthin zugewiesen wird, ohne dies vorher als Wunschregion angegeben zu haben, bekommt man die 300€ nicht…

Aaaach, ich wäre da bestimmt gerne hingegangen. Hört sich so nach lost place, Ruhe und lieben Kindern an....
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Schwarzwald-Panorama-Radweg und am Schluss noch Bodensee und nicht Schweiz.
Aber ist vmtl. zu kurz. Mit Pausen und Bodensee...ist es bestimmt schön.
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aber ich finde, man kann die Situationen überhaupt nicht vergleichen.
Ja, meine Tante wusste ja nicht, dass sie positiv ist.
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Die Schuldgefühle die der vermeintliche Verursacher hat, kann niemand wegnehmen.
Auch wenn jemand eine FFP2 Maske trägt und Corona hat, fühle ich mich nicht richtig sicher. Aber wie Sg... schrieb, dann muss man für sich selbst sorgen. In echt würde ich wahrscheinlich ein paar Tage in meinem Klassenzimmer bleiben und demjenigen aus dem Weg gehen.
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