Beiträge von Zauberwald

    Moin,

    Momentan sind wir mit der Erstellung unserer neuen fünften Klassen beschäftigt. Die Anmeldephase ist gerade vorbei und jetzt geht es darum, sinnvoll zusammengesetzte Klassen zu bilden. Dabei berücksichtigen wir einen Freundschaftswunsch, Geschlechterparität, Leistung, Arbeits- und Sozialverhalten sowie etwaige bekannte Diagnosen und die Empfehlung der abgebenden Grundschulen und versuchen möglichst ausgeglichene Klassen zu bilden.

    Dieses Verfahren machen wir händisch und es ist kognitiv überaus fordernd. Mich würde wirklich brennend interessieren, wie ihr das an euren Schulen handhabt und ob jemand gute Tipps zur Vereinfachung des Verfahrens hat. Ggf. sogar eine Softwarelösung?

    Viele Grüße!

    Woher kennt ihr denn Leistung, Arbeits - und Sozialverhalten? Müssen die Schüler bei der Anmeldung Schulberichte vorlegen? Bei uns wird nur die Grundschulempfehlung vorgelegt und bis vor kurzem gar nix ausser Geburtsurkunde.

    Ich habe mich endlich beim Kundenportal angemeldet und da kann ich meine Pension genau ausrechnen lassen. Wenn ich bis zur vorhergesehen Altersgrenze bleibe, ist das gar nicht so schlecht, wie ich immer dachte. Ich habe gleich alle möglichen Optionen durchgerechnet....Egal, es hat mir Auftrieb gegeben :P ^^

    Wir kennen es als Grundschullehrkräfte ja nicht anders. Klassenteiler auch 29.

    Hm, ich glaube nicht, dass die Rechnung aufgeht. Hier in BaWü hat man die Gemeinschaftsschulen ziemlich gut finanziell aufgestellt, neue Mensas, Sanierungen, Smartboards, iPads usw. während andere weiterführende Schularten das Nachsehen hatten, die Klassen sind kleiner als am Gymnasium und es gibt viele der Dinge, die du erwähnt hast wie Profilwahl, Austausch, Berufsvorbereitungsprogramme. Trotzdem ist der Ruf der meisten GMS, bis auf ganz auf wenige Ausnahmen, nur so lala bis schlecht und viele Eltern möchten ihre Kinder dort nicht hinschicken, inklusive viele Lehrer, die zwar selbst an einer GMS arbeiten, aber nicht ihr Kind an eine schicken würden (habe ich so selbst erlebt im Kollegium).

    Das kommt aber immer auf die Schule an. Aus meiner Klasse haben mal 19/22 auf eine Gemeinschaftsschule im ländlichen Umkreis gewechselt, die einen extrem guten Ruf hat. Die Klasse wollte auch zusammenbleiben und durfte es. Ein paar Jahre später hatten wir das gleiche Szenario. Hier schicken auch Eltern ihre Kinder mit Gymnasialempfehlung auf die Gemeinschaftsschule, die gerade dabei ist, die Oberstufe einzurichten. Die Eltern sehen viele Vorteile: Mo-Do Schule bis 15.30 Uhr, dafür keine Hausaufgaben. Noten erst wieder ab Klasse 8, in verschiedenen Fächern verschiedene Level möglich, zumindest in den ersten Jahren.

    Auf der anderen Gemeinschaftsschule im Umkreis sieht es etwas anders aus. Hier gibt es noch 2 Realschulen und 2 Gymnasien in der Nähe, die dann von Kindern mit der entsprechenden Empfehlung lieber gewählt werden, weil angeblich das soziale Miteinander unter den Kindern an der 2. Gemeinschaftsschule schlecht ist. Es wird zwar gesehen, dass die Lehrkräfte und das Konzept super seien, aber das andere überwiegt leider.

    Gemeinschaftsschule 1, die ich geschildert habe, steuern aus meiner jetzigen Klasse 6 (meine jetzige Schule ist von der Gemeinschaftsschule ca 20 Minuten entfernt) Kinder an, davon 4 mit Gymnasialempfehlung.

