Bei uns besteht der Nachteilsausgleich darin, mehr Zeit und einen besonders ruhigen Arbeitsplatz zu gewähren bei den Klassenarbeiten, die aber die gleichen sind wie der Rest der Klasse schreibt. Bei einem Kind verteile ich die Aufgaben auf mehrere Blätter. Würde ich die Arbeiten bei diesen Kindern (2 Kinder in der Klasse) nach der geplanten Zeit einsammeln, würden sie wesentlich schlechter ausfallen. Besonders bei meinem kleinen Genie..., bei dem gleichzeitig wohl mehrere Filme im Hirn ablaufen, der aber der Intelligenteste von allen ist.
Ich habe Angst, dass er gleich vom Gymnasium fliegt, weil er nicht ist, wie die anderen
Aber alle anderen Schulen sind zu leicht und da hat er sein ADS auch. Was ihn bei der Stange hält, sind Herausforderungen. Er muss aber kein Thema 14 Tage üben, sondern die Einführung reicht eigentlich. Die Übungsphasen langweilen ihn und er fällt negativ auf. Trotzdem ist er bei den Arbeiten langsam, weil er das kaum zu Papier bringt, da er nebenbei immer so chemische Themen im Kopf hat. Ich hoffe nur, dass das Gymnasium ihn sieht. Er und ich sind ein eingespieltes Team und da klappt das, aber ich fürchte, er kommt woanders seehr anders rüber und das geht nicht lange gut.
Aber nach Flupps Beiträgen besteht Hoffnung. Ich habe mit der Beratungslehrerin zusammengearbeitet, die auch gleichzeitig zufällig der schulpsychologische Dienst an unserer Schule ist und das war sehr hilfreich.