Beiträge von Zauberwald

    Es wundert mich, dass die Eltern anscheinend erst am dritten Tag erfahren haben, wie schlecht es dem Kind geht. Normalerweise melden sich die Kinder doch schon am 1. Tag, um zu berichten, dass sie gut angekommen sind usw. Es kann natürlich sein, dass Handys abgegeben werden mussten. Aber wenn ich eine 13jährige Diabetikerin auf so eine Fahrt mitgehen ließe, würde ich als Mutter vmtl. vereinbaren, dass sie sich einmal täglich kurz meldet, bzw. hätte ich ich sie selbst schon längst angerufen.

    Nach meiner Einschätzung liegt den Eltern so viel an der Verurteilung der Lehrer, damit diese als die Schuldigen und Verantwortlichen in der Sache dastehen und sie selbst damit reingewaschen sind.

    Das soll nicht heißen, dass ich denke, die Lehrerinnen hätten alles richtig gemacht. Nein, haben sie nicht. Wenn man über 3 Tage nicht ernster nimmt, dass es einer Schülerin schlecht geht, ist das fahrlässig.

    Wie schon jemand schrieb: Auch

    wenn die Lehrkräfte die Erkrankung der Schülerin nicht kannten oder auch bei einer Schülerin ohne Vorerkrankung, hätte es ein Notfall sein können, bei dem man zeitnah handeln muss.

    Also in meinem Umfeld gibt es keine Grundschule, an der Ethik angeboten wird, obwohl schon einige Schüler den Reliunterricht nicht besuchen. In meiner Klasse sind z.B. 7 Kinder abgemeldet. Die haben dann eine Freistunde oder später Unterricht. Für die Grundschule spielt m.E. momentan ein Ethikstudium keine Rolle. Wichtig sind Deutsch, Mathe, ein Fach, das dem Sachunterricht zuzuordnen ist wie Bio, Chemie, Geschichte usw. Gut sind Nebenfächer wie Musik oder Sport, weil die gesucht sind. Notfalls unterrichten wir das mit Fortbildungen fachfremd, aber jemand, der das studiert hat, ist uns lieber. Kunst spielt eine weniger große Rolle, weil das viele Lehrkräfte gerne selbst abdecken. Englisch ist auch nicht schlecht.

    So war mein Ref. in Bayern damals auch schon. Es war seeehr anstrengend, v.a. der zu führende Papierkram ist nicht zu unterschätzen. Ist das heute auch so? Jedes AB musste auch einen vorgegebenen Rahmen haben. Damals alles ohne PC. Das Ref., das die jungen Kolleginnen hier in BaWü absolvieren, kommt mir viel entspannter vor. Auch die Anzahl der UVs scheint mir weniger.

    Wie Kathie schrieb, du brauchst Unterstützung mit den Kindern, sonst wird es vmtl. schwierig. Hast du denn Einblick in den Schulalltag, bzw. Vorerfahrungen bezüglich des Berufs? Ansonsten könntest du ja auch vorab ein Praktikum machen, um zu sehen, ob es etwas für dich ist.

    Nicht ganz. In der Regel wird überschüssiges Vitamin C einfach verstoffwechselt und ausgeschieden.

    Einer guten Bekannten wurde von ihrem Arzt (Medizinprofessor) von der Vitamin-C-Gabe jedoch dringend abgeraten. Sie bekam zu jener Zeit wegen einer Krebserkrankung Chemotherapie. Vitamin C ist gut für unsere Zellen. Jedoch auch für Krebszellen. Dadurch wirkt die Chemo weniger gut - oder gar nicht. Dann ist es kein Placebo, sondern tödlich.

    Hab ich auch schon gehört.

    Es würde mich auch sehr stressen mit den ganzen Erwachsenen. Die Kinder gehen doch in den Kindergarten und bald in die Schule. Vielleicht kann man ja im Freundeskreis des Kindes anregen, es jetzt mal mit einem Kindergeburtstag ohne Eltern zu versuchen. Muss ja nicht so lange sein.

