Beiträge von Zauberwald

    Ja ich fühle mich gegenüber den "Betreuungsproblemen" heutzutage richtig alt. Es war völlig normal zu meiner Grundschulzeit in den späten 90ern, dass man halt früher als die Eltern mit dem Bus nachhause kam.

    Wir hatten einen "Geheimeingang", als ich klein und niemand zu Hause war, meine Kinder einen Schlüssel. Der Kater war immer da. Aber die Kids auch nie lange allein, höchstens 1 Stunde.

    Ich habe doch gar nicht gesagt, dass wir nichts zu Essen da haben, aber nichts, was sich ein Grundschüler alleine machen könnte oder Essen. Milch wie gesagt nicht auf Vorrat, denn die wird in der Woche maximal im Kaffee von meinem Mann genutzt, Nudeln, Reis usw. müsste man kochen, Gemüse, Obst, Käse isst mein Kind alles nicht.

    Bei mir hat dann immer das älteste Kind was gekocht für alle, wenn ich mal nicht da war. Oder Müsli. Das geht doch mal.

    Hö? Wo lebst du denn? Bist du echt?

    ... heut Nacht träumte es mich in die weit entfernte Kindheit zurück. Ich stand in kurzer verdreckter Hose vor unserem Haus auf der menschenleeren Straße und blinzelte zufrieden in die Sonne. Die Sommerferien hatten grad begonnen, hinter mir lag - einmal mehr - ein eher bescheidenes Schuljahr und obwohl die letzten Schulstunden nur kurze Zeit zurück lagen, konnte ich mich an das Elend und die Schmerzen der vergangenen Wochen kaum mehr erinnern. Alles schien wie ausradiert. Das alte Leben war vorbei, und das neue Leben lockte mit unzähligen Sommertagen (damals, als es ganz normal war, dass sechs Wochen lang die Sonne knallte, ganz ohne Sommersturm, Hagelschauer und Starkregen), mit Streifzügen durch Wiesen und Felder, mit Fahrten zum See und mit Unmengen von Eis.

    Der kleine Junge mit der verdreckten Hose konnte sich nicht vorstellen, dass dieser ewige Sommer je enden würde... außerdem war er sehr begabt darin, die Wirklichkeit aus seinem Leben zu verdrängen. Vielleicht war das überhaupt sein größtes Talent...

    Deine anderen Beiträge ausblendend: <3

    Die Tochter meines Grundschullehrers ging in meine Klasse, das war in den 70ern. Wenn sie etwas nicht wusste, ohrfeigte er sie vor der ganzen Klasse. Wenn sie sich in Sport etwas nicht traute, schrie er sie an. Frag sie doch mal, ob ihr Papa ein besserer Lehrer war, als andere. Ich hätte dir das schon mit 6 beantworten können. Keine Ahnung, was du mit der Frage bezwecken willst.

    Ganz generell: kennt ihr aussagekräftige Statistiken zu den soeben angesprochenen Aspekte? Also Kinderlosigkeit bei Lehrern, schulischer background von späteren Lehren... usw. Da muss es doch was geben...

    Meine persönliche Statistik sagt, dass es vollkommen egal ist, ob man Kinder hat oder ob man gut war in der Schule. Ist dir langweilig? Bei Frauen war vor nicht allzu langer Zeit die Kinderlosigkeit noch Voraussetzung, überhaupt unterrichten zu dürfen, bzw. musste frau mit der Heirat ihren Beruf als Lehrerin aufgeben. Katholische Priester dürfen überhaupt keine Kinder haben und MÜSSEN unterrichten, obwohl sie das eigentlich meist gar nicht wollen.

    Ich habe doch nur meine verschiedenen Ideen zu dem Thema geäußert.

    Ist denn dieses Verhalten plötzlich gekommen und war es die ganze Zeit unauffällig?

    Ansonsten werde ich mich jetzt aus diesem Forum zurückziehen. Quittengelee kann mich offensichtlich nicht leiden und hackt auf allem herum, was ich schreibe. Das tut mir weh. Ich habe dir nichts getan, aber du mutmaßt die ganze Zeit über mich. Das tue ich mir nicht weiter an.

    Ich weiß, dass das wieder etliche blöd von mir finden, aber ihr seid ja nicht das Opfer.:wink2:

    Vielleicht gibt es Probleme in der Klassengemeinschaft. Hat sie Freund*innen? Welche Rolle spielt der Vater? Es könnte ja alles Mögliche sein, das ist sehr schwer auszumachen.

    Bei mir werden oft Kinder mit Träumersyndrom (ADS) in Klassenarbeiten oder auch im Unterricht nicht fertig. Wenn das diagnostiziert ist, erhalten sie einen Nachteilsausgleich in Form von mehr Zeit oder ruhigem Platz in der Klassenarbeit. (Ich finde, das kann man auch Kindern, die nie voran kommen, auch so einräumen, ohne Monate abzuwarten, bis endlich was Schriftliches kommt. Also, ich setze dann schon mal so ein Kind ins Nebenzimmer, damit es sich besser konzentrieren kann).

    Ich brauche dringend eure Hilfe:

    Ich gebe derzeit einer 7.Klässlerin Nachhilfe in Englisch und habe folgendes Problem:

    Sie ist während der Stunden sehr müde, kann sich nur schwer konzentrieren und schweift schnell mit den Gedanken ab, was sich durch minutenlanges Starren aufs Papier bemerkbar macht. Sobald ich sie dann anspreche, kommt nach 10 sek die Frage "Was?"...

    Sobald sie sich gar nicht mehr konzentrieren kann, holt sie sich ein Glas Wasser und sippt etwa alle 30 sek. daran.

    Kleine Fingerdehnübungen oder Lernen im Stehen verbessern die Situation nur leicht. Hat jemand Tipps? Ich bin absolut a Verzweifeln, hatte auch schon Schüler mit ADS, aber da war die Konzentration um einiges besser

    Naja, sie hat Liebeskummer. Frag sie doch mal, ob sie was auf dem Herzen hat und mit dir darüber reden will...

    Verlängere die Liste noch um: Weder Filter noch Kaffee noch Pulver rein, sondern einfach Wasser durch die wahlweise leere Maschine laufen lassen (toll, ich habe heißes Wasser gemacht) oder durch den Kaffeesatz im alten Filter, der noch in der Maschine war (und sich dann wundern, wieso der Kaffee so dünn geworden ist). Auch beides schon passiert.

    Habsch auch schon! :D:D

    alles schon gehabt :D

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