Beiträge von Zauberwald

    Glitzerrahmen habe ich noch nie gesehen. Unsere Schüler nehmen das sehr ernst und strengen sich sehr an. Man sieht ganz viel: Inhaltliche Leistung, Bewältigung der Situation des Präsentierens, Sprache, Reaktion auf Fragen, "Kritik" der Zuhörer - die Kinder sehen alles und sagen es auch. Lob und "Tadel." Mich beeindruckt es, wie gut 9jährige die Leistung anderer einschätzen können. Sie geben natürlich nur ihren Senf ab, bewerten tu ich selbst.

    Dabei geht es gar nicht so sehr um das Medium Plakat, sondern um die Fähigkeit, Informationen möglichst übersichtlich und prägnant aufzubereiten und diese präsentieren zu können.

    In der Grundschule ist es wirklich für die Kinder eine Leistung, das alleine zu schaffen. Anhand so einer Aufgabe lernen sie viel mehr, als bei manch anderem Zirkus. Ich lasse das aber alles in der Schule erarbeiten, nicht zu Hause. Das Einzige was zu Hause erlaubt ist, ist schon einmal Recherche/Materialsuche. den Kindern, die nichts haben, drucke ich etwas aus, damit sie überhaupt arbeiten können. Aber das ist die Ausnahme.

    Wir müssen ja erst einmal üben, wie man präsentiert oder Rückmeldung gibt. Woher sollen das Drittklässler können?

    Meine eigenen Kinder haben aber ab der 5. nur Powerpointpräsentationen gemacht, was ich für das Alter als angemessener und zeitgemäßer empfinde.

    Wow, Schottland! Das ist ja großartig!

    Ich weiß nicht...Wenn man sich damit beschäftigt, stellt sich heraus, dass es schon immer "Völkerwanderungen " gab. Leider ist es gar nicht so leicht, seine lange zurückliegenden Wurzeln zu finden. Viele sind von irgendwo her gekommen. Die mütterliche Seite kommt aus Südtirol. Das Saarland hat bereits im Mittelalter "Gastarbeiter" gesucht wegen den Bodenschätzen. Ich habe mich vor ein paar Jahren mal damit beschäftigt.

    Ich freue mich, wenn ich Geschichten über meine Vorfahren höre.

    Eigentlich ist mir immer meine Familie väterlicherseits so nah, die aus Schottland stammt und wir haben auch bald wieder ein Treffen. Aber meine andere Uroma war mit 16 schon Vollwaise und war daher schon so jung "in Diensten", also eine Magd. Sie hat erst mit 30, was damals sehr alt war, meinen Uropa kennengelernt, der zu Kaiser Wilhelms Zeiten in Berlin einer von den langen Kerls war und ihn geheiratet, als er aus Berlin zurück und Kaiser Wilhelm Geschichte war. Er kam aus dem Saarland aus dem Haus, das es heute noch gibt und das meine Schwester liebevoll renoviert hat. Sie hieß Susanna und es gibt Fotos und Geschichten. Sie kochte immer gerne das, was ich auch gerne koche und manchmal kommt mir mein Leben so spießig und langweilig vor, wenn ich mich damit beschäftige, was die Vorfahrinnen so erlebt haben. Auch wenn die Frauen "nicht berufstätig" waren, haben sie so viel geleistet.

