POV: Als Christ müsste man eigentlich denken "Super, Plan ist aufgegangen. Jesus stirbt für die Menschen, opfert sich für unsere Sünden, steht wie geplant am 3. Tag wieder auf und fährt einige Wochen später wie geplant zu seinem Vater in den Himmel auf."
Wenn man Gottvertrauen in diesen Plan hat, dürfte man eigentlich nicht trauern.
So ganz überzeugt mich das nicht. Jesus opfert sich für "unsere Sünden" und wir haben freie Fahrt? Also später mal in den Himmel, egal wie viele Sünden wir begehen?
Sicher haben Religionen eine wichtige Rolle gespielt in der Menschheitsgeschichte in positiver und negativer Hinsicht, aber ich finde das alles nicht mehr zeitgemäß. Mir fehlt die Übersetzung in die Neuzeit, wenn es das gibt. Ich möchte auch nicht mehr Religion unterrichten. Aus den ganzen Krisen halten sich unsere Kirchen ja auch raus, zumindest habe ich noch nicht mitbekommen, dass irgendwo Unterstützung stattfindet, bis auf ein überflüssiges Statement des Papstes.
Wer Halt findet in seiner Religion, dem sei es vergönnt. Ich kann damit nichts mehr anfangen und hoffe, dass das meine Mutter nicht liest. Sie hat früher gerne den strafenden Gott als Erziehungsmittel eingesetzt.