    Hätte ich da mal drauf geachtet ... das ist bei uns immer ein Getue. Als ob man die Pest bekommt, wenn einen frische Luft berührt ... schlimmer als im Klassenzimmer mit den Kids und ihrem ewigen: können wir das Fenster jetzt wieder zumachen?

    Wir haben zum Glück eine CO2 Ampel im Lehrerinnenzimmer, aber ich reiße sowieso immer alle Fenster auf, das stört niemanden. Bei uns steht tatsächlich Lehrerinnenzimmer an der Tür.

    Bei uns damals war "geschlossenes Stationslernen": Die Kinder sind in Gruppen eingeteilt und gehen auf ein Zeichen hin an eine andere Aufgabe. Eine Gruppe fängt bei Aufgabe 1 an, eine bei Aufgabe 2, eine bei Aufgabe 3...

    So kenne ich es auch. Aber Mukl schrieb

    Die damalige Seminarleitung meinte, beim Stationenlernen wird nach und nach abgearbeitet und die Reihenfolge ist fest. Man lernt nie aus, das wird mir nicht nochmal passieren ☺️. War auch der einzige Kritikpunkt an dem Tag….🤓🤓

    Vielleicht habe ich diesen Satz auch falsch verstanden. Beim Stationenlernen macht man auch öfter etwas in der Gruppe oder zu zweit, bei der Lerntheke arbeitet man eher allein.

    Beim Stationenlernen ist doch die Reihenfolge auch nicht fest. Man hat einen Plan und kreuzt die Pflichtstationen an, die man schon erledigt hat. Dann gibt es noch Zusatzstationen, die man nicht erledigen muss. Wenn die ganze Klasse gleichzeitig mit Station 1 beginnt, bricht doch ein Chaos aus, weil das Material ja oft nur für eine begrenzte Anzahl von Kindern zur Verfügung steht. Das Stationenlernen soll ja das Ganze entzerren.

    Eine liebe Ex-Kollegin hat bei ihrem Abschied (Umzug in eine andere Stadt) dem gesamten Kollegium kleine Töpfchen mit Ablegern ihrer Grünlilien geschenkt. :) Es müssen über 20 gewesen sein. So wird man das "Zeugs" auch los... Kleiner Tipp! 8)

    Ich bin überhaupt nicht gut mit Grünlilien :neenee: und oft gehen mir auch Zimmerpflanzen ein. Letzten Sommer habe ich aber erfolgreich umgetopft und das Zeug wächst und gedeiht wie verrückt. Eine große Palme habe ich oben mehrfach abgeschnitten und habe jetzt 6 neue Pflanzen. Allerdings war in der Blumenerde irgendein Ungeziefer drin (Minimücken, die nicht lange leben), das dauernd herumschwirrt. Nun habe ich Streichhölzer in die Erde gesteckt, weil das angeblich helfen soll. Also mit Zimmerpflanzen habe ich es nicht so, habe aber eine Monstera aus meinem Klassenzimmer wiederbelebt, die in meinem Wohnzimmer riesig geworden ist. Wahrscheinlich hat es ihr im Klassenzimmer nicht gefallen. Wie gesagt, bei mir ist das Glückssache und Grünlilien verlieren bei mir irgendwie schnell an Kraft und Farbe und ich weiß nicht, was da fehlt.

    Vor 1 Woche hatte ich so einen dummen Spreißel im Daumen (Gartenarbeit). Nachdem ich zuerst nicht alles rausziehen konnte, habe ich es mit Zugsalbe probiert und konnte am nächsten Tag mit Hilfe einer Nadel noch ein kleines Stückchen Faser oder Holz herauspuhlen. Die Stelle fühlt sich jetzt irgendwie hart und wie mit Hornhaust überzogen an und ich weiß nicht, ob alles draußen ist. ;(:spritze::angst:

    Bei mir kam noch der Schulrat zur Verbeamtung. Ich habe das B eingeführt, es war so im Januar. Die SuS kannten die Fibel und haben gleich geschrien: Wir lernen heute das B. ^^ So etwas ist aber nicht schlimm, die Prüfer wollen auch sehen, wie man mit den KIndern umgeht, wie man auf Situationen reagiert. Manchmal kann man auch nicht mit Gewalt an seinem Konzept festhalten.

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