    Hoffentlich ist das jetzt nicht wieder ein Thread, bei dem man nur über die Schule schreiben muss. Brrrr

    Beliebte Fehlerquelle bei uns: Kollegen bauen ein Messgerät aus und stellen es nach Benutzung auch brav wieder zurück. Im der Eile aber ein Kabel falsch wieder angesteckt. Da ich auch in Eile bin, übersehe ich das natürlich. Und die Dinge nehmen ihren Lauf... Das Dümmste, was mir bisher passiert ist: Ein Kollege legt mir ein Stück magnetisierbares Eisen auf das Modell für den Elektromotor und ich wundere mich, dass der nicht dreht. Ich habe dann ein Foto davon gemacht und der Klasse auf die nächste Lektion aufgegeben rauszufinden, was falsch ist 😂

    Wir haben mal den Abzug von außen verstopft und bei einem Versuch qualmte daher der ganze Chemieraum und durch die geöffnete Tür zog alles noch ins Gebäude. Mann, war das meiner Lehrerin peinlich. Einmal hat sie sich auch in was reingesetzt und hat ihren Rock am Bobbes verätzt.

    Lehrerexperimente in der Physik sind sowas von frustrierend. Dass man am Vortag zwei Stunden ausprobiert hat, heißt ja noch lange nicht, dass es dann am Tag drauf “tatsächlich“ funktioniert. So gesehen, damit bekommt man die Zeitstunden wirklich gut voll :D

    Typischer Satz aus der Physik: EIGENTLICH sollte der Zusammenhang jetzt linear/quadratisch/… sein.

    So war es bei mir in der Schule auch. 32 pubertierende Schülerinnen (wirklich alles Mädchen) um so einen großen Tisch herum, an dem der Junglehrer mit hochrotem Kopf einen (und auch andere) Versuch demonstrieren wollte, der nicht funktionierte. Und wir mit unserem Gekichere haben die Situation auch nicht verbessert. In Chemie war es auch manchmal so. Einmal mussten wir geordnet in Zweierreihe den qualmenden Chemieraum verlassen. Vergisst man wenigstens nie, sowas.

    da Du ja keine arbeitsethischen Bedenken hast, könntest Du auch Deiner Schulleitung eine Schwangerschaft melden. Je nach Überlastung des BAD dauert es ja doch mal 4 Wochen, bis zu einem Termin und schon ist wieder ein Monat rum. Kann man zwei mal machen und schon sind Sommerferien und dann hat man mit zwei Abgängen auch nen guten Grund, zu reduzieren.

    Damit "spaßt" man nicht. Ganz ehrlich, manchmal weiß man nicht, wo man hier ist.

    Wir arbeiten alle Vollzeit. Mein Mann übernimmt alle 2 Tage die Nächte, jedoch wird man durchs Babyphone eh wach. Er kriecht auch nur noch auf Arbeit.

    Die Frage ist eher wie es mit dem Stress nachts aussieht, wenn ich Schwanger bin.. ob das nicht eher dem Ungeborenen schadet.

    Weiß denn jemand ob noch überwiegend für Lehrer in Sachsen ein BV ausgestellt wird?

    Hört sich nach Teufelskreis an: Kind stresst euch - euer Stress stresst das Kind - usw... Alle sind in Vollzeit, das kleine Kind auch. Vielleicht sollte mehr Ruhe rein. 7 Stunden in der Kita sind lang für so ein kleines Kind. Könnt ihr nicht beide Stunden reduzieren oder dein Mann, wenn du schreibst, dass es bei dir nicht geht? Warum wollt ihr in dieser Situation noch ein Kind?

    In den letzten Jahren habe ich Kinder, deren Eltern aus verschiedenen Ursprungsländern stammen (z.B. Griechenland/Italien; Kroatien/Bosnien; Türkei/Kroatien) und da die Eltern als gemeinsame Sprache Deutsch haben, reden sie auch meist zu Hause nur Deutsch. In Ausnahmen ist es nicht so, dann können einige wenige Kinder außer deutsch noch 2 weitere Sprachen, wenn sie zu uns kommen, was aber eher selten ist. Einerseits finde ich es schade, dass die Kinder die Muttersprachen der Eltern dann nicht mehr sprechen lernen (verstehen tun sie anscheinend trotzdem viel, zumindest wird es so gesagt), aber ich kann es auch verstehen, dass man nicht zwischen 3 Sprachen hin - und herwechseln will.

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