    Dachte ich mir auch, bis ich herausfand, dass es in unserem Kindergartenumfeld eher unüblich ist, wieder zu verschwinden. :D Unser Kind wird nun 5 und ich hoffe sehr, dass es allmählich etwas relaxter wird. Bislang haben wir teils mehr Eltern als Kinder auf den Geburtstagen rumspringen und am besten hilft man vor Ort dann auch noch mit. Letztes Jahr waren neun Kinder und 14 Erwachsene bei dem Geburtstag von unserem Kind vor Ort. Jippieeee. Subtile Hinweise helfen da auch nicht immer.

    Oh nein, wie anstrengend! Und die Erwachsenen stieren herum, wie man eingerichtet ist, erzieht, was es zu essen gibt, .... Das würde ich ändern. Mit 5 gehen die Kinder doch alleine irgendwo hin zum Spielen. Dann lädt man eben nur 3 oder 4 Kinder ein.

    Um auch was beizutragen: Ich habe eine Kollegin, die mal verheiratet war. Ihr Mann ging irgendwann, als die Kinder klein waren, nicht mehr arbeiten, aber sie ging Vollzeit und kümmerte sich auch um die beiden gemeinsamen Kinder. Er tat nach ihrer Aussage gar nix. Sie ließ sich scheiden, als die Kinder so ungefähr aus dem Grundschulalter waren. Nun war sie schon öfter vor Gericht, weil er in Zukunft (sie ist noch gar nicht pensioniert) etwas von ihrer Pension abhaben will. Nach ihrer Aussage hat sie alle Gerichtsverhandlungen verloren und nun eine Menge Schulden deswegen und darf ihrem Ex-Mann auch noch später von ihrer Pension etwas abgeben. Wieviel, weiß ich nicht. Unterhalt hat er nie gezahlt und sie hat sich krumm gelegt, damit beide Kinder studieren können. Das ist mein Wissensstand. Es hört sich für mich sehr ungerecht an.

    Ein alteingesessenes Cafe in Kiel nimmt für ein Stück Kuchen mit Sahne inzwischen € 7,80. Noch Fragen?

    Mit oder ohne Kaffee? Ist teuer, das stimmt. Meine Erfahrungen (aus dem Urlaub da oben) stimmen auch nicht wirklich mit dem Songtext überein, höchstens bei den Mietpreisen gibt es wahrscheinlich ziemliche Unterschiede. Dafür glaube ich mich nun zu erinnern, von wem das Lied stammt. Ich meine, es sind die Monsters of Liedermaching.

    Warum glaubst du, ich sei kein guter Lehrer und ich wäre perspektivlos, nur weil ich mich nicht über die vorgesehene Arbeitszeit aufopfern möchte? Keine Sorge, ich mache tatsächlich guten Unterricht und bin in vielem an der Schule involviert. Aber halt nicht an sowas wie Adventsbasaren. Das haben wir zum Glück auch gar nicht.

    Wir haben auch keine Adventsbasare. Sorry, wenn ich ein falsches Bild habe, aber ich verstehe dich so, dass du nur die Minimalanforderungen erfüllst und wer etwas anderes macht, ist selbst Schuld, sollte die Schulform wechseln, verdirbt die Preise usw.

    Sissymaus: Ich schrieb nicht, dass state jammert. Ich schrieb, dass er NICHT jammert. Aber er ist ja ganz zufrieden und wird es wohl die nächsten 34 Jahre auch sein. Wahrscheinlich ein guter Weg.

    Offtopic:

    immer wenn ich was mit „Norden“ lese, muss ich das anklicken und freue mich und denke:

    Ah, endlich mal jemand aus dem Norden 😅! Nur um dann festzustellen, dass das jemand ist, der mindestens (!!!) 300 km südlich von mir wohnt. Ich fühle mich als Außenseiter, wirklich 🤔. Gibt es niemanden aus dem „echten“ Norden hier? Zumindest eine SH - Fraktion wäre schon cool. Aber die sind echt rar hier… Oder? und das bedeutet für mich, dass ich immer das Gefühl habe, ich könnte, wenn ich wirklich was zu mir schreibe, eigentlich auch gleich meinen Klarnamen verwenden (auch wenn ich gern von außen auf die Muggelwelt blicke).

    Also bitte, wo seid ihr aus dem „echten Norden“???

    Zitat aus einem Song: "In Flensburg (oder Bremen?) sind 3 € ein volles Portemonaie, in Stuttgart sind 3 € das Synonym für leer." Weiß nicht mehr, wer das Lied singt. Kenne es von einem Freund aus Schleswig.

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